Von Personal wird schlechter am Do, 19. April 2012 um 17:41 #
/usr (welches nach aktueller Meinung keine separate Partition sein sollte, da manchmal zum Booten nötige Tools hier liegen)
Das ist eine Verletzung der FHS!
Ein Distributor oder Distri Maintainer, der zur Bootzeit nötige Tools in /usr ablegt ist ein Idiot, weil er damit den FHS verletzt, welcher ganz klar vorschreibt, daß /usr trennbar sein muß.
An so etwas sieht man ganz klar, daß das Personal an qualifizierten Fachkräften zur Erstellung einer Linux Distribution nachläßt.
Ich denke, der Artikel sollte eine Distributionsunabhängige Information darstellen. Es bedeutet nicht zwangsläufig das jemand in der Qualität nachlässt, sondern das es ggf. Distributionen gibt die sich nicht daran halten oder noch nicht daran halten.
Ich denke alle großen Distributionen dürfte dies nicht betreffen.
Von Personal wird schlechter am Fr, 20. April 2012 um 02:23 #
Oh Gott, das bestätigt sogar meine Befürchtung in meinem vorherigen Posting.
Dummes Personal versucht jetzt sogar in der Entwicklung von Standards einzugreifen und diesen Mist dort zu plazieren.
Alle die bei freedesktop vier genannten Gründe stehen in keinem Verhältnis, zu den Vorzügen, die man bei einer strikten Einhaltung des FHS durch eine Trennung von /usr und /bin und /sbin hat. Aber sie zeigen deutlich, daß die erfahrenen Computeruser, die Nerds so langsam ausstirbt und die dumme Masse die Zügel in die Hand nimmt.
Zuerst Gnome 2, jetzt das FHS. Es kann nur noch schlimmer werden.
Und bevor auch du am Maßstab des FHS zweifelst, solltest du dir das FHS Dokument erstmal durchlesen, denn es ist sinnvoll, weil es einem erlaubt /usr übers lokale Netz einzubinden oder eben / getrennt von /usr auf eine eigene Festplatte zu speichern, die mit einem Hardwareschreibschutz versehen ist, so daß Schadcode selbst hier keine Chance hat.
Und falls Fedora das umsetzt, dann zeigt es nur, daß Fedora schlechtes Flickwerk ist.
Von mit der zeit gehen am Fr, 20. April 2012 um 09:48 #
FHS ist schön und gut, aber eben ein machwerk voller legacies und durch den konsenscharakter schwierig zu ändern
die idee von redhat ist ja folgende: da wir mittlerweile eh alles wichtige schön ins initramfs packen können ist die trennung in /bin und /usr/bin usw quark. einfach alles nach /usr packen und die initramfs macht den rest. Sie mountet zb /usr per netz oder sonstwie, und wenn das fehlschlägt dann handelt sie das auch indem ein notfall /usr aus der initramfs selbst oder von einer anderen stelle gemountet wird usw usf merke: Du verlierst nichts dadurch, sondern gewinnst an flexibilität. und das ist gut so.
> Und bevor auch du am Maßstab des FHS zweifelst, solltest du dir das FHS > Dokument erstmal durchlesen, denn es ist sinnvoll, weil es einem erlaubt > /usr übers lokale Netz einzubinden oder eben / getrennt von /usr auf eine > eigene Festplatte zu speichern, die mit einem Hardwareschreibschutz > versehen ist, so daß Schadcode selbst hier keine Chance hat.
Es zeigt lediglich das du keine Ahnung hast. Der einzige Grund für die Trennung, auch lt. FHS, war der Diskless Client der Mitte der neunziger diskutiert wurde und der so größtenteils per NFS booten konnte. Da das minimal System aber mittlerweile vollständig über initramfs abgebildet werden kann ist diese Trennung obsolet. Schreibschutz und ähnliches lässt sich mit oder ohne Merge realisieren, Distributionen wie Knoppix oder so wären sonst niemals entstanden.
Kommt mir blos keiner mit Systemd. Wenn er funktioniert ist er ja toll und schnell. Nur wenn er meint "intelligent" sein zu müssen, dann bleibt nur noch ein deaktivieren.
rpm -e geht ja leider nicht weil inzwischen zu viele RPMs den als Abhängigkeit haben.
Ein Programm, das Entscheidungen trifft, die meinen administrativen Entscheidungen widersprechen und in log files keinerlei Grund dazu angibt ist aus meiner Sicht kein Existenzrecht vergönnt. So grottenschlechte Software habe ich in den letzten 10 Jahren nur noch im Zusammenhang mit Mono oder Yum erlebt.
Da solltest Du andere Werke anschauen. Avahi und IPv6 ist nicht unbedingt das wahre. Pulseaudio erwartet "Norm-Konforme" Hardware, falls nicht vorhanden ist wenn ich den Autor richtig verstanden habe ein neuen Rechner zu kaufen.
Daran sieht man in erster Linie, dass der FHS nicht das Maß aller Dinge ist. Abgesehen davon ist es kein Problem, /usr zu separieren, man muss nur dafür sorgen, dass es bereits im initramfs gemounted wird.
Das ist eine Verletzung der FHS!
Ein Distributor oder Distri Maintainer, der zur Bootzeit nötige Tools in /usr ablegt ist ein Idiot, weil er damit den FHS verletzt, welcher ganz klar vorschreibt, daß /usr trennbar sein muß.
An so etwas sieht man ganz klar, daß das Personal an qualifizierten Fachkräften zur Erstellung einer Linux Distribution nachläßt.
Ich denke, der Artikel sollte eine Distributionsunabhängige Information darstellen.
Es bedeutet nicht zwangsläufig das jemand in der Qualität nachlässt, sondern das es ggf. Distributionen gibt die sich nicht daran halten oder noch nicht daran halten.
Ich denke alle großen Distributionen dürfte dies nicht betreffen.
als wäre das fhs das maß aller dinge... schau mal hier rein
http://www.freedesktop.org/wiki/Software/systemd/TheCaseForTheUsrMerge
einige große distributionen (wie Fedora) haben schon /bin /sbin /lib und co nach /usr verschoben oder überlegen (Arch) zumindest.
https://fedoraproject.org/wiki/Features/UsrMove
Oh Gott, das bestätigt sogar meine Befürchtung in meinem vorherigen Posting.
Dummes Personal versucht jetzt sogar in der Entwicklung von Standards einzugreifen und diesen Mist dort zu plazieren.
Alle die bei freedesktop vier genannten Gründe stehen in keinem Verhältnis, zu den Vorzügen, die man bei einer strikten Einhaltung des FHS durch eine Trennung von /usr und /bin und /sbin hat.
Aber sie zeigen deutlich, daß die erfahrenen Computeruser, die Nerds so langsam ausstirbt und die dumme Masse die Zügel in die Hand nimmt.
Zuerst Gnome 2, jetzt das FHS. Es kann nur noch schlimmer werden.
Und bevor auch du am Maßstab des FHS zweifelst, solltest du dir das FHS Dokument erstmal durchlesen, denn es ist sinnvoll, weil es einem erlaubt /usr übers lokale Netz einzubinden oder eben / getrennt von /usr auf eine eigene Festplatte zu speichern, die mit einem Hardwareschreibschutz versehen ist, so daß Schadcode selbst hier keine Chance hat.
Und falls Fedora das umsetzt, dann zeigt es nur, daß Fedora schlechtes Flickwerk ist.
Großer kluger Mensch, ich möchte dich heiraten. Könntest du das irgendwie einrichten?
FHS ist schön und gut, aber eben ein machwerk voller legacies und durch den konsenscharakter schwierig zu ändern
die idee von redhat ist ja folgende: da wir mittlerweile eh alles wichtige schön ins initramfs packen können ist die trennung in /bin und /usr/bin usw quark. einfach alles nach /usr packen und die initramfs macht den rest.
Sie mountet zb /usr per netz oder sonstwie, und wenn das fehlschlägt dann handelt sie das auch indem ein notfall /usr aus der initramfs selbst oder von einer anderen stelle gemountet wird usw usf
merke: Du verlierst nichts dadurch, sondern gewinnst an flexibilität. und das ist gut so.
Es gibt einem zu denken, dass Du von den angeblichen Vorzügen der /usr-Trennung schwafelst aber keinen einzigen konkreten benennst...
> Und bevor auch du am Maßstab des FHS zweifelst, solltest du dir das FHS
> Dokument erstmal durchlesen, denn es ist sinnvoll, weil es einem erlaubt
> /usr übers lokale Netz einzubinden oder eben / getrennt von /usr auf eine
> eigene Festplatte zu speichern, die mit einem Hardwareschreibschutz
> versehen ist, so daß Schadcode selbst hier keine Chance hat.
Es zeigt lediglich das du keine Ahnung hast. Der einzige Grund für die Trennung, auch lt. FHS, war der Diskless Client der Mitte der neunziger diskutiert wurde und der so größtenteils per NFS booten konnte. Da das minimal System aber mittlerweile vollständig über initramfs abgebildet werden kann ist diese Trennung obsolet. Schreibschutz und ähnliches lässt sich mit oder ohne Merge realisieren, Distributionen wie Knoppix oder so wären sonst niemals entstanden.
MfG =HAL-9000=
Kommt mir blos keiner mit Systemd. Wenn er funktioniert ist er ja toll und schnell. Nur wenn er meint "intelligent" sein zu müssen, dann bleibt nur noch ein deaktivieren.
rpm -e geht ja leider nicht weil inzwischen zu viele RPMs den als Abhängigkeit haben.
Ein Programm, das Entscheidungen trifft, die meinen administrativen Entscheidungen widersprechen und in log files keinerlei Grund dazu angibt ist aus meiner Sicht kein Existenzrecht vergönnt. So grottenschlechte Software habe ich in den letzten 10 Jahren nur noch im Zusammenhang mit Mono oder Yum erlebt.
Da solltest Du andere Werke anschauen. Avahi und IPv6 ist nicht unbedingt das wahre. Pulseaudio erwartet "Norm-Konforme" Hardware, falls nicht vorhanden ist wenn ich den Autor richtig verstanden habe ein neuen Rechner zu kaufen.
Daran sieht man in erster Linie, dass der FHS nicht das Maß aller Dinge ist. Abgesehen davon ist es kein Problem, /usr zu separieren, man muss nur dafür sorgen, dass es bereits im initramfs gemounted wird.