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Mo, 28. August 2000, 00:00

KOnCD, ein Frontend für CD-Brennprogramme

KOnCD-Programmbeschreibung

KOnCD ist ein CD-Brennprogramm, mit dem man CDs mastern, Multisession- und bootfähige CDs erstellen und CD-RWs löschen kann. Ebenfalls können CDs kopiert und Audio-CDs gebrannt werden.

Voraussetzungen

Um KOnCD benutzen zu können, muß folgendes auf dem Computer vorhanden sein:

  • Qt 1.42 oder neuer
  • KDE 1.0 oder neuer
  • SCSI CD-ROM und CD-Brenner oder SCSI-emulierte ATAPI Geräte
  • cdrecord 1.8xxx
  • mkisofs-1.12xx

Ich benutze das Programm auf Red Hat 6.2 mit Kernel-Version 2.2.14 und SCSI-emulierten ATAPI-Brenner und CD-ROM ohne Probleme.

Woher

Ich habe mir das Programm als .tar.gz-Datei aus dem Internet heruntergeladen:

http://koncd.de/ - Homepage von KOnCD

und in ein Verzeichnis mit dem Befehl

tar xzf koncd-0.5.6.tar.gz

entpackt.

1. Das Hauptfenster

Dirk Keller

1. Das Hauptfenster

Installation

cd koncd-0.5.6
./configure
make
make install

und INSTALL im obigen Verzeichnis lesen.

Gebrauch

Nach der Installation läßt es sich über einen Eintrag im kpanel unter Anwendungen starten. Das Hauptfenster (Bild 1) sieht auf den ersten Blick etwas mager aus, aber ich finde es sehr übersichtlich. Zuerst muß man auf Setup, um den Brenner (Bild 2) und bei Bedarf das CD-Laufwerk auszuwählen. Danach kommt es darauf an, was man machen will.

2. Das Setup-Fenster

Dirk Keller

2. Das Setup-Fenster

copy

Die erste Schaltfläche "Copy CD" führt einen zu einem neuen Fenster (Bild 3), in dem man die Geschwindigkeit des Brenners und eventuell CD-RW-Optionen einstellen sollte. Außerdem kann man noch verschiedene Optionen durch Anklicken auswählen. Die Bedeutung ist im einzelnen:

  • Dummy mode - Brennen wird nur simuliert
  • ISO-Size - Erzeugt ein ISO-9660 Dateisystem auf der CD
  • Ignore Medium Size - Ignoriert die Größe der CD
  • Eject CD - Wirft die CD nach dem Brennen aus
  • No Fixating - Es wird kein TOC geschrieben
  • Force mode - Brennt auch, wenn Fehler auftreten

Ein Klick auf Start startet natürlich den Brennvorgang, bei dem dann die CD im Lesegerät auf die CD im Brenner, unter Berücksichtigung der gewählten Optionen, kopiert wird.

3. Das Master-Fenster

Dirk Keller

3. Das Master-Fenster

Ein bißchen anders ist es, wenn man Daten, die sich auf der Festplatte befinden, auf eine CD brennen will. Ich benutze z.B. hauptsächlich die Multisession-Funktion, um erstellte Dokumente zu sichern. Auf diese Art muß ich nicht jedesmal eine neue CD nehmen und kann aber trotzdem, wenn nötig sogar täglich, meine Arbeit sichern. Doch bevor die Daten gebrannt werden können, muß man eine Image-Datei erzeugen lassen.

Hierfür ist die Schaltfläche "Master CD" da. Im nun folgenden Fenster (Bild 3) kann man die benötigte Image-Datei erzeugen und auch gleich brennen lassen. Zuerst stellt man die Daten, die gebrannt werden sollen, im KOnCD-File Manager (Bild 4) zusammen. Man erreicht ihn über die entsprechende Schaltfläche neben dem Eingabefeld Source-Dir. Im File-Manager sind zwei Hauptfenster. Im linken ist die lokale Verzeichnisstruktur zu sehen und im rechten der ISO-Image-Tree, also die Verzeichnisse und Dateien, die später auf die CD gebrannt werden sollen. Das Zusammenstellen ist ganz einfach, man erzeugt sich ein oder mehrere Verzeichnisse über die Schaltfläche "Create Directory". Dann markiert man im linken Fenster die zu speichernden Dateien oder auch Verzeichnisse und im rechten das Verzeichnis, in das sie gebrannt werden sollen.

Ein Klick auf add fügt die Auswahl hinzu. Diese Schritte muß man jetzt für alle Daten, die man brennen will, wiederholen. Ich habe leider keine Möglichkeit gefunden, mehrere Dateien zu markieren, um sie dann zum ISO-Image hinzuzufügen. Das Problem läßt sich aber dadurch lösen, daß man vorher im KFM (K-File-Manager) ein Verzeichnis erstellt, in das man dann beliebig viele Dateien einfügen kann, um anschließend im KOnCD-File-Manager das ganze Verzeichnis in die Image-Datei einzufügen.

Durch einen weiteren Klick auf OK landet man schließlich wieder auf dem Master CD-Fenster. Das erzeugte ISO-Image steht jetzt im Eingabefeld Image-File. Als nächstes muß der Image-Typ gewählt werden. Hierbei handelt es sich um das Dateisystem, das auf der CD erstellt wird. Es kommt dabei darauf an, ob die CD ausschließlich von einem Rechner mit Linux oder Win9x/NT als Betriebssystem gelesen werden soll. Ich benutze meistens den Typ Rock-Ridge+Win9x/NT, da dieser von beiden gelesen werden kann. Jetzt muß man nur noch die Optionen wählen, die weiter oben bereits erklärt wurden.

Hinzu kommen hier noch:

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