Er wurde und offenbar wird weiterhin, von der OSDL bezahlt. Wechselt aber zwischendrin den Arbeitgeber. Woran liegts, zu wenig Kaffee? Oder will ich die Veranstaltung nicht verstehen?
Von Philipp (ein anderer) am Fr, 4. August 2006 um 17:39 #
Vielleicht lockt ihn die corporate culture im Googleplex? Immerhin kann er sich umsonst die Haare schneiden lassen - obwohl das vielleicht eher was fr Stallman wäre - und aus 79 Müslisorten wählen... na ja, im Ernst, wenn er gern im Pulk arbeitet und nicht nur von zuhause, dann klingt das doch klasse. Datenkrake Google hin oder her, an den beneidenswerten Arbeitsbedingungen soll sich ja bis jetzt nichts geändert haben.
Gerüchteweise soll die Arbeit bei Google (zumindest für Nerds ) ganz angenehm sein. Zudem hat die Tatsache, nicht von zuhause zu arbeiten, doch den massiven Vorteil, dass man irgendwann mal definiert Feierabend hat. Man tendiert bei Heimarbeit (zumindest als halbwegs strebsamer Mensch) doch zu einer gewissen Selbstausbeutung, die auf Dauer nicht so gesund ist.
Von Rumpelstielzchen am Fr, 4. August 2006 um 19:11 #
Ja, das hat mich auch irritiert.
Wird er von der OSDL bezahlt und er geht dann einfach zu einer Firma und sagt: "Guten Tag, ich möchte gerne hier arbeiten. Bezahlt werde ich schon, die Aufgaben stehen auch schon fest, aber ich möchte gerne das schöne Ambiente und das Personal in ihrer Firma nutzen, denn ich arbeite nicht gern allein."
Aus einem golem.de-Kommentar gemopst: http://de.wikipedia.org/wiki/Google#Software Demnach laufen diese Mordsriesencluster auf "abgespeckten" Redhats. Da hat sich Google Hochkarätiges ins Haus geholt, das auch mal an der eigenen Software schrauben könnte (bei denen dürfte Rechenzeit ja richtig Geld sein).
Öhm, ähm, öhm Mr. Morten öhm, we've got an little issue there, öhm. Coffee Andrew? *smile*
ROFL, das trifft die doch etwas komische Konstruktion genau auf den Kopf.
Das sind wirklich Traumarbeitsverhältnisse, der Arbeitgeber freut sich einfach nur darüber, dass man bei einem arbeitet und wenn man auch mal (nur so zur Abwechslung) was macht, was konkret seinem Arbeitgeber nützt, dann freut er sich noch mehr.
Von Rumpelstielzchen am Mo, 7. August 2006 um 14:13 #
Aber das irritierende ist doch gerade die Tatsache, dass Andrew Morton das Geld von der OSDL bekommt und nicht von Google, aber dennoch bei Google arbeitet. Ist das damit so eine Art Stelle aus Drittmitteln?
wo arbeitet er jetzt? was arbeitet er jetzt? von wem wird er bezahl für seine arbeit? und wessen angestellter ist er jetzt?
sorry aber der beitrag ist mir zu kompliziert. wen interessieren diese organisatorischen details eigentlich? ich weis schon garnicht mehr worums eigentlich ging vor lauter dezentraler zuständigkeitsdarlegungen.
Von unimatrix_zero am Sa, 5. August 2006 um 07:16 #
Hmmm,
bei dem Begriff " Pisa Studie" fühlen sich alle direkt angegriffen. Hat das etwas mit Verteidigungshaltung, bzw. Unsicherheit zu tun? So ist das nämlich meistens wenn man meint angegriffen zu werden.
Denn alles Lamentieren und Rumgemeckere bringt nichts. Einzig die Aussage, Taten sagen mehr als Worte, werden Veränderung bringen. Aber solange die Masse rumlamentiert und irgendwem anderen die Schuld in die Schuhe für jedwelche Misere schieben will wird sich nichts ändern
Wer hier mit Pisa kommt sollte zunächste einmal die wichtigste Grundregel lernen: erst lesen, dann verstehen und danach erst Antworten
Zitat des Artikels:
"Seit gut drei Jahren wird Andrew Morton von den Open Source Development Labs (OSDL) bezahlt. [...] Morton war allerdings im Gegensatz zu Linus Torvalds kein Angestellter der OSDL, sondern hatte seinen Arbeitsplatz bei der Firma Digeo, die Multimedia-Geräte auf Linux-Basis entwickelt."
Also alte Situation
Morton hatte einen Arbeitsvertrag mit der Firma Digeo. Ob er Geld von dieser Firma bekam geht nicht aus dem Artikel hervor Er hatte keinen Arbeitsvertrag mit den OSDL bekam aber Geld von Ihnen.
Nächstes Zitat
"Zum 1. August ist er jedoch zum Suchmaschinen-Marktführer Google gewechselt. An seiner Arbeit wird sich dadurch nichts ändern. [...] Bezahlt wird Morton offenbar weiterhin von den OSDL, da sich laut Linux Today sein Verhältnis zu den OSDL nicht ändert."
Neue Situation:
Er soll weiter Geld von den OSDL bekommen, was nicht bestätigt ist und hat weiterhin keinen Arbeitsvertrag mit den OSDL Er hat einen Arbeitsvertrag mit Google. Über eine mögliche Bezahlung ist nichts bekannt.
Also in dem Artikel fehlen definitiv einige Informationen zu den genauen Verhältnissen. Wahrscheinlich werden diese wohl von den Beteiligten geheim gehalten, da das ganze ja schon sehr weit in die privat Angelegenheiten von Morton geht.
Wieso wird er von der ODSL bezahlt, obwohl er für Google arbeitet? Was hat der Anstellungsvertrag dann für Konsequenzen? Soll er damit gehindert werden, mehr als vier Wochen Ferien im Jahr zu machen? Wer ist sein Chef, wer hat Weisungsbefugnis? Warum sollte eine Firma ihm einen Arbeitsplatz mit den damit verbundenen Kosten zur Verfügung stellen, wenn er nichts für diese produziert? Das hört sich für mich sehr unglaubwürdig an.
Auch die Argumentation, dass er lieber mit Menschen zusammenarbeitet als von zuhause aus - merkwürdig. Er kann sich doch jederzeit öffentlich betätigen - und viele Nutzer tauschen sich doch gerade per E-Mail in den entsprechenden Listen aus. Er würde also immer die Bedürfnisse im Zusammenhang mit Linux sehen. Aber gut, dieser Punkt ist sein persönlicher Punkt.
Und Google wird Ihm sicherlich auch noch ein Taschengeld geben...
> Er kann sich doch jederzeit öffentlich betätigen
aber nicht während der Arbeitszeit. ich denke, für ihn und seine Familie (hat er eine?) ist es sicherlich auch besser, wenn sie nicht alle den ganzen Tag aufeinanderhocken
@Warum sollte eine Firma ihm einen Arbeitsplatz mit den damit verbundenen Kosten zur Verfügung stellen, wenn er nichts für diese produziert? Das hört sich für mich sehr unglaubwürdig an.
Er produziert doch! Linux! Ich weiss jetzt nicht wieviel Linux Google einsetzt, aber wohl nicht wenig. Selbst bei uns (30 Leute) arbeiten mache waehrend ihrer Arbeitszeit an freien Projekten mit. Klar sie sind nie ganz nur dafuer abgestellt, aber wenn Zeit ist oder Not dann kommt der Chef schon an und zieht zwei aus einer Gruppe heraus um zu "Open Sourcen" (wie er sagt). Wir setzen auch viel auf Open Source (Mono, Gtk#, wxWidget, Linux, GCC ...). Das ist nur Gerecht, finde ich und mein Chef, der trotzdem noch recht gut damit verdient Bei Google ist der Imageanteil auch nicht zu unterschaetzen, wer kann sich schon auf die Fahnen schreiben "wir unterstuetzen die Entwicklung von Linux aktiv". Und fuer das Geld eines Rechnerplatzes und etwas Ablenkung der 'anderen' bekommt Google dieses Image recht guenstig Zudem kann man dann ja auch vielleicht die Entwicklung etwas beeinflussen
auch wenn ich mir grad etwas blöd vorkomme. ist man nicht der angestellte dessen der einen bezahlt? bzw was macht dann ein anstellungsverhältnis aus wenn eben nicht?
Von anonymous maximus am Fr, 4. August 2006 um 18:16 #
ich habe für die beantwortung -eines- forumbeitrages 20x den code eingeben müssen. der angezeigte code wurde nicht akzeptiert und 20% aller neuen seiten kamen ohne codezeichen daher.
Hört sich irgendwie witzig an "Die Wahl fiel schließlich auf Google".
Ich stelle mir das so vor: Och, ich hab hier keinen Bock mehr, ich suche mir jetzt einen neuen Arbeitgeber. Hmm, wen gibt es denn alles. IBM, hmm,.. Sun, nee, die wollen nur ihr Solaris weiterbringen,... Microsoft, äh,... Ich glaube, ich google mal ein bisschen rum... Ach, google, gute Idee. Die rufe ich gleich mal an. "Hallo, ja, hier ist Morton. Sie haben Glück. Ich habe sie soeben zu meinem neuen Arbeitgeber erwählt. Ich fange nächste Woche bei Ihnen an. Ich denke, sie haben nichts dagegen, richtig? Ok, dann bis nächste Woche."
> "Hallo, ja, hier ist Morton. Sie haben Glück. Ich habe sie soeben zu meinem > neuen Arbeitgeber erwählt. Ich fange nächste Woche bei Ihnen an. Ich denke, > sie haben nichts dagegen, richtig? Ok, dann bis nächste Woche." Du hast vergessen:"Keine Sorge wegen des Gehalts, das zahlt wer anderes! Ich brauch nur einen Schreibtisch, gute Anbindung ans Internet und einen PC"
Du hast da eine Sache übersehen: So bekannte Experten, die abgesehen davon das sie sehr bekannt sind auch noch Wissen wovon sie reden sind bei großen Firmen sehr gefragt. Für Google das eine super Werbung und sehr gut fürs Image.
Wenn man mal in der Liga spielt braucht man in der Regel nur anzudeuten, dass man einen neuen Arbeitgeber sucht und die Angebote kommen dann meistens von selbst.
In einigen Branchen ist es sogar so, dass Firmen Leute beschäftigen die an Unis gezielt nach guten Studenten suchen, um diese anzuwerben.
Woran liegts, zu wenig Kaffee? Oder will ich die Veranstaltung nicht verstehen?
die erfinden das rad nicht neu...
Wird er von der OSDL bezahlt und er geht dann einfach zu einer Firma und sagt: "Guten Tag, ich möchte gerne hier arbeiten. Bezahlt werde ich schon, die Aufgaben stehen auch schon fest, aber ich möchte gerne das schöne Ambiente und das Personal in ihrer Firma nutzen, denn ich arbeite nicht gern allein."
???
Demnach laufen diese Mordsriesencluster auf "abgespeckten" Redhats. Da hat sich Google Hochkarätiges ins Haus geholt, das auch mal an der eigenen Software schrauben könnte (bei denen dürfte Rechenzeit ja richtig Geld sein).
Öhm, ähm, öhm Mr. Morten öhm, we've got an little issue there, öhm. Coffee Andrew? *smile*
Das sind wirklich Traumarbeitsverhältnisse, der Arbeitgeber freut sich einfach nur darüber, dass man bei einem arbeitet und wenn man auch mal (nur so zur Abwechslung) was macht, was konkret seinem Arbeitgeber nützt, dann freut er sich noch mehr.
Gigantisch, so sollte es überall sein!
wo arbeitet er jetzt?
was arbeitet er jetzt?
von wem wird er bezahl für seine arbeit?
und wessen angestellter ist er jetzt?
sorry aber der beitrag ist mir zu kompliziert.
wen interessieren diese organisatorischen details eigentlich?
ich weis schon garnicht mehr worums eigentlich ging vor
lauter dezentraler zuständigkeitsdarlegungen.
Bezahlen tun ihn die OSDL, angestellt ist er wie gesagt bei Google.
Einfacher kann mans nicht erklären, ist aber immernoch schwer zu verstehen, ich weiß.
Einen einfachen Text zu verstehen und wiederzugeben, scheint für manche ein größeres Problem.
Er hat zwar weiterhin Kontakte zu OSDL, aber bezahlt wird er von nun an von Google.
So, wie war das mit Pisa?
bei dem Begriff " Pisa Studie" fühlen sich alle direkt angegriffen.
Hat das etwas mit Verteidigungshaltung, bzw. Unsicherheit zu tun? So ist das nämlich meistens wenn man meint
angegriffen zu werden.
Denn alles Lamentieren und Rumgemeckere bringt nichts. Einzig die Aussage,
Taten sagen mehr als Worte, werden Veränderung bringen.
Aber solange die Masse rumlamentiert und irgendwem anderen die Schuld in die Schuhe für jedwelche Misere schieben will wird sich nichts ändern
Zitat des Artikels:
"Seit gut drei Jahren wird Andrew Morton von den Open Source Development Labs (OSDL) bezahlt. [...] Morton war allerdings im Gegensatz zu Linus Torvalds kein Angestellter der OSDL, sondern hatte seinen Arbeitsplatz bei der Firma Digeo, die Multimedia-Geräte auf Linux-Basis entwickelt."
Also alte Situation
Morton hatte einen Arbeitsvertrag mit der Firma Digeo. Ob er Geld von dieser Firma bekam geht nicht aus dem Artikel hervor
Er hatte keinen Arbeitsvertrag mit den OSDL bekam aber Geld von Ihnen.
Nächstes Zitat
"Zum 1. August ist er jedoch zum Suchmaschinen-Marktführer Google gewechselt. An seiner Arbeit wird sich dadurch nichts ändern. [...]
Bezahlt wird Morton offenbar weiterhin von den OSDL, da sich laut Linux Today sein Verhältnis zu den OSDL nicht ändert."
Neue Situation:
Er soll weiter Geld von den OSDL bekommen, was nicht bestätigt ist und hat weiterhin keinen Arbeitsvertrag mit den OSDL
Er hat einen Arbeitsvertrag mit Google. Über eine mögliche Bezahlung ist nichts bekannt.
Also in dem Artikel fehlen definitiv einige Informationen zu den genauen Verhältnissen. Wahrscheinlich werden diese wohl von den Beteiligten geheim gehalten, da das ganze ja schon sehr weit in die privat Angelegenheiten von Morton geht.
Wieso wird er von der ODSL bezahlt, obwohl er für Google arbeitet? Was hat der Anstellungsvertrag dann für Konsequenzen? Soll er damit gehindert werden, mehr als vier Wochen Ferien im Jahr zu machen?
Wer ist sein Chef, wer hat Weisungsbefugnis? Warum sollte eine Firma ihm einen Arbeitsplatz mit den damit verbundenen Kosten zur Verfügung stellen, wenn er nichts für diese produziert? Das hört sich für mich sehr unglaubwürdig an.
Auch die Argumentation, dass er lieber mit Menschen zusammenarbeitet als von zuhause aus - merkwürdig. Er kann sich doch jederzeit öffentlich betätigen - und viele Nutzer tauschen sich doch gerade per E-Mail in den entsprechenden Listen aus. Er würde also immer die Bedürfnisse im Zusammenhang mit Linux sehen. Aber gut, dieser Punkt ist sein persönlicher Punkt.
Und Google wird Ihm sicherlich auch noch ein Taschengeld geben...
aber nicht während der Arbeitszeit. ich denke, für ihn und seine Familie (hat er eine?) ist es sicherlich auch besser, wenn sie nicht alle den ganzen Tag aufeinanderhocken
Er produziert doch! Linux! Ich weiss jetzt nicht wieviel Linux Google einsetzt, aber wohl nicht wenig. Selbst bei uns (30 Leute) arbeiten mache waehrend ihrer Arbeitszeit an freien Projekten mit. Klar sie sind nie ganz nur dafuer abgestellt, aber wenn Zeit ist oder Not dann kommt der Chef schon an und zieht zwei aus einer Gruppe heraus um zu "Open Sourcen" (wie er sagt). Wir setzen auch viel auf Open Source (Mono, Gtk#, wxWidget, Linux, GCC ...). Das ist nur Gerecht, finde ich und mein Chef, der trotzdem noch recht gut damit verdient
Zudem kann man dann ja auch vielleicht die Entwicklung etwas beeinflussen 
Bei Google ist der Imageanteil auch nicht zu unterschaetzen, wer kann sich schon auf die Fahnen schreiben "wir unterstuetzen die Entwicklung von Linux aktiv". Und fuer das Geld eines Rechnerplatzes und etwas Ablenkung der 'anderen' bekommt Google dieses Image recht guenstig
mtc
mah
der angezeigte code wurde nicht akzeptiert und 20% aller neuen seiten kamen ohne codezeichen daher.
Ich stelle mir das so vor: Och, ich hab hier keinen Bock mehr, ich suche mir jetzt einen neuen Arbeitgeber. Hmm, wen gibt es denn alles. IBM, hmm,.. Sun, nee, die wollen nur ihr Solaris weiterbringen,... Microsoft, äh,... Ich glaube, ich google mal ein bisschen rum... Ach, google, gute Idee. Die rufe ich gleich mal an. "Hallo, ja, hier ist Morton. Sie haben Glück. Ich habe sie soeben zu meinem neuen Arbeitgeber erwählt. Ich fange nächste Woche bei Ihnen an. Ich denke, sie haben nichts dagegen, richtig? Ok, dann bis nächste Woche."
> neuen Arbeitgeber erwählt. Ich fange nächste Woche bei Ihnen an. Ich denke,
> sie haben nichts dagegen, richtig? Ok, dann bis nächste Woche."
Du hast vergessen:"Keine Sorge wegen des Gehalts, das zahlt wer anderes! Ich brauch nur einen Schreibtisch, gute Anbindung ans Internet und einen PC"
http://labs.google.com/why-google.html
Er hat eine gute Wahl getroffen.
vim fehlt in der Liste, dabei ist doch Brian auch dort.
Wenn man mal in der Liga spielt braucht man in der Regel nur anzudeuten, dass man einen neuen Arbeitgeber sucht und die Angebote kommen dann meistens von selbst.
In einigen Branchen ist es sogar so, dass Firmen Leute beschäftigen die an Unis gezielt nach guten Studenten suchen, um diese anzuwerben.