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Von Bert Ram am Di, 21. Oktober 2014 um 03:25

Ist mir raetselhaft, wieso man ausgerechnet TOR soviel Vertrauen schenkt:

Tor Weaknesses

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Von ich am Di, 21. Oktober 2014 um 01:52

> Kann jemand irgendwas nennen das von Mark gemacht wurde ohne im Sand zu verlaufen?

Da gibt es angeblich so eine Softwaresammlung: Ubuntu wird sie genannt. Ich habe gehört, damit soll er recht erfolgreich sein.

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Von 1ras am Di, 21. Oktober 2014 um 01:49

Nur dass das systemd-Script überhaupt nicht das Selbe macht sondern nur eine Teilmenge abdeckt.

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Von Space-cookie-tripper am Di, 21. Oktober 2014 um 00:03

Wie war das nochmal im Jahr 2010?
http://www.markshuttleworth.com/archives/551

I’m sure we could deliver *something* in six months, but I think a year is more realistic

2016?

Progress on Wayland itself is sufficient for me to be confident that no other initiative could outrun it

Mir?

especially if we deliver things like Unity and uTouch with it.

uTouch tot, Unity ... neu geschrieben.


despite also believing that Unity, with all its GL dependencies, is the best interface for the desktop. We’ll help GNOME and KDE with the transition, there’s no reason for them not to be there on day one either.

GNOME und KDE tun auf Wayland mittlerweile. Unity weder auf Wayland noch Mir. Die gross angekündigte Hilft gabs auch nie.

Ich frag mich ja immer noch ob neben grosspurigen Ankündigung überhaupt mal was rumgekommen ist. Kann jemand irgendwas nennen das von Mark gemacht wurde ohne im Sand zu verlaufen?

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Von .-,-.,.-,.-,.-,-., am Mo, 20. Oktober 2014 um 22:59

Wie Dein Link zeigt, ist Fedora bereits verloren. Die Gegenüberstellung ist alles andere als weise, zeigt diese doch die weitaus größere Transparenz von Sysvinit im Vergleich zu Systemd.

Die rechte Seite ist windows-like, die ganze Systemd-Philosophie ist es. Eine uns aufoktroyierte, unixuntypische Software, wie man sie schlimmer nicht designen konnte.

IMO braucht man Debian aber nicht zu forken, wenn Wahlfreiheit zwischen den Init-Systemen herrschen sollte. Ich möchte letztlich niemandem vorschreiben, nicht Systemd nach eigenem Gusto benutzen zu dürfen.

So herrschte in openSUSE 12.1 noch komplette Wahlfreiheit zwischen Systemd und Sysvinit, nur falls jemand ein Beispiel für die Umsetzung dieser Wahlfreiheitsforderung benötigt.

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Von Felix Schwarz am Mo, 20. Oktober 2014 um 20:40

Inwiefern ist systemd(pid 1) eine "Eierlegende Wollmilchsau"?

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Von Felix Schwarz am Mo, 20. Oktober 2014 um 20:24

Wieso ist das nicht eine Sache? Ich sehe da ein Interface des System-Service-Managers.

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Von glasen am Mo, 20. Oktober 2014 um 19:44

War eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Unity 7 erhält "nur" noch Bugfixes, Mir und Unity 8 kommen frühestens 15.10 zum Zug, wo sollen da die Neuerungen herkommen?

Mal schauen was das Ubuntu Smartphone am Ende taugt. Solange keine echte Konvergenz im Stil von "Ubuntu for Android" vorhanden ist (Das Smartphone als Desktopersatz), fehlt der "Killeraspekt".

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Von milebrega am Mo, 20. Oktober 2014 um 19:32

Eigentlich sind überhaupt keine großartigen Neuerungen zu erwarten. Sogar das OMGubuntu-Blog ist eher gelangweilt: Canonical versucht, den Hype um die nicht-LTS-Versionen abfebben zu lassen, setzt nur noch auf LTS, auf OpenStack, Unternehmen und die Smartphones. Ist wahrscheinlich eine sehr gute Strategie - Wobei letztere vermutlich dem Untergang geweiht sind...

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Von wurzel am Mo, 20. Oktober 2014 um 19:31

ok .. da kann ich dir - ohne alle Detail zu kennen - zustimmen.

Aber ebenso wie man den Kernel forken kann .. kann man auch Gnome forken .. es ist offenen Software.

Jedes gut gemeinte System (Entscheidungsprozesse bei Linux/OpenSource) hat Missbrauchspotential. Kein Akteur ist frei von Eigeninteressen und viele Akteure haben eine gewisse Macht im System (und wenn es eine große Distri im Hintergrund ist).
Damit muss man leben.

ich würde es mal analog zu Genscher sagen: Opensource-Entwicklungsprozess ist wie Außenpolitik: Die Suche nach dem kleinsten Übel ..

Aber Canonical mit Mint und Co hat auch ein Machtpotential und benutzt es vielfach - manchmal mit und manchmal ohne Erfolg.

Und dass man mit Macht sehr vorsichtig umgeht merkst du ev. bei der Diskussion zwischen Red Hat und Suse bzgl. der Einführung von KGraf/Kpatch.

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Von #! am Mo, 20. Oktober 2014 um 19:28

Wenn da soviele Personen hinterstehen würden, könnten sie ja ihren Worten folgen lassen.
Ich halte die Forkdrohung aber für eine leere mit dem Ziel auf die Debianentwickler einzuwirken "Entscheidungsfreiheit bei den init-Systemen wiederherzustellen".

Mir solls wurscht sein, ich nutze keine Debian-basierten Distributionen.

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Von X-Män am Mo, 20. Oktober 2014 um 19:13

> Man steckt Geld und Mannstunden in das
> Projekt und stellt es der Community vor.
>
> ... das nennt sich Abstimmung mit den
> Füßen ...

Theoretisch stimme ich dir zu. Allerdings kenne ich das Umfeld der GNOME Entwickler zu genau (als ehemaliges GFO Mitglied). Die Leute dort sind sehr aggressiv in der Vorgehensweise. Jegliche Form der negativen Kritik wird im Keim erstickt.

Das systemd wurde nicht vorgestellt. Sondern mit aggressiven Mitteln - und skruppelloser Einverleibung von systemkritischen Elementen - zu einem defakto Standard definiert.

Abstimmung mit Füßen triffts. Allerdings verstehe ich darunter eher das "Treten", statt einer "Abstimmung".

Wo bleibt denn ein Ausweg bzw. Alternative, wenn jegliche Straßen abgeschnitten werden ? Genau das hat systemd doch mit der Einverleibung von udev getan. Danach werden schnell noch andere Schlüsselelemente wie GNOME dazu missbraucht und voila. Wir befinden uns in einer Einbahnstraße.

Da fand keine Abstimmung statt, sondern eine feindliche Übernahme (wenn wir mal Finanzgeschwafel benutzen).

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Von tom21 am Mo, 20. Oktober 2014 um 18:46

Nur Ubuntu kapiert es nicht. :down:

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Von wurzel am Mo, 20. Oktober 2014 um 18:46

Bei der gegenwärtigen Entwicklung stellt sich die Frage, ob die daran beteiligten Entwickler nicht besser bei OSx oder Windows aufgehoben wären.

Ich kann keinerlei Argumente oder auch nur gedankliche Ansätze für diese Suggestivfrage finden - außer der Tatsache dass Lennard Pöttering - ebenso wie die meisten Windows-/OSx-Entwickler - auf Beinen läuft und zum Essen den Mund aufmacht.

Zur Sachefrage (wie man die Standards festlegt) hier wieder meine ganz persönliche Einschätzung:

So wie es passiert ist, ist es eigentlich perfekt:
- es gibt ein offenkundiges Problem: die Anarchie im Init-System
- es tritt jemand in Vorleistung: Red Hat mit systemd und Canonical mit Upstart (andere Ansätze übergehe ich mal). Man steckt Geld und Mannstunden in das Projekt und stellt es der Community vor.
- andere Entwickler/Distris sehen sich das Resultat an und bewerten es
- es gibt eine breite Bewegung (nicht alle !!) hin zu einer Entwicklung (eben zu systemd) das ist eine basisdemokratische Entscheidung ..

.... das nennt sich Abstimmung mit den Füßen ..

Den Anspruch auf Volksabstimmung, Konsens usw .. unnötig ..
keiner muss mitmachen .. jeder kann machen was er will . nur muss eben damit leben dass andere sich anders entscheiden und sollte das akzeptieren. Notfalls steht er dann alleine auf der Welt.

Es ist kein Verlierer .. und sollte nicht schimpfen und ausfällig werden nur weil andere sich anders entscheiden als er ..

Das ist die Entscheidung des Basars .. (Schwarmintelligenz .. muss es nicht nur bei Bienen und Ameisen geben)

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Von ROTFL am Mo, 20. Oktober 2014 um 18:42

Da ha MS ja nun endlich mal wieder ein Ferkelchen gefunden, dass er mit lautem quieken durch ein paar Dörfchen treiben kann! :down:

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Von Moni am Mo, 20. Oktober 2014 um 18:33

... 14.10 soll also tiefgreifende Neuerungen bringen? Hoffentlich sind damit nicht noch mehr Ubuntu-Bugs gemeint. :)

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Von Herzlos am Mo, 20. Oktober 2014 um 18:25

Ergänzung:

Tradition wäre ein schlechtes Argument.

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Von Herzlos am Mo, 20. Oktober 2014 um 18:25

Bei der gegenwärtigen Entwicklung stellt sich die Frage, ob die daran beteiligten Entwickler nicht besser bei OSx oder Windows aufgehoben wären.
Womit würdest du diese Ansicht begründen?

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Von derNeueFan am Mo, 20. Oktober 2014 um 18:25

zuerst mal die Oktober Version sauber raus bringen, dann sehen wir weiter.

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Von KuroNeko am Mo, 20. Oktober 2014 um 18:24

zu 1.) Ich meinte viel mehr, dass beim Start von einem Initskript, zumindest in OpenRC, gewartet wird, bis der Daemon geforkt ist, wodurch der Daemon eben bereit sein sollte, seinen Dienst zu tun. (Außer er ist abgestürzt oder ist fehlerhaft, was dann eben Aufgabe von systemd oder einer anderen Supervision Suit ist, ihn neuzustarten oder eines Dienstes wie monit, die ordnungsgemäße Ausführung zu überprüfen. Das meine ich aber hier nicht)
Allerdings hat sich in dem Thread unter diesem das schon als Missverständnis herausgestellt! Systemd bietet sogar einige Mechanismen, die aber alle nicht die einfachste Lösung sind und auch nicht portabel zu anderen Initsystemen. (Abgesehen vom Starttyp=forking, der aber gerade das Problem der Serviceüberwachung ist!)
Einfacher wäre es, wie gesagt, einfach eine Pipe zu öffnen oder Initsystem unabhängig ein Signal über einen Socket zu schicken, den man über einen der Standard-fds erhalten hat. Dies würde aber Koordination und Patchen erwarten, was in dem Umfang für Nischeninitsysteme nicht möglich ist und woran Systemd kein Interesse hat, da es ja andere Möglichkeiten bietet, die aber leider nicht ideal sind.
Trotzdem bietet ja hierfür Systemd eine Lösung! ;-)

zu 2.) Ich begebe mich mal auf die Suche, nach einer vernünftige Zusammenstellung von den Aufgaben, die PID 1 im Moment erledigt oder versuche mich nochmal in den Source Code einzulesen, vielleicht finde ich ja noch ein paar gute Argumente gegen Systemd...

Wie man vielleicht merkt, bin ich ein s6-Fan, da mir die Erklärungen und das Design sehr gut gefallen und ich mir demnächst mal meine Hände damit schmutzig machen möchte.

Auf jeden Fall vielen Dank, für die lehrreichen Diskussionen ;-)
Neko


 
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