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Mi, 2. September 2009, 12:49

Samba als Domänenserver für Windows 7

Um unter Windows 7 die Dienste des freien Servers Samba, der das Server-Message-Block-Protokoll (SMB) für Unix-Systeme verfügbar macht, zu nutzen, bedarf es nur einer kleiner Anpassung in der Registry des Clients.

Administratoren, die versuchen, die neue Version von Windows in ihre Samba-Umgebung einzubinden, erlebten bereits in den Testversionen des neuen Betriebssystems eine böse Überraschung, die auch in der finalen Version von Windows 7 enthalten ist. Der als Primary Domain Controller (PDC) arbeitende Server konnte nicht korrekt von Windows 7 angesprochen werden und Systeme, die sich an die Domäne von Samba anbinden wollten, wurden abgewiesen. Eine kleinere Korrektur in der Registry schafft hier Abhilfe.

Mit der Änderung des Domain-Kompatibilitätsmodus in Windows 7 und der Abschaltung von DNS-Name-Resolution lassen sich auch Windows-7-Clients problemlos in einer Samba-Domäne einbinden. Dazu müssen lediglich die Werte »DomainCompatibilityMode« und »DNSNameResolutionRequired« in die Registry eingetragen werden.

Öffnen Sie dazu »regedit« und tragen unter [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanWorkstation\Parameters] folgenden neuen Werte als DWORD ein:

DomainCompatibilityMode = 1
DNSNameResolutionRequired = 0

Nach der Eingabe kann ein Client der Samba-Domäne beitreten. Lassen sie sich hier von einer Warnung nicht irritieren, die nach einem erfolgreichen Beitritt erscheint - sie ist harmlos.

Im Übrigen: Auch unter Windows 7 können manche Systeme (in unserem Fall der NVidia-Treiber) dazu führen, dass beim Beenden von Windows die lokalen Profile nicht korrekt auf den Server übertragen werden. Sollten bei Ihnen also nach einem erfolgreichen Abmeldevorgang die Profile immer noch auf dem alten Stand sein, so schauen Sie sich die laufenden Dienste an. In unserem Fall half hier das Abschalten des »NVIDIA Display Driver Service«.

Pro-Linux
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