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Backup mit Systemrescue-CD

 
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agento
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Jan 2015 14:01   Titel: Backup mit Systemrescue-CD

Hallo.
Momentan benutze ich die Systemrescue-CD um unter anderem Backups zu machen. Es sind fdisk, Filesystemtools und Partimage vorhanden. Zum erstellen und zurück spielen von Backups benutze ich Partimage, das funktioniert sehr gut und ist recht schnell mit mittlerer Komprimierung. Doch gestern stellte ich ein Problem fest was sehr ärgerlich war.
Ändert man die Größe der Partition auf die zurückgespielt werden soll passt das Partimage überhaupt nicht in den Kram, es gibt eine Warnung aus und beendet sich, obwohl mehr als genug Platz übrig ist. Die Ursprungspartition war 50GB groß, die neue nur noch 40GB wobei das Image selber nur 4GB groß ist. Wenn es dann mal auf der Platte ist knapp 9 GB.
Ich habe es versucht händisch zu entpacken um es dann zu kopieren, das ging gar nicht.

Meine Frage ist : Gibt es eine bessere Möglichkeit als Partimage?
Der Vorteil war ja das man die Daten einfach kopieren und zurück spielen konnte und es echt einfach und zudem noch schnell war.

Danke für die Mühe.
Der lange Text sollte nur das Problem verdeutlichen.

MfG.
 

sojasau



Anmeldungsdatum: 30.10.2012
Beiträge: 68
Wohnort: umme Ecke

BeitragVerfasst am: 26. Jan 2015 17:40   Titel:

Schau Dir mal rsync an.
_________________
Greetz
sojasau
 
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 26. Jan 2015 18:05   Titel:

Ja, das ist einfach so. Partimage versucht zwar, den Inhalt der zu sichernden Partition soweit zu verstehen, dass es ohnehin ungenutzte Blöcke nicht mitsichert. Es kann aber nicht die Blocknummern der benutzten Blöcke ändern, und da auch in einem praktisch leeren Dateisystem Blöcke am Ende zu liegen gekommen sein *könnten* (z.B. erst komplett vollschreiben, dann die ältesten Dateien löschen.) verweigert es die Wiederherstellung in eine zu kleine Zielpartition.

Ich sehe auch nicht, wie ein anderes Werkzeug dieses Kunststück vollbringen sollte, ohne das Dateisystem zuvor komplett zu defragmentieren und alles zusammenzuschieben *und gleichzeitig dabei schnell und universell zu sein*.

Janka
_________________
Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
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agento
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Jan 2015 18:45   Titel:

Anstatt neu zu installieren spiele ich mein Backup ein, bringe es auf den neusten Stand und sichere es wieder.
Ich habe es mal versucht indem ich die Partition gemounted hatte und in dem Zustand einfach auf eine andere Platte kopierte, doch irgendwie scheint da was schiefgelaufen zu sein und es wollte nicht mehr recht laufen. Den Fehler weiss ich nicht.

Was kann man dafür sonst benutzen? Zur Not muss man halt ein bisschen mehr Zeit investieren. Ich nutze Partimage schon seit Jahren, mein Rechner ist auch schon Jahre alt ohne Änderungen. Deswegen habe ich es erst jetzt gemerkt mit einer neuen Platte.
 

hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 27. Jan 2015 11:09   Titel:

Hi!

partimage und der modernere Nachfolger partclone machen das, was der Name sagt: Images. Sie können nicht in Partitionen zurücksichern, die kleiner sind als das Original. Mit Backups hat das nichts zu tun. Für Backups nutzt man tar oder rsync. Die meisten anderen Backup-Tools nutzen eines der beiden indirekt, teilweise noch mit Dedup.

Grüße,
hjb
_________________
Pro-Linux - warum durch Fenster steigen, wenn es eine Tür gibt?
 
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agento
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Jan 2015 14:47   Titel:

Verstehe, dann schau ich mal wie das funktioniert. Man macht etwas Jahre lang und dann ist das einfach so.
Danke für die Antworten.
 

ups
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Jan 2015 10:15   Titel: backup

Moin,

schau mal bei device-image.de vorbei.
Dort finest Du zsplitt und zunsplitt. Damit kann man per Kommandozeile Images erstellen. Kann amn auch gut mit Netzwerktools (ssh, netcat,...) kombinieren, ausführliche Beschreibung liegt dabei.

Die Pakete selbst sind veraltet und dürften nicht mehr installierbar sein, aber die Bineries sebst funktionieren gut. Damit lassen sich jedenfalls komprimierte Images erstellen und zurückspielen, auch auf kleineren Festplatten als die Quellen-Platte, wenn das Datenvolumen es zulässt.

have fun
ups
 

agento
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Jan 2015 13:14   Titel:

Ich hatte ein wenig Zeit um mich einzulesen. Auf der SysResCS gibt es den fsArchiver, der sieht ziemlich vielversprechend aus. Das werde ich mal probieren.
MfG
 

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