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Kernel 2.4.2

 
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beowulf



Anmeldungsdatum: 08.01.2001
Beiträge: 15
Wohnort: Bergheim ,Erft

BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 1:09   Titel: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

Hi @ll

Scheinbar bin ich wohl zu dumm zum Kernel bauen ich habe mir den neuen 2.4.2 Kernel gesaugt und wollte ihn danach auch übersetzen nur leider kann er mein root fs nicht mounten obwohl ich reiserfs unterstützung auch aktiviert habe mit dem SuSE 7.1 Kernel läuft alles wunderbar meine config was platten und so angeht sieht wie folgt aus :
IBM 10,1 GB DTTA irgendwas komplett für Win
Maxtor 20,4 GB davon noch 8 GB für Win
10 Mb ext2 auf /boot
128 Mb swap
der Rest ist / und reiserfs
für hilfe wäre ich dankbar

cu
 
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Gutschy
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 3:42   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

hast du ReiserFS als Modul kompiliert?
baue es "fest" im Kernel ein, da du sonst nicht von deinem Root Device booten kanst.

btw. wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleich den ac3 patch einspielen. Wink
 

Gutschy
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 3:43   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

hast du ReiserFS als Modul kompiliert?
baue es "fest" im Kernel ein, da du sonst nicht von deinem Root Device booten kanst.

btw. wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleich den ac3 patch einspielen. Wink
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 4:31   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

Quatsch, er kann natürlich ReiserFs als Modul kompilieren. Allerdings sollte man es nicht verpassen bei SuSE in das Handbuch (Kapitel 16.4.5) zu schauen.

Dort steht ausdrücklich, dass man wichtige Kernelteile wie SCSI-Treiber oder FS-Unterstützung entweder direkt in den Kernel hineinkompiliert.

Aber man kann diese Teile auch als Module kompilieren allerdings muss man dann einige Dinge beachten:

1) die beim Bootvorgang benötigten Module (SCSI-Treiber, ReiserFS Unterstützung, etc.) in der Datei /etc/rc.config in der Variablen INITRD_MODULES hinterlegen.

2) nicht nur den neuen selbstkompilierten Kernel installieren, sondern auch mit "mk_initrd" eine evt. benötigte initial ramdisk (initrd) anlegen.

Wie gesagt, das steht alles auch im SuSE Handbuch im Kapitel 16.4ff:

16.4 Booten mit der "initial ramdisk"
16.4.4 Anwendung von initrd bei SuSE
16.4.5 Mögliche Schwierigkeit -- Selbstcompilierter Kernel
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 4:42   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

Falls Du gerade Dein SuSE Handbuch gaaaaanz tief unten im Bücherschrank stehen hast....

Die Informationen stehen bei SuSE auch online zur Verfügung

Booten mit der initial ramdisk
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/initrd.html

Bootkonzept ab SuSE Linux 6.3
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/adrian_6.3_boot.html
 

Gutschy
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 4:46   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

ja du hast ja recht ;)

er kann mit Hilfe von initrd booten.
als "schnelle" lösung kompiliere ich ReiserFs immer mit ein.
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 5:02   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

Die "schnelle Lösung" kann aber auch Probleme machen, wie SuSE in den genannten Kapiteln selbst schreibt.

Wenn ich SuSE installiert habe und der SuSE-Kernel alles als Modul in der initrd geladen hat und ich dann einen selbstkompilierten Kernel ohne Modul installiere versucht der Kernel u.U. z.B. das SCSI-Modul zu laden obwohl es bereits festkompiliert im Kernel enthalten ist. Solch ein Kernel-Bug zieht ihm beim Booten evt. die Füsse unterm Boden weg.
 

Thomas Mitzkat
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 11:18   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

da der kernel aber das image nicht finden kann, wenn / auch reiserfs ist, sollte feiserfs fest einkompiliert sein. das problem hatte ich schon öfter, das es dennoch nicht ging, auch wenn reiserfs.o im initrd.img war.
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 18:24   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

die initrd liegt aber beim Kernelimage auf der /boot und das ist ext2
 

Descartes
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Feb 2001 18:28   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

aus: Bootkonzept ab SuSE Linux 6.3 ( http://sdb.suse.de/sdb/de/html/adrian_6.3_boot.html )


Für Experten:
Experten, die selber grundlegende Veränderungen an Ihrem System vornehmen wollen, sollten folgendes beachten:
Welche Module in die Ramdisk gelangen, wird über die Zeile INITRD_MODULES= in der Datei rc.config festgelegt. Zum Beispiel:

INITRD_MODULES="aic7xxx ncr53c8xx"

Hier werden die Kernelmodule aic7xxx und ncr53c8xx in die Ramdisk kopiert, wenn das nächste mal ein Ramdiskimage erstellt wird. Das Anlegen eines Ramdiskimages geschieht über den Befehl

mk_initrd

Dieser Befehl legt ein neues Ramdiskimage /boot/initrd an. Bitte beachten Sie, daß Sie danach auf jeden Fall den LILO erneut aufrufen müssen.

In der Datei /etc/lilo.conf muß für jeden Kernel auch der Parameter

initrd = /boot/initrd

angegeben sein, der auf das entsprechende Ramdiskimage zeigt.

 

Jochen
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Feb 2001 11:54   Titel: Re: Kernel 2.4.2 Antworten mit Zitat

Bitte eines noch bedenken: Auch in der initrd steckt ein Dateisystem, und der Kernel muss mit diesem umgehen können. Wenn man nur noch reiserfs im Kernel hat, in der initrd aber ein ext2fs, dann kracht's... Da man also unbedingt mindestens ein Dateisystem im Kernel fest haben muss, würde ich in diesem Fall das reiserfs fest in den Kernel bauen und ohne initrd booten.
 

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