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Mo, 29. Juli 2013, 14:00

Einheitliche Terminologie in LibreOffice

Unternehmen, die LibreOffice nutzen und ihren Mitarbeitern eine einheitliche Terminologie zur Verfügung stellen möchten, können kostenfrei ein von der Wolf Maschinenbau AG entwickeltes Plugin nutzen. Das LibreOffice-Plugin STTT, Shared Technical Terminology Thesaurus, »liest« Texte mit und erkennt Benennungen, die nicht dem Corporate Wording entsprechen.

Korrektur eines Wortes anhand einer einheitlichen Terminologie in LibreOffice

Mirko Lindner

Korrektur eines Wortes anhand einer einheitlichen Terminologie in LibreOffice

Welches Unternehmen kennt es nicht: Mehrere intern gebräuchliche Benennungen drücken dasselbe aus oder werden unterschiedlich geschrieben. Irgendwann stellt sich die Frage nach einer einheitlichen Terminologie. Ziel ist es, die Kommunikation intern wie extern zu vereinheitlichen und dadurch zu verbessern.

Die Wolf Maschinenbau AG mit Sitz in Brackenheim hat für sich entschieden, dass die einfachste Lösung ein Plugin direkt im Schreibprogramm ist, das automatisch mitlesen und ungewünschte Benennungen sofort erkennen und korrigieren kann. Die Terminologie soll flächendeckend angewendet werden und für den Mitarbeiter keine Fragen mehr offen lassen.

Die Installation und die Inbetriebnahme sind denkbar einfach: Das Plugin wird entweder direkt in LibreOffice installiert oder zentral von der IT der Organisation bereitgestellt. Ferner müssen in einem ersten Schritt die unerlaubten Benennungen und deren Ersatzwörter in einer zentralen Datei hinterlegt werden. Das Format der Datei sieht folgendermaßen aus:

Locale;Suchbegriff;Ersatzbegriff;Kommentar
de-DE;PL;Pro-Linux; Einheitsschreibweise für Pro-Linux
de-DE;ProLinux;Pro-Linux; Einheitsschreibweise für Pro-Linux
de-DE;PL2;Pro-Linux; Einheitsschreibweise für Pro-Linux
de-DE;pro-Linux;Pro-Linux; Einheitsschreibweise für Pro-Linux

Die Datei selbst wird auf einem Webserver abgelegt. Der Pfad der Datei muss einmalig beim Installieren des Plugins von der IT-Abteilung konfiguriert werden. Beim Starten des Programms prüft das Plugin automatisch, ob der Webserver erreichbar ist, und lädt die aktuelle Version der CSV-Datei herunter. Damit ist sichergestellt, dass immer die aktuelle Datei verwendet wird. Ist der Webserver nicht verfügbar, wird die letzte erfolgreich heruntergeladene lokale Version verwendet. Das erlaubt auch externen Mitarbeitern, die von einem Home-Office aus arbeiten, das Plugin ebenfalls zu nutzen.

Ist STTT, Shared Technical Terminology Thesaurus, installiert, steht es dem Nutzer sofort zur Verfügung. Verwendet er beim Schreiben im Textprogramm nun ein Wort, das laut der hinterlegten Terminologie nicht verwendet werden soll, wird es blau unterstrichen. Das STTT-Plugin schlägt dem Nutzer dann eine hinterlegte Alternative vor. Um diese Vorschläge zu erhalten, klickt der Nutzer lediglich das unterstrichene Wort analog der Rechtschreibprüfung an.

Das Plugin ersetzt kein Wort automatisch. Auch die Rechtschreibprüfung wird vorrangig gewertet. Wird ein Wort rot unterstrichen, handelt es sich wie gewohnt um ein Rechtschreibproblem. Sobald das Wort korrigiert ist, greift das Plugin und unterstreicht ein Wort blau, wenn es andere Vorschläge gibt.

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