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Debian Update

 
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Greyblackbird
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BeitragVerfasst am: 25. März 2013 22:40   Titel: Debian Update

Wahrscheinlich lachen sich jetzt Einige von Euch tot, aber ich benutze seit ca 7 Jahren eine Debian-Version ohne sie up zu daten. Ich weiß noch nicht mal wo ich die Versionsnummer finde (ich vermute es ist 4.xy). Aber das System ist seit Jahren absolut stabil.
Wo finde ich eine Idiotensichere Anleitung, was ich im Detail für ein Update auf eine aktuelle Version machen muß.
Ich habe halt Sorge, daß ich alle Verknüpfungen und Einstellungen verliere. Auf der anderen Seite ist natürlich die Viren und Trojaner-Gefahr auch bei Linux / Debian nicht auszuschließen.
ich würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte.
 

Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 26. März 2013 0:31   Titel: Re: Debian Update

Greyblackbird hat folgendes geschrieben::
Wahrscheinlich lachen sich jetzt Einige von Euch tot, aber ich benutze seit ca 7 Jahren eine Debian-Version ohne sie up zu daten. Ich weiß noch nicht mal wo ich die Versionsnummer finde (ich vermute es ist 4.xy). Aber das System ist seit Jahren absolut stabil.
Wo finde ich eine Idiotensichere Anleitung, was ich im Detail für ein Update auf eine aktuelle Version machen muß.
Ich habe halt Sorge, daß ich alle Verknüpfungen und Einstellungen verliere. Auf der anderen Seite ist natürlich die Viren und Trojaner-Gefahr auch bei Linux / Debian nicht auszuschließen..


Hallo Greyblackbird,

Debian ist zwar nicht mein System, aber eine kurze Recherche zeigt schon einiges. Debian ist kein ->Rolling Release, kann deshalb wohl auch nicht mit einfachsten Mitteln upgegraded werden (-> Upgrade). Nach dem Wiki- Artikel zu Debian soll zwar eine Versionserneuerung mit dem apt- Werkzeug möglich sein, aber bei einem so alten System wäre ich mir nicht sicher, ob das nachher auch noch läuft.

Wenn Du kannst (Dich damit auskennst), sichere zunächst Dein System, entweder als Backup (zumindest alle "eigenen Dateien") oder noch sicherer das Gesamtsystem als Image. Dann besorge Dir eine DVD mit der neuesten Version (auch als Stickinstallation wird's funktionieren) und installiere das System gänzlich neu, wobei Du zunächst versuchen solltest, das jetzt noch aktuelle /home- Verzeichnis in die neue Installation aufzunehmen. Das /- Verzeichnis (Root) ist dann auf jeden Fall neu, und alle gravierenden Systemänderungen sind auch integriert.

Hilft das aber nicht, mußt Du eine komplette Neuinstallation mit neuem /home andenken. Dazu solltest Du aber wissen, was Du an Programmen, Installationen usw. unbedingt noch brauchst.

Das Vorhaben ist keine Bagatelle; wer sich darüber kaputtlacht, sollte sich besser in die Ecke stellen... Laughing Das ganze ist keine 5- Minuten Aktion. Ich empfehle Dir, nach den unbekannten Punkten in meiner Beschreibung zu recherchieren im Netz, damit Du weißt, was das bedeutet und wie damit umzugehen ist.

Sonst schaue Dir unbedingt das an sich sehr gute Ubuntu- Wiki an, da dürfte das meiste an Tipps auch für Debian zu gebrauchen sein. Natürlich hat auch Debian ein sehr gutes Wiki, aber ich meine, Ubuntu wäre oft einfacher zu verstehen.

Viel Erfolg

Phoenix

P.s.: so ein bischen Debian habe ich mit einem Einsatz von aptosid (jetzt besser siduction) kennengelernt... Shocked
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hjb
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BeitragVerfasst am: 26. März 2013 11:25   Titel:

Hi!

Du müsstest erst mal auf Debian 5 updaten, das zur Zeit noch im oldstable-Repo liegt, aber bald in ein Archiv ausgelagert wird. Dann auf Debian 6 und dann kommt in wenigen Wochen Debian 7.

Eine Neuinstallation ist da einfacher, zumal es vielleicht sinnvoll oder nötig ist, Partitionen zu vergrößern oder gleich eine viel größere Platte einzubauen. Du musst halt alle deine Daten vorher sichern.

Grüße,
hjb
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
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Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 26. März 2013 17:32   Titel:

hjb hat folgendes geschrieben::

Du müsstest erst mal auf Debian 5 updaten, das zur Zeit noch im oldstable-Repo liegt, aber bald in ein Archiv ausgelagert wird. Dann auf Debian 6 und dann kommt in wenigen Wochen Debian 7.


Hallo hjb,

Interessensfrage: ich kenne aus dem deb- Gebiet die Konsolenbefehle apt-get update, apt-get upgrade, apt-get dist-upgrade. Gibt es noch einen weiteren? Kann man beim dist-upgrade bei Debian steuern, auf welche Version upgegraded werden soll? Oder gilt der nur für rolling releases, und für Debian paßt nur der reine upgrade- Befehl?

Aus openSUSE weiß ich, daß oftmals elementare Basisanwendungen ersetzt worden sind/ neu dazu gekommen sind; gab es entsprechendes auch bei Debian? Könnte man sich bei einer solchen Versions- Steigerung wie vom TE angedacht dann nicht Blockaden einfangen, weil alte Programme nicht mehr da sind, auf neuere Versionen davon auch nicht upgraded werden kann?

Bei solchen Zeit- und Versionssprüngen zöge ich es vor (wie von Dir geschildert), nur die reinen "Arbeitsdateien" zu sichern, das gesamte System von Grund auf neu zu installieren (ja, sogar auch das /home), die gesicherten Arbeitsdateien wieder einzuspielen und mich in die jetzt neue Bedienweise einzuarbeiten. Denn daß Deb 4 genauso zu bedienen ist wie Deb 7 kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Nette Grüße

Phoenix
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hjb
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BeitragVerfasst am: 27. März 2013 11:20   Titel:

Hi,

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Interessensfrage: ich kenne aus dem deb- Gebiet die Konsolenbefehle apt-get update, apt-get upgrade, apt-get dist-upgrade. Gibt es noch einen weiteren?

Nein.

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Kann man beim dist-upgrade bei Debian steuern, auf welche Version upgegraded werden soll? Oder gilt der nur für rolling releases, und für Debian paßt nur der reine upgrade- Befehl?

Die Steuerung erfolgt über sources.list, wo man einträgt, welche Repositorien berücksichtigt werden (Debian 5, 6, 7, externe Archive...) Standardmäßigi hat stable Priorität gegenüber testing, aber das kann man über /etc/apt/preferences ändern.

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Aus openSUSE weiß ich, daß oftmals elementare Basisanwendungen ersetzt worden sind/ neu dazu gekommen sind; gab es entsprechendes auch bei Debian? Könnte man sich bei einer solchen Versions- Steigerung wie vom TE angedacht dann nicht Blockaden einfangen, weil alte Programme nicht mehr da sind, auf neuere Versionen davon auch nicht upgraded werden kann?

Das gibt es natürlich auch bei Debian. Die Paketverwaltung löst alle Abhängigkeiten auf und löscht veraltete Programme, die durch neue ersetzt werden. Nicht immer wird aber eine Umstellung auf ein anderes Programm automatisch vollzogen. Das ist gut für die Leute, die es bevorzugen, ihre gewohnte Software weiter zu benutzen. Daher kann sich ein aktualisiertes Debian von einem neu installierten unterscheiden.

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Denn daß Deb 4 genauso zu bedienen ist wie Deb 7 kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Ist aber so. Bei apt hat sich nichts geändert. Es wurde höchstes besser Wink Bei komplexen Update-Aktionen, die nicht dem offiziellen Weg entsprechen und nicht gut getestet wurden, kann apt auch mal falsch liegen und zuviel zum Löschen oder Neuinstallieren vorschlagen. Man kann sich aber manchmal behelfen, indem man statt "apt-get dist-upgrade" spezifische Pakete aktualisiert, bis sich das Dickicht lichtet.

Effektiv kann es auch funktionieren, von einer Version gleich auf die übernächste zu aktualisieren, aber empfohlen wird es eher nicht.

Grüße,
hjb
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
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BeitragVerfasst am: 27. März 2013 18:26   Titel:

Hallo hjb,

danke für die ausführlicher Erläuterung. Nein, umsteigen ziehe ich nicht ins Kalkül; sollte das aber mal anstehen, müßte ich vorher sowieso umfangreich recherchieren.

Ich hoffe, Greyblackbird helfen die Hinweise.
Vergleichsweise hatte ich mal bei openSUSE versucht, von der 11.4 auf die 12.2 upzugraden per Netz. Das mißlang leider, also kam die Neuinstallation mit Übernahme des alten /home zum Tragen. Und selbst da gab es Schwierigkeiten, weil z.B. KMail2 nicht wollte- das habe ich auch nicht mehr versucht.

Mal sehen, ob der grau- schwarze Vogel sich noch rührt...

Schöne Woche

Phoenix
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