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Was ist nur geschehen?
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Peter
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 12:01   Titel: Was ist nur geschehen? Antworten mit Zitat

Ich persönlich kenne Linux schon lange. Als ich dazu kam kam gerade Fedora Core 1 heraus. Ich installierte Mandrake 8 und alles lief auf Anhieb. Es war direkt ein Segen von damals Windows 98 umzusteigen. Eine ganz neue Welt. Hat echt Spass gemacht. Alles war transparent, gut erklärt und funktionierte auch so wie beschrieben.

Dann vergingen Jahre und immer wieder testete ich andere Distributionen wie Suse, Gentoo, Debian, etc. Blieb aber immer bei Mandrake/Mandriva. Hatte jede Menge Software, gute Voreinstellungen, gute Community.
Dann wurde auf X.org umgestellt und schon war die 3D Beschleunigung weg.
Dann wurde auf KDE 4 umgesattelt und schon war ich weg.

Nun seit ein paar Jahren setze ich Linux privat nicht mehr ein.

Derzeit versuche ich aber wieder Fuss zu fassen, was mir aber einfach nichtmehr gelingen will.

Seit Tagen versuchen ein Kumpel und ich auf seinem älteren Notebook Linux zu installieren.
Wir installierten Kubuntu. Leider hat da garnichts wirklich funktioniert.
Auf dem Desktop hing ein leeres Fenster rum "Arbeitsflächenordner" oder dergleichen. Eigentlich dachte ich dies sei für die Symbole bestimmt, aber die lagen auf dem Desktop. Auch hat nun jedes einzelne Symbol seine eigene Symbolleiste? Es gab keinerlei Hilfe, ja nichtmal irgendeine Art der Systemsteuerung. Überhaupt nichts. Reines KDE.
Wie soll ich denn so etwas einstellen?

Gestern hatten wir dann openSuse 11.3 installiert. Dies lief dann endlich wie gewünscht.
Da waren wenigstens Symbole im Arbeitsflächenfenster.
Also haben wir uns an die Treiberinstallation gemacht. Wir haben hier 3 verschiedene WLAN Karten. DLink DWL 610, DWL 650+ und Netgear WG511. Die DWL610 sollte out of the box laufen. Sie verband sich auch mit dem Router und bekam eine IP Adresse, allerdings konnte man nicht nach aussen. Die WG511 hatte ich selbst damals im Einsatz. Man brauchte nur ein Firmwarefile. Nun leider gibt es prism54.org nichtmehr und alle Verweise im Netz laufen ins Leere. Auch habe ich versucht die Firmware aus dem Windowstreiber zu extrahieren, aber der enthielt keine. Die DWL 650+ sollte eigentlich auch laufen, allerdings tat sich da am wenigsten. Als Grafikchip ist ein S3 verbaut. 3D Beschleunigung: Nein. Fazit: Hardware unbrauchbar.

Auch habe ich versucht externe Paketquellen hinzuzufügen, allerdings ist Suse da total undurchsichtig. Da gibt es zB eine Main Quelle und eine Hauptquelle? Bedeutet das nciht das gleiche? Bei Mandriva war es main und contrib. Es gab da etliche Voreingestellte Quellen aber keine Ahnung für was die gut waren. Auch war Yast keine besondere Hilfe, denn wenn eine Hardware nicht erkannt wurde konnte man mit Yast auch nichts konfigurieren. Unter Mandriva konnte man da wenigstens einen Treiber bestimmen sodass die Karte dann doch erkannt wurde.
Als Dateimanager gibt es nun Dolphin. Ich halte zwar nicht soviel davon, aber naja.
Nach einem klick auf das Computersymbol in Suse startete aber Konqueror. Bei einem klick auf einen Ordner aber Dolphin? Ja was denn nun?

Auf seinem Stand PC wollten wir auch Linux installieren. Wir testeten Ubuntu und Kubuntu. Beide verhingen sich auch beim 5ten Versuch der Installation. Man ein IO Error, mal konnte er die CD nichtmehr lesen. Mal lags an der Platte dann wieder hängt X.

Warum ist Linux so undurchsichtig geworden, ja fast instabil?
Warum wird Hardware, welche mal klaglos funktionierte nichtmehr unterstützt? Ich dachte eigentlich bei Linux sei dies anders?
Warum stürzt sich alle Welt so auf Klickibunti? Ist das wirklich so gewollt?

Ich wäre viel mehr für Transparenz, Sicherheit, Stabilität.

Ich musste das mal loswerden. Ich bin irgendwie garnicht einverstanden in welche Richtung Linux da geht. Und diese ganzen Vereinfachungen machen es meines Erachtens nur schlimmer. Immer mehr wird einem die Macht über den PC genommen und man kann nichts dagegen tun.

Ich bin enttäuscht von Linux. Sad(

Ich dachte Linux sei "anders". Gehe den richtigen Weg. Aber irgendwie überzeugt es mich nicht.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3411

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 15:59   Titel: Antworten mit Zitat

"If you can't stay the heat, get out of the kitchen."

Deine Schilderung kann ich so nicht nachvollziehen. Einerseits schreibst du, du kennst Linux seit Fedora Core 1. Das ist jetzt schon 7 Jahre her. Andererseits schreibst du, seit KDE4 willst du Linux nicht mehr benutzen. Die meisten Distributionen haben erst letztes Jahr zu KDE4 gewechselt.

Das heißt, dass du *6 Jahre* Zeit hattest, dich mit Linux zu beschäftigen. Du willst uns also weismachen, dass du mit 6 Jahren Erfahrung an Anfängerproblemen scheiterst? Das kann ich nicht recht glauben.

Janka
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Peter
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 16:20   Titel: Antworten mit Zitat

Ist schon so ~4 Jahre her seit ich weg bin. Habe Mandrake von 7.2 (?) bis Mandriva 2003 begleitet. Nicht das ich alles vergessen hätte, aber es ist nun alles anders. Und das nicht unbedingt zum Guten.

Was meinst du mit Anfängerproblemen?
Das prism54.org nun down ist? Das der Windowstreiber keine Firmware enthält? Das keinerlei Hilfen mehr angeboten werden auf einem frisch installierten System? Das KDE nun nichtmehr intuitiv ist? Das 3 verschiedene WLAN Karten nichtmehr erkannt werden?

Ich kann auch nichts für das sich der Installer erhängt wenn ich Ctrl Alt F1 drücke um auf eine andere Konsole zu wechseln. Ich kann auch nichts für wenn die Installation des Bootloader scheitert.

Warum braucht nun jedes Symbol eine eigene Symbolleiste? Wie heisst die überhaupt? Symbolsymbolleiste? Warum wird das nirgendwo beschrieben? Warum gibt es nun keinen Desktop mehr sondern nur einen Arbeitsflächenordner? Warum ist das Verhalten dessen unter Kubuntu und unter openSuse anders?

Warum musste man alles über den Haufen werden was gut und toll war?

In der Zeit hätte man Linux zum nonplusultra machen können.................

Ich hatte in der Vergangenheit nie Probleme mit Linux. Man legte die CD ein, installierte es, stellte die urpmi Quellen ein, konfigurierte das System und war damit glücklich.
Es funktionierte einfach wie erwartet.
Heute brauche ich alleine drei Distributionen und 2 PCs und 3 WLAN Karten das es so lala läuft. Irgendwas passt da doch nicht......
 

Peter
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 16:28   Titel: Antworten mit Zitat

zB wärend der Installation von Kubuntu:

Die CD wird geladen, der Installer gestartet, die Dateien werden kopiert.
Plötzlich schwarzer Bildschirm. Nach ca 3 Minuten dann plötzlich ein Desktop.
Der erste Gedanke war "Oh. Schon fertig?"
Beim näheren hinsehen dann: Irgendwie hatte der PC wohl unbemerkt (!) einen Neustart gemacht und ins Livesystem gebootet und das mit durchgehend schwarzem Bildschirm. Installiert war natürlich nichts. Also alles wieder von vorne.

Wie kann soetwas bitte sein? Ich kann mir dieses Verhalten nicht erklären.

-----

Ebensowenig kann ich mir erklären, dass die WLAN Karte korrekt geladen und erkannt wird und sich per DHCP eine IP Adresse vom Router holt. Auch die link LED leuchtet und der Router zeigt sie als aktiv an. Jedoch kommt kein Paket heraus. Ja nichtmal bis zum Router kann man pingen. Wie ist das möglich?

-----

Und solche Sachen habe ich in den letzten Tagen zu Hauf erlebt und das verdirbt einem den ganzen Spass an der Sache. Gerade Ubuntu wird doch so gepusht und ebenso KDE 4.
Warum sind dann genau diese Sachen.. so.... naja.. unausgereift?
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3411

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 23:01   Titel: Antworten mit Zitat

Peter hat folgendes geschrieben::
Das prism54.org nun down ist?

Wie bitte genau ist das ein Linux-Problem? Im übrigen bringt simples googlen nach "prism54 firmware" schon im zweiten Link einen Volltreffer.

Zitat:

Das der Windowstreiber keine Firmware enthält?

Wenn die Hardware eine Firmware braucht um zu funzen, braucht sie die *immer*. Der Grund dass sie bei Linux oft getrennt vom Endbenutzer heruntergeladen werden muss, liegt darin, dass die Lizenz der Firmware fast immer proprietär ist und diese daher nicht in der Distribution mitgeliefert werden darf sondern "grau" von irgendwoher besorgt werden muss. Logischerweise hat der Hersteller selbst bei seinem Windowstreiber dieses rein rechtliche Problem nicht.

Und ja, das mangelnde Verständnis für diesen Zusammenhang ist ein Anfängerproblem. Wenn man mehrere Jahre Linux benutzt, wird man immer wieder drüber stolpern, wie einem Rechtsverdreher Knüppel zwischen die Beine werfen.

Zitat:

Das keinerlei Hilfen mehr angeboten werden auf einem frisch installierten System?

Mandriva DVD-Version und Kubuntu. Äpfel und Birnen.

Zitat:

Das KDE nun nichtmehr intuitiv ist?

Das ist *deine* Auffassung. Außerdem zwingt dich keiner, KDE4 zu benutzen. KDE3 gibt es weiterhin.

Zitat:

Das 3 verschiedene WLAN Karten nichtmehr erkannt werden?

Das ist ja wohl Unsinn. "Se verband sich auch mit dem Router und bekam eine IP Adresse, allerdings konnte man nicht nach aussen" ist ganz offensichtlich kein WLAN-Problem, sondern ein Problem am Router, bzw. mit der Einstellung des Standardgateway am PC. Falls dazu DHCP verwendet wird, können wiederum beide Komponenten schuld sein.

In so einem Fall braucht man sich nicht über fehlende Firmware Gedanken zu machen, sondern muss nach dem Routingproblem suchen.

Zitat:

Ich kann auch nichts für das sich der Installer erhängt wenn ich Ctrl Alt F1 drücke um auf eine andere Konsole zu wechseln.

Probierst du das auf derselben Hardware wie vor X Jahren? Nein? Ich hatte dieses Problem ebenfall bei mehreren Rechnern, gemeinsamkeit war die nVidia-Grafikhardware. Da es praktisch unabhängig von den verwendeten Treibern (nvidia, nv, nvidiafb+fbdev) auftritt, handelt es sich vermutlich um ein PCI-Problem der nVidia-Karte im Zusammenhang mit dem Board. Schwer zu debuggen, vor allem, wo nVidia es bei den eigenen Treibern selbst nicht hinbekommt. Übrigens mit nvidiafb+fbdev *kann* ich die Konsole wechseln. Abstürze gibt es da nur noch extrem selten beim Herunterfahren. Für Nvidia-Grafikhardware gebe ich jedenfalls kein Geld aus, das sind ganz offensichtlich grüne Bananen -- nicht das ATI viel besser wäre. Einzig Intel funzt relativ schnell nach der Markteinführung zuverlässig.

Und ja, man sollte nach einiger Zeit Linux-Benutzung wissen wann vermutlich die Hardware an Totalabstürzen schuld ist (häufig), wann die Treiber (oft) und wann die restliche Software (selten). Diese Erfahrung können auch MS-Windows-2000-Benutzer machen. Da sind hardware- und Treuiberbedingte Systemabstürze auch häufiger als die durch das OS.

Zitat:

Ich kann auch nichts für wenn die Installation des Bootloader scheitert.

Ich auch nicht. Erfahrungsgemäß ist die Koexistenz mit MS-Windows auf demselben Rechner, aber auf der zweiten (oder gar eine USB-Platte) trickreich. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten, wie und wann das BIOS die Platten wie und warum sortiert.

Zitat:

Warum braucht nun jedes Symbol eine eigene Symbolleiste? Wie heisst die überhaupt? Symbolsymbolleiste? Warum wird das nirgendwo beschrieben? Warum gibt es nun keinen Desktop mehr sondern nur einen Arbeitsflächenordner? Warum ist das Verhalten dessen unter Kubuntu und unter openSuse anders?

Wenn du KDE3 haben willst, nutze KDE3. Niemand zwingt dich zu KDE4. Ich persönlich nutze auch noch KDE3.

Zitat:

Warum musste man alles über den Haufen werden was gut und toll war?

Weil das bessere der Feind des Guten ist. Nur muss man als Benutzer davon Abstand nehmen, immer das neuste einzusetzen. Das ist Softwarebulimie.

Janka
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brum
Gast





BeitragVerfasst am: 11. Nov 2010 9:35   Titel: linux quell Antworten mit Zitat

Was setzt Du denn für eine Quell-CD ein?
Eine selbstgebrannte - hast Du diese auf Fehler überprüft?

Ubuntu und KDE...keine gute Mischung. Die letzte Version vom Gnome ist ganz akzeptabel und kommt fast an KDE3 heran

Besorg Dir z.B. das letzte Ubuntu LTS, ich glaube die Version 10.04 oder alternativ die LinuxMint-version 9.

Prüfe das Medium nach dem Brennen. Nimm keine Linux-ABC-Alpha irgendeiner Auch-Computer-Zeitschrift.

have a lot of fun
brum

PS Mandrake 7.2 war das nicht ein Ausrutscher von Mandrake?
 

logoft



Anmeldungsdatum: 25.05.2005
Beiträge: 103
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 12. Nov 2010 2:07   Titel: Linux Antworten mit Zitat

Linux ist das unglaublichste flexibelste System das es wohl gibt.

Das ist auch das Problem von Linux - es macht die User extrem wählerisch und sie stellen Ansprüche. Wäre Linux, schnell und bunt wäre es einfach.

Als Ubuntu noch klein war, war es ein Hoffnungsträger endlich ein Windows-Ersatz zu sein.
ReactOS steckt noch in den Kinderschuhen.

Und Linux will keine Windows-User die undankbar fragen - wie geht Linux und hauen dann ab.

Wer Linux istalliert ohne Extrawünsche wird glücklich. Wer es dahin haben will wo er will, muß basteln.
Aber Linux ist unglaublich gewachsen.

Leider gibt es immer noch keine Distribution die viele Winuser anspricht. Deshalb rennen viele zum teueren Mac.
 
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haha
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Nov 2010 23:42   Titel: unsinn Antworten mit Zitat

> Leider gibt es immer noch keine Distribution die viele Winuser ansprich

Ich schätze mal: 99% aller Linux-User sind ehemalige Win-User *g*
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3411

BeitragVerfasst am: 12. Nov 2010 23:45   Titel: Re: unsinn Antworten mit Zitat

haha hat folgendes geschrieben::
> Leider gibt es immer noch keine Distribution die viele Winuser ansprich

Ich schätze mal: 99% aller Linux-User sind ehemalige Win-User *g*

Gut, dass du nicht 100% gesagt hast. Ich hab' vor Linux 5 Jahre HP-UX und MS-DOS 6 benutzt (das aber eigentlich nur für Easytrax) und davor den guten alten C64. Alles dazwischen hab ich ausgelassen.

Janka
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Mosca Bianca



Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2010 3:56   Titel: Re: Was ist nur geschehen? Antworten mit Zitat

Moin moin,

Peter hat folgendes geschrieben::
Warum stürzt sich alle Welt so auf Klickibunti?


eigentlich bist Du genau der Richtige, um die Frage zu beantworten.

Peter hat folgendes geschrieben::
Wir installierten Kubuntu.
...
Gestern hatten wir dann openSuse 11.3 installiert.
...
Da waren wenigstens Symbole im Arbeitsflächenfenster.
...
Wir testeten Ubuntu und Kubuntu.

_________________
Gruß

Mosca Bianca
 
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DH



Anmeldungsdatum: 19.02.2006
Beiträge: 101

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2010 15:56   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

installiere SuSE 11.3 mit Gnome oder KDE 3.5. Damit dürftest Du am wenigsten Probleme haben.

Wenn Du Linux verstehen möchtest, würde ich Dir zu CRUX 2.7 raten.

Gruß - Dieter
 
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Peter
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Nov 2010 7:10   Titel: Antworten mit Zitat

@DH

"The primary focus of this distribution is keep it simple, which is reflected in a straightforward tar.gz-based package system, BSD-style initscripts, and a relatively small collection of trimmed packages."

Ja das hört sich sehr gut an. Smile Werde ich echt mal testen.
Ich mag "puristische" Systeme. Hatte mal Archlinux am laufen, hatte mir auch sehr gefallen.

Und interessanterweise hatte ich da auch überhaupt kein Problem das System einzurichten. Nach dem Installieren hatte ich auf Anhieb Hilfe gefunden wo die Grundlegenden Sachen erklärt wurden.


@Mosca Bianca

Es ging nicht darum das ich ohne Symbole nichts anzufangen weiß, aber Kubuntu hatte einen vollkommen leeren Desktop eingerichtet (kein einziges Symbol, nichts). Und es war auch nichtmal ein Konfigurationsprogramm dabei, kein einziges. Weder für die Displayauflösung, noch für die Soundkarte noch für die Netzwerkverbindungen. Und das finde ich dann wieder Mist.
Wenn sie schon auf einfaches System machen, dann sollten solche Grundlegenden Dinge doch konfigurierbar sein oder?

Irgendwie werden Sachen wie "Einfachheit" gleichgesetzt mit "lasse alles weg wo Oma Fritz nichts mit anzufangen weiß". Finde ich genau den falschen Weg!
Ich wüsste ja nichtmal mehr wie ich die Displayauflösung ändern kann nachdem xorg.conf weg ist. o.O


@logoft

Ich bin kein undankbarer Linux User, sondern ein enttäuschter.
Ist bei mir vergleichbar mit WIndows. Ein Windows 2000 richte ich dir mit links ein und es wird laufen ohne Ende. Bei einem Windows 7 beisse ich mir die Zähne aus, da alles komplett unübersichtlich und aufgebläht geworden ist. Das läuft dann zwar am Ende auch, aber wie ist eine andere Frage.


@brum

Ja waren sebstgebrannte. Die die ich gebrannt hatte hatte ich auch überprüft, die CDs die mein Kumpel mitnahm, keine Ahnung.
Ja vielleicht sollte ich Gnome mal wieder versuchen, wobei ich auch da befürchte das aufgrund der "Vereinfachung" viel zu vieles weggelassen wurde. Zumindest war das damals der Grund warum ich KDE 3 eingesetzt hatte und nicht Gnome.
Ich denke ich werde mal Crux Linux testen und sobald es erscheint auch das neue CentOS.

Ob Mandrake 7.2 ein Ausrutscher war, kann ich nicht beurteilen. War meine absolut erste Distribution und so habe ich keinen Vergleich. Ich kann nur sagen das es auf Anhieb lief und echt ein Segen war gegenüber Windows 98. Smile


@Janka

Danke! Habe die Firmware echt noch gefunden.
Du wirst es nicht glauben, aber wir sind zu dritt einige Stunden nur daran gesessen die Firmware zu suchen und hatten kein positives Ergebnis.

Ja, ich weiß das Firmware meist nicht mitgeleifert wird, allerdings wird überall beschrieben das man diese aus dem Windowstreiber extrahieren könne. Das war aber nicht der Fall.

Zitat:
Mandriva DVD-Version und Kubuntu. Äpfel und Birnen.


Warum? Da ja Mandriva im Moment nicht gut dasteht und angekündigt hatte auf die normale Desktopversion zu verzichten haben wir eben was anderes versucht.
Verstehe nicht warum ich die nicht vergleichen könnte?

Zitat:
Das ist *deine* Auffassung. Außerdem zwingt dich keiner, KDE4 zu benutzen. KDE3 gibt es weiterhin.


Ja. Aber: Ich denke ich würde mir das Leben nur noch schwerer machen wenn ich nun auf KDE 3 setze. Würden KDE 4 Programme dann noch funktionieren? Wie sieht es mit den Updates aus? Wie lange würde KDE 3 noch mitgeliefert werden?

Zitat:
In so einem Fall braucht man sich nicht über fehlende Firmware Gedanken zu machen, sondern muss nach dem Routingproblem suchen.


Ja toll. Und wie behebt man ein Routing Problem?
Ich habe da nur einen Router mit ein paar Clients. Ich weiß auch diese zu konfigurieren. Wüsste nicht wo da ein Problem bestehen sollte. Ich hatte in meinem ganzen Leben auch noch nie dieses Problem.

Zitat:
Da es praktisch unabhängig von den verwendeten Treibern (nvidia, nv, nvidiafb+fbdev) auftritt, handelt es sich vermutlich um ein PCI-Problem der nVidia-Karte im Zusammenhang mit dem Board.


Das kann natürlich sein! Werde dem mal nachgehen. Danke hierfür.

Das mit Intel wiederum: Damals war ich davon begeistert, heute eher weniger. Mein aktuelles Notebook setzt auch auf einen Intelchip, aber seit Jahren gibt es dafür keinen 3D Treiber. Leider hat Intel irgendwann mal die Unterstützung fallengelassen.


@ all

Danke für eure Antworten. Habe ja nun einige hilfreiche Tipps bekommen die ich (wahrscheinlich gleich morgen) umsetzen werde.

Vielen Dank! Smile

Und auf ein gutes Gelingen an mich. Cool
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3411

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2010 14:01   Titel: Antworten mit Zitat

Peter hat folgendes geschrieben::
Danke! Habe die Firmware echt noch gefunden. Du wirst es nicht glauben, aber wir sind zu dritt einige Stunden nur daran gesessen die Firmware zu suchen und hatten kein positives Ergebnis.

Ich kenne das. Ich sitze hier auch oft vor Webseiten, deren Gestaltung so schreiend doof ist, das man schreien muss. Man findet nix. sf.net z.B. hatte sich zwischenzeitlich keinesfalls zum Positiven entwickelt. Inzwischen scheint dort jedoch auch jemand die Krise bekommen zu haben und es ist wieder benutzbar. Ich vermute aber, dass der erste, nicht intuitive Umbau von Werbefachleuten initiiert wurde. Die kennen eben nur Otto-Normaluser -- doch wer von denen nutzt Sourceforge?

Es nützt aber nichts, sich hier ausschweifend zu beschweren. Die Beschwerde muss hieb-und-stichfest an einem konkreten Problem festzumachen sein, das Problem muss nachvollziehbar sein, also muss man es isolieren und dann eine Schritt-für-Schritt in die Falle liefern, und vor allem muss man den richtigen Adressaten finden. Das ist im allgemeinen der Urheber der Software, die das Problem hervorruft.

Zitat:

Zitat:
Mandriva DVD-Version und Kubuntu. Äpfel und Birnen.

Warum? Da ja Mandriva im Moment nicht gut dasteht und angekündigt hatte auf die normale Desktopversion zu verzichten haben wir eben was anderes versucht.
Verstehe nicht warum ich die nicht vergleichen könnte?

Weil du eine alte Mandriva, die ja versucht haben, von dem Verkauf der Distribution zu leben, mit etwas vergleichst, was von Hobbyisten zusammengeschustert wird. Ich würde *erwarten*, dass Mandriva sehr viel mehr Arbeit in die Politur und vor allem in das Testen steckt. Bei denen ist das nämlich gleich ein Supportfall. Bei Kubuntu nicht.


Zitat:

Zitat:
Das ist *deine* Auffassung. Außerdem zwingt dich keiner, KDE4 zu benutzen. KDE3 gibt es weiterhin.

Ja. Aber: Ich denke ich würde mir das Leben nur noch schwerer machen wenn ich nun auf KDE 3 setze. Würden KDE 4 Programme dann noch funktionieren? Wie sieht es mit den Updates aus? Wie lange würde KDE 3 noch mitgeliefert werden?

Über sowas mache ich mir Gedanken, wenn das Problem ansteht. Ich wechsle z.B. die SuSE immer erst dann, wenn der Support ausläuft, hab also aktuell noch 11.1. Und das funktioniert zufriedenstellend. Über KDE4 kann ich mir in einem Jahr Gedanken machen, wenn das auch ausreichend stabil ist.


Zitat:

Zitat:
In so einem Fall braucht man sich nicht über fehlende Firmware Gedanken zu machen, sondern muss nach dem Routingproblem suchen.

Ja toll. Und wie behebt man ein Routing Problem?
Ich habe da nur einen Router mit ein paar Clients. Ich weiß auch diese zu konfigurieren. Wüsste nicht wo da ein Problem bestehen sollte. Ich hatte in meinem ganzen Leben auch noch nie dieses Problem.

Nun ist es aber so, dass man üblicherweise nur das als Problem ansieht, woran man scheitert. Alles, was kein Problem darstellt sind aber in Wirklichkeit Probleme, die man schon einmal gelöst hat. Das sollte dich ermutigen, auch dieses Routingproblem genauer zu betrachten und zu lösen. Ein neuer Thread mit genauer Beschreibung wäre angebracht.


Zitat:

Das mit Intel wiederum: Damals war ich davon begeistert, heute eher weniger. Mein aktuelles Notebook setzt auch auf einen Intelchip, aber seit Jahren gibt es dafür keinen 3D Treiber. Leider hat Intel irgendwann mal die Unterstützung fallengelassen.

Das ist nicht richtig. Richtig ist, dass Intel zwischendurch einmal die GMA500-Hardware *zugekauft* hat, weil die eigene Entwicklungsabteilung noch nicht soweit war. Für diese Hardware, die zugegeben oft verbaut wurde, gibt es keine vernünftigen Linux-Treiber und Intel selbst darf dafür keine machen (Rechtsverdreher-Problem). Für *alle anderen* "echten" Intel-Chips gibt es sehr gute Linux-Treiber mit 3D-Funktionalität, die für alle nicht-spinnerten Anwendungen auch völlig ausreicht.

Man muss beim Kauf also darauf achten, dass kein GMA500-Grafikadapter eingebaut ist.

Janka
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Mosca Bianca



Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2010 18:26   Titel: Antworten mit Zitat

Moin

Peter hat folgendes geschrieben::
Es ging nicht darum das ich ohne Symbole nichts anzufangen weiß...


Ich hatte auch nicht nur die Symbole erwähnt, sondern auch openSuse, Kubuntu und damit indirekt auch KDE. Und das ist nun mal Klickibunti. Deswegen hatte ich mich über Deine Frage diesbezüglich gewundert.

Generell ist daran ja auch nichts Schlechtes, dass sollte jeder individuell nach seinen Anforderungen, Kenntnissen und seiner Bereitschaft zum Lernen entscheiden, denke ich.

Zu Kubuntu oder auch zu KDE4 kann ich Dir aber auch nicht viel sagen, da ich beides nicht nutze. KDE3 war sehr gut und wurde lange von mir genutzt. Dann kam KDE4, wovon ich maßlos enttäuscht war. Inzwischen habe ich schon von mehreren gelesen, dass sie völlig begeistert vom neuen KDE sind. Allerdings überwiegen meiner Meinung nach noch die Forenbeiträge, wo zu lesen ist, dass es noch nicht ausgereift ist.

Nun hätte ich zwar zurück zu KDE3 gehen können, aber da eine Trennung davon irgendwann sowieso kommen würde und ich neugierig auf andere Fenster-Manager war, bin ich dann über Gnome zu anderen gewechselt. Das Gnome ist ausgereift und läuft auch sehr stabil. Allerdings wird immer mehr die Art von Programmen, die von mir gar nicht genutzt werden, in den Vordergrund gerückt und die, die ich nutze, sind zum Ausgleich nicht dabei. Das läßt sich zwar meistens problemlos ändern - allerdings empfinde ich es als Blödsinn etwas zu installieren, wovon ich dann die Hälfte wieder deinstalliere. Deswegen bin ich dann auch von Gnome weg.


Peter hat folgendes geschrieben::
Hatte mal Archlinux am laufen, hatte mir auch sehr gefallen.

Und interessanterweise hatte ich da auch überhaupt kein Problem das System einzurichten. Nach dem Installieren hatte ich auf Anhieb Hilfe gefunden wo die Grundlegenden Sachen erklärt wurden.


Arch hat meiner Meinung nach den großen Vorteil, dass es nach der Installation nur ein Minimalsystem ist. Was man daraus macht ist ausschließlich von einem selbst abhängig. Allerdings beinhaltet das auch, alles selber zu installieren und zu konfigurieren. Was, je nach Kenntnisstand, wiederum eine höhere Bereitschaft zum Lernen bedeuten kann.

Die Installation von Arch ist dort im Wiki unter "Anleitung für Einsteiger" und unter "Systemverwaltung -> Lokalisierung -> Arch Linux auf Deutsch stellen" ganz gut beschrieben. Und auch wenn das Arch-Forum kein Universal-Genie hat und sich das auf mehrere Leute aufteilt, gibt es dort eigentlich immer Hilfe.

Für den Fall, dass Du KDE bevorzugst, sei noch gesagt, dass es für Arch eine modifizierte KDE-Version gibt. Eigene Erfahrungen damit habe ich nicht. Nähere Infos dazu findest Du im Arch-Wiki (Installation) oder beim Chakra-Projekt selbst.
_________________
Gruß

Mosca Bianca
 
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logoft



Anmeldungsdatum: 25.05.2005
Beiträge: 103
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 09. Dez 2010 16:52   Titel: Distris und die Metallkugel am Fuß Antworten mit Zitat

Wir haben es den Windowsmanagern zu verdanken das Linuxwenigstens etwas macht. Manche Distri schaltet meine Webcam ungefragt ein. Ich habe nicht herausgefunden welches Programm sie einschaltet.

Linux hat seltsame Namen. Letztens hatte ich eine Datei (startbar) die hieß angenommen "Programm". Als ich so mit der Tabtaste rumspiele, entdeckte ich den gleichen Namen nur mit run. Also ich fand 'Programm' und 'run-Programm' Warum das Ding nicht 'Programm-run' heißt verstehe ich nicht.
Man kann das nun mit 'fdisk' weiterführen. Warum heißt das Ding nicht 'fdiskc' ??? Warum findet man nur fdisk und muß wissen das es noch eins gibt mit c???

So ist es allemein mit Linux.
Man könnte von Entwicklerseite eine Verzeichnisstruktur schaffen die DOS ähnelt. Man könnte eine Link-Datei-Distri schaffen weltweit gleich ist.
Die Link-Datei startet bei Debian alles mit Debian und bei Ubuntu alles mit Ubuntu. 'debian-installer oder Ubuntu-install, die Datei hieß aber überall 'install-distri'.
Aber vermutlich wäre das viel zu einfach.

So sucht jeder 45 Distris ab, in der Hoffnung seine Lieblingsdistri zu finden.

Warum zum Beispiel jede Distri überheblich ist, ist mir schleierhaft. Jede Distri löscht die alte Distri und fremde durch Formatierung der vorhandenen Linux Partition. Hallo, ich dachte Linux ist Linux? Warum sehen sich viele Distris als einzigartig an - gehts noch?

Und warum machen die Partionierer nicht einfach das was ich will? Ich will zum Beispiel nur Grub installieren, aber ohne / root gehts nicht fertig.
Und warum sage ich einer Partion 'nicht benutzen' und jedesmal wird sie wieder in Betracht gezogen??

Linux ist schön, aber extrem umständlich.
Man braucht 2 Programme um 1 Task zu killen.
ps um den Task zu finden und kill um ihn zu killen. --warum-- ???????
Man muß es wissen.

usw
 
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