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Thema: VirtualBox-Abbilder verkleinern

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von 1ras am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:25 #

Ein paar Anmerkungen meinerseits:

1. Root darf in den Sicherheitsbereich schreiben, deshalb kannst du dir die Umstellung sparen.

2. Das Anlegen eines Eintrags im Dateibaum durch dd ist bei den Datenmengen um die es hier geht eher irrelevant und deshalb vernachlässigbar.

3. Stimmt es trotzdem, dass man die dd-Methode auf einem Produktivsystem tunlichst nicht anwenden sollte, da es den Einsatz einer Brechstange gleichkommt und man sich über Folgeschäden nicht wundern braucht. Der Grund ist aber ein anderer:

Zwischen der Ausführung des dd-Befehls und der Ausführung von rm sind nämlich tatsächlich 0 Bytes auf dem Dateisystem frei und ein Sicherheitsbereich ist keiner mehr vorhanden (wenn dd als root ausgeführt wurde oder wie von dir empfohlen der Sicherheitsbereich auf 0 gesetzt wurde). Der Sicherheitsbereich ist aber nicht zum Spaß da sondern trägt essenziell zur Systemstabilität bei.

Jeder Prozess welcher genau in dem Moment etwas wegschreiben will, fällt nämlich nun auf die Nase. Datenverlust und Dateninkonsistenz sind die Folge. Viel Spaß bei der anschließenden Fehlersuche.

Wenn man also sowieso in den Single User Mode booten muss um diese Gefahr zu bannen, kann man auch gleich einen ro-Mount durchführen und das vorgeschlagene zerofree nutzen.

4. (Keine direkte Antwort zu deinem Kommentar) Die -z Option (Clean free space) bei sdelete.exe bringt nicht das gewünschte Ergebnis, stattdessen sollte -c (Zero free space (good for virtual disk optimization)) genutzt werden.

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    Von Verfluchtnochmal am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:29 #

    Ach Gott gib doch einfach sdelete ohne
    Parameter ein dann siehst du bei
    -z den Hinweis dass genau das die Option zum Nullen ist inkl Hinweis auf Optimierung für virtuelle Disks

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      Von 1ras am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:41 #

      -z Clean free space
      -s Recurse subdirectories
      -q Don't print errors (Quiet)
      -p passes Specifies number of overwrite passes (default is 1)
      -c Zero free space (good for virtual disk optimization)

      Falls Microsoft verschiedene Versionen in Umlauf gebraucht haben sollte, dann ist das nicht meine Schuld.


      Edit:
      https://docs.microsoft.com/en-us/sysinternals/downloads/sdelete

      Haha, die haben die Optionen tatsächlich zwischenzeitlich vertauscht, so etwas kann auch nur Microsoft bringen!

      Da ist man verratzt und verkauft wenn man auf so einem System Scripte schreiben muss.


      Edit: Kaum zu glauben, ist aber so: https://forum.sysinternals.com/sdelete-151-bug-switches-transposed_topic22830_post123388.html#123388

      Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 20. Okt 2017 um 21:56.
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        Von Verfluchtnochmal am Fr, 20. Oktober 2017 um 21:55 #

        Ich aktualisiere triviale Teile wie sdelete nicht sooooo oft aber nachdem ich doch hin und wieder irgendeine Windows VM anwerfe bzw im Büro einige für Browser Tests shared laufen hab ich mir -z mittlerweile tatsächlich gemerkt - Auf ESXi geht leider vmwaretoolscmd. exe disk shrink nicht aber das nullen nach upgrades hält zumindest dedup backups des clusters schön klein

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          Von 1ras am Fr, 20. Oktober 2017 um 22:03 #

          Ich habe mir hingegen -c gemerkt, da -z nicht funktioniert hatte und dies deshalb noch in sehr guter Erinnerung.

          Auf die Idee muss man erst mal kommen, von einer auf die andere Version die Kommandooptionen inkompatibel zu ändern. Diesen Unsinn muss ich jetzt gleich in meiner shrink-windows-guest.bat dokumentieren.

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            Von Verfluchtnochmal am Mo, 23. Oktober 2017 um 10:16 #

            SDelete - Secure Delete v1.6
            Copyright (C) 1999-2010 Mark Russinovich
            Sysinternals - www.sysinternals.com

            usage: sdelete [-p passes] [-s] [-q] ...
            sdelete [-p passes] [-z|-c] [drive letter] ...
            -a Remove Read-Only attribute
            -c Clean free space
            -p passes Specifies number of overwrite passes (default is 1)
            -q Don't print errors (Quiet)
            -s or -r Recurse subdirectories
            -z Zero free space (good for virtual disk optimization)

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              Von 1ras am Mo, 23. Oktober 2017 um 11:26 #

              Bei Version 1.51 war es genau umgekehrt, siehe Link zum Sysinternals-Forum oben. Die aktuelle Version 2.0 geht zudem nicht mit alten Windows-Installationen und bei aktuellen Installationen kann man sich den Aufwand Dank SSD-TRIM ohnehin sparen.

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