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Thema: Debian-Server erneut kompromittiert

73 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von zyta2k am Do, 7. September 2006 um 09:24 #
mod-security
mod-chroot

Und dann evt. noch Safe-Mode

Und schon ist die Kiste viiiel sicherer, auch wenn irgend eine PHP App ein Security Leck haben sollte.

Score: 3 Von FSupdate am Do, 7. September 2006 um 09:39 #
Naja sowas passiert halt :-/ Wenigstens verheimlich Debian so etwas nicht.
Score: 3 Von Martin Fernau am Do, 7. September 2006 um 09:49 #
AFAIK ist ein Cracker eine Person, die Software manipuliert um beispielsweise eine Laufzeitbeschränkung zu entfernen oder an Funktionen zu gelangen, die normalerweise nur freigeschaltet werden, wenn man einen Code eingibt.
Ein Hacker ist eine Person, die Lücken im System ausnutzt um ein System zu zu seinem eigenen Nutzen zu mißbrauchen oder Daten zu entwenden.

Öh.. sonst wollte ich nichts :) Mir war nur gerade langweileig

Schönen Tag noch

  • Score: 3 Von grefabu am Do, 7. September 2006 um 09:59 #
    Falsch, ein Hacker ist ein besonders guter Programmiere, der ordentlich in die Taste hackt.
    So war jedenfalls mal die Definition.
    Score: 3 Von mdkuser am Do, 7. September 2006 um 10:06 #
    http://de.wikipedia.org/wiki/Cracker_%28Computer%29

    Diese Lektuere duerfte dein Verstaendnis fuer die Begriffe etwas verbessern.

    • Score: 3 Von Martin Fernau am Do, 7. September 2006 um 10:14 #
      okay, ich lasse mich gern eines besseren belehren.
      Wobei selbst in diesem Artikel zu erkennen ist, dass es beide Definitionen in der Kultur gibt. Die eine, wie ich sie (vielleicht fälschlicherweise) dachte und die andere, wie sie ursprünglich mal angedacht war.
      Zumindest ist meine Aussage nur halb falsch. Ein Cracker ist (zumindest "auch") eine Person die Kopierschütze umgeht :)

      Gruß

    Score: 3 Von narf am Do, 7. September 2006 um 10:08 #
    http://koeln.ccc.de/prozesse/writing/artikel/hacker-howto-esr.xml
    Score: 3 Von 7uik am Do, 7. September 2006 um 10:21 #
    Nunja. Halb daneben ist auch vorbei.

    Ein Cracker bezeichnet sowohl jemanden, der kompilierten Softwarecode manipuliert, als auch einen destruktiven Hacker. Und es gibt dann noch die Kekse, die auch als Cracker bezeichnet werden. Bis auf die Kekse handelt es sich also um Personen, die illegale/halblegale Handlungen vollziehen.

    Ein Hacker hingegen ist ein sehr fortgeschrittener Computerbenutzer, der sein Wissen jedoch nicht destruktiv einsetzt und sich somit vom Cracker abgrenzt.

Score: 3 Von Gast am Do, 7. September 2006 um 10:29 #
Wo gehört das Betriebssystem hin? Auf die Festplatte. -> Falsch, es gehört ins ROM. Nur manuell gebrannte ROMs stellen sicher, daß das System nicht verändert werden kann. O.K., ich gebe zu: Ein normales OS paßt nicht mehr ein einen ROM, aber da können die Debianer einfach mal den Serverumfang auf ein Minimum reduzieren und den Rest "klein-optimieren". Irgendwie wird das schon gehen - wenn man nur will.

Zu den guten alten C64-Zeiten waren Programme so direkt zugänglich und sicher vor jeder Manipulation.

So, das wars.

  • Score: 3 Von ... am Do, 7. September 2006 um 11:04 #
    Natürlich passt ein komplette Distri in ein "ROM"....Oder was meinst du was eine "CD"-ROM ist?
    Knoppix läuft wunderbar von einem ROM ;-)
    Score: 3 Von düse am Do, 7. September 2006 um 11:06 #
    >Ein normales OS paßt nicht mehr ein einen ROM
    *blubb*
    wenn ein ROM nicht reicht, dann nimm halt zwei oder noch mehr. Das geht wie mit Arbeitsspeicher, da darf man ruhig mehr verwenden. Tatsächlich gibt es Betriebssystem im ROM (z.b EPROM oder E2PROM) noch immer bei technischen Maschinen etc. Wenn das ROM zu teuer ist geht es auch mit CD-ROM beziehungsweise DVD (letztere liest sich erheblich schneller und ist daher zu bevorzugen).
    Score: 3 Von Baumgartner Martin am Do, 7. September 2006 um 11:11 #
    Und wie speicherst du dann die Daten einer DB statisch ab? :-/
    Score: 3 Von Lord am Do, 7. September 2006 um 16:30 #
    So kompliziert muss es doch gar nicht sein. Warum nicht einfach die Applikationen auf verschiedenen Server aufsplitten, einen Webserver fürs Wiki, CVS Server alleine etc. dann kann man sowas auch viel einfacher warten und überblicken was auf einem System ist, nicht zu vergessen, wenn die Maschine nen Hardwareschaden hat, dass hat nur ein Dienst weg ist. Und nicht die komplette Palette.

    Wenn man sieht, dass die Monate lang keine Updates einspielen, dann sind die einfach überfordert faul oder wissen gar nicht mehr was auf ihren Kisten läuft. Von daher bin ich der Meinung, dass es einfach am grunsätzlichen Design ihrer Infrastruktur hapert und das ist definitiv deren Schuld.

    Bei den meisten Firmen, bei denen ich bisher gearbeitet habe liefen maximal 2 Anwendungen Dienste auf einem Frontline Server.

    Es sagt ja niemand was gegen nen Konfigurationsfehler etc, sowas kann passieren, aber bei Debian passieren immer wieder die gleichen Fehler -> ewig lang keine Patches einspielen. Server die alles erledigen ->eierlegende Wollmilchsau

    Score: 3 Von thomas001 am Do, 7. September 2006 um 17:22 #
    oder / einfach ro mounten :-P
Score: 3 Von Lord am Do, 7. September 2006 um 11:33 #
Also ich versteh es einfach nicht, jetzt wurde Debian einige Male in kurzen Abständen gehackt und sie stellen sich immer noch an wie kleine Buben.

Wieso muss auf nem Infrastruktur Server, der CVS etc hat auch noch BugTracker, Wiki etc laufen, das ist doch irrsinnig.
Entweder sie haben zu wenig Maschinen um so Komponenten zu trennen oder sie wissen es nicht besser. So ein fetter Rechner ist auch schwierig zu warten.

Und permanent sind auf Debian frontline Servern Pakete mit Lücken vorhanden die lange nicht gepatcht werden.
Bei ner normalen Firma könnte der Admin jetzt Rechner putzen.

Man kann hier Linux und PmWiki nicht die Schuld in die Schuhe schieben. Es ist einfach nur traurig, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen könnte Linux sei unsicher, nur weil hier widerholt ein paar Dilentanten am Werk sind.

Score: 3 Von War ja klar! am Do, 7. September 2006 um 11:54 #
Und schon geht wieder das Gelaber der Freizeit-Ich-Hab-Masse-Ahnung-Haus-Und-Hof-Frickel los. War ja nicht anders zu erwarten.
Score: 3 Von gustl am Do, 7. September 2006 um 12:11 #
Ich habe einmal einen Bericht der Wochenzeitschrift "Profil" (Österreich) gelesen, in dem sie verschiedene Admins von diversen Servern (große Unternehmen, Banken, etc.) interviewed haben. Profil hat versprochen, die Namen der Interviewten nicht preiszugeben.

Fazit des Berichtes: Es passiert jedem Admin irgendwann einmal, und wenn ein Server kompromittiert wird, dann erfährt das niemand ausser denjenigen die es wissen müssen um den Schaden zu beheben. Es erfährt also meistens nicht einmal der jeweilige Boss der Firma (vor ALLEM der nicht, denn in seiner Unwissenheit würde er die einzigen Leute die das Problem verringern können entlassen).

Ich rechne damit, dass Debian keine schlechtere oder bessere Sicherheit hat als sonst ein Projekt. Man kann eher davon ausgehen, dass alle anderen (inklusive IBM, Redhat, Microsoft) ähnlich oft kompromittiert werden, nur dieses eben nicht an die große Glocke hängen.

Score: 3 Von Windows Kernel Hacker am Do, 7. September 2006 um 14:01 #
war es nicht schon beim letzten einbruch so, dass eine bereits gepatchte lücke genutzt wurde? ich würde dann mal empfehlen, dem admin eins auf die finger zu geben, und nicht den debian usern.
zudem hat ja wohl php gefrickel nichts in professionellen anwendungen zu suchen.
  • Score: 3 Von Windows-Firmen-Admin am Do, 7. September 2006 um 14:22 #
    zudem hat ja wohl php gefrickel nichts in professionellen anwendungen zu suchen.
    Genau mein Reden !!111

    Und wenn dazu noch ein professionelles Windowssystem genommen wird ist es praktisch invulnerable 1111

    ein effektiv arbeitender FirmenAdministrator unter Windows

Score: 3 Von zyta2k am Do, 7. September 2006 um 15:15 #
hab mal in gotroot gesucht... ich denke folgende rule (zusammen mit mod-security) hätte diesen "bug" wohl gefunden.

#PHP defenses
SecFilterSelective ARGS_NAMES "^(globals($|\[)|php:/)"

Mein Webserver meldet mal den 500InternalError, wenn ich ihm an ein PHP den "?GLOBALS&GLOBALS[FarmD]=http://www.example.com" anhänge.

Drum (auch wenn ich mich wiederhole): Schafft für den alioth nen Servadmin ran, der den Namen auch verdient...

Score: 3 Von Vlo am Do, 7. September 2006 um 15:44 #
kein text
Score: 3 Von wer am Do, 7. September 2006 um 21:28 #
Allso irgendwie scheint Untergegangen zu sein, daß
1. Angemeldete Nutzer auch die Erlaubnis haben php als Scriptsprache für ihre Internetseiten zu benutzen.
2. Die Einschränkunen Für PHP so gewählt waren, daß die gröstmögliche Sicherheit bei weitestgehender Kompatobilität zu den PHP-Scripten gegeben war.
3. Vom Debian-Paketmanagement unabhängig Software auf PHP-Basis installiert wurde.
4. Diese Software nicht mehr aktiv von den Installierern genutzt wurde.

Daraus Ergab sich das Problem, daß die Serveradministratorn nicht wußen, daß die Software installiert war und darum nicht aktuelle halten konnten.
Die Software (speziell PHP) hatte relativ weitreichende Rechte (ist nötig um aus dem CVS lesen, oder auf das Bugtracking-System zugreifen zu können)
Und das schlimmste war, daß die Software zwar noch akiv aber nicht mehr in Gebrauch war, es gab allso keinen, dem der Einbruch hätte auffallen können.

Nun Frage ich die hier, die sich scheinbar enorm gut mit Serveradminitration auskennen. Was hättet ihr denn bitte getan, um das zu verhindern?
PHP verbieten? Geht nicht, da es "gebraucht" wird.
PHP-Rechte einschränken? Geht nicht, da sonst viel Software nicht mehr laufen würde.
Chrootumgebungen für alle Nutzer? geht auch nicht, da der dabei sehr viel Overhead Produziert wird und das den Server stark belastet, zudem wird das System darurch enorm komplex und schwer zu administrieren.
Selbst feiner granulierbare Rechte hätte nicht viel geholfen, da die Rechte immer für den Einbruch gereicht hätten, zwangsweise, um die gewünschte Funktionalität zu ermöglichen.

Allso was nun?

  • Score: 3 Von Windows Kernel Hacker am Do, 7. September 2006 um 22:20 #
    nur der admin ist dafür verantwortlich.
    also feuern und neuen admin her.
    Score: 3 Von Lord am Fr, 8. September 2006 um 14:17 #
    Zu Punkt 3, sowas macht man allenfalls zuhause auf seinem Spielzeugrechner, im professionellen Umfeld erstellt man eben ein deb oder rpm oder ebuild, ein Admin sollte sowas innerhalb kurzer Zeit auf die Reihe bekommen. Also liegt hier schon der erste Murx vor.
    In keiner der Firmen in denen ich bisher war, gab es sowas, das mal schnelle manuell eine Software installiert wird.
    Bei einer Firma beispielsweise gabs Zentral auch eine Liste mit installierten Paketen, so dass nicht nur der Admin, der in die eine Colo betreut wusste welche Pakete auf irgendeinem Rechner sind sondern Global nachgeguckt werden konnte welcher Rechner welchen Softarestand hat und die Liste wurde automatisch vom Paketmanegement aktualisiert. Jede Software und sei es eigene Perlscripte , PHP und Configsfiles wurden da als Pakete gebaut und nur über das Paketmanagement eingespielt und zwar von dem Admin der für den jeweiligen Rechner verantwortlich war.

    Zu Punkt 4, was heißt da Installierern, darf da jeder ein bisschen ruminstallieren oder gibts da eine Person, die weis was auf dem Rechner läuft, bzw Software installieren darf.

    Also wenn du jetzt immer noch was nun fragst, dann weis ich nicht?

    Sind da wirklich Hobbyadmins bei Debian oder Leute die das auch in der Praxis machen?
    Wenn die das wirklich in der Praxis auch so handhaben, möchte ich nicht deren Kunde sein.
    Hier fehlt es ganz klar an den Grundlagen.

    • Score: 3 Von anonym am Fr, 8. September 2006 um 18:44 #
      Wir sprechen hier von einem Umfeld das dem Webhosting-Betrieb ähnlich ist, Kundenwebs werden auch nicht aus RPMs installiert ;-)

      Vielmehr ergibt sich hier das Problem der PHP/Apache Konfiguration: Zu restriktiv - nichts geht mehr. Zu offen - es geht leider auch so mancher Hack. Machst du es so restriktiv wie der 0815-Massenwebhoster von nebenan, meckern aber die User, denn es sind ja eigentlich keine Fremden sondern Debian-Entwickler.

Score: 3 Von Tidirium am Fr, 8. September 2006 um 09:07 #
Mir scheint manch ein/e Kommentierende/r zu vergessen das die Menschen die
hinter den Projekten stehen auch nur Menschen sind.
Ich koennte mir vorstellen das da einfach ein Fehler passiert ist.
Nicht mehr!
Aber wer Fehlerfrei ist, darf Kritik kundtun - mir scheint ferner,
viele der Kommentierenden haben noch nie Fehler gemacht, Respekt.
Und es waere mir sehr recht, wenn hier mehr der "OpenSource-Gedanke" tragen wuerde. ;)

Der beste Kommentar hier war von "mercantilus"!

PS: Bitte recht freundlich *blitz*
:-P

  • Score: 3 Von Best Off am Fr, 8. September 2006 um 23:17 #
    Der beste Kommentar hier war von "mercantilus"!....nicht ganz

    das ist nicht die erste Debianserverkomprimierung..
    Kann man das irgendwo als Wortschröpfung des Jahres einreichen?:)
    Zumindest ist meine Aussage nur halb falsch.
    "Halb falsch" ist trotzdem falsch.
    Nunja. Halb daneben ist auch vorbei.
    Natürlich passt ein komplette Distri in ein "ROM"....Oder was meinst du was eine "CD"-ROM ist?
    Und schon geht wieder das Gelaber der Freizeit-Ich-Hab-Masse-Ahnung-Haus-Und-Hof-Frickel los.
    bevor wir aber die Frage der Verantwortung klären, muss erstmal die Zuständigkeit geklärt sein
    LOL

    • Score: 3 Von Windows Kernel Hacker am Fr, 8. September 2006 um 23:48 #
      ich kritisiere nicht, dass jemand in den server eingebrochen ist, sowas kommt vor. ich will nicht wissen, wie netzwerkadmins bei microsoft ständig am virensäubern sind...

      nur wie eingebrochen wurde, nämlich mit hilfe einer längst gepatchten lücke, welche durch ein scriptkiddie ausgenutzt wurde, das ist das letzte. und es war ja nicht das erste mal. auf den debian systemen sind wichtige daten, z.b. debian pakete cvs server und weiss der geier, sowas sollte man ordentlich administrieren.

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