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Mi, 2. August 2006, 08:59

Software::Datenbanken

Pervasive stellt PostgreSQL-Support ein

Die Datenbankfirma Pervasive, die seit Anfang 2005 kommerziellen Support und eigene Pakete auf Basis von PostgreSQL angeboten hatte, will sich aus diesem Segment zurückziehen.

Offenbar ist es dem Unternehmen nicht gelungen, genug Kunden für die angebotenen Lösungen zu gewinnen. John Farr, der Präsident und Geschäftsführer von Pervasive, drückt sich in einem offenen Brief an die PostgreSQL-Gemeinschaft diplomatisch aus: »Wir haben unterschätzt, wieviel guter Support und Expertise in der PostgreSQL-Gemeinschaft bereits vorhanden ist.«

Ziel von Pervasive ist und bleibt, so Farr, Datenbank-Lösungen mit hoher Leistung und niedrigen Kosten zu liefern. In PostgreSQL sah man eine Möglichkeit, dieses Ziel zu verwirklichen, und begann im Februar 2005, die freie Datenbank unter dem Banner »Pervasive Postgres« anzubieten, kombiniert mit Support- und Schulungsangeboten.

Nach wie vor hält das Unternehmen PostgreSQL für eine sehr solide Datenbank mit fortgeschrittenen Features, die das Potential hat, den Markt für leistungsfähige Datenbanken neu zu definieren. Pervasive selbst glaubt jedoch, mit seinen Support- und Dienstleistungsangeboten nicht wesentlich zur Verbreitung von PostgreSQL beitragen zu können und verabschiedet sich daher von der freien Datenbank, sieht sich aber weiterhin als starker Befürworter von PostgreSQL. Von dem Trend, leistungsfähige Datenbanken zu niedrigen oder gar keinen Kosten verfügbar zu haben, würden letztlich alle profitieren.

Der Support für die vorhandenen Kunden wird noch bis zum Auslaufen der Verträge weitergeführt. Pervasive will ferner Software und Wissen, das es zu PostgreSQL entwickelt hat, der Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Bereits früher hat es den Quellcode für DTrace unter einer freien Lizenz veröffentlicht.

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