Von Bernhard Bialas am Mi, 11. August 2004 um 21:37 #
Danke für den Artikel! Ich suche schon länger Tools zum Zusammenfügen von pdf-Dateien, fand aber nichts brauchbares. Bisher habe ich die pdf-Dateien in jpg-s umgewandelt und dann in Star-Office als Grafik in ein Textdokument eingefügt und nach pdf zurückkonvertiert. Nicht gerade elegant. Werde die Tools bei Gelegenheit ausprobieren.
Von Harald Schumacher am Do, 12. August 2004 um 10:16 #
Ebenfalls Hallo und vielen Dank für diese knackige Zusammenfassung!
Wenn wir aber schon über Formate reden möchte ich gerne eine Frage stellen: Ich habe aus einem Archivsystem Dokumente in TIFF und wenn Farbe drin ist JPG, die ich in einer Datei speichern (oder zumindest mit einem Werkzeug im Browser anzeigen) möchte. Es gibt von diesem Archivsystem eine viewer.exe (man beachte die Extension womit die Dokumente wieder zusammengebaut und angezeigt werden.
Ich suche jetzt etwas vergleichbares wie diese pdf-tools für Grafik. Kennt hier jemand solche Werkzeuge.
Du koenntest die Grafiken mit convert oder ueber die Kette [jpeg|tiff]topnm | pnmtops | pstopdf nach pdf konvertieren und dann mit den o.g tools weiterverarbeiten ...
Von Matthias Pospiech am Do, 12. August 2004 um 18:10 #
nein, PDF kennt selber kein Bildformat - kann aber png, tiff und jpg (vielleicht auch mehr ?) einbinden. Je nachdem in welcher Größe(Auflösung die Bilder urpsrünglich vorliegen sind sie später auch im PDF Dokument
Danke für den Artikel, kann man vielleicht mal brauchen. Trotz alle dem stehe ich diesem Format doch recht kritisch gegenüber. Adobe bringt einen Reader raus, aber nur für Windows, speziell meine ich natürlich die Version 6.x und für Linux nicht. Es gibt Dokumente die man mit Version 5.x (das es ja auch für Linux gibt) nicht lesen kann (encrypted). Mit Version 6 unter Windows kann man die ohne Probleme lesen. Eine Konvertierung von HTML nach PDF und umgekehrt funktioniert auch nie richtig, siehe Sonderzeichen und Umlaute. Wenn es nach mir ging könnte man dieses Format direkt wieder abschaffen. Ich mag keine nicht offenen Formate. Ehrlich gesagt es kotzt mich an das ich immer mit diesen Einschränkungen leben muss. Ich nutze nun halt mal nur Linux und habe kein anderes System. Wenn ich also PDF's die geschützt sind, damit man nicht drucken kann -> was ja auch legitim ist <-, wenn ich sowas also bekomme und dann nur mit Acrobat Reader 6 lesen kann den es aber nicht gibt für Linux dann frage ich mich doch was dieses bringen soll.
Von Florian Becker am Mi, 11. August 2004 um 23:12 #
Hallo,
das ist meistens Ansichtssache, wohl wahr. 1. Aber PDF ist das genialste Format, was jemals für den Computer erfunden wurde. 2. Die Spezifikationen sind von Adobe offen gelegt. 3. Viele Bibliotheken in div. Programmen gehen schon sehr sehr tief in die Materie herein. 4. Da ich ja auch programmiere bin ich unter anderem dabei eine Bibliothek zu erarbeiten, die den vollständigen Leistungsumfang von der Spezifikation 1.5 bereitstellt UND versuche auch einen Reader zu basteln, der der Darstellung und der Geschwindigkeit von Adobe's nachkommt. Bisher bin ich noch guter Dinge, ich hoffe, das ich das durchhalte und so verwirklichen kann. Das ganze sollte dann so flexibel und einwandfrei sein, das deine oben genannten Punkte vollig wegfallen.
ABER, was mich ja immer am meisten stört, weswegen ich ja auch diesen Kommerntar schreibe, 1. Das Leute gernell etwas hassen, was sie nicht verstehen. 2. Keine Abhilfe schaffen wollen, möchten, können und trotzdem meckern. 3. Lieber bei Windows bleiben sollten, wenn sie keine Ahnung haben.
> 2. Die Spezifikationen sind von Adobe offen gelegt.
Ja, aber nicht alle halten sich dran. Die meisten Firmen, die PDF weiterverarbeiten, haben sich auf das PDF vom Distiller eingeschossen und kümmern sich einen Dreck um die Spezifikation. Das führt dann zu solchen Gesprächen an der Hotline:
Guten Tag, ich habe ein Problem mit ihrem *Supertolles Programm für die Druckvorstufe*. Das PDF-Feature *xy* funktioniert bei Ihnen nicht.
Hmm, das können wir aber eigentlich. Mit welchem Programm haben Sie das PDF denn erzeugt?
pdftex
Kenn ich nicht. Das unterstützen wir nicht. Nehmen Sie den Distiller.
Aber laut Spezifikation ist mein PDF korrekt...
Was für ne Spezifikation? Nehmen Sie den Distiller. *klick*
> Wenn ich also PDF's die geschützt sind, damit man nicht drucken kann -> was ja auch legitim ist <-,
Was ist daran bitte legitim? Ich sehe kein Grund für die ganzen Beschränkungen, entweder man will einen Text veröffentlichen oder nicht (dann muß man ihn halt bei sich auf der Festplatte oder im Notizblock lassen!).
Aber wenn er den Text veröffentlicht und damit ja auch will das ihn Leute lesen und damit etwas anfangen können, dann soll er sie das auch machen lassen. Ich drucke mir z.B. Texte immer aus die länger als eine Din-A4 Seite Volltext sind. Ich kann das auf Papier einfach besser lesen als am Bildschrim. Oder kann ich die ersteller solcher PDF später verklagen wenn meine Augen am Ende sind, weil ich alles am Bildschrim lesen mußte?
Dieses ganze DRM zeug ist doch alles für den A****.
Sorry für die harten Worte, aber das mußte mal gesagt werden.
Von Hinz und Kunz am Do, 12. August 2004 um 02:23 #
>>3. Lieber bei Windows bleiben sollten, wenn sie keine Ahnung haben.<<
Ob dieser Kommentar unbedingt angebracht ist? Man soll Linux nicht benutzen weil man keine Ahnung hat also ..... Nennt man das nicht Diskriminierung. Genauso wie WindowsUser als dumm abgestempelt werden, eigentlich eine Frechheit und Boniertheit von vielen Möchtegern's. --------------------------- >>> Wenn ich also PDF's die geschützt sind, damit man nicht drucken kann -> was ja auch legitim ist <-,
Was ist daran bitte legitim? Ich sehe kein Grund für die ganzen Beschränkungen, entweder man will einen Text veröffentlichen oder nicht (dann muß man ihn halt bei sich auf der Festplatte oder im Notizblock lassen!).
Aber wenn er den Text veröffentlicht und damit ja auch will das ihn Leute lesen und damit etwas anfangen können, dann soll er sie das auch machen lassen. Ich drucke mir z.B. Texte immer aus die länger als eine Din-A4 Seite Volltext sind. Ich kann das auf Papier einfach besser lesen als am Bildschrim. Oder kann ich die ersteller solcher PDF später verklagen wenn meine Augen am Ende sind, weil ich alles am Bildschrim lesen mußte?
Dieses ganze DRM zeug ist doch alles für den A****.
Sorry für die harten Worte, aber das mußte mal gesagt werden.>> ---------------------------
DRM heißt Digital Rights Managment (Digitale Rechte-Verwaltung) und ist sogar sinnvoll. Wusstest du das Linus Torvalds das auch benutzt und unter anderem einen versuchten Kernelbug gefunden hat den einer versucht hat einzuschleusen. DRM ist schon sinnvoll um seine Sachen zu schützen. Und wenn man ein "Buch" schreibt, was eine Menge Geld kostet wenn man das veröffentlicht, und man dem User eine kostenlose Version als .pdf oder einem anderen Format zur Verfügung stellt dann ist es wohl doch legitim das man das schützen will. Schützen insofern das man es nicht ausdrucken kann und auch nicht "copy und pasten" soll. Schliesslich gibt es ja auch Leute die sich das Buch kaufen und dafür auch Geld bezahlen und so einen "Obulus" für den Autor zukommen lassen. Andere drucken es sich in ihrer Firma dann kostenlos aus und kleben die Seiten zusammen :/ Und wenn du dir deine Augen kaputt machst an deinem Monitor dann stelle ihn richtig ein oder benutze keinen Computer oder aber lese das Dokument nicht. Es zwingt dich ja schliesslich keiner. Ansonsten kannst du ja auch deine Stadt verklagen weil die zulassen das es grüne Häuser in deiner Gegend gibt, die dir nicht passen. Unsinnige Aussage also von dir, denk mal darüber nach.
> Ich drucke mir z.B. Texte immer aus die länger als eine Din-A4 > Seite Volltext sind. Ich kann das auf Papier einfach besser lesen als am Bildschrim.
>DRM heißt Digital Rights Managment (Digitale Rechte-Verwaltung) und ist sogar sinnvoll. Wusstest du das Linus Torvalds das auch benutzt und unter anderem einen versuchten Kernelbug gefunden hat den einer versucht hat einzuschleusen.
Der bessere name wäre wohl Digital Restrictions Management
1. Macht Linus Torvalds viele Sachen, bzw. findet viele Sachen gut die ich nicht mache oder auch nicht gut finde. Wenn Linus etwas macht, dann ist es kein Argument ob es richtig oder falsch ist. 2. Verwendet er kein DRM, sondern ein Versionskontrollsystem.
>DRM ist schon sinnvoll um seine Sachen zu schützen.
Wenn du nicht willst, dann veröffentliche "deine" Sachen nicht, du kannst es nicht erst anderen Leuten vorlegen und dann ihnen vorschreiben auf welche Art sie es lesen oder was sie sonst damit machen!
Dazu war das Urheberrecht auch nie gedacht, es ging immer nur um eine Idustrielleregulierung. Aber das führt zu weit für ein Beitragskommentar.
>und man dem User eine kostenlose Version als .pdf oder einem anderen Format zur Verfügung stellt dann ist es wohl doch legitim das man das schützen will.
Nein, entweder man stellt ihm dieses Format zur verfügung oder nicht.
>Schliesslich gibt es ja auch Leute die sich das Buch kaufen und dafür auch Geld bezahlen und so einen "Obulus" für den Autor zukommen lassen. Andere drucken es sich in ihrer Firma dann kostenlos aus und kleben die Seiten zusammen :/
Die Leute die ein Buch kaufen werden es immer tun. Andere lesen das PDF, leihen sich das Buch in einer Bücherei oder von einem Freund aus, kopieren die interessanten Seiten mit einem Kopierer,... Das ist alles nichts neues, dass gab es schon immer. Das alles rechtfertigt dieses DRM nicht!
Es ist besonders nützlich wenn mit pdflatex gearbeiet wird und pdf-Graphiken eingebunden werden sollen, die einen falschen Rand haben bzw. beim Erzeugen immer auf eine ganze Seite gesetzt werden.
Man ist ja nicht gezwungen Adobe Programme für PDF zu nutzen.
Wenn die PDF- Datei angezeigt werden kann (aber sonst geschützt/eingeschränkt ist), heißt es eigentlich, dass die Datei auf dem Monitor gedruckt wird. Sie kann also nicht wirklich geschützt sein. Auf dem Monitor Anzeigen und auf dem Drucker ausdrucken sind ziemlich ähnliche Eigenschaften. Die Ausgabe auf den Printer ist nur durch zusätzliche Tricks in Adobe Programmen realisiert. Also werden Programme von anderen Herstellern höchstwahrscheinlich diese zusätzliche Features in PDF- Dateien schlicht ignorieren. Ich habe bei mir unter Windows GhostScript 8.14 und GhostView 4.6 (beides freie Software) installiert. Und Bingo. Man kann damit Drucken, PS- Dateien erstelle, neue nicht eingeschränkte PDF erstellen usw., was halt dieses Programm sonst noch alles kann.
Wenn man in Adobe Acrobat eine PDF mit Kennwortschutz versehen möchte, bekommt man folgende Warnung zu Gesicht. Ich darf Adobe selbst zitieren:
Die mit Hilfe des Berechtigungskennworts festgelegten Einschränkungen werden von allen Adobe-Produkten unterstützt. Dies gilt jedoch nicht für einige Produkte anderer Hersteller. Personen, die Dokumente von Ihnen erhalten und über solche Drittanbieterprodukte verfügen, können möglicherweise einige der von Ihnen festgelegten Einschränkungen umgehen.
Ende des Zitats.
Das gilt auch für PDF 1.5. Man kann die Einschränkungen des einzelnen Anbieters nicht auf alle andere übertragen. Besonders dann nicht, wenn es um ein einigermaßen offenes/offengelegtes Standard handelt.
| Das gilt auch für PDF 1.5. Man kann die Einschränkungen des einzelnen Anbieters nicht auf | alle andere übertragen. Besonders dann nicht, wenn es um ein einigermaßen | offenes/offengelegtes Standard handelt.
Und schon gar nicht, wenn man von den Produkten auch den Quelltext hat. pdfimages aus dem xpdf-Paket lässt sich auf ziemlich triviale Art anpassen, damit es auch aus geschützten Dokumenten Bilder extrahiert.
Unter http://www.newsforge.com/software/04/06/09/1844259.shtml gibt es ebenfalls einen schoenen Artikel. Unter anderem mit folgendem Trick zum Zusammenfuegen von pdf's:
alias pdfjoin='gs -dBATCH -dNOPAUSE -q -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=-'
Von Gunter Ohrner am Do, 12. August 2004 um 11:58 #
Hallo!
Danke für den Link!
Zu dem alias: Das ist ja der oft benutzte "Standardweg", um PDFs zu verbinden, aber dabei werden oft große Teile der PDFs gerastert wodurch das a) lange dauert, b) die Qualität wesentlich schlechter wird und c) die Dateigröße wesentlich größer. Mit diesen problemen hatte ich auch zu kämpfen bis ich pdftk gefunden habe, welches diese Probelem einfach umgeht indem die Dateien ohne Umweg über Ghostscript direkt verknüpft werden.
Mich wundert, dass es zwar einige Viewer gibt, aber noch niemand auf die Idee gekommen ist, einen Art Acrobat Vollversion zusammenzubasteln. Ich meine eine GUI die anzeigt, Seiten zusammenfügt, einzelne löscht, als TIFF abspeichern läßt etc. (was die "Sekretärin" halt im Büro Alltag so braucht... - und die benutzen bekanntlich nicht gerne eine Bash...)
Ein sehr feines Tool fehlt: psbind http://www.digitas.harvard.edu/~ken/psbind/. Es benutzt gs um den Rand des Papiers zum Text zu messen und den Inhalt zu vergroessern. So wird das Papier besser ausgenutzt und Vorlesungsfolien mit unverschaemt viel Rand werden besser lesbar!
mpage und (n)enscript zum Beispiel. Mit einer älteren Version von mpage hatte ich mal das Problem, daß inkorrektes PostScript erzeugt wurde, mit neueren Versionen ist es aber fehlerfrei.
Hallo, eine kleine Ergänzung. Falls man einen 2-seitigen Drucker hat, kann man mit folgendem Script aus einer pdf-Datei ein Din-A5-Buch zum Blättern erstellen:
Aufruf: dina5_book filename.pdf ------------------- #!/bin/bash # the next line restarts using wish \ exec tclsh "$0" "$@"
Von Michael Roessler am Mi, 18. August 2004 um 11:14 #
Und das ganze ohne tclsh dafür mit Rückkonvertierung in PDF und mit pdftops aus dem xpdf-Paket: #!/bin/bash # # call with dina5_book file.pdf file=$1 filebase=$(basename $file .pdf) pdftops $file output.ps psbook output.ps tmp.ps pstops "4:0L@.7(21cm,0)+1L@.7(21cm,14.85cm),2R@.7(0,29.7cm)+3R@.7(0,14.85cm)" tmp.ps > ${filebase}-book.ps rm -f output.ps tmp.ps echo "Converting back to pdf ..." ps2pdf ${filebase}-book.ps
hallo, ich möchte 4 seiten in folgender reihenfolge auf eine drucken: von oben nach unten, 2 spalten, seite 1, 2, 3 und dann 4. aber es wird immer in der reihefolge 3, 4, 1, 2 gedruckt. wie kann ich das aendern? danke mfg pille
Solche Tips dürften öfters kommen. Weiter so!
Ich suche schon länger Tools zum Zusammenfügen von pdf-Dateien, fand aber nichts brauchbares.
Bisher habe ich die pdf-Dateien in jpg-s umgewandelt und dann in Star-Office als Grafik in ein Textdokument eingefügt und nach pdf zurückkonvertiert. Nicht gerade elegant. Werde die Tools bei Gelegenheit ausprobieren.
Viele Grüße
Bermhard Bialas
ist mir genauso gegangen. da kommt diese zusammenfassung wie ein geschenk des himmels. vielen dank!
Wenn wir aber schon über Formate reden möchte ich gerne eine Frage stellen: Ich habe aus einem Archivsystem Dokumente in TIFF und wenn Farbe drin ist JPG, die ich in einer Datei speichern (oder zumindest mit einem Werkzeug im Browser anzeigen) möchte. Es gibt von diesem Archivsystem eine viewer.exe (man beachte die Extension
womit die Dokumente wieder zusammengebaut und angezeigt werden.
Ich suche jetzt etwas vergleichbares wie diese pdf-tools für Grafik. Kennt hier jemand solche Werkzeuge.
Besten Dank
Harald
gruss
Jens
werden die in pdf nicht mit maximal 96 dpi gespeichert??
PDF kennt selber kein Bildformat - kann aber png, tiff und jpg (vielleicht auch mehr ?) einbinden. Je nachdem in welcher Größe(Auflösung die Bilder urpsrünglich vorliegen sind sie später auch im PDF Dokument
Matthias
dann habe ich mich wohl geirrt,
danke für die Info ...
Trotz alle dem stehe ich diesem Format doch recht kritisch gegenüber. Adobe bringt einen Reader raus, aber nur für Windows, speziell meine ich natürlich die Version 6.x und für Linux nicht. Es gibt Dokumente die man mit Version 5.x (das es ja auch für Linux gibt) nicht lesen kann (encrypted). Mit Version 6 unter Windows kann man die ohne Probleme lesen. Eine Konvertierung von HTML nach PDF und umgekehrt funktioniert auch nie richtig, siehe Sonderzeichen und Umlaute. Wenn es nach mir ging könnte man dieses Format direkt wieder abschaffen.
Ich mag keine nicht offenen Formate. Ehrlich gesagt es kotzt mich an das ich immer mit diesen Einschränkungen leben muss. Ich nutze nun halt mal nur Linux und habe kein anderes System. Wenn ich also PDF's die geschützt sind, damit man nicht drucken kann -> was ja auch legitim ist <-, wenn ich sowas also bekomme und dann nur mit Acrobat Reader 6 lesen kann den es aber nicht gibt für Linux dann frage ich mich doch was dieses bringen soll.
das ist meistens Ansichtssache, wohl wahr.
1. Aber PDF ist das genialste Format, was jemals für den Computer erfunden wurde.
2. Die Spezifikationen sind von Adobe offen gelegt.
3. Viele Bibliotheken in div. Programmen gehen schon sehr sehr tief in die Materie herein.
4. Da ich ja auch programmiere bin ich unter anderem dabei eine Bibliothek zu erarbeiten, die den vollständigen Leistungsumfang von der Spezifikation 1.5 bereitstellt UND versuche auch einen Reader zu basteln, der der Darstellung und der Geschwindigkeit von Adobe's nachkommt. Bisher bin ich noch guter Dinge, ich hoffe, das ich das durchhalte und so verwirklichen kann. Das ganze sollte dann so flexibel und einwandfrei sein, das deine oben genannten Punkte vollig wegfallen.
ABER, was mich ja immer am meisten stört, weswegen ich ja auch diesen Kommerntar schreibe,
1. Das Leute gernell etwas hassen, was sie nicht verstehen.
2. Keine Abhilfe schaffen wollen, möchten, können und trotzdem meckern.
3. Lieber bei Windows bleiben sollten, wenn sie keine Ahnung haben.
Soweit.
Ja, aber nicht alle halten sich dran. Die meisten Firmen, die PDF weiterverarbeiten, haben sich auf das PDF vom Distiller eingeschossen und kümmern sich einen Dreck um die Spezifikation. Das führt dann zu solchen Gesprächen an der Hotline:
Guten Tag, ich habe ein Problem mit ihrem *Supertolles Programm für die Druckvorstufe*. Das PDF-Feature *xy* funktioniert bei Ihnen nicht.
Hmm, das können wir aber eigentlich. Mit welchem Programm haben Sie das PDF denn erzeugt?
pdftex
Kenn ich nicht. Das unterstützen wir nicht. Nehmen Sie den Distiller.
Aber laut Spezifikation ist mein PDF korrekt...
Was für ne Spezifikation? Nehmen Sie den Distiller. *klick*
Aquin
Was ist daran bitte legitim?
Ich sehe kein Grund für die ganzen Beschränkungen, entweder man will einen Text veröffentlichen oder nicht (dann muß man ihn halt bei sich auf der Festplatte oder im Notizblock lassen!).
Aber wenn er den Text veröffentlicht und damit ja auch will das ihn Leute lesen und damit etwas anfangen können, dann soll er sie das auch machen lassen. Ich drucke mir z.B. Texte immer aus die länger als eine Din-A4 Seite Volltext sind. Ich kann das auf Papier einfach besser lesen als am Bildschrim.
Oder kann ich die ersteller solcher PDF später verklagen wenn meine Augen am Ende sind, weil ich alles am Bildschrim lesen mußte?
Dieses ganze DRM zeug ist doch alles für den A****.
Sorry für die harten Worte, aber das mußte mal gesagt werden.
Ob dieser Kommentar unbedingt angebracht ist? Man soll Linux nicht benutzen weil man keine Ahnung hat also .....
Nennt man das nicht Diskriminierung. Genauso wie WindowsUser als dumm abgestempelt werden, eigentlich eine Frechheit
und Boniertheit von vielen Möchtegern's.
---------------------------
>>> Wenn ich also PDF's die geschützt sind, damit man nicht drucken kann -> was ja auch legitim ist <-,
Was ist daran bitte legitim?
Ich sehe kein Grund für die ganzen Beschränkungen, entweder man will einen Text veröffentlichen oder nicht (dann muß man ihn halt bei sich auf der Festplatte oder im Notizblock lassen!).
Aber wenn er den Text veröffentlicht und damit ja auch will das ihn Leute lesen und damit etwas anfangen können, dann soll er sie das auch machen lassen. Ich drucke mir z.B. Texte immer aus die länger als eine Din-A4 Seite Volltext sind. Ich kann das auf Papier einfach besser lesen als am Bildschrim.
Oder kann ich die ersteller solcher PDF später verklagen wenn meine Augen am Ende sind, weil ich alles am Bildschrim lesen mußte?
Dieses ganze DRM zeug ist doch alles für den A****.
Sorry für die harten Worte, aber das mußte mal gesagt werden.>>
---------------------------
DRM heißt Digital Rights Managment (Digitale Rechte-Verwaltung) und ist sogar sinnvoll. Wusstest du das Linus Torvalds das auch benutzt und unter anderem einen versuchten Kernelbug gefunden hat den einer versucht hat einzuschleusen. DRM ist schon sinnvoll um seine Sachen zu schützen.
Und wenn man ein "Buch" schreibt, was eine Menge Geld kostet wenn man das veröffentlicht, und man dem User eine kostenlose Version als .pdf oder einem anderen Format zur Verfügung stellt dann ist es wohl doch legitim das man das schützen will. Schützen insofern das man es nicht ausdrucken kann und auch nicht "copy und pasten" soll. Schliesslich gibt es ja auch Leute die sich das Buch kaufen und dafür auch Geld bezahlen und so einen "Obulus" für den Autor zukommen lassen. Andere drucken es sich in ihrer Firma dann kostenlos aus und kleben die Seiten zusammen :/
Und wenn du dir deine Augen kaputt machst an deinem Monitor dann stelle ihn richtig ein oder benutze keinen Computer oder aber lese das Dokument nicht. Es zwingt dich ja schliesslich keiner. Ansonsten kannst du ja auch deine Stadt verklagen weil die zulassen das es grüne Häuser in deiner Gegend gibt, die dir nicht passen. Unsinnige Aussage also von dir, denk mal darüber nach.
> Seite Volltext sind. Ich kann das auf Papier einfach besser lesen als am Bildschrim.
Muß ja lustig aussehen, wie Du im Forum postest
Der bessere name wäre wohl Digital Restrictions Management
1. Macht Linus Torvalds viele Sachen, bzw. findet viele Sachen gut die ich nicht mache oder auch nicht gut finde. Wenn Linus etwas macht, dann ist es kein Argument ob es richtig oder falsch ist.
2. Verwendet er kein DRM, sondern ein Versionskontrollsystem.
>DRM ist schon sinnvoll um seine Sachen zu schützen.
Wenn du nicht willst, dann veröffentliche "deine" Sachen nicht, du kannst es nicht erst anderen Leuten vorlegen und dann ihnen vorschreiben auf welche Art sie es lesen oder was sie sonst damit machen!
Dazu war das Urheberrecht auch nie gedacht, es ging immer nur um eine Idustrielleregulierung. Aber das führt zu weit für ein Beitragskommentar.
>und man dem User eine kostenlose Version als .pdf oder einem anderen Format zur Verfügung stellt dann ist es wohl doch legitim das man das schützen will.
Nein, entweder man stellt ihm dieses Format zur verfügung oder nicht.
>Schliesslich gibt es ja auch Leute die sich das Buch kaufen und dafür auch Geld bezahlen und so einen "Obulus" für den Autor zukommen lassen. Andere drucken es sich in ihrer Firma dann kostenlos aus und kleben die Seiten zusammen :/
Die Leute die ein Buch kaufen werden es immer tun. Andere lesen das PDF, leihen sich das Buch in einer Bücherei oder von einem Freund aus, kopieren die interessanten Seiten mit einem Kopierer,...
Das ist alles nichts neues, dass gab es schon immer. Das alles rechtfertigt dieses DRM nicht!
pdfcrop
http://www.ctan.org/tex-archive/support/pdfcrop/?action=/tex-archive/support/
Es ist besonders nützlich wenn mit pdflatex gearbeiet wird und pdf-Graphiken
eingebunden werden sollen, die einen falschen Rand haben bzw. beim Erzeugen
immer auf eine ganze Seite gesetzt werden.
Wenn die PDF- Datei angezeigt werden kann (aber sonst geschützt/eingeschränkt ist), heißt es eigentlich, dass die Datei auf dem Monitor gedruckt wird. Sie kann also nicht wirklich geschützt sein. Auf dem Monitor Anzeigen und auf dem Drucker ausdrucken sind ziemlich ähnliche Eigenschaften. Die Ausgabe auf den Printer ist nur durch zusätzliche Tricks in Adobe Programmen realisiert. Also werden Programme von anderen Herstellern höchstwahrscheinlich diese zusätzliche Features in PDF- Dateien schlicht ignorieren. Ich habe bei mir unter Windows GhostScript 8.14 und GhostView 4.6 (beides freie Software) installiert. Und Bingo. Man kann damit Drucken, PS- Dateien erstelle, neue nicht eingeschränkte PDF erstellen usw., was halt dieses Programm sonst noch alles kann.
Die mit Hilfe des Berechtigungskennworts festgelegten Einschränkungen werden von allen Adobe-Produkten unterstützt. Dies gilt jedoch nicht für einige Produkte anderer Hersteller. Personen, die Dokumente von Ihnen erhalten und über solche Drittanbieterprodukte verfügen, können möglicherweise einige der von Ihnen festgelegten Einschränkungen umgehen.
Ende des Zitats.
Das gilt auch für PDF 1.5. Man kann die Einschränkungen des einzelnen Anbieters nicht auf alle andere übertragen. Besonders dann nicht, wenn es um ein einigermaßen offenes/offengelegtes Standard handelt.
| alle andere übertragen. Besonders dann nicht, wenn es um ein einigermaßen
| offenes/offengelegtes Standard handelt.
Und schon gar nicht, wenn man von den Produkten auch den Quelltext hat. pdfimages aus dem
xpdf-Paket lässt sich auf ziemlich triviale Art anpassen, damit es auch aus geschützten
Dokumenten Bilder extrahiert.
A.
http://www.newsforge.com/software/04/06/09/1844259.shtml
gibt es ebenfalls einen schoenen Artikel.
Unter anderem mit folgendem Trick zum Zusammenfuegen von pdf's:
alias pdfjoin='gs -dBATCH -dNOPAUSE -q -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=-'
(Ausgabe umleiten!)
Danke für den Link!
Zu dem alias: Das ist ja der oft benutzte "Standardweg", um PDFs zu verbinden, aber dabei werden oft große Teile der PDFs gerastert wodurch das a) lange dauert, b) die Qualität wesentlich schlechter wird und c) die Dateigröße wesentlich größer. Mit diesen problemen hatte ich auch zu kämpfen bis ich pdftk gefunden habe, welches diese Probelem einfach umgeht indem die Dateien ohne Umweg über Ghostscript direkt verknüpft werden.
Grüße,
Gunter
Mich wundert, dass es zwar einige Viewer gibt, aber noch niemand auf die Idee gekommen ist, einen Art Acrobat Vollversion zusammenzubasteln. Ich meine eine GUI die anzeigt, Seiten zusammenfügt, einzelne löscht, als TIFF abspeichern läßt etc. (was die "Sekretärin" halt im Büro Alltag so braucht... - und die benutzen bekanntlich nicht gerne eine Bash...)
Der Tiroler
dem stimme ich komplett zu!
Der Link und die Info war nur der Vollstaendigkeit halber gepostet.
Gruss,
Andreas
cat test1.ps|ps2pdf - - |acroread -toPostScript -level1 -size a4 -shrink -transQuality 5|psnup -2|psnup -1 -m8 > test2.ps; gv test2.ps
Der Acrobat Reader sorgt dabei für sauberen Postscriptcode, der sich häufig sogar im Editor bearbeiten läßt.
Grüßings
Aufruf: dina5_book filename.pdf
-------------------
#!/bin/bash
# the next line restarts using wish \
exec tclsh "$0" "$@"
set filename [lindex $argv 0]
regsub -all ".pdf" $filename "" fileroot
regsub "[file dirname $fileroot]/" $fileroot "" fileroot
catch "exec pdf2ps ${filename} bla.ps" bla; puts $bla
catch "exec psbook bla.ps tmp.ps" bla; puts $bla
catch "exec pstops \"4:0L@.7(21cm,0)+1L@.7(21cm,14.85cm) ,2R@.7(0,29.7cm)+3R@.7(0,14.85cm)\" tmp.ps > ${fileroot}-book.ps" bla; puts $bla
file delete bla.ps tmp.ps
exec ls -l ${fileroot}-book.ps
-----------------------
#!/bin/bash
#
# call with dina5_book file.pdf
file=$1
filebase=$(basename $file .pdf)
pdftops $file output.ps
psbook output.ps tmp.ps
pstops "4:0L@.7(21cm,0)+1L@.7(21cm,14.85cm),2R@.7(0,29.7cm)+3R@.7(0,14.85cm)" tmp.ps > ${filebase}-book.ps
rm -f output.ps tmp.ps
echo "Converting back to pdf ..."
ps2pdf ${filebase}-book.ps
ich möchte 4 seiten in folgender reihenfolge auf eine drucken:
von oben nach unten, 2 spalten, seite 1, 2, 3 und dann 4.
aber es wird immer in der reihefolge 3, 4, 1, 2 gedruckt.
wie kann ich das aendern?
danke
mfg
pille