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Alte Distri in neuester Version- Testmuster

 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 26. Dez 2011 17:31   Titel: Alte Distri in neuester Version- Testmuster Antworten mit Zitat

Alte Distri in neuester Version- Testmuster (Nach- Weihnachtsthema)

Hallo zusammen,

die Susie gibt's wieder mal total verjüngt mit neuer Design- Nummer und etwas verändertem technischen Unterbau- und? KV, nicht installationsfähig bei mir. Aus der LinuxUser 01/2012 habe ich die DVD probiert, sowohl die Live- Versionen auf der Doppel- DVD als auch die Festinstallations- DVD.
Versionen mit 32 bit als auch mit 64 bit. Gnome und KDE.

Testmuster war eine ältere IDE- Festplatte 40 GB in einem Universal- USB- Gehäuse, mal vorher und auch mal während der Installation partitioniert. Bis vor ein paar Tagen lief darauf ein Kanotix Hellfire mit Grub 2 ohne Probleme, also technisch dürfte da alles in Ordnung sein.

Erste Katastrophe bei der 12.1 Festinstall.: der Installer. Irgendwo zwischendurch im Menü gibt es die Möglichkeit, den Installationsort des Grub 1 zu wählen (von Grub 2 wie euphorisch vorangekündigt sehe ich nichts). Klar, MBR und (!) /. Nicht alternativ, sondern beides zusammen. Für Einsteiger eine Katastrophe, weil zunächst / aktiviert, MBR deaktiviert ist. Versucht man jetzt, auf MBR umzuschwenken, bleibt / aktiviert. Also beides?

Ist damit vielleicht gemeint, stage 1 in den MBR zu legen, stage 1,5 und 2 in /? Oder sollte das wie üblich angedacht sein, bei Installation in den MBR die weiteren stages in / "von selbst" zu installieren? Dann müßte / abgewählt werden. Egal, ich hab alles mal durchprobiert, weil's schon beim erstenmal (MBR ein, / aus) nicht ging. Die Installation wurde da nicht vollständig durchgeführt, Re- Booten ging nicht.
Dann habe ich mehrere Varianten probiert, die wurden vollständig installiert, der erste Bootschritt ging danach auch jedesmal bis zu der Maske, wo man verschiedene Kerneltypen (wenn da) oder Failsafe auswählen kann. Erster Eintrag, Enter- und...?

Reboot, wieder die gleiche Seite. Failsafe: auch wieder Reboot. Und das immer wieder, die Anmeldemaske kam erst garnicht.

Später habe ich versucht, vom Hauptsystem aus verschiedene Grub- Dateien auszulesen und teilweise zu editieren- kein Erfolg mit geänderten Einstellungen. Laienhaft formuliert sieht es so aus, als ob stage 1 entweder nicht auf stage 1,5 oder 1,5 nicht auf 2 umschalten können, stattdessen immer auf stage 1 verweisen.
In device.map oder menu.lst sehe ich keine Unterschiede zum Hauptsystem openSUSE 11.4-64 KDE, natürlich abgesehen von Kernelversion und Plattenbenennung.

Natürlich habe ich per openSUSE- Livesystemen auch versucht, den Grub zu reparieren; das wurde jedesmal verweigert, sowohl per YaST als auch per Konsole, sowohl mit der 11.2 Live als auch einer 12.1 Live.

Dieser Rebootkreisel ist etwas vollkommen neues für mich. Auch bei Installation der Liveversionen auf Platte das gleiche Spiel. Ach ja, nach Abschluß der Installation kam jedesmal eine etwas blasse Anmeldemaske, von der aus ich mich mit Name und Paßwort anmelden konnte und auf den Desktop gelangte. Da funktionierten auch ein paar wichtige Menüs als Test. Erst nach Reboot kam dann das Theater.

Im Moment weiß ich nicht genau, nach was ich fragen oder suchen könnte. Nur: hatte jemand von euch schonmal das gleiche Theater? Und weiß vielleicht jemand, welche Dateien ich vom Hauptsystem aus auslesen könnte, damit jemand hier Tipps geben kann?

Schöne Woche noch

Phoenix
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Für kein Tier tut man so viel wie für die Katz!

3 BS aktuell
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logout



Anmeldungsdatum: 29.01.2011
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 26. Dez 2011 20:10   Titel: Antworten mit Zitat

Hi Phoenix,
selbst zu Weihnachten immer Stress mit Linux?
Ich kann Deine Erfahrungen mit Open SUSE 12.1 nicht teilen.
Auf meinem Laptop lief die Installation reibungslos.
Vielmehr ist OpenSUSE die einzige Linux-Distri deren Netzwerk Manager auf meinem Thinkpad per DHCP eine IP beziehen kann. Alle anderen haben in diesem Punkt kläglich versagt.
Was mich ein wenig gestresst hat war der Umstand, dass die noch Grub-Legacy ausliefern! Warum nicht gleich Lilo? Back to the roots! Rolling Eyes
Ich habe mich dann aber doch für LinuxMint Debian entschieden. (Wegen rolling...) Very Happy
Die haben auch gleich ein Tutorial mitgeliefert wie man auf FF9 upgraden kann!
Gruß logout
_________________
Hmm,wo ist eigentlich die Any-Key Taste?
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 26. Dez 2011 21:01   Titel: Antworten mit Zitat

logout hat folgendes geschrieben::

selbst zu Weihnachten immer Stress mit Linux?
Ich kann Deine Erfahrungen mit Open SUSE 12.1 nicht teilen.
Auf meinem Laptop lief die Installation reibungslos.
Vielmehr ist OpenSUSE die einzige Linux-Distri deren Netzwerk Manager auf meinem Thinkpad per DHCP eine IP beziehen kann. Alle anderen haben in diesem Punkt kläglich versagt.


Hallo logout,

schön, Dich noch im alten Jahr wieder zu lesen... Very Happy

Bis kurz vor den feierlichen Tagen hatte ich Streß mit der Kommunikation; im Anschluß daran mußte ich die Baustellen angreifen, die liegengeblieben waren.

Immerhin möglich ist, daß der Verlag eine noch nicht ausgekochte Version gewählt hatte; erzählen tun die das nicht.

Andererseits muß ich immer davon ausgehen, daß meine Hardware eine Macke hat. Eine 10- jährige IDE- Platte kann ja schonmal fehlerhaft funktionieren. Ich hab die meisten Installationen mit abgeschalteter interner Platte gemacht, so wurde die Testplatte als sda tituliert und der Grub mußte nur für sein System aufgesetzt werden.

logout hat folgendes geschrieben::
Was mich ein wenig gestresst hat war der Umstand, dass die noch Grub-Legacy ausliefern! Warum nicht gleich Lilo? Back to the roots! Rolling Eyes
Ich habe mich dann aber doch für LinuxMint Debian entschieden. (Wegen rolling...) Very Happy
Die haben auch gleich ein Tutorial mitgeliefert wie man auf FF9 upgraden kann!

Irgendwie war auch bei Pro- Linux davon die Rede, daß die Grub2 priorisieren; entweder also betaversion oder 'was kümmern mich meine Versprechen von gestern'? Aber: der Legacy ist mir echt lieber; zugegeben, Ansichtssache.

Übrigens hat auch die Susie rolling release. Das gibt es schon ein paar Tage, auch schon für die 11.4. Nur mußt Du die Repos umstellen.

LMDE könnte mich reizen, wenn ich mit Mageia2 nicht zufrieden werde; warten wir's ab... Aber FF upgraden? Der meldet sich bei mir immer, wenn er eine neue Version im Angebot hat. Manchmal meine ich aber, daß neue Versionen am Anwender getestet werden; das hört wahrscheinlich dann auf, wenn's die nächste neue gibt.

Vielleicht erklärt mir noch jemand, welche Infos ich auslesen muß um festzustellen, ob irgendetwas an der stage- Geschichte nicht stimmt...Embarassed

Netten Abend noch

Phoenix

P.s.: Links zu rolling release von openSUSE:
http://www.golem.de/1012/79879.html
http://de.opensuse.org/Portal:Tumbleweed
http://www.linux-community.de/Archiv/Tipp-der-Woche/Update-Tumbleweed-fuer-OpenSuse-einrichten
http://www.pro-linux.de/news/1/16461/opensuse-tumbleweed-projekt-geht-an-den-start.html
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hastifranki



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 250

BeitragVerfasst am: 27. Dez 2011 11:20   Titel: Antworten mit Zitat

Phoenix hat folgendes geschrieben::

Dieser Rebootkreisel ist etwas vollkommen neues für mich.

Vielleicht erklärt mir noch jemand, welche Infos ich auslesen muß um festzustellen, ob irgendetwas an der stage- Geschichte nicht stimmt...Embarassed


Hallo Phoenix,

kannst du mal bitte eine schematische Darstellung deiner Bootloader-Installationen veröffentlichen. Mit / ist sicherlich der Bootsektor der Partition gemeint. Im Prinzip steht alles hier:

http://de.opensuse.org/GRUB

Wenn der Bootloader im Bootsektor installiert ist, kann man von einem anderen Bootloader aus über chainloader (hdX,X)+1 den Bootloader in einem Bootsektor der Partition aufrufen. Den Bootloader von Windows ruft man auch so auf, nur dass dieser in seltenen Fällen ein Auswahlmenü anzeigt.

Verwirrend ist sicherlich nur, dass die im Bootsektor installierten Bootloader von Opensuse ein Auswahlmenü anzeigen.

Falls das alles zu kompliziert sein sollte, kann man auch Stage1 aus dem MBR entfernen und das Bootflag setzen.

Viele Grüße
Frank
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 27. Dez 2011 18:02   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo hastifranki,

meinst Du sowas? Ich hab alles in Dateimanagern editiert bzw. kopiert, ohne Änderungen. Ja, wie ich schon angedeutet habe, hat der Grub hier nur sein System; WIN oder ein weiteres Linux ist da nicht eingetragen.

Code:
    /boot/grub/menu.lst
# Modified by YaST2. Last modification on So Dez 25 23:57:09 CET 2011
# THIS FILE WILL BE PARTIALLY OVERWRITTEN by perl-Bootloader
# For the new kernel it try to figure out old parameters. In case we are not able to recognize it (e.g. change of flavor or strange install order ) it it use as fallback installation parameters from /etc/sysconfig/bootloader

default 0
timeout 8
##YaST - generic_mbr
gfxmenu (hd0,0)/boot/message
##YaST - activate

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Desktop -- openSUSE 12.1 - 3.1.0-1.2
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-3.1.0-1.2-desktop root=/dev/disk/by-id/usb-IC35L040_AVER07-0_2388381A2893-0:0-part1 resume=/dev/disk/by-id/usb-IC35L040_AVER07-0_2388381A2893-0:0-part4 splash=silent quiet showopts vga=0x348
    initrd /boot/initrd-3.1.0-1.2-desktop

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
title Failsafe -- openSUSE 12.1 - 3.1.0-1.2
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-3.1.0-1.2-desktop root=/dev/disk/by-id/usb-IC35L040_AVER07-0_2388381A2893-0:0-part1 showopts apm=off noresume nosmp maxcpus=0 edd=off powersaved=off nohz=off highres=off processor.max_cstate=1 nomodeset x11failsafe vga=0x348
    initrd /boot/initrd-3.1.0-1.2-desktop


Code:
    /boot/grub/device.map
(hd0)   /dev/disk/by-id/usb-IC35L040_AVER07-0_2388381A2893-0:0


Code:
    /etc/grub.conf
setup --stage2=/boot/grub/stage2 --force-lba (hd0) (hd0,0)
quit


Zitat:
file:///media/671af412-7244-418a-8dad-873c331fc0b2 ...
/boot
/boot/grub
/boot/grub/device.map
/boot/grub/device.map.old
/boot/grub/e2fs_stage1_5
/boot/grub/fat_stage1_5
/boot/grub/ffs_stage1_5
/boot/grub/iso9660_stage1_5
/boot/grub/jfs_stage1_5
/boot/grub/menu.lst
/boot/grub/menu.lst.old
/boot/grub/minix_stage1_5
/boot/grub/reiserfs_stage1_5
/boot/grub/stage1
/boot/grub/stage2
/boot/grub/ufs2_stage1_5
/boot/grub/vstafs_stage1_5
/boot/grub/xfs_stage1_5
/boot/System.map-3.1.0-1.2-desktop
/boot/backup_mbr
/boot/boot
/boot/boot.readme
/boot/config-3.1.0-1.2-desktop
/boot/initrd
/boot/initrd-3.1.0-1.2-desktop
/boot/message
/boot/symvers-3.1.0-1.2-desktop.gz
/boot/sysctl.conf-3.1.0-1.2-desktop
/boot/vmlinux-3.1.0-1.2-desktop.gz
/boot/vmlinuz
/boot/vmlinuz-3.1.0-1.2-desktop


/boot ab Stufe 2: ellenlange Liste immer gleicher Einträge (abgestuft) im Dolphin; unter root- Krusader ist das nicht sichtbar, da ist boot ab der 2. Stufe lediglich ein Ordner von 1 bit Größe, der sich aber nicht öffnen läßt. Das ist aber auch im Hauptsystem so.
/boot
____/boot
________/boot usw.

Ich nehme gern den Krusader im root- Modus, weil ich da die Dateien nur ansehen kann zum Auskopieren, ohne Konsolenbefehle bemühen zu müssen; im Zweifel kann ich damit auch einfache Dateien editieren, ändern und speichern; das erspart einen Editor wie nano (vi kann ich nicht...).

Zum Vergleich:
Code:
User_1@linux:~> ls -R /media/671af412-7244-418a-8dad-873c331fc0b2/boot/
/media/671af412-7244-418a-8dad-873c331fc0b2/boot/:
backup_mbr  boot.readme               grub    initrd-3.1.0-1.2-desktop  symvers-3.1.0-1.2-desktop.gz   System.map-3.1.0-1.2-desktop  vmlinuz
boot        config-3.1.0-1.2-desktop  initrd  message                   sysctl.conf-3.1.0-1.2-desktop  vmlinux-3.1.0-1.2-desktop.gz  vmlinuz-3.1.0-1.2-desktop


Mist, die grub.conf hatte ich vergessen...
Die andauernde Wiederholung des Eintrages von boot kann ich mir nicht erklären; das habe ich aber schon mehrfach beobachtet. Selbst nach der 20. Stufe stehen die Dateien und Verzeichnisse /grub ff immer unter dem /boot. Und im Krusader ist /boot/boot zwar ein Verzeichnis, aber nicht zu öffnen. Eine weitere Stufe sehe ich dann nicht.

Ich hoffe, aus der Sammlung ergibt sich irgendein Hinweis.

Nette Grüße

Phoenix
 
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hastifranki



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 250

BeitragVerfasst am: 27. Dez 2011 20:56   Titel: Antworten mit Zitat

Phoenix hat folgendes geschrieben::

Testmuster war eine ältere IDE- Festplatte 40 GB in einem Universal- USB- Gehäuse, mal vorher und auch mal während der Installation partitioniert. Bis vor ein paar Tagen lief darauf ein Kanotix Hellfire mit Grub 2 ohne Probleme, also technisch dürfte da alles in Ordnung sein.


Hallo Phoenix,

soweit ich informiert bin, funktioniert folgendes nicht mit Grub Legacy:

Phoenix hat folgendes geschrieben::

Code:

    /boot/grub/device.map
(hd0)   /dev/disk/by-id/usb-IC35L040_AVER07-0_2388381A2893-0:0



D.h. eine externe USB-Festplatte kann aus meiner Sicht unter Grub Legacy nicht einfach mit (hd0) festgelegt werden.

Du solltest also wieder GRUB 2 installieren oder einen Menüeintrag im Bootloader des internen Systems hinzufügen.

Viele Grüße
Frank

PS: Bei Opensuse auf externer USB-Festplatte muss sicherlich auch noch die initrd angepasst werden.
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 28. Dez 2011 17:50   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frank,

danke erstmal für Dein Interesse.
hastifranki hat folgendes geschrieben::

soweit ich informiert bin, funktioniert folgendes nicht mit Grub Legacy:
Code:

    /boot/grub/device.map
(hd0)   /dev/disk/by-id/usb-IC35L040_AVER07-0_2388381A2893-0:0

D.h. eine externe USB-Festplatte kann aus meiner Sicht unter Grub Legacy nicht einfach mit (hd0) festgelegt werden.

Das hat das System bei seiner Installation selbst so gebaut; wie schon gesagt, schalte ich bei kritischen Installationsaktionen die interne Hauptplatte inzwischen ab. Das BIOS erkennt dann nur eine Platte und zeichnet die als sda bzw. hd0 aus.
Die späteren mißlungenen Bootversuche liefen auch ohne Einschalten der Hauptplatte ab.
hastifranki hat folgendes geschrieben::
Du solltest also wieder GRUB 2 installieren oder einen Menüeintrag im Bootloader des internen Systems hinzufügen.

openSUSE 12.1 wollte ja eigentlich den Grub 2 zumindest alternativ anbieten; davon sehe ich hier nichts (mehr). Da das sowieso ein Experimentiersystem ist, kann ich ja mal versuchen, den Grubtyp abzuändern (Anleitungen dazu habe ich). Zumindest das Kanotix vorher mit Grub 2 startete ja.
Mit dem 2. Teil des Satzes meintest Du, den Grub auf der internen Pallte neu konfigurieren zu lassen, wenn die externe USB- Platte angeschaltet ist? Dann hätte ich ja ein Dualbootsystem, was mir für meine Experimente nicht recht gefällt. Das externe System soll soweit überhaupt möglich vom Hauptsystem abgekoppelt sein.
hastifranki hat folgendes geschrieben::
Bei Opensuse auf externer USB-Festplatte muss sicherlich auch noch die initrd angepasst werden.

Hm, sowas hab ich noch nicht gemacht; ich lese die Datei später mal aus und schau mir an, was ich da finde. (Bin grad auf der 2. externen Platte mit Mageia 1.)

Mir fällt aber jetzt ein, daß ich vor einem 3/4 Jahr das openSUSE 11.4 einige Wochen auf einer anderen externen USB- Platte installiert hatte (wo jetzt Mageia 1 arbeitet). Das hat ja auch den Grub 1. Damals hatte ich den Schalter an der Hauptplatte noch nicht, und ich mußte (wollte) aus dessen Grub die erste Platte mit openSUSE 11.2 entfernen. Das Booten funktionierte damals einwandfrei. U.U. hat die geänderte Basis von oS eine Macke...?

Aber egal, die Grubänderung auf Typ 2 versuche ich zunächst.

Ohne ein funktionierendes System auf irgendeiner Platte wäre ich für Diskussionen wie hier aufgeschmissen; mit meinem nur scheinbar komplizierten System kann ich fast immer arbeiten. Ich hoffe, ich nerve damit nicht zu viel...

Schönen Abend noch

Phoenix
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hastifranki



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 250

BeitragVerfasst am: 29. Dez 2011 10:19   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phoenix,

ich kann dich wohl nicht überreden, die Distri-Tests unter VirtualBox oder kvm durchzuführen? Wenn es die Prozessorleistung und der Arbeitsspeicher erlauben, kann man mittels Virtualisierung mehrere Betriebssysteme parallel laufen lassen und miteinander vergleichen. Die externen Festplatten kann man immer noch zum Abspeichern von Festplattenimages nutzen.

Ob man einen Bootloader besser im MBR oder im Bootsektor einer Partition installiert, könnte man z.B. auch unter VirtualBox testen.

Im Netz habe ich folgendes gefunden:

http://wiki.ubuntuusers.de/Grub_Umgebung_analysieren

Vielleicht kannst du die Ausgabe der folgenden Zeile (Eingabe als root) mal posten:
Code:
fdisk -l 2>/dev/null | egrep "Disk /|/dev/" | sed "s#^/dev/#Part /dev/#" | awk '{print $2}' | sed 's/://' | xargs -n1 -IX sudo sh -c "hexdump -v -s 0x80 -n  2 -e '2/1 \"%x\" \"\\n\"' X | xargs -n1 -IY sh -c \"case  \"Y\" in '48b4') echo X: GRUB 2 v1.96 ;; 'aa75' | '5272') echo X: GRUB Legacy ;; '7c3c') echo X: GRUB 2 v1.97 oder v1.98 ;; '020') echo X: GRUB 2 v1.99 ;; *) echo X: Kein GRUB Y ;; esac\""


Folgendes (leider nur in englisch) habe ich zur initrd gefunden:

http://gitorious.org/opensuse/mkinitrd/blobs/9b0962d3d75ddf7ed7c11de6ce03cc47b0b91e29/man/mkinitrd.8.txt

Vielleicht muss man noch den USB-Support aktivieren.

Viele Grüße
Frank
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 29. Dez 2011 17:28   Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ich kann dich wohl nicht überreden, die Distri-Tests unter VirtualBox oder kvm durchzuführen? ...

Ob man einen Bootloader besser im MBR oder im Bootsektor einer Partition installiert, könnte man z.B. auch unter VirtualBox testen.


Hallo Frank,

vielen Dank für diesen Beitrag. Mir geht es hier nicht unbedingt um einen schnellen Distritest (dafür habe ich entweder Live- Scheiben oder eine VirtualBox mit einem Live- Iso- Tester), sondern um ein langfristiges Ausprobieren incl. Einbau der VirtualBox und anderer Werkzeuge; dabei soll sich zeigen, ob die neue Version ein Upgrade der jetzt aktuellen wert wäre auf dem Hauptsystem.

Mit Mageia hab ich das bereits probiert, bin aber auf dieser Distri als Alternativ- und Reservesystem hängengeblieben. Das läuft mit Grub 1 auf einer anderen externen USB- Platte, schon über ein halbes Jahr. Wenn mir das openSUSE total auf den Zwirn ginge, wäre das der Nachfolger. Das ganze System funktioniert bestens.

Ich vermute jetzt mal, daß dieses neue Problem an der Festplatte liegt. Ich war nicht untätig, habe jetzt mehreres probiert.
- Von einem laufenden Livesystem aus habe ich versucht, den Grub der 12.1 neu aufzubauen- erfolglos.
- Dann habe ich versucht, ob das gleiche Problem mit einer 11.4- Installation auftrat: ja, sogar noch etwas schlimmer, beim Start kam im Verlauf ein schwarzer Bildschirm, sonst nichts.
- Naja, wie wär's wieder mit einem Grub 2- System? Also hab ich ein Linux Mint 12 Gnome probiert; jetzt erhalte ich eine Kommandozeile mit grub>.
Weil mich das interessiert, versuche ich hier noch, den Grub neu aufzusetzen oder nochmals das Kanotix Hellfire zu installieren.
Dann werde ich aber die 12.1 wieder neu installieren und ausprobieren, was Deine Tipps so ergeben.
Zitat:

http://wiki.ubuntuusers.de/Grub_Umgebung_analysieren

Jetzt ackere und suche ich schon ein paar Jahre nach allen möglichen Infos zu Grub (1 + 2); aber solch einen Beitrag habe ich noch nicht entdeckt. Danke dafür.

Vielleicht kannst du die Ausgabe der folgenden Zeile (Eingabe als root) mal posten:
Code: ...

Da muß ich leider im Moment passen (weil die falsche Distri installiert ist). Aber: von wo aus soll ich die Eingabe machen? Von einer chroot- Umgebung aus? Direkt in der Rootkonsole auf einem anderen System bringt das ja nicht die Infos? Immerhin fraglich ist, ob sudo durch su ersetzt werden kann; auf meinen aktuellen Systemen ist kein sudo eingerichtet.
Bei Mageia gibt es auch noch ein " su - "; ob das unter openSUSE etwas brächte, muß ich ausprobieren.
Zitat:
Folgendes (leider nur in englisch) habe ich zur initrd gefunden:

http://gitorious.org/opensuse/mkinitrd/blobs/9b0962d3d75ddf7ed7c11de6ce03cc47b0b91e29/man/mkinitrd.8.txt

Ich hatte gestern noch versucht, die initrd auf dem System von woanders her auszulesen; da gibt's ein Zeichencode- Problem, aber ein gewisser Bereich war lesbar:

##################################################
# add_module_param $kernelmodule $value
# remembers parameters for the given kernel module
# e.g. add_module_param rtl8193too debug=1
##################################################
add_module_param() {
echo "options $1 $2" >> /etc/modprobe.d/options.conf
}

##################################################
# load_modules
# loads all kernelmodules that belong to the
# current init module
# this is also done automatically when the
# init module is done
# e.g. load_modules
##################################################
load_modules() {
local module
for module in $(eval echo $modules)
do
modprobe $module
done
modules=""
}

##################################################
# dont_load_modules
# stops automatic loading of modules for the
# current init module
# e.g. dont_load_modules
##################################################
dont_load_modules() {
modules=""
}

##################################################
# get_param $key
# returns the kernel commandline parameter value
# that is identified by the key
# e.g. get_param root
# => /dev/hda1
##################################################
get_param() {
echo $(eval echo \${cmd_${1/-/_}}) 2>/dev/null
}

if [ ! "$slow_boot" ]; then
echo "doing fast boot"
source run_all.sh
else
for file in boot/*; do
[ "$debug" ] && echo "preping $file"
# load config for the current module
config="config/${file#*-}"
[ -e "$config" ] && . "$config"

# check if we should run the module
condition="$(sed -rn 's/^#[[:blank:]]*%if:[[:blank:]]*(.*)$/\1/p' < $file)"
if [ "$condition" ]; then
if ! eval test $condition; then
continue
fi
fi
# remember dependent modules
modules="$(sed -rn 's/^#[[:blank:]]*%modules:[[:blank:]]*(.*)$/\1/p' < $file)"

# run the module
[ "$debug" ] && echo "running $file"
source $file

# if the module did not load its modules, we do
[ "$modules" ] && load_modules
done
fi[/code]
Zitat:

Vielleicht muss man noch den USB-Support aktivieren.

Hm, USB- Support aktivieren von wo aus? Beim Betrieb des USB- Systems läuft ja das Hauptsystem nicht bzw. dessen Festplatte ist abgeschaltet; da gäbe es keinen Support. Und läuft das USB- System, sollte der Support ja funktionieren?

Das ganze Thema ist für mich schon sehr speziell; dennoch bleibe ich gern daran, um hinterher eine Art Nachschlagewerk zu haben. Sowas finde ich nicht im Netz.

Nette Grüße

Phoenix


Zuletzt bearbeitet von Phoenix am 30. Dez 2011 18:51, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 29. Dez 2011 20:18   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe gerade meine Ansicht des Forenthreads verunstaltet; wie weiß ich nicht. Auf jeden Fall wird die Seite "überbreit" dargestellt, sie bricht nicht mehr automatisch um. Kann ich selbst das irgendwo einstellen?

----------------------------

Zum Thema: ich habe gerade mit einer Super Grub Disk auf irgendeiner Heft- DVD im Grub 2- Modus gebootet; das Linux Mint startete damit und ich konnte dort den Grub neu installieren bzw. -updaten; damit wurde er repariert.

2 Bootversuche gelangen einwandfrei. Irritiert hat mich, daß die üblichen Meldungen nicht auftauchten, der Bildschirm blieb schwarz bis zum Erscheinen der Mint- Anmeldemaske.

Wahrscheinlich ist jetzt klar, daß die Festplatte nicht defekt ist; nur mag Grub 1 nicht mit einer IDE- USB- Platte umgehen wollen...?

Leider habe ich nur Umstelltipps von Grub 1 auf Grub 2 bei anderen Distris (Debiankinder oder Gentoo) gefunden; openSUSE hält sich da mit Howtos vornehm zurück. Hat hier jemand einen passenden Tipp für mich? (Ich möchte die openSUSE 12.1 wieder installieren, aber dann versuchsweise auf Grub 2 umrüsten)

Nette Grüße

Phoenix
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Anmeldungsdatum: 29.01.2011
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 30. Dez 2011 11:47   Titel: Antworten mit Zitat

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Hallo,

ich habe gerade meine Ansicht des Forenthreads verunstaltet; wie weiß ich nicht. Auf jeden Fall wird die Seite "überbreit" dargestellt, sie bricht nicht mehr automatisch um. Kann ich selbst das irgendwo einstellen?


Hi Phoenix,
ist bei mir auch so. Vermutlich hat jemand das Seitenlayout umgestellt.
Guten Rutsch!
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hastifranki



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 250

BeitragVerfasst am: 30. Dez 2011 13:25   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phoenix,

vermutlich wird die Überbreite durch die erste Zeile im Code der intrd in deinem Beitrag vom 29.12.11 17:28 Uhr erzeugt. Du erwähnst da Zeichencode-Probleme. Vielleicht funktioniert es wieder, wenn du die erste Zeile einfach löschst.

Viele Grüße und auch einen guten Rutsch
Frank
 
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Phoenix



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BeitragVerfasst am: 30. Dez 2011 19:01   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr beiden,

ich hab die erste Code- Zeile gelöscht; jetzt scheint es wieder i. O. zu sein. Was es nicht alles gibt...

Einen guten Rutsch hatten wir hier schon (mal wieder alles weiß... Wink ), dennoch alle guten Wünsche für 2012 zurück.

Meine Baustelle ruht gerade, weil ich mir mein VirtualBox- System vollkommen zerdeppert habe; da laufen die Installationen durch, aber nichts geht, und auch YaST läßt keine VB als installiert anzeigen. Aber dazu habe ich hier schon einen anderen Thread begonnen, der aber noch kein Ergebnis hat.

Ich schau mal weiter

Phoenix
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logout



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Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 31. Dez 2011 13:23   Titel: Antworten mit Zitat

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Hallo ihr beiden,

ich hab die erste Code- Zeile gelöscht; jetzt scheint es wieder i. O. zu sein. Was es nicht alles gibt...
Phoenix

Hey Phoenix,
seitdem ist bei mir das Seitenlayout auch wieder ok.
Das sollten wir uns patentieren lassen.
Eine ganz neue Form der Fernwartung! Laughing
Gruß logout
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Hmm,wo ist eigentlich die Any-Key Taste?
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 583
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BeitragVerfasst am: 31. Dez 2011 19:14   Titel: Antworten mit Zitat

Hallo logout,

ich möchte nur gern wissen, was die Forenbetreiber zu so einem Patent sagen würden...:twisted

Interessant wäre zu wissen, als was die Software die Zeile erkannt hat; eigentlich hätte sie die ja ruhig umbrechen konnen... :

Aber egal, noch 2011 ein Problem gelöst Very Happy

Phoenix
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