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Mo, 22. November 1999, 00:00

Der Network Information Service (NIS)

Es ist immer sehr mühsam, wenn man mehrere Rechner verwalten muß und auf jedem die gleichen Useraccounts anlegen und an die anderen Rechner anpassen muß. Nun wäre es sehr komfortabel, wenn es auf einem Zentralrechner die Userdatenbank hat, die ihre Einträge an die jeweiligen Clients verschickt, so daß diese automatisch mit den nötigen Informationen über neue User versorgt werden. Wenn man dann auch noch das Userverzeichnis über das Netz an alle Rechner exportieren kann (NFS), so daß man überall die gleiche Umgebung zur Verfügung hat, ist das Userglück perfekt und der Administrator zufrieden. Genau das ist die Aufgabe von NIS (die Yellow Pages des TCP/IP).

Die NIS-Services werden unterteilt in den ypserver und ypclient (yp von yellow pages). Beim Server gibt es noch die Feinunterteilung in Master- und Slave-server. Der Master (klar) ist der Hauptserver, in dem die Daten eigentlich generiert werden. Er verfügt über die vollständige Datenbank und schickt die Informationen weiter. Für den Fall, daß der Master ausfällt oder gerade mal rebootet wird, fügt man in grösseren Netzwerken meist auch zusätzliche Slaveserver ein. Diese haben auch eine vollständige Datenbank und können den Master während eines Ausfalles ersetzen.

[Der Rest des Artikels ist offenbar irgendwann verschwunden. - Red.]

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