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Mo, 22. November 1999, 00:00

ln

Von ScouT

ln - Link erzeugen

Syntax: ln [Optionen] Quelle Ziel

oder

ln -s [Optionen] Quelle Ziel

Der Befehl ln erzeugt, wenn er ohne den Parameter -s aufgerufen wurde, einen Hard Link: Es wird ein neuer Verzeichniseintrag Ziel erzeugt, der auf dieselbe Inode-Nummer verweist wie Quelle. Voraussetzung dafür ist, dass Quelle und Ziel im gleichen Dateisystem (gleiche Partition) liegen, da jedes Dateisystem eine eigene Inode-Tabelle besitzt.

Der Befehl ln mit dem Paramter -s erzeugt einen symbolischen Link: Es wird ein neuer Verzeichniseintrag Ziel erzeugt, der ein symbolischer Verweis auf Quelle ist. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine neue Datei, in der der Verzeichnisname des Verweisziels gespeichert wird.

Da nicht alle Dateisysteme Links unterstützen, kann dieser Befehl fehlschlagen, beispielsweise in einem VFAT-(Windows-) Dateisystem.

Optionen sind:

Option Beschreibung
-b (backup) Wird durch das Anlegen des Links eine Datei gleichen Namens ersetzt, so wird diese zuvor umbenannt (Sicherungskopie).
-f (force) Bereits vorhandene Dateien werden ersetzt.
-i (interactive) Vor dem Ersetzen vorhandener Dateien erfolgt eine Sicherheitsabfrage. Die Antwort ist mit »y« oder »n« zu geben.
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