Von LVM kein Gewinn bei Privatpers am Do, 19. April 2012 um 17:51 #
Bei Privatpersonen kann man lvm aber leider nicht voll ausspielen, denn ich ersetze, seit Festplatten so riesig sind z.b. eine Festplatte durch eine deutlich größere und komplett neue, wenn der Platz eng wird und baue die alte aus, um den Stromverbrauch des Rechners weiterhin niedrig zu halten. Mehrere Festplatten im Rechner zu haben, habe ich früher benutzt, aber heutzutage macht das bei den Festplattengrößen keinen Sinn mehr.
Der Idealfall ist also, sofern man kein RAID 1 benötigt, nur eine Festplatte im Rechner. Das hält nicht nur den Stromverbrauch niedrig, sondern im Sommer gibt's dann auch weniger störende Abwärme und die PC Lüfter laufen leiser. Natürlich sollten auch die anderen Komponenten mit bedacht gewählt werden. Ich tue das.
Das nächste Problem bei LVM ist die Gefahr das bei übergreifender Festplattennutzung die Daten so verteilt sind, daß bei einem Ausfall nichtmal ein Buchteil davon gerettet werden kann. Man sollte zwar ein Backup haben, aber das macht leider nicht jeder Privatuser, viele machen das nicht und die sind dann, wenn sie schon zwei Festplatten im Rechner haben, damit besser beraten, wenn sie entweder ein RAID 1 damit betreiben, oder die Festplatten getrennt voneinander nutzen, somit sind nicht gleich alle Daten futsch.
Der einzige Vorteil den ich bei LVM sehe, ist wenn die Ursprüngliche Aufteilung in die jeweiligen Linux Partitionen, also /usr, /var, /home etc. sich als falsch herausgestellt hat und man z.b. /usr größer machen möchte und /home etwas kleiner machen möchte, dann ist LVM praktisch und nur deswegen nutze ich das auf meinem Notebook. Aber in allen anderen Fällen kann LVM seine Vorteile nicht richtig ausspielen.
Bei Servern ist LVM sehr nützlich, wenn der platz in einem RAID Verbund verbraucht ist und man dringend neuen braucht, so packt man neue HDDs rein, macht daraus ein neuen RAID Verbund und verbindet beide mit LVM. Kann alles sogar zur Laufzeit geschehen, beim hotswap.
Bei Servern mag ich die Vorteile auch gar nicht bestreiten. Bei den von mir verwendeten Desktop-Rechner oder gar Notebooks treibt es aber einfach nur die Komplexität ohne nennenswerten Vorteil in die Höhe. Als kleiner Nebeneffekt könnten dann dank LVM vermutlich noch weniger Betriebssysteme meine Partitionen lesen.
Ich meinte nur, es ist möglich Speicherplatz von einem Server, welcher LVM nutzt per iscsi jedem System zur Verfügung zu stellen. Auch einem Windows System.
Alles hat seine Vor und Nachteile und muss von jedem selbst entschieden werden, doch ich finde diesen Artikel sehr nützlich und eine gute Übersicht in LVM.
Man muss auch bedenken das sehr viele neue "Desktop" Distributionen per default mit LVM partitionieren.
Bei Privatpersonen kann man lvm aber leider nicht voll ausspielen,
denn ich ersetze, seit Festplatten so riesig sind z.b. eine Festplatte durch eine deutlich größere und komplett neue, wenn der Platz eng wird und baue die alte aus, um den Stromverbrauch des Rechners weiterhin niedrig zu halten.
Mehrere Festplatten im Rechner zu haben, habe ich früher benutzt, aber heutzutage macht das bei den Festplattengrößen keinen Sinn mehr.
Der Idealfall ist also, sofern man kein RAID 1 benötigt, nur eine Festplatte im Rechner.
Das hält nicht nur den Stromverbrauch niedrig, sondern im Sommer gibt's dann auch weniger störende Abwärme und die PC Lüfter laufen leiser.
Natürlich sollten auch die anderen Komponenten mit bedacht gewählt werden. Ich tue das.
Das nächste Problem bei LVM ist die Gefahr das bei übergreifender Festplattennutzung die Daten so verteilt sind, daß bei einem Ausfall nichtmal ein Buchteil davon gerettet werden kann.
Man sollte zwar ein Backup haben, aber das macht leider nicht jeder Privatuser, viele machen das nicht und die sind dann, wenn sie schon zwei Festplatten im Rechner haben, damit besser beraten, wenn sie entweder ein RAID 1 damit betreiben, oder die Festplatten getrennt voneinander nutzen, somit sind nicht gleich alle Daten futsch.
Der einzige Vorteil den ich bei LVM sehe, ist wenn die Ursprüngliche Aufteilung in die jeweiligen Linux Partitionen, also /usr, /var, /home etc. sich als falsch herausgestellt hat und man z.b. /usr größer machen möchte und /home etwas kleiner machen möchte, dann ist LVM praktisch und nur deswegen nutze ich das auf meinem Notebook.
Aber in allen anderen Fällen kann LVM seine Vorteile nicht richtig ausspielen.
Bei Servern ist LVM sehr nützlich, wenn der platz in einem RAID Verbund verbraucht ist und man dringend neuen braucht, so packt man neue HDDs rein, macht daraus ein neuen RAID Verbund und verbindet beide mit LVM.
Kann alles sogar zur Laufzeit geschehen, beim hotswap.
Bei Servern mag ich die Vorteile auch gar nicht bestreiten. Bei den von mir verwendeten Desktop-Rechner oder gar Notebooks treibt es aber einfach nur die Komplexität ohne nennenswerten Vorteil in die Höhe. Als kleiner Nebeneffekt könnten dann dank LVM vermutlich noch weniger Betriebssysteme meine Partitionen lesen.
LVM ist kein Dateisystem.
http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-LVM-HOWTO-1.html
Das habe ich doch auch gar nicht behauptet.
hmm, ok.
Ich meinte nur, es ist möglich Speicherplatz von einem Server, welcher LVM nutzt per iscsi jedem System zur Verfügung zu stellen. Auch einem Windows System.
Alles hat seine Vor und Nachteile und muss von jedem selbst entschieden werden, doch ich finde diesen Artikel sehr nützlich und eine gute Übersicht in LVM.
Man muss auch bedenken das sehr viele neue "Desktop" Distributionen per default mit LVM partitionieren.