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So, 17. Mai 2009, 00:00
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Mandriva Linux 2009 Spring

Eine kurze Vorstellung der neuen Version von Mandriva Linux

Zurück an die Spitze? Mit der neuen Spring will Mandriva wieder Boden gut machen. Wir zeigen hier, was in ihr steckt.

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Während der Partitionierung ist es möglich, sich die Inhalte der vorhandenen Partitionen anzusehen und zu durchsuchen. So lassen sich die Partitionen leichter zuordnen und Datenverluste vermeiden. Mit 2009 Spring unterstützt Mandriva zudem Ext4 als Dateisystem.

Ansonsten läuft die Installation wie zu erwarten ab. Nach etwa 15 bis 20 Minuten waren alle Pakete installiert und es folgte die Einrichtung des Benutzers und Administrators. Nach einem Neustart wird man gebeten, sich (kostenlos) im Club anzumelden, und kann einen kleinen Fragebogen ausfüllen (was sich überspringen lässt). Der Fragebogen ist jedoch komplett in englischer Sprache gehalten.

Laufender Betrieb

Start

Der erste Start zeigt, dass Mandriva mit Speedboot seine Ziele wohl erreicht hat. Das Testsystem braucht keine 25 Sekunden bis zur grafischen Login-Oberfläche (KDM). Speedboot sorgt zum einen dafür, dass möglichst viele Dienste parallel gestartet werden und zudem nur solche, die zum Starten des Display-Managers nötig sind. Alle übrigen Dienste werden anschließend gestartet.

Dennoch startet zumindest auf dem Testrechner die jeweilige Desktop-Umgebung schnell. Es ist nicht zu erkennen, dass die weiteren Dienste, die im Hintergrund geladen werden, den Rechner ausbremsen.

Beim ersten Start des Rechners durchläuft Speedboot einen Test zur Konfiguration des Rechners. Endet der Test positiv, so wird Speedboot aktiviert und ab dem nächsten Booten genutzt. Sollte es beim Start zu Problemen mit Speedboot kommen, wird auf den normalen Startvorgang gewechselt und beim nächsten Start ein erneuter Test durchgeführt. In der Datei /etc/sysconfig/speedboot lässt sich jedoch auch ein fester Status zuordnen.

Desktop

Der KDE-Desktop (4.2.2 mit Qt 4.5) ist sehr aufgeräumt und kommt weitestgehend im klassischen (KDE3-) Stil daher. Als Desktop-Typ wird die Ordner-Ansicht genutzt, so dass es wieder möglich ist, Dateien und Ordner direkt auf den Desktop zu legen und anordnen zu lassen. Zusätzlich ist auch das K-Menu im klassischen Stil. Hier fällt vor allem die altbekannte Dreiteilung in die Bereiche "Kürzlich verwendete Anwendungen", "Alle Programme" und "Aktionen" auf. KDE 4 selbst läuft sehr flüssig und stabil und lässt kaum Funktionen vermissen.

Je nach Edition präsentiert sich Mandriva mit einem anderen Hintergrundbild, Start-Splash, GRUB-Design und Display-Manager. Hier gefällt mir das dunkelblaue Design der Free am besten.

Pro-Linux
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