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unterschied win xp zu linux konkret in der anwendung

 
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interessierte
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Mai 2011 19:28   Titel: unterschied win xp zu linux konkret in der anwendung Antworten mit Zitat

hallo,
ich interessiere mich evtl. für linux (umstellung von windows xp).
all mein surfen für infos auf meine fragen hat leider nix geholfen.... Sad
deshalb hoffe ich auf eure hilfe Smile

ich hab einfach die faxen dicke, mir alle paar jahre ein neues teures betriebssystem kaufen zu müssen und trotzdem angst vor viren & co. haben zu müssen (klar, ich hab nen gutes antivirenprogramm und alles andere). einfach diese gängelei und geschäftemacherei von microsoft. die gängigen umstellungs-überlegungen halt.

ich bin ein ziemlich normaler pc-user. arbeite mit texten, manchmal mit tabellen, lade mir musik und viele filme (zum dekodieren) runter, bearbeite fotos und surfe sehr viel im internet. spielen tu ich überhaupt nicht.
was ich gar nicht drauf hab, sind so die "innereien" und systemgeschichten in einem pc. das kann ich so gut wie nicht und hab auch keine wirkliche lust, mich wahnsinnig damit auseinander zu setzen.

ich hab mich jetzt viel im internet über linux informiert. auch die unterschiede zu windows.
es wird viel geschrieben, dass man sich schon sehr mit linux auseinandersetzen muss, um damit arbeiten zu können. ich frag mich, ob ich als einfach-nur-nutzer das schaffen würde.
was mir aber auch noch fehlt, sind ganz konkrete infos zu den unterschieden.
also, konkrete beispiele.
z.b. wenn ich einen text schreibe, was ist dann bei linux anders als bei xp?
z.b. wenn ich filme ausm internet runterlade & dekodiere, was ist dann anders?
z.b. beim surfen im internet, was ist dann anders?
usw. usf.
gegebenenfalls könntet ihr mir evtl. screenshots von eben solchen anwendungen unter linux in eure antworten mit einbauen?
mir fehlt einfach die konkrete vorstellung vom linux-alltag.

und: würde mein drucker, webcam, kamera, smartphhone, usw. auch unter linux funktionieren?

helft mir bitte in meiner entscheidung und gebt mir bitte ganz konkrete beispiele vom linux-alltag.

vielen dank schonmal im voraus und viele grüße
 

lotharb



Anmeldungsdatum: 10.02.2002
Beiträge: 411
Wohnort: Heroldsberg (ERH)

BeitragVerfasst am: 23. Mai 2011 21:05   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo interessierte

Das ist ein Sturzbach von Fragen, den du da stellst. Alles auf einen Streich beantworten zu wollen, möchte ich aus Zeitgründen gar nicht erst versuchen. Aber einige Antworten habe ich schon auf der Zunge. Ich arbeite nämlich im Büro unter WinXP und zu Hause unter openSUSE 11.3.

Zitat:
es wird viel geschrieben, dass man sich schon sehr mit linux auseinandersetzen muss, um damit arbeiten zu können

Da steckt schon mehr als nur ein Körnchen Wahrheit drin. Aber wenn du dein Betriebssystem wirklich beherrschen willst (und nicht andersherum), dann sollte dir ein wenig Zeitaufwand nicht zu schade sein. Ein kleiner Trost: Millionen Menschen haben es geschafft, mit Linux klarzukommen. Warum solltest gerade du daran scheitern? Aber ohne ein wenig Lesen, Nachdenken, Nachfragen (z.B. hier im Forum) hat es bei mir nicht geklappt und wird es vermutlich auch bei dir nicht klappen.

Zitat:
wenn ich einen text schreibe, was ist dann bei linux anders als bei xp?

Nicht sehr viel. Egal, ob du einen simplen ASCII-Editor einsetzt oder ein vollwertiges Textsystem (wie z.B. LibreOffice), das Look&Feel ist in beiden Umgebungen nahezu identisch.

Zitat:
beim surfen im internet, was ist dann anders?

Hier gilt das Analoge wie oben. Der Netzbrowser ist der entscheidende Faktor. Und heutzutage gibt es mehrere Netzbrowser, die in beiden Umgebungen arbeiten.

Zitat:
drucker, webcam, kamera, smartphhone, usw. auch unter linux funktionieren?

Bei mir funktionieren LAN-Router, Scanner, Kamera ohne Probleme und teilweise seit Jahren. Natürlich habe ich vor dem Kauf darauf geachtet, Geräte anzuschaffen, deren Lauffähigkeit unter Linux nachgewiesen ist. Das war aber nicht wirklich viel Arbeit und keine echte Einschränkung.

Zitat:
gebt mir bitte ganz konkrete beispiele vom linux-alltag

Das ist genau der Punkt von oben. Die ganze Nacht hindurch hier in die Tasten zu hämmern, wäre ein wenig hart. Mein Vorschlag: Konzentrieren wir uns doch lieber auf konkrete Fragen.

Frohes Schaffen
Lothar
 
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3492

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 0:24   Titel: Re: unterschied win xp zu linux konkret in der anwendung Antworten mit Zitat

interessierte hat folgendes geschrieben::

helft mir bitte in meiner entscheidung und gebt mir bitte ganz konkrete beispiele vom linux-alltag.

Ok. Morgens nach dem Frühstück schalte ich mein Thinkpad ein. Ich hole mit Kontact meine Emails vom Server und lasse Spamassasin die üblichen 90 Spam-Emails automatisch wegwerfen. 10 Emails bleiben, davon 5 mal nicht erkannter Spam und 5 Stück, die ich lesen und im Laufe des Tages beantworten werde. Ich werfe den Firefox an und hole mir die Nachrichten vom Tag. Dann starte ich Eagle oder KiCAD und mache mit meinen Leiterplattenarbeiten weiter. Irgendwer will was und ich gucke mit Git in meinen Quellcodearchiven, mit welcher Version ich eine bestimmte Softwareänderung eingebaut habe. Meine Arbeitskonten verwalte ich mit OOcalc, da sehe ich gerade, dass ich heute mal eine Rechnung schreiben sollte. Mach ich immer mit LaTeX, sieht so wenigstens jedesmal gleich ordentlich aus. Ginge sicher auch direkt in OpenOffice, aber für die paar Stück im Monat habe ich keine Lust, mich da einzufuchsen. Rechnungen und anderes Papiergelumpe, das ich kriege scanne ich mit meinem Uralt-Scanner, für den es für Windows nicht mal mehr Treiber gibt. Zwischendurch guck ich mal ein Youtube-Video oder spiele was im SNES-Emulator.

Um es kurz zu machen: Ich komme ungefähr einmal im Monat mit den Linux-Systeminterna in Berührung weil ich für meine Arbeit irgendeine weitere Software brauche. Das ist dann meistens nur ein "sudo zypper in diesunddas", und es funktioniert einfach. Wenn nicht, muss ich halt gucken, müsste man bei MS-Windows aber ebenfalls. Es flutscht natürlich aber erst so gut, wenn man sich das System so eingerichtet hat wie man es selbst braucht. Je mehr man noch fummeln möchte, desto mehr Zeit muss man sich dafür auch nehmen.

Falls du tatsächlich auf Linux umsteigen willst, solltest du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass dein MS-Windows-Fummelwissen dich bei Linux nicht weiterbringt. Im Gegenteil, es behindert dich sogar.

Das fängt schon mit dem Installieren von Software an. Bei MS-Windows klickst du dich im Webbrowser durch irgendwelche Downloadseiten und weißt nie so genau was du überhaupt von wo installierst, bei Linux solltest du stattdessen das Paketverwaltungswerkzeug benutzen. Da gibt man einfach Namen oder Beschreibung der Software an, die man haben will, klickt auf "ich will" und dann lädt er das automatisch von vertrauenswürdiger Stelle runter. Und führt auch Buch darüber, so dass man automatisch für alle installierte Software die Sicherheitsupdates angeboten bekommt und die Software bei Nichtgefallen auch spurlos wieder loswird. Genauso brauchst du bei Linux die ganzen Shareware-Programme für irgendwelche Rechner-Wehwehchen und sonstige Helferlein aus Zeitschriften nicht. Das ist alles schon dabei, oder unnötig. Das meiste von dem Zeug ist auch bei MS-Windows unnötig, aber die meisten MS-Windows-Anwender wollen halt nicht nachdenken, sondern einfach nur ihr gewohntes Dingsbums benutzen. Computer ist schließlich schon kompliziert genug!

Genauso ist es mit der Hardware. Der MS-Windows-Anwender geht in den Laden und kauft irgendwas, was der Verkäufer dort ihm als "gut" empfiehlt. Zuhause flucht er dann leise, denn das ganze geht zwar irgendwie, aber nicht so wie gedacht. Würde der Linux-Anwender so vorgehen, würde er ganz laut fluchen, denn es würde halt oft gar nicht gehen. Die meisten Hardwarehersteller bringen es nämlich gerade so fertig, schrottige MS-Windows-Treibersoftware für ihren Mist zu schreiben. Von Linux-Anwendern würden Sie für den bloßen Versuch, eine ähnlich miese Qualität abzuliefern, falls ein freier Treiber existiert, ausgelacht. Im anderen Fall braucht man das Gerät eigentlich gar nicht zu kaufen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, besonders loben muss man inzwischen die Firma Intel. Wobei die ihre Treiber auch im Quelltext ausliefern. Die müssen halt keinen Pfusch verstecken.
Der Linux-Anwender muss also vorher nachdenken, was er kaufen will. Bei der Gelegenheit kann er dann gleich im Internet beim günstigsten Anbieter kaufen und bei Nichtgefallen von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen. Der Blödmarkt guckt dann halt in die Röhre.

Was der Linux-Anwender schließlich auch immer beachten muss, wenn er Daten mit MS-Windows-Anwendern austauscht: Wenn irgendwas nicht geht, liegt es immer an ihm und seinem "komischen Linux". Dass die seltsame PPD-Datei mit eingebettetem VBA und irgendwelchem Accessmüll auch auf mehr als der Hälfte der MS-Windows-Rechner im Postverteiler auch nicht laufen wird, weil da kein aktuelles MS-Office drauf ist, ist uninteressant. Der Pfuscher am Windowsrechner ist im Recht, denn er benutzt schließlich das "richtige" Werkzeug, was alle benutzen, die einen Rechner "professionell" einsetzen. Man muss sich ein dickes Fell zulegen und vieles einfach ignorieren. Die meisten Dateien kann man ja mit Konvertern lesen und vieles sogar editieren. Mit den anderen hat man wie gesagt nicht als einziger Probleme und dann fällt der "Profi" halt auf die Nase. Man selbst erzieht sich umgekehrt dazu, anderen immer etwas simples, überall funktionsfähiges zuzuschicken und die Leute wissen das dann auch irgendwann zu schätzen.

So, für das erste Posting zu dem Thema hab ich eigentlich schon viel zu viel geschrieben.

Janka
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interessierte
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BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 16:47   Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
danke für eure antworten.
ich hab jetzt bei youtube ein video gefunden, was tatsächlich sehr konkret den alltag mit linux (ubuntu 10.10) darstellt- wie ich finde. und zwar im direkten vergleich mit windows7.
vielleicht interessant für weitere linux-interessierte mit einer ähnlichen fragestellung wie meiner.
hier der link:
http://youtu.be/F-F3s7-fJDM
name des videos: "Linux Ubuntu 10.10 im Vergleich mit Windows7".

aus dem video ersehe ich, dass die unterschiede im konkreten alltag eigentlich nur folgende sind:
    *andere namen für anwendungen, u.a.
    *dass dinge anders angeordnet sind (aber alles veränderbar).
    *dass man in dem laufwerk, was bei windows c ist (wo die systemprogramme sind), nicht einfach mal was abspeichern kann.

und das sind ja alles dinge, wo man sich einfach nur umgewöhnen muss.

aber meine frage: gibt es noch weitere wichtige unterschiede im linux-alltag?

und: wie finde ich raus, ob meine hardware-geräte (drucker/scanner, kamera, usb-sticks, externe festplatten, eingebaute webcam, smartphone) unter linux funktionieren? auf der herstellerseite? im internet googeln? in der geräte-beschreibung?
wenn ich dann herausfinde, dass ein gerät nicht unter linux funktioniert, muss ich mir dann ein neues linux-fähiges gerät anschaffen? oder geht das auch irgendwie anders? wäre dann ja doch eine etwas teure linux-umstellung... Shocked

viele grüße und danke für hilfe Smile
 

Phoenix



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BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 18:25   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo "Interessierte",

Linux einfach mal wie Redmond kennenzulernen, geht eigentlich nicht; ein wenig Spielen, Suchen und Versuchen ist notwenidig, außerdem ein dickes Fell, wenn's mal wieder nicht will.

Aus meiner Erfahrung heraus ist es gut, WIN und Linux festplattenmäßig zu trennen, obwohl es auch auf einer Platte geht. Sogar als Livesystem funktionieren etliche Linuxe = Distris gut. Zum Testen und Weiterarbeiten sind die Systeme auf USB- Stick installiert gut; aber schon auf CD oder DVD läßt sich viel über Aussehen und Handhabung probieren.

Bei den Distris gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade; einfach zu handhabende Systeme wie z.B. openSUSE, Mandriva, teilweise ..buntu, Mint, aber auch anspruchsvolle Systeme wie RedHat bzw. dessen nicht- kommerzielle Ableger, Gentoo, Debian, Slackware, Arch, Linux from scratch, ... und dutzende andere.

Im Netz gibt es eine Riesen- Informationsfülle zum Thema, aber für mich wäre es am sichersten, erst einmal eins der als einfach titulierten Live- Linuxe zu laden, als Livesystem auf CD / DVD zu brennen und den Rechner mit eingelegter Scheibe neu zu starten. Bei Fehlern ist es dann recht einfach, mit dem noch funktionierenden anderen System in Foren nachzufragen. Meist wird Dir da schon geholfen. Rolling Eyes

Zum Nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen , http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen#Live-CD.2FDVD-Distributionen ,
Und als Auswahl- Hilfsmittel: http://www.zegeniestudios.net/ldc/

Nette Grüße & viel Spaß

Phoenix
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3492

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 18:31   Titel: Antworten mit Zitat

interessierte hat folgendes geschrieben::

*andere namen für anwendungen, u.a.

Nein, das sind andere Anwendungen. Z.B. kein MS-Office, es sei denn, du bestehst darauf, sondern OpenOffice (bzw. nun LibreOffice). Die Bedienung ist ähnlich, aber nicht gleich. Warum sollte man alle Fehler der anderen wiederholen? Kein Photoshop, sondern GIMP. Bedienung und Funktionsumfang anders. Und so weiter...

Zitat:

*dass dinge anders angeordnet sind (aber alles veränderbar).

Das ist ja auch innerhalb der MS-Windows-Versionen schon nicht anders. Ich habe z.B. auf einem Vista-Rechner eines Bekannten die Netzwerkeinstellungen erstmal suchen müssen.

Zitat:

*dass man in dem laufwerk, was bei windows c ist (wo die systemprogramme sind), nicht einfach mal was abspeichern kann.

Das kann man auch bei MS-Windows nicht, sofern man nicht ständig als Admin arbeitet. Was man nicht sollte. Mit Linux auch nicht.

Zitat:

und: wie finde ich raus, ob meine hardware-geräte (drucker/scanner, kamera, usb-sticks, externe festplatten, eingebaute webcam, smartphone) unter linux funktionieren? auf der herstellerseite? im internet googeln? in der geräte-beschreibung?

Für viele Geräte am einfachsten über die PCI-ID bzw. die USB-IDs. Das sind IDs, die die Treiber benutzen um zu erkennen, dass das entsprechende Gerät im Rechner drin oder dran ist. Wenn die Nummer in einem Treiber drin ist heißt das, dass zumindest die Basisfunktionen des Gerätes unterstützt werden. Du kannst nach diesen Nummern auch Googlen und kriegst meist schnell einen Querschnitt zu Meinungen und Problemen anderer Linux-Benutzer mit diesem Gerät.
Diese Methode funktioniert leider nicht mit Druckern und Scannern, sofern sie nicht per USB angebunden sind. Da muss man nach dem exakten Gerätenamen in CUPS bzw. beim SANE-Projekt nachgucken.


Zitat:

wenn ich dann herausfinde, dass ein gerät nicht unter linux funktioniert, muss ich mir dann ein neues linux-fähiges gerät anschaffen? oder geht das auch irgendwie anders? wäre dann ja doch eine etwas teure linux-umstellung... Shocked

Du musst natürlich nicht, nur falls es nicht geht, bleibt dir kaum was anderes übrig. Wenn du mal *konkret* schreiben würdest, welche Geräte du dein Eigen nennst, könnten wir dir auch konkret sagen, was davon problemlos funzt und was nicht.

Janka
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interessierte
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BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 19:26   Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

@phoenix:
Zitat:
erst einmal eins der als einfach titulierten Live- Linuxe zu laden, als Livesystem auf CD / DVD zu brennen und den Rechner mit eingelegter Scheibe neu zu starten.

das geht? na, das ist ja genial! also kann man ja doch linux kennenlernen, ohne es gleich richtig installieren zu müssen! supi!
gut, das werd ich mal ausprobieren. danke Smile



@janka:
Zitat:
Das ist ja auch innerhalb der MS-Windows-Versionen schon nicht anders. Ich habe z.B. auf einem Vista-Rechner eines Bekannten die Netzwerkeinstellungen erstmal suchen müssen.
genau, das mein ich ja. man muss sich anscheinend nur umgewöhnen, was ich ja auch schon manchmal musste- eben bei unterschiedlichen windows-versionen z.b.

und bei unterschiedlichen programmen muss man sich ja auch etwas umstellen. z.b. als ich vom microsoft-schreibprogramm auf open-office umgestiegen bin. bedienung und funktion etwas anders, aber lernbar. auch für mich als pc-otto-normalo Smile

gut, dann liste ich mal meine geräte auf- danke für das angebot, dass ihr mir evtl. beantworten könnt, welche geräte kompatibel sind.
    *laptop: lenovo b560 mit eingebauter webcam
    *smartphone: sonyericsson xperia x10 mini pro
    *kamera: sony cybershot dsc-w170
    *usb-sticks: intenso, transcend, maxflash
    *externe festplatten: WDC WD5000BEVT-24A0RT0 (so stand es unter windows explorer bei der festplatte unter eigenschaften >hardware)
    *drucker/scanner: lexmark x5470


wäre natürlich sehr genial, wenn ihr mir das auch noch beantworten könntet Smile)
viele grüße
 

Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 19:55   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Interessierte,

klar geht das mit Livesystemen; nur hat leider nicht jede Distri eine Liveversion. Die Links auf die Wikiseite geben da schon etwas her...

Aber eine kleine Einschränkung muß ich machen: Dein Rechner muß in der Reihenfolge der Bootmedien richtig eingestellt sein im BIOS. Empfehlenswert ist da, USB (für die Sticks) an den Anfang zu setzen und CD/ DVD an die 2. Stelle; die Festplatte mit dem System soll am besten ans Ende.

Das BIOS prüft dann beim Booten, ob ein bootbarer Stick oder eine bootbare CD vorhanden ist; gibt es beide nicht, startet das Betriebssystem von der Festplatte. Aber laß Dich nicht ins Bockshorn jagen, versuche erst einmal, ob alles ohne Anpassung läuft.

Wenn nein, frag lieber noch einmal. Ich hab Janka auch früher schon zu BIOS & Co. mit Fragen behelligt- das Ergebnis habe ich selbstverständlich noch.

Und nochmal: probieren geht über studieren... und muß einfach sein .Rolling Eyes

Phoenix
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3492

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 20:34   Titel: ss Antworten mit Zitat

interessierte hat folgendes geschrieben::

lenovo b560 mit eingebauter webcam

Dieses Notebook hat zwei Grafikadapter, einmal einen Intel GMA HD und einmal einen nVidia 310M. Beides ist hakelig und 3D funktioniert damit nicht, weil nVidia weder einen Linux-Treiber noch Specs rausrückt und der Intelchip diese Funktionalität nicht eingebaut hat.

Du kannst Linux damit im Moment ohne 3D-Funktionalität betreiben. nVidia wird für diesen Grafikchip vermutlich niemals einen 3D-Treiber rausbringen, jedenfalls haben sie das bisher immer verneint.

Vielleicht nimmt sich das nouveau-Team ja dem Problem irgendwann an. Die Basteln selbst an einem Treiber für aktuelle nVidia-Produkte, ohne jede Doku und sind dafür schon ziemlich weit gekommen.

Zitat:

*smartphone: sonyericsson xperia x10 mini pro

Dieses Handy läuft ja sogar selbst mit Linux. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Synchronisationswerkzeuge auf für Linux-PCs verfügbar sind. Andererseits ist das ein Android-Telefon, das heißt, die generischen Google-Dienste funzen. Ohne Google dazwischen ist es hakelig


Zitat:

*kamera: sony cybershot dsc-w170
*usb-sticks: intenso, transcend, maxflash
*externe festplatten: WDC WD5000BEVT-24A0RT0 (so stand es unter windows explorer bei der festplatte unter eigenschaften >hardware)

Alles problemlos, weil die als Massenspeichergeräte funktionieren und es dafür einen generischen Treiber gibt. Für diese Kamera gibt es wohl noch keinen RAW-Support in ufraw, dem Linux-Werkzeug dafür. Falls du das unbedingt benötigst musst du darauf warten dass einer der Entwickler den einbaut oder es war halt ein Fehlkauf.

Zitat:

*drucker/scanner: lexmark x5470[/list]

Lexmark und Linux geht gar nicht. Ein klarer Fehlkauf, weil dieser Firma weder Linux-Treiber bietet noch Infos rausgibt, dass die Linux-Benutzer selbst Treiber basteln könnten. Empfehlung für Drucker: Brother. Einzelne Scanner gibt es ja kaum noch, bei Multifunktionsgeräten wieder Brother, oder HP.

Janka
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interessierte
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BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 21:36   Titel: Antworten mit Zitat

okay, super, nun hab ich- glaub ich- alle antworten, die ich erstmal brauche.
dann werd ich das mal testen- wenn mal wieder zeit für sowas da ist... Rolling Eyes

und würde mich dann gegebenfalls wieder vertrauensvoll an euch wenden bei fragen Smile




@janka:
hey, prima, danke dir für deine mühe zu gucken, ob diese geräte mit linux funktionuckeln Smile

gut, auf die 3d-funktion im läppi kann ich wohl durchaus verzichten Smile
aber ansonsten funktioniert das laptop mit linux?
das wäre ja die absolute grundvoraussetzung, um auf linux umzusteigen.

smartphone: ich synchronisiere überhaupt nicht mit google (kontakte, kalender oder sonstwas). ich schließ das handy eigentlich nur an den schleppi an, wenn ich fotos vom handy aufn schleppi speichern will oder mir ne neue version fürs smartphone holen möchte (falls es jemals nochmal eine fürs xperia geben sollte... Rolling Eyes )
ginge denn beides mit meinem läppi unter linux?

bei der kamera gibt es nur keinen support? nun gut, brauch ich wohl nicht mehr unbedingt- bin ja an die kamera schon etwas gewöhnt. oder was ist "RAW-Support in ufraw"?

und der drucker/scanner: ginge das denn, dass ich (vorausgesetzt, ich hab beide betriebssysteme aufm rechner, z.b. als virtuelle rechner) etwas unter linux mach; dann dieselbe seite/datei unter windows aufrufe und dann dort mit meinem drucker ausdrucke / scanne?

lg
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3492

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2011 21:52   Titel: Antworten mit Zitat

interessierte hat folgendes geschrieben::

gut, auf die 3d-funktion im läppi kann ich wohl durchaus verzichten Smile

Und auf Desktop-Effekte, die hängen davon nämlich auch ab. Hoffentlich geht wenigstens das Xvideo-Overlay, das konnte ich nicht verifizieren.

Zitat:

aber ansonsten funktioniert das laptop mit linux?
das wäre ja die absolute grundvoraussetzung, um auf linux umzusteigen.

Ausprobieren. "Geht gar nicht" ist extrem selten. Manchmal braucht man bestimmte Bootparameter, weil der Bildschirm ohne falsch initialisiert wird und man dann nichts sieht.


Zitat:

smartphone: ich synchronisiere überhaupt nicht mit google (kontakte, kalender oder sonstwas). ich schließ das handy eigentlich nur an den schleppi an, wenn ich fotos vom handy aufn schleppi speichern will oder mir ne neue version fürs smartphone holen möchte (falls es jemals nochmal eine fürs xperia geben sollte... Rolling Eyes )
ginge denn beides mit meinem läppi unter linux?

Das ist sowieso kein Problem, da die Android-Handies (und auch andere Sony-Handies) sich am Computer wie eine USB-Festplatte anmelden. Man muss einfach gucken, in welchem Unterverzeichnis die Fotos liegen und kann die dann mit einem Dateimanager auf den Rechner kopieren.

Für das Draufspielen von Updates brauchst du vermutlich weiterhin ein installiertes Windows, weil die Hersteller die nötigen Laien-Werkzeuge nur für MS-Windows anbieten. Evtl. laufen die aber auch über WINE. Ein langjähriger Linux-Bastler kann vielleicht auch was zurechtfummeln, aber für dich wäre das viel zu kompliziert.

Zitat:

bei der kamera gibt es nur keinen support? nun gut, brauch ich wohl nicht mehr unbedingt- bin ja an die kamera schon etwas gewöhnt. oder was ist "RAW-Support in ufraw"?

Wenn du nicht weißt, was RAW-Bilder sind, brauchst du das auch nicht. Kurzfassung: Man kriegt dann keine JPEGs von der Kamera geliefert, sondern das unkomprimierte Bilddatenformat, das die Kamera intern verwendet, also ungefiltert, ohne Weißabgleich und sowas. Das kann man als Profifotograf dann auf dem Rechner von Hand nacharbeiten. Für MS-Windows liefern die Hersteller jeweils ihr eigenes Programm dafür mit, bei Linux gibt es für gängige Profi-Kameras das Programm ufraw, das das für alle diese Kameras kann. Inzwischen können aber auch schon Kameras aus dem mittleren Preissegment RAWs ausgeben, so dass die ufraw-Programmierer da Prioritäten setzen müssen -- es gibt einfach zu viele verschiedene Kameras.

Zitat:

und der drucker/scanner: ginge das denn, dass ich (vorausgesetzt, ich hab beide betriebssysteme aufm rechner, z.b. als virtuelle rechner) etwas unter linux mach; dann dieselbe seite/datei unter windows aufrufe und dann dort mit meinem drucker ausdrucke / scanne?

Klar, du kannst MS-Windows mit VMware oder VirtualBox in einem Fenster laufen lassen und das dann da drin machen. Finde ich aber umständlich.

Janka
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Anmeldungsdatum: 29.01.2011
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 27. Mai 2011 6:22   Titel: Antworten mit Zitat

@ Phoenix
Man muß sich nur überlegen, was man von seinem System will.
Dann braucht man kein dickes Fell.
Wenn ich einfach nur damit arbeiten will sollte man mal dieses hier:
http://www.pro-linux.de/news/1/17092/ubuntu-derivat-linux-mint-11-veroeffentlicht.html
probieren.
Mint hat einfach alles dabei um direkt damit arbeiten zu können.
Alle Treiber, Flash, Netzwerkmanager (einfacher bekommt man keine Wlan-Verbindung).
Wenn man einen Drucker/Scanner anschließt wird dieser sofort, automatisch, erkannt, etc, etc.
Wenn man sich allerdings ein System auswählt, wo schon drauf steht:" Still in development"
und die Entwickler davor warnen es produktiv einzusetzen, muß man gegebenenfalls frickeln.
Deshalb, alle die nur ein Ersatz für Windows, für die tägliche Arbeit, suchen: LinuxMint!!!
_________________
Hmm,wo ist eigentlich die Any-Key Taste?
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 27. Mai 2011 16:43   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo logout,

dickes Fell nur deshalb, damit nicht gleich der erste Versuch der letzte wird. Ich hab grad wieder so eine wilde Bastelei, zu der ich garantiert nachher noch eine neue Fragerunde starten muß...

Den Pro- Linux- Beitrag habe ich bereits gleich am Erscheinungstag kopiert; allerdings habe ich später eine Live- DVD erstellt mit LinuxMint XFCE LMDE, also die Debian- Variante. Komischerweise booten bei mir fast alle Debian- Kinder ohne Parameter, nur Ubuntu und aptosid nicht.

Aber es ist verflixt schwer, einen zögerlichen Umsteiger davon zu überzeugen, einfach mal alle Bedenken aus der WIN- Welt beiseiten zu schieben und Linux zu testen. Eine Sammlung Livesysteme kann zwar einen ersten Überblick geben, aber interessant wird es erst mit einer Festinstallation.

Aus meiner Erfahrung heraus sollte man dann nicht gleich ein "Hardcoresystem" nehmen, sondern mit den Umsteigerorientierten wie Mint, Mandriva oder der Susie anfangen.

In dem Sinne

schönes Wochenende

Phoenix
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