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Von Markus B. am Sa, 29. August 2015 um 02:41

Gibt eben nix schnelleres als [Strg]+[L], um in die Adresszeile zu springen.
Doch, doch:
Alt+D
F6

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Von #! am Sa, 29. August 2015 um 00:45

"Ich will natürlich nicht bezweifeln, dass es auch Nutzer gibt, die wegen der 100%-Freiheits-Doktrin zu Debian wechseln, auch weil diese gerade von Ubuntu und den Mir- und Unity-Alleingängen die Schnauze voll haben."

Mir und Unity sind Freie Software.

Debian ist aus anderen Gründen für "Newbies" (wobei ich damit durchaus technikaffine/technikinteressierte Nutzer meine - andere kommen mit Debian nur durch Uni/Arbeitgeber/Bekannte in Kontakt) unattraktiv:

- Die Internetseite ist unübersichtlich und schnöde, wirkt lieblos, die Texte sind technisch, veraltet (Stichwort z.B. "CD") und tl;dr.

- Die Internetseite scheitert darin, Begeisterung für Debian und Freie Software zu entfachen. Marginale Werbung für das eigene grandiose Produkt.

- Die Beschreibung von Freier Software auf der Debian-Website beginnt mit einer Anmerkung und ist auch sonst wesentlich weniger griffig als z.B. die Beschreibungen z.B. auf den Seiten von FSF und FSFE.

- Die Community wirkt elitär.

- Die mangelnde Hardwareunterstützung ist auch im je nach Installationszeitpunkt veralteten Kernel begründet

- Ein User erfährt, dass Libre Office 5 erschienen ist und möchte dies wie von Windows gewohnt auf Debian Stable installieren. In der Community erfährt er, dass ginge nicht, bzw. das ginge schon aber das sollte man nicht wollen wegen Sicherheit und Stabilität und so.

- OK, mittlerweile gibt es z.B. GNOME Software oder Muon Discover. Aber woher soll jemand, der noch nicht ausgiebig mit Freier Software in Kontakt war wissen, wonach er im Synaptic überhaupt suchen soll? Welche Programme wofür?

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Von #! am Sa, 29. August 2015 um 00:22

Ganz genau. Das würde der Debian-Nutzer, der von Windows kommt, auch ohnehin schon tun, um unter Debian Stable an aktuelle Software zu kommen.

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Von brrrrr am Fr, 28. August 2015 um 23:38

Was ist denn dagegen anzuwenden, konkrete Probleme anzugehen, wie z.B. das oben dargestellte, dass in Debian Jessie der Vesa-Treiber für Radeon-Grafikkarten installiert wird, weil die unfreie Kernel-Radeon-Firmware fehlt?

Wenn man das nicht wirklich angehen kann, weil man genau das aus Freiheitsgründen nicht möchte, dann soll man das laut und deutlich sagen.

Würde man dieses Problem aber bei der Installation lösen wollen, so könnte man keine FSF-freie Distro mehr sein (die man ohnehin nicht ist, da die FSF wegen der Existenz der Contrib- und non-free-Debian-Repos die entsprechende Anerkennung verweigert).

Ich für meine Wenigkeit habe diesen 100%-Umstand so gelöst, dass ich Debian nur noch auf Systemen benutze, auf welchen es vollkommen irrelevant ist, ob die Grafik-Hardware überhaupt unter X läuft.

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Von glasen am Fr, 28. August 2015 um 21:44

Du solltest mal das Touchpad der diversen Macbooks ausprobieren. Man findet kaum etwas besseres.

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Von idefix am Fr, 28. August 2015 um 21:36

Warum sollte Debian sich ändern. Distros, die sich ruck-zuck installieren lassen, gibt es genug. Und wer debian mit unfreier Software vorab installiert haben will (wie ich zB), der kann jetzt zu LMDE greifen. Dort kriegt man genau das, was man sucht.

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Von blubbermal am Fr, 28. August 2015 um 21:05

Der Trackman, das Logitec-Teil, wo man die Kugel mit dem Daumen bedient, wäre aber eine Alternative.

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Von eviacam am Fr, 28. August 2015 um 18:00

Mit Enable Viacam lässt sich der Mauszeiger komfortabel ohne Hände per Kopf steuern. Ist halt vor allem für körperlich eingeschränkte Personen gedacht...

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Von 1ras am Fr, 28. August 2015 um 17:03

Gerade Windows-Nutzer sind es gewohnt, allerlei Software(komponenten) aus mehr oder minder dubiosen Quellen nachzuinstallieren. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum gerade das Nachinstallieren proprietärer Firmware aus den Distributionsquellen für dieses Klientel ein unüberwindbares Hindernis sein sollte.

P.S.: Eine (Kauf)Entscheidung kann auch im nachhinein für die Zukunft neu bewertet werden. Aber nur, wenn die dafür nötigen Informationen vorliegen.

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Von kechtrootrecht am Fr, 28. August 2015 um 17:00

Ich habe mit VMware Workstation 10 per USB "durchreiche" erfolgreich einen O2 ZTE UMTS Stick von dem Providerzwang befreien können.

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Von 1ras am Fr, 28. August 2015 um 16:43

Ein gutes Touchpad hat eine Palm Detection. Aktiviert man diese, sollte Schluss sein mit dem versehentlichen Verschieben der Maus, wenn der Handballen aufliegt.

Zudem kann man Touchpads bei Nichtgebrauch üblicherweise auch abschalten.

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Von dertisch17 am Fr, 28. August 2015 um 15:55

Beim Thema Bluetooth habe ich letzten schön gestaunt mit meinem recht atktuellen Dell XPS 12.

Unter Debien sind es einfach nur die Pakete pulseaudio, pulseaudio-module-bluetooth, pavucontrol, bluez-firmware, die man installieren muss. Dann in KDE koppeln und schon läuft es. Schon kannst du Quellen auf die Bluetooth Ausgabe legen. Probier es aus. Wenn es keine Probleme gibt, dann funktioniert es einfacher als man denkt. Man kann über KMix direkt aus der Kontrolleiste alle für Standardbenutzer üblichen Operationen machen.

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Von Max Maier am Fr, 28. August 2015 um 15:54

Moin,

ich kenne diverse Hersteller und unterschiedliche Geräte und muss feststellen, dass es ganz unterschiedliche Qualitäten bei den Touchpads gibt. Einige möchte man lieber nicht nutzen. Aber es gibt auch gute Touchpads.
Ich verwende seit Jahren Thinkpads R und L Reihe und bin mit den Touchpads sehr zufrieden. Die E-Thinkpads haben eher mäßige Touchpads.
Also ich bin mit meinem Touchpad mehr als zufrieden. Und dann habe ich noch den kleinen roten Knopf (TrackPoint) in der Mitte.

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Von inta am Fr, 28. August 2015 um 15:50

Dito, wobei ich fast alles mit der Tastatur mache und nur sehr selten zum Touchpad greife.

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Von Anonymous Coward am Fr, 28. August 2015 um 15:45

但是正体字太难!

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Von asdfghjkl am Fr, 28. August 2015 um 15:39

Hat Debian ein Problem? Es scheint doch eine der beliebtesten Distros zu sein. Wenn man die ganzen Debian-basierten Distros anschaut, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass Debian sogar die wichtigste aller Distros ist. Wo ist also das Problem? IMO ist gerade die Konsequenz dieser Distro (was irrtümlicherweise immer wieder als "Ideologie" bezeichnet wird) die Stärke dieser Distro.

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Von Michael Stehmann am Fr, 28. August 2015 um 15:27

Als Fellow der FSFE und Teilnehmer an der Diskussion kann ich sagen, dass ich mit der gefundenen Lösung eher keine Schwierigkeiten habe. Dies hier weiter auszuführen, Für und Wider abzuwägen, würde den Rahmen sprengen.

Ich kann natürlich nicht für die FSF (einer Schwester der FSFE) sprechen, von der hochrangige Vertreter ebenfalls an der Diskussion teilgenommen haben.

Die ins Auge gefasste Lösung ist praktisch, transparent und dient dem Nutzer, der nicht mehr unfreie Software auf dem Rechner installieren will, als zum Betrieb desselben unbedingt nötig.

Sie wahrt seine Freiheit, Freie Software möglichst auf jedem Gerät nutzen zu dürfen und zu können.

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Von asdfghjkl am Fr, 28. August 2015 um 15:27

Du bist scheinbar eher Anhänger der Vorurteils-Ideologie...

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Von Meinereinerdernichtregistriert am Fr, 28. August 2015 um 15:26

Ich finde diesen Berührblock auf all den Laptops immer absolut unbrauchbar. Immer wenn man die Daumen oder die Handballen ablegen möchte, verschiebt man den Mauszeiger. Der Erfinder dises absolut unergonomischen Touchpads gehört ausgepeitscht und gevierteilt!

Deswegen suche ich meine Laptops immer danach aus, daß sie ausschließlich einen Trackpoint haben. Leider wird das immer schwieriger solche Laptops zu finden und meistens sind es eher kleinere Modelle. Warum können die Laptophersteller nicht mal ergonomische Geräte herstellen!?

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Von asdfghjkl am Fr, 28. August 2015 um 15:25

Ich kann das Wort "Ideologie" nicht mehr hören. Als Ideologie wird nämlich alles bezeichnet, was nicht dem Mainstream entspricht. Debian möchte ein "freies Betriebssystem" sein, also ist das Weglassen unfreier Software keine Ideologie, sondern konsequentes Handeln. Dem Enduser wird außerdem überhaupt nichts aufgezwungen. Dies wäre z.B. der Fall, wenn unfreie Software im Installer enthalten wäre und nicht abwählbar wäre.


 
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