Mein ftp hier verwendet von Haus aus Readline. Es stammt aus dem Paket "ftp" von Debian 2.2. Einen besonderen Namen konnte ich nirgends finden, es ist einfach "ftp".
Da hier alle ihren Lieblingsftpclienten anpreisen: Ich bin lftp-Fan, das Teil ist einfach genial und fühlt sich echt wie die bash an. So kann man z. B. mittels Strg-Z den aktuellen Transfer in den Hintergrund legen (gestoppt wird er sinnvollerweise nicht) und weitere starten oder einfach durch die Verzeichnisse browsen. jobs, fg und bg funktioniern auch, aber wirklich lieben tu ich ihn dafür, dass er sich das Verzeichnis, den User und das Passwort merkt, wenn mal die conn verlustigt geht (z. B. wegen zu lange idle) und diese transparent wiederherstellt. Abgesehen von der Zeit, die der braucht, um neu zu connecten, merkt man gar nicht, dass diese weg war.
Praktisch auch, dass er sich automatisch als Anonymous einloggt, wenn man nix anderes spezifiziert hat. Ich bin zufrieden :)
So ein Programm gab es damals schon unter DOS, und wenn ich mich recht entsinne, hieß das ebenfalls cle und war frei! Ich nutzte es, bis ich 4DOS anschaffte, das entsprechende Funktionen schon eingebaut hatte.
Wo es cle gibt - keine Ahnung, versuch es mal auf dem Simtel MSDOS-Archiv.
Ja, 4DOS war Shareware, kostete damals 79 DM, was aber völlig in Ordnung ging, immerhin bekam man dadurch wenigstens ein rudimentäres UNIX-Feeling an der Kommandozeile.
Von Stefan Antoni am Mi, 3. Oktober 2001 um 10:33 #
Unter was für ner Lizenz isses denn grade? (ich glaube nämlich nicht das das der Grund ist, und deine Ausführung gibt mir nicht unbedingt ein gutes Gegenargument) Ist es nicht einfach nur der Aufwand beim Programmieren, der den Komfort beim Benutzen nicht rechtfertigen kann wenn man readline nutzt??
Readline steht unter GNU GPL, wie das viel mehr Bibliotheken tun sollten. Bezüglich der Programmierung kann man nicht von Komplexität reden, das ist geradezu trivial.
Mein ftp hier verwendet von Haus aus Readline. Es stammt aus dem Paket "ftp" von Debian 2.2. Einen besonderen Namen konnte ich nirgends finden, es ist einfach "ftp".
Cheers,
GNU/Wolfgang
Da hier alle ihren Lieblingsftpclienten anpreisen: Ich bin lftp-Fan, das Teil ist einfach genial und fühlt sich echt wie die bash an. So kann man z. B. mittels Strg-Z den aktuellen Transfer in den Hintergrund legen (gestoppt wird er sinnvollerweise nicht) und weitere starten oder einfach durch die Verzeichnisse browsen. jobs, fg und bg funktioniern auch, aber wirklich lieben tu ich ihn dafür, dass er sich das Verzeichnis, den User und das Passwort merkt, wenn mal die conn verlustigt geht (z. B. wegen zu lange idle) und diese transparent wiederherstellt. Abgesehen von der Zeit, die der braucht, um neu zu connecten, merkt man gar nicht, dass diese weg war.
Praktisch auch, dass er sich automatisch als Anonymous einloggt, wenn man nix anderes spezifiziert hat. Ich bin zufrieden :)
cu Johannes
Liest alle Protokolle, REget, bash Bedienung, Bookmarks, history,...
Ich wäre sehr daran interessiert, da ich leider des öfteren auch noch mit DOS arbeiten muß.
Von 4DOS hab ich auch schon öfters was gehört. Das ist aber glaub ich Shareware oder?
Ja, 4DOS war Shareware, kostete damals 79 DM, was aber völlig in Ordnung ging, immerhin bekam man dadurch wenigstens ein rudimentäres UNIX-Feeling an der Kommandozeile.
Gruß,
hjb
und das kann readline
sehr praktisch so ein Beitrag. Ich werde jetzt erstmal ein paar FTP-Clients ausprobieren. :-)
Danke,
Lost
Ist es nicht einfach nur der Aufwand beim Programmieren, der den Komfort beim Benutzen nicht rechtfertigen kann wenn man readline nutzt??
Readline steht unter GNU GPL, wie das viel mehr Bibliotheken tun sollten. Bezüglich der Programmierung kann man nicht von Komplexität reden, das ist geradezu trivial.
Cheers,
GNU/Wolfgang
Gruß, WinStop.