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Fr, 18. August 2006, 12:33

Software::Distributionen::Red Hat

OpenVZ veröffentlicht Kernel-Build für RHEL4

Das OpenVZ-Projekt veröffentlicht seine Server-Virtualisierungslösung auf Betriebssystemebene für Red Hat Enterprise Linux 4 (RHEL4) als Kernel-Build-System.

Wie die Entwickler auf ihrer Seite schreiben, besitzt der neue Kernel dieselbe Funktionalität wie der Defaultkernel der Distribution, wurde aber um Funktionen von OpenVZ erweitert. Im direkten Vergleich zum Kernel 2.6.9 wurde der Kernel darüber hinaus um Checkpointing und um virtuelle Netzwerkfunktionen erweitert.

Checkpointing mit Live-Migration erlaubt das Einfrieren eines Virtual Environments (VE) und die anschließende Übertragung des Systems in wenigen Sekunden auf einen anderen physikalischen Server - ohne das System stoppen oder neu starten zu müssen. Virtuelles Ethernet erlaubt dagegen, dass Netzgeräte innerhalb von VEs mit anderen Namen und Hardware-Adressen belegt werden können als die in der physischen Umgebung.

OpenVZ ist eine Technologie für die Virtualisierung von Linux-Servern. Mit ihr lassen sich voneinander isolierte VEs auf einem physikalischen Server installieren und steuern. Die Ein-Kernel-Technologie will dadurch Anforderungen an die vorhandene Hardware minimieren und so für bessere Server-Ausnutzung und weitaus geringere Performance-Beanspruchung sorgen.

Die neue OpenVZ-Kernelsoftware kann ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden.

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