|
|
Von Jochen Schnelle - 19. Aug 2010, 15:00
Eine Alternative zu relationalen Datenbanken stellen Key-Value-Stores und dokumentenorientierte Datenbanken dar. Die Grundprinzipien und wichtige Vertreter werden hier vorgestellt. Einleitung Vorbemerkungen Relationale Datenbanken, welche in der Regel (aber nicht zwingend) per SQL abgefragt werden, findet man heute im Hintergrund vieler Anwendungen – sei es bei Wikis (z.B. MediaWiki), Content Management Systemen (z.B. Typo3, Joomla), Blog-Systemen (z.B. Wordpress) oder...
mehr...
Von Hans-Joachim Baader - 17. Aug 2010, 16:00
Das Programm »collectNWData« kann dabei helfen, Netzwerk-Probleme zu diagnostizieren. Die Ausgabe von »collectNWData« kann man auch in Hilfeforen stellen, um Hilfe zu bekommen, wenn man nicht selbst weiter weiß. 1 Manche Netzwerkprobleme sind ziemlich vertrackt, andere dagegen können an einer Kleinigkeit liegen, die man in der Fülle der Informationen nicht sieht. Das Skript »collectNWData« kann bei der Lösung helfen. Der Autor schreibt selbst dazu: collectNWData.sh ist ein Shell-Script, welches jedem mit Netzwerkproblemen unter Linux hilft, diese zu lösen. Das System wird auf häufige Netzwerkfehlkonfigurationen untersucht und Fehlermeldungen sowie Hilfe zur Selbstlösung der Fehler gegeben. Ist das Netzwerkproblem ein nicht alltägliches, helfen die gesammelten...
mehr...
Von Hans-Joachim Baader - 12. Aug 2010, 16:00
Das Buch »HTML5 - Webseiten innovativ und zukunftssicher« von Peter Kröner beschreibt, wie weit HTML5, der Nachfolger von HTML 4.01, schon gediehen ist, und gibt Hinweise für den praktischen Einsatz. Eine Rezension. 1 Vorwort Aufmerksamen Lesern der Nachrichten wird wohl kaum entgangen sein, dass Firefox von Version zu Version mehr HTML5-Features unterstützt. Das ist übrigens nicht nur bei Firefox, sondern auch bei den anderen bekannten Browsern so. Doch welche Features sind es im...
mehr...
Von Christopher Roy Bratusek - 10. Aug 2010, 16:00
In einem früheren Artikel auf Pro-Linux zeigten wir bereits, wie man die GTK+-Einstellungen außerhalb von GNOME ändert. Eine einfachere Variante stellt XSettingsD dar. 1 XsettingsD ist ein leichtgewichtiger Ersatz für den GNOME-Settings-Daemon (GSD). Der GSD wendet die vom Benutzer eingestellten GTK+-Einstellungen (Thema, Symbole etc.) an. Um XSD zu installieren, benötigen wir Scons, welches wir entweder aus den Repositorien unseres Distributors oder aus den Quellen installieren:
git clone git://github.com/derat/xsettingsd.git
cd xsettingsd
scons
sudo install -m755 xsettingsd /usr/bin
sudo install -m755 dump_xsettingsd /usr/bin
Mit folgendem Kommando importieren wir unsere GNOME-Einstellungen in XSD:
dump_xsettings > $HOME/.xsettingsd
XSD starten wir ganz einfach via ...
mehr...
Von Anton Lapshin - 05. Aug 2010, 16:00
D'Enfent Engine ist eine neue Grafik-Engine, die mittels OpenGL Hardware-beschleunigt arbeitet und besonders für Spiele gedacht ist, die mit einer zweidimensionalen Darstellung auskommen. Der Autor der Engine gibt einen illustrierten Einblick in die bisher vorhandenen Funktionen. 1 Vorwort In diesem Artikel möchte ich die Engine (oder Bibliothek) vorstellen, an der ich gerade arbeite. Ich hoffe, dass sie für manche Leser nützlich ist. Die Homepage des Projektes ist eengine.org . Die...
mehr...
Von Christopher Roy Bratusek - 03. Aug 2010, 16:00
Standardmäßig verwendet KDE den hauseigenen KWin. Möchte man einen anderen WindowManager verwenden, so ist das natürlich möglich, allerdings ist der Weg den vielen Benutzern unbekannt. Pro-Linux zeigt Ihnen heute, wie einfach Sie den Windowmanager unter KDE4 austauschen. Window-Manager unter KDE4 ändern Als erstes benötigt unser Wunsch-Windowmanager eine entsprechende .desktop-Datei, damit das KDE Kontrollzentrum ihn überhaupt wahrnimmt. Im Beispiel die von Sawfish verwendete Datei:
Name=Sawfish
Exec=sawfish
TryExec=sawfish
X-KDE-WindowManagerConfigure=sawfish-config
#X-KDE-WindowManagerRestartArgument=--replace
Unter X-KDE-WindowManagerConfigure tragen wir das Konfigurationsprogramm unseres Windowmanagers ein, bei X-KDE-WindowManagerRestartArgument das Argument, um...
mehr...
Von Mirko Lindner - 29. Jul 2010, 15:00
Acht Monate ist es her, dass Novell Version 11.2 von OpenSuse herausbrachte. Nun liefert der Distributor eine Aktualisierung in Form von OpenSuse 11.3 aus. Nach Angaben des Herstellers sollte man sich von dem kleinen Versionssprung nicht täuschen lassen, denn es gibt zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. Unter anderem enthält es Verbesserungen des Paketsystems und Unterstützung für Netbooks. Pro-Linux schaute sich das Produkt eine Zeit lang an und testete es in einer produktiven...
mehr...
Von Hans-Joachim Baader - 22. Jul 2010, 09:00
Wie bei manchen anderen Online-Musikläden funktioniert der Download, zumindest für ganze Alben, auch bei eMusic nur mit spezieller Software. eMusic/J für eMusic-Downloads nutzen
eMusic ist ein großer Online-Musikladen, der Musik ziemlich preisgünstig anbietet. Der Schwerpunkt liegt auf Independent und Klassik, dafür muss Musik der großen Labels weitgehend außen vor bleiben. Zum Download der gekauften Musik, die durchweg im MP3-Format in hoher Qualität ausgeliefert wird, hat sich...
mehr...
Von Hans-Joachim Baader - 15. Jul 2010, 16:00
Unzuverlässige Updates, mangelhafter Support und eine fehlgeleitete Markenpolitik - im Mozilla-Projekt läuft so einiges falsch. Die Misere von Mozilla In den letzten Wochen gab es zwei neue Updates für Firefox 3.6, die aktuelle Version des freien Webbrowsers. Sie hätten kaum unterschiedlicher ausfallen können: Version 3.6.4 brachte den Benutzern ein wesentliches neues Feature, Sicherheits- sowie andere Korrekturen. Version 3.6.6 enthielt nur ein einzelne Änderung, um eine Regression zu beseitigen, die mit Version 3.6.4 eingeschleppt worden war. Das neue Feature von 3.6.4, die Prozesstrennung, wird auch als unterbrechungsloses Browsen bezeichnet. Die Trennung der Prozesse, in denen Plugins laufen, vom Browserprozess hat den Effekt, dass abstürzende Plugins nicht mehr den Browser...
mehr...
Von rvb - 13. Jul 2010, 17:05
Dieser Kurztipp zeigt eine Methode, den eigenen Bildschirm oder das im ThinkPad eingebaute ThinkLight aufblitzen zu lassen, statt seine Bürokumpanen mit piependen PC-Speakern zu behelligen (eine globale »Visual Bell«). 1 Das in X.org enthaltene Werkzeug xkbevd kann das Piepen des PC-Speakers abfangen und an dessen Stelle ein beliebiges Kommando ausführen. Dies geschieht durch Anlegen einer Konfigurationsdatei ~/.xkb/xkbevd.cf mit folgendem Inhalt: Um den Bildschirm weiß aufblitzen zu lassen, verwendet man
Bell() shell "xrefresh -solid white"
Um hingegen das Auslösen des ThinkLights mit Hilfe des Werkzeugs ThinkAlert zu veranlassen, nimmt man
Bell() shell "thinkalert 1"
Natürlich kann hier jeder andere Befehl an die Position von xrefresh oder thinkalert...
mehr...
Von Jochen Schnelle - 08. Jul 2010, 15:58
Wenn von einer Datenbank gesprochen wird, denkt man normalerweise als erstes an relationale, SQL-basierte Datenbanken wie Oracle, MySQL, PostgreSQL oder SQLite. Aber es gibt auch einen völlig anderen Ansatz: die dokumentenorientierte Datenbank CouchDB. Der Name der Datenbank steht in erster Linie nicht für das besonders bequeme Arbeiten, sondern ist ein Akronym für Cluster Of Unreliable Commodity Hardware Data Base. Einführung Die Entwicklung von CouchDB wurde 2005 begonnen, ab 2008 wurde...
mehr...
Von Christopher Roy Bratusek - 06. Jul 2010, 12:43
Clamz für Amazon-MP3-Downloads nutzen Jeder, der schon einmal den MP3-Shop von Amazon besucht hat, um ein Album zu kaufen, kennt das Problem, man bekommt lediglich eine AMZ-Datei. Dabei handelt es sich um eine Containerdatei, welche die eigentlichen Downloadverweise enthält und sich nur über ein Programm verwenden lässt, das AMZ unterstützt. Mit dem hauseigenen MP3-Downloader kommt man nicht weit, da er a) nur für 32 Bit und b) nur für ältere Version mancher Distributionen verfügbar ist. Aber wie von der Open-Source-Szene gewöhnt, gibt es auch hier Abhilfe: in Form von Clamz. Clamz ist ein unter der GPL lizenzierter Ersatz für den Amazon-MP3-Downloader. Das Werkzeug kann man (aktuell in der Version 0.4) von dessen Projektseite herunterladen. Die Installation erfolgt über den...
mehr...
Von Joachim Seemer - 01. Jul 2010, 16:00
Haiku ist der Name des freien Desktopbetriebssystems, das praktisch ein Open-Source-Nachbau des kommerziellen, doch leider gescheiterten, BeOS darstellt. Die 1998 als BeOS R3 von der Firma Be Inc. auf den Markt gebrachte Software konnte sich trotz zu dieser Zeit zukunftsweisender Technologien wie 64-Bit-Dateisystem mit indizierten
Metadaten, umfassender Multithreading- und Multiprozessor-Unterstützung, ausgefeiltem Messaging in einem leichtgewichtigen Client-Server-Modell u.v.m. nicht...
mehr...
Von Christopher Roy Bratusek - 22. Jun 2010, 23:19
Es kommt des Öfteren vor, dass man ein Zeichen eintippen will, ohne dass es eine entsprechende Taste gibt. In der Regel bedient man sich einer Zeichentabelle wie bspw. gucharmap1, eine funktionale, aber langsame Variante, vor allem, wenn man gewisse Zeichen oft eingibt. Hier kommt XModMap ins Spiel, ein Kommandozeilenwerkzeug zum Ändern der Tastaturbelegung. Grundlagen Als erstes holen wir uns die Liste aller Modifikatoren (Sondertasten (Alt, Meta, AltGr, Super, Hyper, Compose, Steuerung & Co.), die nur in Verbindung mit anderen Tasten sinnvoll sind):
xmodmap -pm
Die Ausgabe entspricht in etwa dieser:
xmodmap: up to 4 keys per modifier, (keycodes in parentheses):
shift Shift_L (0x32), Shift_R (0x3e)
lock Caps_Lock (0x42)
control Control_L (0x25), Control_R (0x69)
mod1 ...
mehr...
|
|
|
|