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Von #! am Mo, 22. Januar 2018 um 17:45

Distributionen, die auf uralt setzen, sind immer unsicher. Längst nicht alle Sicherheitsverbesserungen lassen sich in reine Sicherheitsupdates zurückportieren.

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Von #! am Mo, 22. Januar 2018 um 17:42

Dass ihr im Unternehmen ausschließlich auf Freie Software setzt, ist löblich und leider nicht besonders häufig. Was soll in diesem Zusammenhang aber dieses "Klickbuntu"-Gefasel?

Was mir an Ubuntu negativ aufstößt, ist, dass man seit der Snap-Integration in 17.10 beim Öffnen des Software Centers von Empfehlungen für proprietäre Software begrüßt wird. Auch in Fällen, in denen es bekannte und etablierte Freie Alternativen gibt. Ein Umstand, der m.E. bisher für viel zu wenig negative Publicity gesorgt hat.

Wenn es nichts mit proprietärer Software zu tun hat, ist mir sonst alles lieb und recht, was Canonical macht.
Ich verstehe auch nicht, warum die von Red Hat initiierten/unterstützten Projekte abgenickt werden und Canonicals Projekte als starrköpfige Alleingänge gelten.

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Von needle am Mo, 22. Januar 2018 um 17:29

(k.T.)

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Von Helge Weiß am Mo, 22. Januar 2018 um 17:15

dass der tolle Paketmanager mit seiner tollen Abhänigkeitsauflösung eben nicht alle Probleme beseitigt und auch mal richtig nerven kann.

Das ist also ein unlösbarer Dauerzustand bei dir? :)
Oder anders gefragt, warum so angry, wenn das Problem nicht von Dauer und lösbar ist? 8)

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Von cs am Mo, 22. Januar 2018 um 17:07

Keine Ahnung, kann sein das du irgendwas am Kopf hast. Ich hab schon mit der Konsole gearbeitet und hardwarenahen Code gedebuggt, da hast du noch Baumwollwindeln braun gefärbt. Da muss ich mir auch nicht dein joviales "Versuch es doch mal"-Gesäusel, das überhaupt nicht zum Thema passt, anhören.
Hier geht es nicht um Konsole "gut" oder "schlecht". Hier geht es darum, dass der tolle Paketmanager mit seiner tollen Abhänigkeitsauflösung eben nicht alle Probleme beseitigt und auch mal richtig nerven kann.

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Von Helge Weiß am Mo, 22. Januar 2018 um 17:07

Die Leute, die Klicken, verdienen unsere Brötchen.

Nun bei dir mag das vielleicht so sein, aber da wir Hoster und Servicebetreiber sind, verkaufen wir unsere Services und Dienstleistungen nicht an Endkunden, sondern hauptsächlich an mittelständische Unternehmen.
Und wie gesagt, wir setzen Unternehmensweit ausschließlich auf Open Source Software und selfhosted Services als Alleinstellungsmerkmal.

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Von Helge Weiß am Mo, 22. Januar 2018 um 16:56

Das Problem ließ sich dann mit Linux-üblicher Konsolenfrickelei beheben

Schade, dass du das cli nicht als mächtiges Werkzeug, sondern »nur« als notwendiges Übel betrachtest.
Vielleicht würde dir das Arbeiten im cli einfacher fallen und mehr Spaß machen, wenn du es in deinen täglichen Workflow integrierst?
Du wirst bereits nach kurzer Zeit sehen, wie effizient du mit dem cli arbeiten kannst.
Ein nützlicher Nebeneffekt für dich ist außerdem, das du die Arbeit im cli nicht mehr als Gefrickel - was gemeinhin negativ empfunden wird - ansehen.

Versuch es einfach!

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Von Namenlos am Mo, 22. Januar 2018 um 16:51

openSUSE hat für Leap 42.2 & 42.3 das Paket ucode-intel-20180108-7.12.1.x86_64 sowie ucode-intel-20170707-7.9.1.x86_64 ebenfalls zurückgezogen.

Aktuell ist jetzt: ucode-intel-20170707-7.6.1.x86_64

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Von Namenlos am Mo, 22. Januar 2018 um 16:50

openSUSE hat für Leap 42.2 & 42.3 das Paket ucode-intel-20180108-7.12.1.x86_64
sowie ucode-intel-20170707-7.9.1.x86_64 ebenfalls zurückgezogen.

Aktuell ist jetzt: ucode-intel-20170707-7.6.1.x86_64

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Von cs am Mo, 22. Januar 2018 um 16:42

Kann dir auch mit ganz offiziellen Paketen passieren. Hatte vor kurzem bei Manjaro das Problem mit mhwd und mesa, die sich nicht mehr aktualisieren ließen. Das Problem ließ sich dann mit Linux-üblicher Konsolenfrickelei beheben:

[url=https://forum.manjaro.org/t/stable-update-2017-04-02-mesa-stack-kernels-plasma-firefox/20843]Link[/url]

Es ist also nicht alles Gold was glänzt wenn es um Paketmanager geht.

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Von Helge Weiß am Mo, 22. Januar 2018 um 16:33

Du hast meine Frage nicht beantwortet.

Doch. Ziemlich ausführlich sogar.
Es tut mir natürlich Leid, wenn du die Antwort als solche nicht erkennst.

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Von Helge Weiß am Mo, 22. Januar 2018 um 16:26

Mich würde eine Diskussion um das Thema eigentlich interssieren.

Vielen Dank für das Interesse, ich wäre an einer Diskussion interessiert.

Dabei könnte jeder der Mitmacht versuchen seinen Standpunkt mit Quellen zu belegen.

Endlich einmal ein konstruktiver Vorschlag.
Obwohl es im Bezug zum Firmenklima schwer werden dürfte, valide Quellen zu erbringen.
Wenn Canonical bereits Webseitenbetreiber [1] dafür abmahnt, weil sie eine Anleitung zum Entfernen der Amazon Lens - also Spyware im eigentlichem Sinne - bereitstellen?

Außerdem bin ich nicht der Einzige, der das Gebaren von Canonical kritisiert!
rms [2] und EFF [3] sind wohl der bekanntesten Kritiker von Canonical.

[1] https://www.pro-linux.de/-0h214fe4

[2] http://www.zeit.de/digital/internet/2014-10/zehn-jahre-ubuntu/seite-3

[3] https://heise.de/-1739296

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Von schmidicom am Mo, 22. Januar 2018 um 16:15

Lass dich nicht provozieren, zumindest nicht von so etwas. Oder anders gesagt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)#/media/File:DoNotFeedTroll.svg

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Von Condor am Mo, 22. Januar 2018 um 16:08

Ich selbst habe das mit den reboots ja hier erleben dürfen, schön geht anders. Aber mal ehrlich, jetzt soll doch nicht etwa Dell den Microcode liefern. Das wird niemals geschehen. Mir reicht schon das Thema ME und die nicht einspielbaren Biosupdates. Zumal sich Redhat nicht dazu äußert wie es um den Support steht, da steht was in der Subskription drin. Wer haftet?

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Von Anonymous am Mo, 22. Januar 2018 um 15:56

Und um Deinen nächsten Einwänden zuvorzukommen: Ich hab' nix gegen gepflegte Spöttelei über Ubuntu oder Canonical, aber für Dein Gegeifer fremnschäme ich mich halt.

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Von Anonymous am Mo, 22. Januar 2018 um 15:43

Börsenheinis interessieren sich nicht für Vergangenheit oder Gegenwart, sondern für die (nahe) Zukunft. Da sie wissen, dass die Intel-Konkurrenz gar nicht in der Lage ist, eine sprunghaft steigende Nachfrage zu befriedigen (auch die Boardhersteller und Chipsatzhersteller können ja nicht einfach so auf einen anderen Pozessoranbieter umschwenken) gehen die wohl zu recht davon aus, dass die Kunden auf kurze Sicht weiterhin Intel kaufen MÜSSEN.

Vermutlich sogar ohne nennenswerten Peisnachlass wegen der kaputten Prozessoren.

Intel wird zwar mindestens ein Jahr brauchen, um gegen Meltdown und Spectre abgesicherte Prozessordesigns in grösseren Stückzahlen auf den Markt zu bringen, aber "freie und offene Designs" werden in ein oder zwei Jahren kein Bein an die Erde bekommen.

Was die meisten Kunden also tun werden: erneut "Intel inside" kaufen.

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Von Felix Schwarz am Mo, 22. Januar 2018 um 15:38

Technisch: Gerade meltdown ist zwar schwerwiegend und praktisch Intel-only (+ ein paar high-end ARM-Chips), aber relativ leicht zu fixen. Die Geschwindigkeitseinbußen sind bei den meisten Anwendern (inkl. Rechenzentren) relativ gering.

spectre betrifft aber fast alle, auch wenn mir die Schwere der Auswirkungen bei AMD nicht ganz klar ist. Spectre ist aber letztlich ein Architekturproblem, Angriffe müssen gegen konkrete Applikationen geschrieben werden und Applikationen müssen einzeln abgesichert werden.
Auch hier gibt es aber Compiler-Patches usw. und Google wähnt sich auch hier schon sicher (ohne großen Performance-Einbruch!).

Last but not least: In vielen Rechenzentren sind die Bugs gar nicht relevant, weil kein externer Code läuft - ich glaube kaum, dass z.B. Facebook sich mit irgendjemandem ihre Server teilt.

Insofern sieht es im Moment nicht nach einer dauerhaften "Intelpocalypse" aus.


Ökonomisch: Ein Umstieg auf eine andere Architektur ist illusorisch, auf dem Desktop wie im Rechenzentrum. Dafür gibt es zu viel bestehende Software, die nicht einfach kompiliert werden kann bzw. die dann auch noch fehlerfrei auf den anderen Architekturen funktioniert. Ein Architekturwechsel ist extrem langfristig zu machen, eher etabliert sich eine Architektur für neue Nischen (z.B. ARM -> Mobilgeräte).

Es bleibt realistisch also nur x86/AMD. Aber selbst so ein Wechsel ist nicht einfach: Erst mal müsste AMD überhaupt entsprechende Volumina liefern können (können sie aber nicht, kurzfristig Produktion erhöhen ist auch nicht, siehe Grafikkarten).

Zum anderen hängt bei den großen Kistenschiebern recht viel an einem System dran. Einen neuen Prozessor von AMD aufzunehmen, bedeutet viel Arbeit im Bereich der Validierung, Treiberbereitstellung, Tests usw. Dort sind auch viele low-level Werkzeuge im Einsatz, die im Moment nur mit Intel-System funktionieren. Oftmals werden auch ähnliche/gleiche Boards mit unterschiedlichen CPU-Varianten bestückt. => Mehraufwand für die ersten AMD-Systeme.

Die Epyc-Systeme werden natürlich vorbereitet, weil es wohl viel Kundennachfrage gibt und sie verkaufen sich offenbar auch sehr gut, aber Rechenzentren kaufen ja idR gut validierte Hardware und Validierung/Tests dauern halt.

Insofern sieht es gut aus für AMD, aber Intel wird schon noch seinen Quartalsgewinn machen...

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Von Potz Blitz am Mo, 22. Januar 2018 um 15:36

Warum rauscht der Kurs der Intel-Aktie eigentlich nicht in den Keller?
Etwas nachgegeben hat er nach Bekanntwerden der Lücken schon. Allerdings ist fraglich, ob Schadensersatzansprüche gegen Intel geltend gemacht werden können. Gegen diese Schadensansprüche spricht, dass
  1. die Prozessoren ja weiterhin funktionieren, nur eben weniger sicher;
  2. andere Hersteller auch betroffen sind, die Fehler also "State of the Art" sind;
  3. Intel die Fehler vermutlich nicht fahrlässig oder gar absichtlich verursacht hat.

Intel könnte sogar profitieren, nämlich dann wenn schnell fehlerkorrigierte Produkte verfügbar sind und sich der Imageverlust in Grenzen hält.

Viele Betreiber und Nutzer (besonders von Cloudservern) suchen jetzt bestimmt händeringend neue Hardware. Das muss für die Branche nicht unbedingt schlecht sein.

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Von tom2 am Mo, 22. Januar 2018 um 15:33

Ich denke kaum Samsung würde sich verweigern, wenn man auf sie zukommt und gerne 10.000 Geräte auf Basis des S2 SOCs kaufen möchte.
Wird das SOC überhaupt noch hergestellt? Ich frage deshalb, weil ich u. a. einen Odroid U3 mit dem Exynos 4412 habe (= Samsung S3) habe. Hardkernel hat laut eigener Aussage den Ordoid U3 aus dem Verkauf genommen, weil Samsung das SOC nicht mehr produziert.

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Von Anonymous am Mo, 22. Januar 2018 um 15:16

Du hast meine Frage nicht beantwortet. Spar Dir also suggestive Gegenfragen.


 
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