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Di, 22. August 2006, 18:21

Linux in Indiana

Im US-amerikanischen Bundesstaat Indiana setzt man das Betriebssystem Linux vermehrt in Klassenzimmern ein.

Wie crn.com berichtet, wurden bereits im letzten Jahr 22.000 Schul-PCs mit Distributionen wie Novell SUSE, Ubuntu oder Red Hat ausgestattet. Realisiert wurde die Migration durch den staatlichen Zuschuss unter dem Programm Affordable Classroom Computers for Every Secondary Student (ACCESS) durch das Indiana Department of Education. Bislang sind 24 Schulen ausgestattet, etwa 80 werden wahrscheinlich dieses Jahr umsteigen, schätzt Mike Huffman vom Indiana Department of Education.

Als Gründe werden, wie so oft, die niedrigeren Kosten, eine größere Funktionalität und die Anfangserfolge angegeben. »Wir haben eine Million Kinder im Bundesstaat Indiana. Wenn wir jedes Jahr für jede Maschine 100 Dollar für die Software bezahlen müssten, wären das 100 Millionen für die Programme«, erklärt Huffman. »Deshalb ist Open Source so attraktiv. Wir können die Kosten auf 5 Dollar pro Jahr [für jeden Computer] senken.« Ob Linux sich auf dem Markt behaupten kann, hängt aber vor allem davon ab, ob sich die Gemeinschaft zusammen organisiert, gibt Huffman zu Bedenken. Voraussetzung wäre aber ein gemeinsamer API und ein gleicher Installer: »Wenn das nicht gegeben ist, wird es keinen Wettbewerb geben.« (fspa)

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