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Notebookprozessoren AMD vs. Intel
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phorkyas1
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Dez 2010 22:08   Titel: Notebookprozessoren AMD vs. Intel

Hallo,

eine kurze Frage:
Haben die AMD-Notebookprozessoren mittlerweile aufgeholt im Vergleich zu Intel (Leistung/Stromverbrauch)?

Bspw.:
Turion II N540 2.40GHz
Turion II P540 2.40GHz
Intel Core 2 Duo T6570

Oder sollte ich doch lieber einen Intel nehmen?

Bei den Desktopprozessoren kenne ich mich ja noch halbwegs aus, aber Notebookbereich...

Schöne Grüße und vielen Dank,
phorkyas
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 07. Dez 2010 3:03   Titel:

Bei Notebooks würde ich die Prozessorleistung jetzt nicht gerade als das wichtigste Auswahlkriterium ansehen. Eher die Batterielaufzeit, was durchaus dazu führen kann, dass man eher ein schwachbrüstigeres Modell nimmt.

Ansonsten lieber mehr RAM nehmen als einen nur marginal schnelleren Prozessor, das bringt viel mehr. Erst Zwei/Vierkern rockt richtig.

Janka
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domnik
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Dez 2010 13:46   Titel:

Definitiv Intel
 

pau I.
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 19:47   Titel:

> Ansonsten lieber mehr RAM nehmen als einen nur marginal schnelleren Prozessor, das
> bringt viel mehr.

1GB RAM ist Minimum. Mehr als 2GB braucht man für normale Anwendungen nicht. Dann lieber eine schnellere CPU



> Erst Zwei/Vierkern rockt richtig.

Es gibt nur ganz wenig Software, die das wirklich nutzen kann. Zwei/Vierkern bringt in der Praxis also nicht viel. Lieber das Geld sparen oder in andere Features investieren.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 20:50   Titel:

pau I. hat folgendes geschrieben::
> Ansonsten lieber mehr RAM nehmen als einen nur marginal schnelleren Prozessor, das
> bringt viel mehr.

1GB RAM ist Minimum. Mehr als 2GB braucht man für normale Anwendungen nicht. Dann lieber eine schnellere CPU

Jeder Fetzen freies RAM wird als Plattenpuffer genutzt. Das bedeutet in einem Notebook, dass die Festplatte seltener aufwachen muss, was wiederum zu erheblich höherer Laufzeit bei Batteriebetrieb führt.


Zitat:

> Erst Zwei/Vierkern rockt richtig.
Es gibt nur ganz wenig Software, die das wirklich nutzen kann. Zwei/Vierkern bringt in der Praxis also nicht viel.

Das OS kann mehr als einen Prozess gleichzeitig ausführen, wenn man mehr als einen Kern hat. Das bringt eine erhebliche Geschwindigkeitssteigerung gegenüber einem Einkern-Prozessor.

Janka
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ugoui
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Jan 2011 0:40   Titel:

Zitat:
Das OS kann mehr als einen Prozess gleichzeitig ausführen, wenn man mehr als einen Kern hat. Das bringt eine erhebliche Geschwindigkeitssteigerung gegenüber einem Einkern-Prozessor.

Das OS sollte die geringste Prozessorlast beanspruchen. Das "Problem" sind doch die Anwendungen!
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 08. Jan 2011 12:07   Titel:

Hmja. Und wenn ich ein compilieren/rendern/rekodieren lasse, habe ich da schonmal Prozess 1. Und parallel dazu gucke ich mir zur Entspannung ein paar Flash-Videos an, dann ist das Prozess 2. Es ist wohl leicht einzusehen, dass, wenn ich nur einen Prozessorkern habe, das compilieren/rendern/rekodieren immer anhalten muss, sobald der laufende Film wieder den Prozessor braucht. Habe ich zwei oder mehr Kerne, ist das nicht der Fall.

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egal 3.0
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Jan 2011 16:18   Titel:

Ja Janka,

man kann sich immer Anwendungsfälle konstruieren, wo eine Multicore-CPU viel bringt. Nutzlos wird sie in den wenigsten Fällen sein. Sinnvolle Fälle gibt es freilich auch. Aber es geht immer um das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Und da sieht heutzutage bei normalen Anwendungen eine Multicore-CPU ziemlich schlecht aus. Eine schnelle Singlecore-CPU ist einer langsameren Multicore-CPU in den meisten Fällen vorzuziehen. Der ganze Verwaltungsoverhead bei Multicoresystemen kostet auch Performance. Die ständige Registersicherung und CPU-wechsel gehört dazu. Lasse mal nbench auf einem Dualcore-System laufen. Wenn nbench nur einmal gestartet wird, so erfolgt ständig ein CPU-Wechsel, was Performance kostet. Wird nbench zweimal gestartet, so erfolgt kein CPU-Wechsel und nbench läuft schneller und das sogar 2x.

Welcher normale Anwender compiliert/rendert/rekodiert während er Flash-Videos ansieht? Wer das tut, hat sowieso genug Ahnung um für sich selber entscheiden zu können welche CPU für ihn sinnvoll ist. Diese Gedankenleistung kann man sogar von Informatikern erwarten, die bekanntlich von Hardware kaum Ahnung haben.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 08. Jan 2011 19:50   Titel:

egal 3.0 hat folgendes geschrieben::
Eine schnelle Singlecore-CPU ist einer langsameren Multicore-CPU in den meisten Fällen vorzuziehen.

Dann finde erstmal eine "langsame" Multicore-CPU. Bei Intel kannst du noch einen Schritt weitergehen: Finde erstmal eine Singlecore-CPU, die technisch mit den aktuellen Core2Duo mithalten kann. AMD hat sowas boch im Angebot, aber die sind technisch inzwischen auch schon wieder ins Hintertreffen geraten.

Zitat:

Der ganze Verwaltungsoverhead bei Multicoresystemen kostet auch Performance. Die ständige Registersicherung und CPU-wechsel gehört dazu.

Öhm, die Register muss das OS auch sichern, wenn es von einem auf den anderen Task umschaltet. Tasks, die die CPU wechseln sind prinzipiell nur dann ein Problem, wenn die zugehörigen Interrupts von der jeweils anderen CPU verarbeitet werden. Sonst ist da gar nichts dabei. Tasks wechseln die CPU schließlich nicht irgendwann wenn sie lustig sind sondern dann, wenn sie sowieso mal anhalten wollen, um auf I/O zu warten. Und dann ist das ohne Schmerzen möglich. Ist dem Programm doch egal, welche CPU nach dem Aufwachen weitermacht. Die Cachelines sind nach langem Warten ohnehin ungültig. Andererseits denke ich, dass der Linux-Scheduler inzwischen einen recht guten Job macht, die Belegung der Tasks auf "ihre" CPU möglichst beizubehalten.

Zitat:

Lasse mal nbench auf einem Dualcore-System laufen. Wenn nbench nur einmal gestartet wird, so erfolgt ständig ein CPU-Wechsel, was Performance kostet. Wird nbench zweimal gestartet, so erfolgt kein CPU-Wechsel und nbench läuft schneller und das sogar 2x.

Das ist absolut nachvollziehbar und logisch. Nbench ist dafür konstruiert, das System vollständig auszulasten. Die erste CPU wird auf 100% Last gebracht, der Scheduler sieht, dass die zweite CPU brach liegt und versucht, auch diese zu nutzen. Der Scheduler kann nicht wissen, das das, was nbench macht, nicht parallelisierbar ist. Dennoch ist es die beste Idee, es zumindest zu versuchen. Es braucht ja eh kein anderer Prozess die zweite CPU.

Zitat:

Welcher normale Anwender compiliert/rendert/rekodiert während er Flash-Videos ansieht?

Ich denke, inzwischen viele. Ich muss den Computer nicht dabei beaufsichtigen, wie er mir ein Matroska-Video ins DVD-Format wandelt. Parallel dazu kann ich mir schon das nächste Video aus der Liste angucken, um zu entscheiden, ob ich's wegwerfe oder ob es als nächstes gewandelt wird.

Janka
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egal 3.0
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Jan 2011 0:24   Titel:

Soll ich jetzt darauf antworten? Ich bin sicher das nutzt nichts und somit überlasse ich dir wie immer das letzte Wort.

Und dann versuchst du mich noch zu blocken! Ich antworte mehrere Stunden später und bekomme die Meldung, dass ich nicht in so kurzen Abständen schreiben kann. Aber ich kann auch meine IP ändern und das umgehen.
 

ugoui
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Jan 2011 12:26   Titel:

Zitat:
Das ist absolut nachvollziehbar und logisch. Nbench ist dafür konstruiert, das System vollständig auszulasten. Die erste CPU wird auf 100% Last gebracht, der Scheduler sieht, dass die zweite CPU brach liegt und ...


Das ist richtig. Das trifft aber genauso auf das Compilieren oder Codieren von Videos zu. Der Vergleich mit nbench ist also berechtigt.
Es stimmt auch, dass es bald keine aktuellen Singlecore-CPUs mehr gibt. Die Entscheidung ob man Singlecore kauft, fällt dann weg. Aber das Prinzip bleibt. Nämlich die Frage, ob ein Dualcore sinnvoller ist als ein Quadcore oder so. Fraglich ist allerdings ob man wirklich die Leistung der aktuellsten CPU benötigt. Das muss dann jeder für sich selbst entscheiden, abhängig davon, welche Anwendungen er fährt. In der Praxis werden die meisten Leute immer für ihre Zwecke überdimensionierte Hardware kaufen und dafür zuviel Geld ausgeben, weil sie ihren eigenen Bedarf und die Leistung der Hardware nicht einschätzen können. Dazu kommt dann noch der Prestigegedanke, wie "ich habe den längsten". Das ist dann wie bei den Autos.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 09. Jan 2011 22:34   Titel:

egal 3.0 hat folgendes geschrieben::
Soll ich jetzt darauf antworten? Ich bin sicher das nutzt nichts und somit überlasse ich dir wie immer das letzte Wort.

Es ist wie immer leicht, einem Regular irgendwas vorzuwerfen, wenn man sich selbst hinter etlichen Pseudonymen versteckt.

Zitat:

Und dann versuchst du mich noch zu blocken!

Hahahahahahaha. Ich bin ein ganz normaler Benutzer und habe hier keinerlei Rechte, das zu tun. Aber wie es so schön heißt: "Nur weil du nicht paranoid bist, heißt das nicht, dass SIE nicht hinter dir her wären."

Janka
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 09. Jan 2011 22:52   Titel:

ugoui hat folgendes geschrieben::
Das trifft aber genauso auf das Compilieren oder Codieren von Videos zu. Der Vergleich mit nbench ist also berechtigt.

Ja. Genau das ist ja der Punkt. Wenn ich parallel compilieren und kaffeetrinken würde past der nbench. Weil es eben nicht doppelt so schnell geht. Und wenn ich gleichzeitig mit dem einen Kern kompiliere und mit dem anderen Kern Videos gucke (und nur manchmal kompiliere), passt es auch. Da geht es nämlich dank weniger Kontextwechseln in der Summe tatsächlich schneller als mit einem doppelt so schnellen Singlecore.

Zitat:

Nämlich die Frage, ob ein Dualcore sinnvoller ist als ein Quadcore oder so.

Die Leistungssteigerung ist dann natürlich nochmal kleiner. Man braucht dann eben schon vier orthogonale Tasks, um das richtig ausnutzen zu können.

Zitat:

Fraglich ist allerdings ob man wirklich die Leistung der aktuellsten CPU benötigt. Das muss dann jeder für sich selbst entscheiden, abhängig davon, welche Anwendungen er fährt.

Ja. Dualcore lohnt sich immer erst dann, wenn man bei den Singlecores ohnehin schon am Gipfel ist. Quadcore entsprechend. Aber mein ursprünglicher Rat war ja auch nicht, unbedingt einen Dualcore zu kaufen, sondern lieber viel RAM zu kaufen statt eines marginal schnelleren Prozessors. Erst wenn RAM-Aufrüstung nichts mehr bringt sollte man an einen schnelleren Prozessor denken. Und dann eben gleich Dualcore (oder Quadcore, wenns zuvor ein Dualcore war).

Janka
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Mosca Bianca



Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 10. Jan 2011 4:53   Titel:

Moin,

ugoui hat folgendes geschrieben::
Es stimmt auch, dass es bald keine aktuellen Singlecore-CPUs mehr gibt..


Der Trend wird doch alleine schon dadurch deutlich, dass inzwischen schon Dual-Core als Single verkauft werden, wie z. B. der AMD Sempron 140.
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Gruß

Mosca Bianca
 
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kopfklatsch
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Jan 2011 1:08   Titel:

Es ging nicht darum, dass nbench, einmal gestartet, nicht doppelt so schnell wird, wenn man 2 anstatt einem Kern hat! Das ist doch logisch, dass 2 Kerne die Rechenzeit nicht halbieren können. Es ging darum, dass nbench auf einem Einer-Kern schneller Läuft als auf einem sonst gleichem Dualcore.

Zitat:
Es ist wie immer leicht, einem Regular irgendwas vorzuwerfen, wenn man sich selbst hinter etlichen Pseudonymen versteckt.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich sogenannte Regulars, immer wieder daneben benehmen. Macht, auch scheinbare und virtuelle Macht, verdirbt bei manchen Leuten schnell den Charakter.

Zitat:
Ja. Dualcore lohnt sich immer erst dann, wenn man bei den Singlecores ohnehin schon am Gipfel ist. Quadcore entsprechend. Aber mein ursprünglicher Rat war ja auch nicht, unbedingt einen Dualcore zu kaufen, sondern lieber viel RAM zu kaufen statt eines marginal schnelleren Prozessors. Erst wenn RAM-Aufrüstung nichts mehr bringt sollte man an einen schnelleren Prozessor denken. Und dann eben gleich Dualcore (oder Quadcore, wenns zuvor ein Dualcore war).

Das klingt vernünftig.
Für einen normalen Anwender, der im Internet surft, Briefe schreibt oder Filme guckt, nutzen Multicore und über 2GB-RAM aber meist herzlich wenig.
 

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