Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
0
Von 1ras am Sa, 21. Oktober 2017 um 01:35

VirtualBox kann es wohl auch: https://superuser.com/questions/646559/virtualbox-and-ssds-trim-command-support

Setzt natürlich eine virtualisierte SSD am virtualisierten AHCI oder SCSI-Anschluss voraus und ein virtualisiertes Betriebssystem, welches TRIM unterstützt. Nichts für den Uralt-Kram den ich Zuhause virtualisiere, aber wer aktuelle Systeme virtualisiert, sollte es nutzen können.

1
Von 1ras am Sa, 21. Oktober 2017 um 01:24

Wobei es schlauer wäre wenn diese Idioten alle endlich mal trim support und ein vernünftiges reuse implementieren würden damit die disks gar nicht erst wachsen

VirtualBox kann das wohl auch: https://superuser.com/questions/646559/virtualbox-and-ssds-trim-command-support

Setzt natürlich eine virtualisierte SSD am virtualisierten AHCI oder SCSI-Anschluss voraus und ein virtualisiertes Betriebssystem, welches TRIM unterstützt. Da ich Zuhause nur Uralt-Zeugs virtualisiere, nützt es mir nichts.

0
Von Raphael Bircher am Sa, 21. Oktober 2017 um 00:13

Hallo wer auch immer du bist.

Ja, ich bin einer der Apache Committer und ja, ich getraue mich mit Realnamen zu schreiben. Das hier ist allerdings kein offizielles Statement, sondern meine persönliche Meinung.

Den Vorwurf mit dem bekannten Namen hören wir oft. Das ist aber nur ein drittel der Geschichte. LibreOffice genoss am Anfang unglaublich viel Aufmerksamkeit. Doch LibreOffice verscherzte es mit vielen Benutzern mit Fehlerhaften Releases. Weisst du, wie viele Anwender dankend zu Apache OpenOffice zurückgekehrt waren. LibreOffice hatte lange zeit uns zu verdrängen, es ist ihnen nicht gelungen. Wir alle wissen, dass LibreOffice eigentlich gar nicht entstehen hätte sollen, sondern die Leute nur das OpenOffice Projekt übernehmen wollten. Dies ist gescheitert, und man gibt sich noch heute als Opfer.

Seit sieben Jahren zieht man uns durch den Schlamm, wo immer sich die Möglichkeit bietet. Das zeugt für mich nicht gerade von Charakter! Für den.

Wenn OpenOffice wirklich am Ende wäre, würde es zu Attic verschoben, Das wäre auch vor einem Jahr fast passiert. Aber die Community hat sich gefangen und steht heute um einiges besser da als noch vor einem Jahr. Wir haben einige neue und sehr fähige Entwickler gewonnen. Und natürlich haben die nicht nur an der 414 gearbeitet. Wir arbeiten seit längerem auch schon an der 4.2.0. Die 414 hat zu lange gedauert und ich denke, wir haben die Probleme unterschätzt. Da muss ich mich auch selbst an der Nase nehmen (als langjähriger QA)

Wer uns tot sagt, muss auch die Überlebensfähigkeit von LO anzweifeln. Ein Blick auf die LibreOffice Dev Liste offenbart, dass da nur noch rund ein siebtel der Aktivitäten herrscht wie zu den goldenen Zeiten. Die meisten Firmen scheinen auch dort ihre bezahlten Entwickler aus dem Projekt abgezogen zu haben.

Das Grundproblem von OpenOffice wie auch von LibreOffice liegt aber ganz wo anders. Wir haben einfach den falschen Anwenderkreis. Das gratis Argument wurde viel zu stark überstrapaziert. Nun haben wir all die Leute die generell nicht bereit sind etwas springen zu lassen. Das gilt auch für Firmenanwender. OpenOffice hat täglich 100k downloads. Wenn jeder Downloadende $1.-- in einen Topf werfen würde...

Lizenzkostenfreiheit ist keine Qualität. Ich schaue immer wieder etwas neidisch auf die Server seitigen Projekte, da werden Millionen investiert. aber eben wir machen das was wir tun können.

Gruss Raphael

PS: Ja und ihr dürft mich jetzt rot markieren.

0
Von Raphael Bircher am Sa, 21. Oktober 2017 um 00:11

Hallo wer auch immer du bist.

Ja, ich bin einer der Apache Committer und ja, ich getraue mich mit Realnamen zu schreiben. Das hier ist allerdings kein offizielles Statement, sondern meine persönliche Meinung.

Den Vorwurf mit dem bekannten Namen hören wir oft. Das ist aber nur ein drittel der Geschichte. LibreOffice genoss am Anfang unglaublich viel Aufmerksamkeit. Doch LibreOffice verscherzte es mit vielen Benutzern mit Fehlerhaften Releases. Weisst du, wie viele Anwender dankend zu Apache OpenOffice zurückgekehrt waren. LibreOffice hatte lange zeit uns zu verdrängen, es ist ihnen nicht gelungen. Wir alle wissen, dass LibreOffice eigentlich gar nicht entstehen hätte sollen, sondern die Leute nur das OpenOffice Projekt übernehmen wollten. Dies ist gescheitert, und man gibt sich noch heute als Opfer.

Seit sieben Jahren zieht man uns durch den Schlamm, wo immer sich die Möglichkeit bietet. Das zeugt für mich nicht gerade von Charakter! Für den.

Wenn OpenOffice wirklich am Ende wäre, würde es zu Attic verschoben, Das wäre auch vor einem Jahr fast passiert. Aber die Community hat sich gefangen und steht heute um einiges besser da als noch vor einem Jahr. Wir haben einige neue und sehr fähige Entwickler gewonnen. Und natürlich haben die nicht nur an der 414 gearbeitet. Wir arbeiten seit längerem auch schon an der 4.2.0. Die 414 hat zu lange gedauert und ich denke, wir haben die Probleme unterschätzt. Da muss ich mich auch selbst an der Nase nehmen (als langjähriger QA)

Wer uns tot sagt, muss auch die Überlebensfähigkeit von LO anzweifeln. Ein Blick auf die LibreOffice Dev Liste offenbart, dass da nur noch rund ein siebtel der Aktivitäten herrscht wie zu den goldenen Zeiten. Die meisten Firmen scheinen auch dort ihre bezahlten Entwickler aus dem Projekt abgezogen zu haben.

Das Grundproblem von OpenOffice wie auch von LibreOffice liegt aber ganz wo anders. Wir haben einfach den falschen Anwenderkreis. Das gratis Argument wurde viel zu stark überstrapaziert. Nun haben wir all die Leute die generell nicht bereit sind etwas springen zu lassen. Das gilt auch für Firmenanwender. OpenOffice hat täglich 100k downloads. Wenn jeder Downloadende $1.-- in einen Topf werfen würde...

Lizenzkostenfreiheit ist keine Qualität. Ich schaue immer wieder etwas neidisch auf die Server seitigen Projekte, da werden Millionen investiert. aber eben wir machen das was wir tun können.

Gruss Raphael

PS: Ja und ihr dürft mich jetzt rot markieren.

0
Von Klaus M. am Fr, 20. Oktober 2017 um 22:14

Ein Software-Projekt wie Open Office ist kaum Selbstzweck sondern lebt von seinem Einsatz und lebt namentlich vom Einsatz im öffentlichen Sektor.

u.a. in der Stadt München mußten OO.o und LO dabei eine Niederlage einstecken, Apache OpenOffice erfreut sich hingegen bei der Bundeswehr bester Prosperität (derzeitig auf 140.000 PCs) und der Einsatz soll weiter ausgebaut werden.

So zumindest den Aussagen des BMI zu entnehmen [1] bzw. ausgehend davon zu recherchieren.

Insgesamt besteht ohnehin kein Grund ein freies Projekt gegen ein Anderes auszuspielen, denn Vielfalt und Kooperation machen FLOSS stark.

[1]
[url=https://opengovpartnership.de/files/2017/06/Antwort_Bewertungsergebnis_OGP_Ideen_ZivilG_170530.pdf][/url]

[URL=https://opengovpartnership.de/files/2017/06/170529_Anlage_Existente-Maßnahmen.pdf][/url]

0
Von 1ras am Fr, 20. Oktober 2017 um 22:03

Ich habe mir hingegen -c gemerkt, da -z nicht funktioniert hatte und dies deshalb noch in sehr guter Erinnerung.

Auf die Idee muss man erst mal kommen, von einer auf die andere Version die Kommandooptionen inkompatibel zu ändern. Diesen Unsinn muss ich jetzt gleich in meiner shrink-windows-guest.bat dokumentieren.

0
Von Verfluchtnochmal am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:55

Ich aktualisiere triviale Teile wie sdelete nicht sooooo oft aber nachdem ich doch hin und wieder irgendeine Windows VM anwerfe bzw im Büro einige für Browser Tests shared laufen hab ich mir -z mittlerweile tatsächlich gemerkt - Auf ESXi geht leider vmwaretoolscmd. exe disk shrink nicht aber das nullen nach upgrades hält zumindest dedup backups des clusters schön klein

0
Von Ede am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:48

Ich kann Fernsehen nicht leiden, wir haben keinen Fernseher und wir verwenden kein anderes Gerät zum Fernsehen. Und trotzdem müssen wir dies Haushaltsabgabe (GEZ) bezahlen. Das sind Mafiamethoden. Ich will ein Produkt nicht, ich muss es aber bezahlen, sonst werde ich eingeknastet. Diese Mafiamethoden werden von unserer Regierung angewandt. Das ist Deutschland.

Liebend gerne würde ich den nicht unerheblichen Geldbetrag regelmässig an eine sinnvolle Einrichtung spenden, die Menschen hilft. Es ist mir aber zuwider das Geld an das Fernsehen zu geben.

3
Von 1ras am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:41

-z Clean free space
-s Recurse subdirectories
-q Don't print errors (Quiet)
-p passes Specifies number of overwrite passes (default is 1)
-c Zero free space (good for virtual disk optimization)

Falls Microsoft verschiedene Versionen in Umlauf gebraucht haben sollte, dann ist das nicht meine Schuld.


Edit:
https://docs.microsoft.com/en-us/sysinternals/downloads/sdelete

Haha, die haben die Optionen tatsächlich zwischenzeitlich vertauscht, so etwas kann auch nur Microsoft bringen!

Da ist man verratzt und verkauft wenn man auf so einem System Scripte schreiben muss.


Edit: Kaum zu glauben, ist aber so: https://forum.sysinternals.com/sdelete-151-bug-switches-transposed_topic22830_post123388.html#123388

0
Von Verfluchtnochmal am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:29

Ach Gott gib doch einfach sdelete ohne
Parameter ein dann siehst du bei
-z den Hinweis dass genau das die Option zum Nullen ist inkl Hinweis auf Optimierung für virtuelle Disks

0
Von frickel am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:28

Ich will deine Begeisterung für MS-Windows ja nicht stören, aber im Artikel steht:

"Linux auf Samsung Galaxy-Smartphones"

Das Samsung wegen dir jetzt MS-Windows auf seinen Smartphones installiert ist nach dem durchschlagenden Erfolg von MS-Mobile wohl eher unwahrscheinlich... ;D

0
Von 1ras am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:25

Ein paar Anmerkungen meinerseits:

1. Root darf in den Sicherheitsbereich schreiben, deshalb kannst du dir die Umstellung sparen.

2. Das Anlegen eines Eintrags im Dateibaum durch dd ist bei den Datenmengen um die es hier geht eher irrelevant und deshalb vernachlässigbar.

3. Stimmt es trotzdem, dass man die dd-Methode auf einem Produktivsystem tunlichst nicht anwenden sollte, da es den Einsatz einer Brechstange gleichkommt und man sich über Folgeschäden nicht wundern braucht. Der Grund ist aber ein anderer:

Zwischen der Ausführung des dd-Befehls und der Ausführung von rm sind nämlich tatsächlich 0 Bytes auf dem Dateisystem frei und ein Sicherheitsbereich ist keiner mehr vorhanden (wenn dd als root ausgeführt wurde oder wie von dir empfohlen der Sicherheitsbereich auf 0 gesetzt wurde). Der Sicherheitsbereich ist aber nicht zum Spaß da sondern trägt essenziell zur Systemstabilität bei.

Jeder Prozess welcher genau in dem Moment etwas wegschreiben will, fällt nämlich nun auf die Nase. Datenverlust und Dateninkonsistenz sind die Folge. Viel Spaß bei der anschließenden Fehlersuche.

Wenn man also sowieso in den Single User Mode booten muss um diese Gefahr zu bannen, kann man auch gleich einen ro-Mount durchführen und das vorgeschlagene zerofree nutzen.

4. (Keine direkte Antwort zu deinem Kommentar) Die -z Option (Clean free space) bei sdelete.exe bringt nicht das gewünschte Ergebnis, stattdessen sollte -c (Zero free space (good for virtual disk optimization)) genutzt werden.

0
Von Andre am Fr, 20. Oktober 2017 um 20:46

>> Wenn ich - vereinfacht - ein Blob zwischen zwei Tags klemme, macht das kein noch lange kein offenes Format.

Das mag sein - in der Praxis lassen sich xlsx/docx Dokumente gut von aussen Bearbeiten - und habe das auch schon für automatisierte Dokumentenverarbeitungsprozesse für x tausende produktive Dokumente einwandfrei anwenden können. Ich bin im übrigen da nicht ein einziges mal über undefinierte Blobs gestossen.


>> Die Dokumentation - und es ist mit Sicherheit nicht alles ist dokumentiert - seitens MS ist auf >6000 Seiten ausgebreitet.
>> 100% werden es kaum werden - das bekommt ja nicht einmal Microsoft hin.

Nochmal - ich bitte um Quellenangaben welche Deine Thesen untermauern.

>> DOC/DOCX ist die Grundlage eines natürlichen Monopols, welches schlecht für den Wettbewerb ist.

Stimmt, aber solang die gesamt Software-Qualität von OpenOffice/LibreOffice subjektiv empfunden in den späten 90ern stecken geblieben ist wird sich daran vermutlich nichts ändern.

0
Von Christian F. am Fr, 20. Oktober 2017 um 20:25

Das habe ich auch nie behauptet, allerdings interessieren mich neben Ubuntu bzw. vor allem Debian die anderen Distributionen eben kaum.

0
Von Sophia Schröder am Fr, 20. Oktober 2017 um 19:54

Wer von uns stänkert wo rum? Das frage ich nicht als "Anhängerin", sondern als Aktive im Projekt. Rein fairnesshalber.

0
Von Sophia Schröder am Fr, 20. Oktober 2017 um 19:53

Wer von uns stänkert wo rum? Das Frage ich nicht als "Anhängerin", sondern als Aktive im Projekt. Rein Fairnesshalber.

0
Von Verfluchtnochmal am Fr, 20. Oktober 2017 um 19:44

Und ich dachte ich nutze hardware lsbgr (aktuelles Gerät 2011) aber ein 32bit System würde ich für Geld nicht benutzen, schon alleine weil ich dann software doppelt bauen müsste und auf den Entwickler Maschinen andere binaries als auf den Servern hätte

-mtune=sandybridge sowie avx/aes-ni machen halt schon einen Unterschied zu lausigen i386 generic builds

0
Von CCarpenter am Fr, 20. Oktober 2017 um 19:15

Soviel ich weis nichteinmal die VIVE ....

0
Von da-real-lala am Fr, 20. Oktober 2017 um 19:03

OpenOffice ist die Bibel und alles andere ist Blasphemie!

0
Von Holla die Waldfee am Fr, 20. Oktober 2017 um 18:32

... und wenn möglich nur Privat-TV.


 
Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten