Ubuntu 8.04 LTS
Ubuntu für drei Jahre
Eine Übersicht über Ubuntu 8.04 LTS. Wo liegen die Unterschiede zum Vorgänger?
Installation von der Desktop-CD
Die grafische Installation beginnt mit der Sprachauswahl, bei der mehr als 50 Sprachen zur Verfügung stehen. Für die Länderauswahl werden im dann die Länder vorgeschlagen, die zur gewählten Sprache passen. Im zweiten Schritt kommt die Auswahl der Zeitzone, im dritten die Eingabe des gewünschten Tastatur-Layouts.
Der vierte Schritt ist die Partitionierung, die Ubuntu vollautomatisch übernehmen kann. Optionen wie LVM, Verschlüsselung oder RAID stehen hier leider nicht zur Verfügung.
Im fünften Schritt gibt man seinen Namen, Anmeldenamen, Passwort und den Computernamen ein. Wenn zuvor bereits per DHCP ein Name ermittelt werden konnte, wird dieser als Vorgabe angezeigt.
Der sechste Schritt ist die Übernahme von Daten einer Windows-Installation, sofern eine gefunden wird.
Der letzte Schritt bringt eine Übersicht über die eingegebenen Daten. Wenn man diese bestätigt, wird das System installiert. Dabei wird der Bootmanager GRUB installiert. Offenbar erkennt das System aber eine vorherige Installation von Bootmanagern und übernimmt deren Einstellungen. Das Verhalten bei der Installation des Bootmanagers und andere Dinge kann man einstellen, indem man auf dem letzten Bildschirm den Button »Erweitert« betätigt.
Installation von der Alternate-CD
Das Installationsprogramm von Ubuntu, hinter dem sich natürlich der Debian-Installer von Debian 4.0 verbirgt, ist enorm ausgeklügelt und bietet eine Vielzahl von Optionen. Betätigt man im Verlauf der Installation den Button , dann kommt man in eine Liste von Aktionen, die man in fast beliebiger Reihenfolge durchführen kann.
Die Installation beginnt mit der Sprachauswahl, bei der mehr als 50 Sprachen zur Verfügung stehen. Für die Länderauswahl werden dann die Länder vorgeschlagen, die zur gewählten Sprache passen. Dann kommt die Eingabe des gewünschten Tastatur-Layouts.
Der nächste Schritt ist die Partitionierung, die Ubuntu vollautomatisch übernehmen kann. Eine Option ist mittlerweile auch, diese vollautomatische Partitionierung auf ein LVM oder gar ein verschlüsseltes LVM aufzusetzen. Wählt man stattdessen »manuell«, dann stehen weitere Optionen wie RAID zur Verfügung. Ein kleines Manko der Partitionierung ist, dass beim Bearbeiten einer Partition keine Größenänderung möglich ist - diese lässt sich nur durch Löschen und Neuanlegen der Partition erreichen.
Funktionierte in der Vorversion die Verschlüsselung für mich noch nicht, so gelingt es nun ohne Probleme, eine verschlüsselte Partition einzurichten. Das dauert nicht länger als bei einer normalen Partition und hat auch zur Laufzeit kaum Geschwindigkeitseinbußen zur Folge. Da man Passwort-Hashes, GPG- und SSH-Schlüssel auf der Platte ablegt und nie wissen kann, wer sich in fünf Jahren daran zu schaffen machen will, ist es hochgradig zu empfehlen, diese Option zu nutzen.
Eine Neuerung, die hier nicht getestet werden konnte, ist die iSCSI-Unterstützung, mit der es möglich sein soll, schon bei der Installation iSCSI-Partitionen zu konfigurieren. Man soll aber das Root-Dateisystem und /boot aber auf lokale Partitionen legen.
Im fünften Schritt gibt man seinen Namen, Anmeldenamen, Passwort und den Computernamen ein. Wenn zuvor bereits per DHCP ein Name ermittelt werden konnte, wird dieser als Vorgabe angezeigt.
Es folgt die Installation des Grundsystems und im Anschluss daran das optionale Herunterladen der erweiterten Sprachunterstützung.
- 1. Ubuntu 8.04 LTS
- 2. Installation - Live oder alternativ
- 3. Laufender Betrieb
- 4. Laufender Betrieb - Desktop
- 5. Referenzen/Fazit












