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Von pmller am Di, 30. September 2014 um 19:20

Es gibt weit mehr als nur einen Nutzer, die openSUSE 11.4 noch weiter verwenden. Das Gros der openSUSE 11.4-Evergreen-Nutzer wird einfach weiterwursteln, so wie dies zur Zeit in ähnlicher Weise bei Debian Squeeze LTS geschieht. Nur möchten Wolfgang Rosenauer und Stefan Lijewski dafür keine Verantwortung mehr übernehmen. Herzstück von openSUSE 11.4 ist momentan der SLES 11 SP2-Kernel 3.0.101.x (nicht mehr der alte, ursprüngliche openSUSE 11.4-2.6.37-Kernel), der von Michal Kubecek betreut wird und unter download.opensuse.org im SLES-Kernel-Repo frei zur Verfügung steht. Michal Kubecek hat den Support hierfür noch nicht eingestellt.

Das jüngste Bash-Update wurde z.B. von Roman Drahtmüller beigesteuert.

Wolfgang Rosenauer wird in Zukunft in seinem Mozilla-OBS-Repo weiterhin Firefox- und Thunderbird-Updates für openSUSE 11.4 zur Verfügung stellen. Er bietet diese selbst noch für die EOL-Distros openSUSE 12.1 und 12.2 an, zumal nicht wenige openSUSE-Nutzer noch diese abgekündigten Distributionen einsetzen.

Andererseits wird es IMHO ganz bestimmt keine KDE4-Sicherheitsupdates geben. Bei Debian Squeeze LTS verhält es sich übrigens genauso.

Ich sehe diese Post-Evergreen 11.4-Bemühungen als Experiment, um direkt am Objekt lernen und erfahren zu können, was es heißt, eine Distribution supporten zu wollen. IMO ist das die Chance für die Entstehung einer größeren Evergreen-Entwickler-Community.

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Von Randy Andy am Di, 30. September 2014 um 18:45

Witzig, denn ich hab das gerade vor 5 Tagen auch ausprobiert, was die Performance betraf leider mit mäßigem Erfolg, weshalb ich das Setup schon wieder verworfen habe. Je nach verwendeter Hardware mag das aber für Andere eine brauchbare Option sein.

Auf folgende Fehler/Stolperfallen war ich zusätzlich gestoßen:

Device /dev/sde2 already has a non-bcache superblock, remove it using wipefs and wipefs -a
Hier war tatsächlich für beide verwendeten devices ein wipefs -a /dev/sde2 notwendig.

Auch hatte ich Probleme es zum laufen zu bekommen, wenn ich auf der SSD eine zweite Partition mit dem Dateisystem F2fs eingerichtet hatte.
Oder, wenn ich die ssd mit einer GPT-Partitionstabelle versehen hatte, dann vermeldete libparted das die Backup-Partitionstabelle von sda korrupt sei. Also von einer Platte die an dem bcache setup gar nicht beteiligt war. Reparaturversuche der GPT blieben erfolglos, dafür verschwand der Fehler nach deaktivieren des bcache setups bzw. reboot eines kernels ohne bcache Funktionalität.

Anderes Setup ähnliches Problem, die zwei devices wurden nicht attached. Hier half es die make-bcache Befehle in einer Zeile abzusetzen, z.B. so:
# make-bcache -B /dev/sdb -C /dev/sde --writeback
Das erspart den Schritt der separaten Registrierung zum assemblen der devices, auf den im Artikel nicht näher eingegangen wurde. Hier kann es scheinbar schon mal erforderlich sein die verwendete UUID zu ermitteln, z.B. so: # ls /sys/fs/bcache/
und diese dann so zu deklarieren: # echo /sys/block/bcache0/bcache/attach

Geholfen hat mir auch die Beschreibung hier:
http://evilpiepirate.org/git/linux-bcache.git/tree/Documentation/bcache.txt?h=bcache-dev

Viel Spaß beim Experimentieren, Andy. ;)

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Von Michael:B: am Di, 30. September 2014 um 18:29

>Die Entwickler planen, weiterhin Updates von Opensuse 11.4 vorzunehmen, können ab sofort aber für nichts mehr garantieren.

Für Anwendungen am Internet wird das wohl kaum jemand mehr verwenden wollen, und für rein interne geht es auch ganz ohne Updates.
Wozu könnte der Plan der Entwickler also taugen?

Michael

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Von Gibt es am Di, 30. September 2014 um 16:44

http://www.savage2.com/en/main.php

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Von cs am Di, 30. September 2014 um 16:37

Den ganz neuen Treiber werde ich mal ausprobieren. Bisher hatte ich immer scheußliche 2D Performance unter X mit dem proprietären Geraffel.

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Von Herzlos am Di, 30. September 2014 um 16:30

Nunja, es gab bisher auch nicht besonders viele Spiele unter Linux, bei der man von einer besonders auf das Spiel spezialisierten Einstellung der Treiber profitiert hätte.

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Von Pit am Di, 30. September 2014 um 15:29

Nachdem Catalyst 14.6 beta in Ubuntu doch sehr instabil und langsam war mit meiner Karte hab ich darauf sehnsüchtig gewartet.
Version 14.9 hat sich sofort installiert und einwandfreie Performance, ich bin begeister. Sie können es doch!

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Von glasen am Di, 30. September 2014 um 15:19

Was soll mit CoreBoot sein? Und was das mit Nvidia zu tun?

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Von N3rdiak am Di, 30. September 2014 um 15:10

Wenn das Rauskommt werde ich es mir sofort kaufen und zocken. Habs bisher auf dem Windoof immer vor mich her geschoben - aber jetzt hätte ich drauf Lust. Wäre übrigens toll wenn es ein "richtiges" MMO wie WOW oder GuildWars für Linux gäbe.

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Von Martin1991zab am Di, 30. September 2014 um 14:34

Erstens: da steht "seit SteamOS"
Zweitens: das ist meine persönliche subjektive Meinung
Drittens: ich nutzte zB auch CentOS und Gentoo (auf Servern: Debian); Ubuntu eigentlich nur auf Rechnern wo ich spielen will, weil dort manche Dinge einfacher umzusetzen sind als zB auf Gentoo.
Viertens: Meine Droge heißt Linux und die gebe ich nicht wieder her :)

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Von Nutria am Di, 30. September 2014 um 14:23

Echt jetzt? Andere Teile hast Du auch?? Und die Installation ist auch leichter geworden Dank SteamOS?

Mannmannmann... warum verschont uns keiner vor diesem sinnlosen Geschwätz euphorisierter Ubunteros? Oder nehmt ihnen doch zumindest die Drogen weg...

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Von Martin1991zab am Di, 30. September 2014 um 14:06

Ich meine ja nicht den Treiber selber sondern das ControlCenter.

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Von X-Män am Di, 30. September 2014 um 14:04

2004 haben wir nach solchen Treibern noch gebettelt. Sei froh mit den was du bekommst und das dein System läuft.

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Von Conian am Di, 30. September 2014 um 14:03

Ein paar Ergänzungen:

Der monatliche Rhythmus wurde schon länger abgeschafft, die Treiber kommen unregelmäßig.

Die Version 14.9 gibt es schon etwas länger bei vielen Distributionen (Ubuntu, Arch, ...) der Treiber wurde aber jetzt erst auf die Homepage gestellt (im Zuge der neuen Windows-Version).

Es gibt seit ein paar Tagen einen inoffiziellen Treiber, deren interne Version schon höher liegt und OpenCL 2.0 untersützt.

AMD hat angekündigt, dass der Linux-Treiber runderneuert wird, mit vielen netten Funktionen und Verbesserungen. Eine inoffizielle Alpha ist schon vorhanden -> http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=MTc5NzI

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Von Thomas-jhfd am Di, 30. September 2014 um 13:40

Wie du auch schon schriebst sehe ich als einzig sinnvolle Möglichkeit eine Karte mit fettem FPGA.
Natürlich wird das immer um 2-3 Größenordnungen langsamer sein als kommerzielle Karten und dabei gleichzeitig eine Größenordnung teurer. Kaufen würde ich mir das auch nicht. Wäre halt nur was für Frickler und Enthusiasten.

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Von Martin1991zab am Di, 30. September 2014 um 13:24

Was wurde denn bei "Toshiba, Hauppauge, Asus und einige andere" abgeschalten?

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Von Martin1991zab am Di, 30. September 2014 um 12:52

Ich hatte bisher den alten stable unter 14.04 stabil laufen und nun wundere mich das jetzt erst offiziell der Support von 14.04 da ist. naja was solls :)

Was mich an den Treiber für Linux bisher sehr gestört hat (und wohl auch bei dieser Version weiter tun wird) ist das das ControlCenter quasi nich vorhanden ist bzw keinen wirklich Mehrwert bietet.
Also wenn ich daran denke was ich unter Windows da alles einstellen kann und was unter Linux, hab ich das Gefühl dass das Teil unter Linux nichtmal 3% des Umfangs hat (oder aus dem Jahr 2004 stammt).

Ansonsten muss ich aber sagen das die Installation (seit SteamOS) unter Linux leichter geworden ist.
Und ich bin immer noch mit der Karte zufrieden.

Info - mein Spiele PC:
- BS: XUbuntu 14.04 & Windows 7
- AMD Athlon II X4 750k
- AMD Radeon HD 7770 (Asus)
- und andere Teile :)

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Von Herzlos am Di, 30. September 2014 um 12:40

Das kommt doch ganz auf die Größe deines Skripts bzw. die Aufgabe an, die du damit erledigen willst.
Für den Umgang mit Dateien, ohne die Dateien direkt bearbeiten oder lesen zu müssen, ist die Bash gut geeignet.

Und für nen Skript das aus 10-15 Zeilen besteht installiere ich keine Python oder Perl Umgebung oder mache die etwa bei Skripten, die auch andere Nutzen können sollen, zur Anforderung.
Wenn dein Skript aus über 50 Zeilen besteht, du Dateien direkt bearbeiten musst oder du bestimmte Sprachfeatures benötigst, ja, dann macht es vielleicht Sinn auf eine richtige Skriptsprache zurückzugreifen, aber für einen 3 Zeiler doch nicht.

Ich bin froh, das man unter Linux so eine flexible Shell, wie z.b. die Bash, hat.
Das was du beschreibst, also das Gegenteil davon, dass ist im Prinzip so eine Umgebung wie bei Windows mit der command.exe Eingabeauforderung*, wo fast nichts ohne Nutzung von richtigen Skriptsprachen oder Programmiersprache geht.
*Die Powershell mal ausgenommen.

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Von Herzlos am Di, 30. September 2014 um 12:27

Hier geht's aber nicht einfach nur darum, dass man ein paar verschiedene ICs einkauft und dann auf eine Platine lötet, sondern wer eine freie Grafikkarte entwickeln will ohne dabei auf GPU Chips von NVidia, AMD & Co zurückzugreifen, der muss dann natürlich auch seinen eigenen Chip entwickeln und herstellen und das kriegst du in der Garage eben nicht hin.
Also brauchst du Firmen mit einer High-Tech FAB die das zu akzeptablen Preis in brauchbarer Qualität für ein paar hundert tausend Nutzer machen und damit wird's dann kommerziell, auch dann, wenn das Design frei ist.

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Von schmidicom am Di, 30. September 2014 um 11:06

Informiere dich mal über Coreboot dann weist du warum.


 
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