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Di, 22. August 2006, 16:04

Software::Datenbanken

Doch keine Linux-Distribution von Oracle?

Die LinuxWorld Expo in San Francisco ging vorüber, ohne dass die von einigen Beobachtern erwartete Ankündigung von Oracle kam, eine eigene Linux-Distribution herauszubringen.

Gerüchte dieser Art wurden durch eine Meldung der Computerwoche und anderer Publikationen geschürt. In dieser hieß es, dass Oracle ein eigenes Global Support Center für Red-Hat-Linux-Distributionen eröffnen wolle. Oracles Kunden seien angeblich mit dem Support durch Red Hat nicht zufrieden und Oracle könne mit seinem eigenen Support Red Hat einige Kunden abjagen.

Auf dieser Basis könnte Oracle dann seine eigene Variante von Red Hat im Unternehmensmarkt zu etablieren versuchen. Bereits zuvor hatte Oracle solche Pläne angedeutet. Doch passiert ist nun erst einmal nichts. Der Aktienkurs von Red Hat machte daraufhin einen Sprung um 11,5 Prozent nach oben, blieb aber weiter unter dem Höchststand vom April 2006.

Von Oracle wurde dazu kein Kommentar abgegeben. So wäre es denkbar, dass der angekündigte Schritt doch noch kommt. Beobachter halten ihn allerdings für wenig sinnvoll. Es gebe bereits genug Linux-Distributionen am Markt, so dass es sehr schwierig für Oracle würde, in den Wettbewerb einzutreten. Novell und Red Hat beispielsweise verfügen bereits durch zahlreiche Partnerschaften über eine starke Position am Markt. Diese Partnerschaften tragen auch zu Patches zur Stabilisierung der Distributionen bei und geben ihnen damit einen Mehrwert.

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