gibts nen guten dvb-t stick, der ... ...USB 1.1 kompatibel ist (hat mein pc nur) ...OSS Treiber hat (soll auch auf PPC-Linux laufen) ...möglichst billig ist
Leider falsch, USB2 ist zwar kompatibel zu USB1.1, ABER USB1.1 hat eine viel geringere Durchsatzrate, das ist bei Fernsehkarten leider schlecht, da man das bild/ton nicht einfach langsamer schicken kann (, wie z.B. bei einem usb-stick)... Ich denke, dass du für USB1.1 nur ziemlich miserable Bild-Qualität finden wirst. Ich hab die WinTV-Go und die Qualität ist absolut beschissen, obwohl der Ton sogar separat bei Klinken-Kabel übertragen wird...
Von roland penzin am Di, 12. September 2006 um 09:19 #
Deine Aussagen sind im Grundsatz richtig, Deine Schlussfolgerungen "ich denke" leider _nicht_. Dagegen spricht nämlich, dass bekannte Firmen wie HAUPPAUGE nämlich schon externe USB-"Sticks" mit Schnittstelle usb 1.1 angeboten haben. Die Geschwindigkeit reicht im Prinzip gerade so noch aus, hängt aber auch von Nebenfaktoren ab, wie : noch andere usb-geräte angeschlossen? schafft die Software die nötige Komprimierung der Daten? hat die CPU noch genug Dampf über?
Sollte da was fehlen, gibt es nach meiner Erfahrung (mit kwintv und PCI Karte) einfach ein langsameres Refresh des Bildes = geringere Framerate.
Tip: solltest Du nicht sicher sein, kauf das Ding bei einem Händler mit gutem Kundendienst. (Jetzt ohne Schleichwerbung: bei Atelco kann man 28 Tage zurückgeben, ist aber etwas teurer als manche andere. Mach ich immer bei Problemfällen, wo ich erst testen muss.)
Nun, das Problem ist das die Sticks die Daten vorher stark komprimieren müssen. Das ist leider sehr ungünstig und das Ergebniss kaum zu gebrauchen, außer man möchte wirklich nur selten damit Fernsehen wenn es sonst garnicht anders geht. Das ist aber kein Fehler der Sticks sondern von USB 1.1
Es geht hier um DVB-T. Da sind die Daten bereits komprimiert und zwar bei einer Datenrate von weniger als 4 Megabit pro Sekunde. Wer Fernsehen genießen will, sollte eh nicht auf DVB-T setzen, da die Bildqualität doch sehr zu wünschen übrig lässt.
BTW. Die theoretische Maximum bei USB 1.1 Full-Speed von 12 Megabit pro Sekunde würde sogar für eine DVD reichen.
Von Manfred Tremmel am Di, 12. September 2006 um 13:06 #
Also meine USB-Box Terratec Cynergy T² ist mit USB 2.0 und geht definitiv nicht mit USB 1.1! Die Box ist ansonsten immer eine Empfehlung wert, nicht mehr ganz so jung, auch kein Stick, hängt also ein Kabel dazwischen, wird aber von Linux out of the Box unterstützt, braucht dazu nicht mal eine extra zu besorgende Firmware. Nur wie gesagt, nix für USB 1.1, sie wird da zwar gefunden, aber nicht mal ein Sendersuchlauf lässt sich starten (und bei dem kanns wohl an der Datenrate noch nicht eng werden), geschweige denn, dass man die MPEG-Streams über die Strippe reinkriegt.
Von Manfred Tremmel am Di, 12. September 2006 um 13:12 #
Jein, wenn der Stick einzelne Kanäle an den Computer überträgt (so 2-5 MBit/s), liegt er weit unter den 11 MBit/s von USB 1.1. Wenn er allerdings komplette Bouquetst übermittelt (selbst bei der stärksten Fehlerkorrigierten Version sind das glaub ich noch > 12 MBit/s), ist USB 1.1 zu wenig. Es ist für nen USB 1.1 Stick demzufolge auf jeden Fall mehr Hardware im Stick erforderlich und gleichzeitiges Aufnehmen/Ansehen mehrerer Sender innerhalb eines Bouquest ist auch nicht möglich.
Ich stand auch kurz vor der Entscheidung meinem alten PC (eben USB 1.1) noch einen USB-Stick zu verpassen.
Nachdem ich diverse Seiten gestöbert habe, kam ich dann zu folgendem Ergebnis: - Ja die Transferrate ist das Problem, das Bild wird also definitiv leiden - Es gibt heute keine aktuellen USB-Sticks mehr, die überhaupt noch unter USB-1.1 laufen! Alle DVB-x Karten, Boxen bzw. Sticks brauchen eine Firmware, meistens wird diese nachgeladen. Für die aktuellen Sticks ist in dieser Firmware aber eben kein Support von 1.1 mehr enthalten.
- Nur alte/gebrauchte Sticks unterstützen noch 1.1. Vielleicht findest Du ja einen, allerdings wird eben das Bild nicht gut sein.
Daher gibt es dann nur die Möglichkeit eine zusätzliche USB 2.0-Karte einzubauen. Gibts schon ab 12 im Laden für 2 Ports, über Online sicher noch günster. Da aber die zusätzliche Karte eh einen PCI-Slot braucht, habe ich mich gleich für ne normale PCI-Karte entschieden.
Bin mir einfach sicher, daß das Empfangsmodul in einer Karte bessere Bausteine hat, als in so einem kleinen Stick untergebracht werden können. Außerdem kommt das ganze dann doch viel günstiger.
A propos OSS Treiber: AFAIK gibt es keine einzige die Closed Source Treiber hat. Also entweder wird sie durch den Kernel unterstützt, oder sie geht gar nicht.
Also ich hab ne dbox2 an einem Server hängen. Ist zwar kein DVB-T, sondern DVB-S, aber über den 10MBit-Ethernet-Anschluss bekommt man die Daten gut rüber. Also sollten die 11MBit von USB1.1 auch ausreichen, wenn sonst nix dran hängt. Aber ich hab keine Ahnung von DVB-T und evtl. Sendungen in HDTV usw. Aber für "normales" mpeg2 kodiertes Fernsehen reichen 10MBit aus.
Brutto stimmt wohl der Vergleich, allerdings ist die Realität doch schlimmer.
Während bei Netzwerk von den 10Mb/s doch sicher 9 übrig bleiben, sieht die Bilanz bei USB schlimmer aus (echte Datenübertragung nach den Protokolloverhead).
Allerdings dürfte das auch nicht das richtige Bottleneck sein. Das liegt meist im USB-Chipsatz vom Mainboard vergraben, denn manchmal schaffen die gerade mal die Hälfte. Davon ist dann der Overhead noch abzuziehen.
Von Harry Hirsch am Di, 12. September 2006 um 14:11 #
Das du einen Linux Treiber dafür bekommst ist wichtig. Die mehrheit der Geräte läuft auch unter Linux aber nicht alle. Hier mal das Linux TV Wiki: http://www.linuxtv.org/wiki/index.php/Main_Page Informier dich auch ob in deinem Empfangsbereich eine Zimmerantenne ausreicht oder ob du eine Dachantenne brauchst. Ich kann dir den Hauppauge WinTV NOVA-T USB2 Stick empfehlen, es gibt aber auch ultra billige low-cost Modelle für weniger Geld die auch unter Linux laufen.
Von Michael Haas am Mo, 11. September 2006 um 23:45 #
Moin,
es gibt noch ein (MythTV-)Leben außerhalb des anglophonen Raumes. Auf http://www.mythwiki.de findet sich ein deutsches Wiki, unter http://de.mythtvtalk.com/forum/ kann man diskutieren und bei Problemen Hilfe finden - ebenfalls auf Deutsch.
bei mir zumindest. sendersuche war miserabel und die einstellungen wurden nie gespeichert obwohl meine pvr-250 aber funktioniert hat. vielleicht war es aber auch mein fehler - kompilierung, einstellungen oder was weiss ich. ausserdem war es träge und nicht sonderlich stabil. trotz alle dem ein guter ansatz und ich glaube in so einer frühen entwicklungsphase ist das auch in ordnung. multimedia unter linux beginnt spass zu machen. man wird sehen was die zukunft bringt.
bei mir läuft mythtv nun seit mittlerweile knapp 3 jahren im "produktiveinsatz", früher mit einer pvr-350 und mittlerweile (leider) auf dvb-t. seit der version 0.17 läuft die sache auch einigermaßen rund und seit 0.19 rockt mythtv wirklich! zugegeben, eine erstinstallation ist meistens etwas hakelig, aber auch daran wird seit dem SOC gearbeitet. wenn man in sachen mediacenter den focus auf TV legt, dann kommt man IMHO an mythtv nicht mehr vorbei, denn selbst ein gut gepatchtes VDR ist bei weitem nicht so flexibel...
Meine Anforderung ist hier: Keine lauten und stromfressenden Geräte als Frontend in allen Räumen.
Daher ist meine Installation: 1 Server im Keller mit 3 DVB-T-Karten und 4 MediaMVPs in den Räumen.
Hat zwar (noch) lang nicht die vielen Einsatzmöglichkeiten wie ein "echtes" FE wie MythTV - es gehen halt nur TV, Recorder und Radio (naja halt nicht bei DVB-T in de) - aber der WAF ist unschlagbar und es läuft problemlos.
Das geht aber nur mit dem VDR im Moment, das MythTV equivalent ist im Moment da nicht so stabil bzw. hat Probleme mit dem Live-TV.
Von Birgit L. am Di, 12. September 2006 um 09:03 #
Hallo ...
auch bei uns war die Sendersuche etwas problematisch. Es lag aber am Empfang ... mit einer besseren Antenne ging es dann. Wir liegen allerdings am Rand der Zone für den Zimmerantennen-Empfang und deshalb ist der Empfang meist etwas schlecht.
Neben diesem kleinem Manko, dass man nicht MythTV zuschreiben darf, ist es wirklich ganz gut ... wobei es auch nach 0.20 noch einiges zu tun gibt.
Ich habe eine PVR-150 mit MythTV (davor eine Analogkarte ohne Encoderchip). Seit ca. 1 1/5 nehme ich damit jetzt schon Serien auf (insg. fast 1 Terabyte an komprimierten Videos) und mein MythTV macht nur sehr sehr selten Probleme. Ich bin wirklich sehr zufrieden. Und MythTV befindet sich NICHT in einer frühen Entwicklungsphase, aktuell hat es die meist fertigen Features aller PC-Multimedia Systeme Out-of-the-Box. Jedes Modul für sich ist eine Freude, alleine die Einstellungen sind fantastisch. Du musst nicht auf die Zukunft warten um zu sehen was kommt. Die Client/Server Architektur von MythTV zeigt bereits wohin die Reise geht.
Ach ja, bevor einer VDR vs. MythTV schreit: Bei mir im Haushalt gibts beides. Der VDR ist einfach die perfekte SettopBox, aber der MythTV ist in der Aufgabe des Videorekorders eindeutig besser.
Von Jochen Kühner am Di, 12. September 2006 um 09:07 #
Ich denke die beiden Programme lassen sich gar nicht vergleichen, beide verfolgen halt unteschiedliche ansätzte. Bei MythTV ist halt die dezentralität ws schönen, man stellt einen Server auf den Dachboden, mit 3 oder 4 DVB Karten und kann so neben seinen Fernsher einen kleinen Netzwerkbootclient ohne Festplatte stellen. VDR ist halt bei LiveTV um welten besser da man halt nicht die paar sekunden pause beim umschaltet hat, dies kommt aber bei mythtv prinzipbedingt zustande undkann nicht geändert werden. Auch hat zuminidest jetzt MythTV bei HDTV die Nase vorn, da MythTV direkt HDTV unterstützt, VDR aber durch die normalerweise ausgabe über den TV out der sat karte das so einfach nicht kann.
Zur Kannalsuche: Diese hat leider auch im neuen MythTV noch ein paar kleine Probleme, aber wenn man sie 2 mal laufen läst (1mal normal, und einmal dann über alle gefunden Transponder) dann sollte es eigendlich gehen. Vieleicht ist das ja bis zum nächsten Release gefixt, und hoffentlich kommen dann auch ein paar der neuerungen des SOC wobei die meisten Projekte ja galube ich doch nicht fertig gestellt wurden (zumindest bei dem von mir am meisten erwarteten windows client sieht es so aus).
Naja, aber die Lösungen sind nicht wirklich ideal beim VDR. Man merkt doch das es (wie alles dort ) eher ein hack ist. Nichts gegen den VDR, als SettopBox ist er super, aber er ist eben doch sehr zusammen gefrickelt. Eine saubere C/S Architektur wie MythTV hat er nicht. Das Durchschalten durch 3 TV Karten (an verschiedenen Servern) ist einfach nett, ebenso die Aufnahmepriorisierung auf mehr als einen Server verteilt (wenn ein Sender gleichzeitig an mehreren Servern verfügbar ist). Nicht zu vergessen die wirklich ausgezeichneten Aufnahmenoptionen generell von mythTV, bisher immernoch ungeschlagen. Aber es stimmt, generell kann man eine Verteile Architektur auch mit dem VDR bauen, aber ich finde man merkt das er andere Stärken hat.
Findest du sowas den überhaupt wirklich schwierig? Wir haben hier wie gesagt auch brav nebeneinander mythTV und VDR im Einsatz, der VDR speist auch eine MediaMVP. Eine MediaMVP ist ja eher genügsam was die komplexität der Anbindung angeht.
Aber bei beiden Projekten ist der Hauptaugenmerk auf ein volles FE, man bekommt fast kaum Infos zu einem Setup wie mit der MediaMVP.
Viele könnten erst abgeschreckt werden daß sie immer einen ganzen PC in allen Schlafzimmern haben müssen und das ist ja nicht nötig.
In so einem Artikel würde ich weniger auf die Installation selbst eingehen, als auf die Beschreibung des Hardware-Aufbaus und der Funktionen, bzw. was halt nicht geht.
Vielleicht nicht wirklich was für Pro-Linux als für irgendwelche Media-Seiten.
Doch, eigentlich ist es schon etwas für Pro-Linux, sowohl VDR wie auch MythTV sind ja nunmal Linux-Kinder, wenn ich das richtig sehe läuft keines von beiden auch nur auf einem anderen Unix.
Man kann generell nur sagen: Pro-Linux freut sich über jeden Artikel der geschrieben wird. Wenn du glaubst damit jemanden zu helfen (und das halte ich für korrekt ) dann schreib einfach etwas dazu auf, es gibt immer jemanden der genau diese Frage hat. Spätestens wenn jemand den Artikel über Google findet ist es das Wert gewesen. Und da PL ein gutes Google Ranking hat ist ein Auffinden eigentlich garantiert.
Von Michael Haas am Di, 12. September 2006 um 14:53 #
>Doch, eigentlich ist es schon etwas für Pro-Linux, sowohl VDR wie auch MythTV sind ja nunmal >Linux-Kinder, wenn ich das richtig sehe läuft keines von beiden auch nur auf einem anderen Unix.
Nicht ganz. Das Frontend von MythTV läuft auch auf Mac OS X, für Windows gibt es WinMyth und Tapeworm. Das sind dann aber zugegebenermaßen keine vollwertigen Lösungen. MythFrontend sollte außerdem auch auf den BSDs laufen, zumindest von OpenBSD weiß ich.
Das Backend gibt es ebenfalls für OS X, allerdings mit starken Einschränkungen - Aufnahme geht nur über Firewire und diese Option ist nur für die USA interessant. Obwohl, die neuen "network recorder" für IP-Streams sollten ebenfalls laufen.
Gut zu wissen, wobei mich nicht verwundert das die V4L abhängigkeiten nicht so einfach aufgelöst werden konnten. Der VDR ist ja auch immernoch sehr abhängig bei DVB von den Linuxkerneltreibern, da kann ich mir noch weniger vorstellen das er vollwertig kopiert wird.
Was mich an dieser Stelle jetzt noch interessieren würde: Wie sieht es mit den Hardwareanforderungen aus... Ich hab vor einiger Zeitmal die 0.19er getestet, und das UI von Mythtv konnte mich da schon mal begeistern (vom Interface, der Konfiguration, etc.)... Weniger begeistern konnte mich allerdings mein Rechner... Ich verwende eine DVB-T-Budget-Karte, und hab einen 800er-Prozessor, da kam es zu zahlreichen "Zwangspausen"... Sieht es da jetzt besser aus, oder sollte ich bei meiner "selbstgestrickten" Lösung bleiben?
Von Michael Haas am Di, 12. September 2006 um 15:11 #
Nun ja. Ein 800Mhz-Prozessor der Athlon-/Pentium-3-Klasse dürfte knapp ausreichen. Die Aussetzer bei der Wiedergabe können durchaus durch den EIT Crawler verursacht worden sein, der die EPG-Daten über DVB-EIT sammelt. In 0.20 wurde das Problem entschärft.
Wenn die Performance dann immer noch nicht ausreicht, kannst du ja in den Wiedergabeeinstellungen noch den Decoder auswählen: "Standard" ist ffmpeg, "libmpeg2" soll wohl etwas ressourcenschonender sein. Mit bestimmten Grafikkarten, z.B. von Nvidia kannst du auch XvMC benutzen:
Ansonsten bliebe da noch die Möglichkeit, den Wiedergabe-Thread mit Echtzeitpriorität laufen zu lassen. Das bringt zwar nicht sehr viel, aber jedes bischen kann helfen. Weitere Vor- und Nachteile listet dir die offizielle Dokumentation auf .
Zu guter Letzt: wenn du MythTV selbst kompilierst, kannst du über einen Schalter für ./configure spezielle Optimierungen für deine CPU einschalten. Das kann auch einen kleinen Performance-Gewinn bringen.
Summa summarum: Ran den Speck, du kriegst das schon hin!
Da hier eh schon VDR und MythTV verglichen werden, paßt hier die Bemerkung rein, dass VDR, vornehmlich durch die Bildausgabe über die DVB-FF-Karte, sehr genügsam in Sachen Recourcen ist. 500 MHz sind ausreichend.
Von Michael Haas am Mi, 13. September 2006 um 14:52 #
Mein MythTV-Frontend im Schlafzimmer ist ein Pentium 3 mit 450Mhz, XvMC[1] sei Dank. Das Bild ist sogar flüssiger als auf meiner Wohnzimmer-Kiste (Celeron 2,4Ghz). Liegt wohl daran, dass ich einen anderen Deinterlacer einsetze...
Die Navigation in den Menüs ist etwas langsam. Mit einer PVR-150 (oder ähnlich) von Hauppauge bzw mit DVB-Hardware ließe sich vielleicht auch ein kombiniertes Frontend/Backend auf dem Rechner realisieren. Ich würde allerdings davon abraten, CPUs dieser Leistungsklasse sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Ich musste auch sehr viel experimentieren, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.
...USB 1.1 kompatibel ist (hat mein pc nur)
...OSS Treiber hat (soll auch auf PPC-Linux laufen)
...möglichst billig ist
Irgendwelche Tipps?
Ich denke, dass du für USB1.1 nur ziemlich miserable Bild-Qualität finden wirst. Ich hab die WinTV-Go und die Qualität ist absolut beschissen, obwohl der Ton sogar separat bei Klinken-Kabel übertragen wird...
Viele Grüße,
weissi
Sollte da was fehlen, gibt es nach meiner Erfahrung (mit kwintv und PCI Karte) einfach ein langsameres Refresh des Bildes = geringere Framerate.
Tip: solltest Du nicht sicher sein, kauf das Ding bei einem Händler mit gutem Kundendienst. (Jetzt ohne Schleichwerbung: bei Atelco kann man 28 Tage zurückgeben, ist aber etwas teurer als manche andere. Mach ich immer bei Problemfällen, wo ich erst testen muss.)
BTW. Die theoretische Maximum bei USB 1.1 Full-Speed von 12 Megabit pro Sekunde würde sogar für eine DVD reichen.
Die Box ist ansonsten immer eine Empfehlung wert, nicht mehr ganz so jung, auch kein Stick, hängt also ein Kabel dazwischen, wird aber von Linux out of the Box unterstützt, braucht dazu nicht mal eine extra zu besorgende Firmware.
Nur wie gesagt, nix für USB 1.1, sie wird da zwar gefunden, aber nicht mal ein Sendersuchlauf lässt sich starten (und bei dem kanns wohl an der Datenrate noch nicht eng werden), geschweige denn, dass man die MPEG-Streams über die Strippe reinkriegt.
Gibt es != Ist sinvoll
Nachdem ich diverse Seiten gestöbert habe, kam ich dann zu folgendem Ergebnis:
- Ja die Transferrate ist das Problem, das Bild wird also definitiv leiden
- Es gibt heute keine aktuellen USB-Sticks mehr, die überhaupt noch unter USB-1.1 laufen!
Alle DVB-x Karten, Boxen bzw. Sticks brauchen eine Firmware, meistens wird diese nachgeladen. Für die aktuellen Sticks ist in dieser Firmware aber eben kein Support von 1.1 mehr enthalten.
- Nur alte/gebrauchte Sticks unterstützen noch 1.1. Vielleicht findest Du ja einen, allerdings wird eben das Bild nicht gut sein.
Daher gibt es dann nur die Möglichkeit eine zusätzliche USB 2.0-Karte einzubauen. Gibts schon ab 12 im Laden für 2 Ports, über Online sicher noch günster.
Da aber die zusätzliche Karte eh einen PCI-Slot braucht, habe ich mich gleich für ne normale PCI-Karte entschieden.
Bin mir einfach sicher, daß das Empfangsmodul in einer Karte bessere Bausteine hat, als in so einem kleinen Stick untergebracht werden können. Außerdem kommt das ganze dann doch viel günstiger.
A propos OSS Treiber:
AFAIK gibt es keine einzige die Closed Source Treiber hat. Also entweder wird sie durch den Kernel unterstützt, oder sie geht gar nicht.
Aber ich hab keine Ahnung von DVB-T und evtl. Sendungen in HDTV usw. Aber für "normales" mpeg2 kodiertes Fernsehen reichen 10MBit aus.
Während bei Netzwerk von den 10Mb/s doch sicher 9 übrig bleiben, sieht die Bilanz bei USB schlimmer aus (echte Datenübertragung nach den Protokolloverhead).
Allerdings dürfte das auch nicht das richtige Bottleneck sein. Das liegt meist im USB-Chipsatz vom Mainboard vergraben, denn manchmal schaffen die gerade mal die Hälfte. Davon ist dann der Overhead noch abzuziehen.
http://www.linuxtv.org/wiki/index.php/Main_Page
Informier dich auch ob in deinem Empfangsbereich eine Zimmerantenne ausreicht oder ob du eine Dachantenne brauchst.
Ich kann dir den Hauppauge WinTV NOVA-T USB2 Stick empfehlen, es gibt aber auch ultra billige low-cost Modelle für weniger Geld die auch unter Linux laufen.
es gibt noch ein (MythTV-)Leben außerhalb des anglophonen Raumes. Auf http://www.mythwiki.de findet sich ein deutsches Wiki, unter http://de.mythtvtalk.com/forum/ kann man diskutieren und bei Problemen Hilfe finden - ebenfalls auf Deutsch.
Gruß,
Michael
ausserdem war es träge und nicht sonderlich stabil.
trotz alle dem ein guter ansatz und ich glaube in so einer frühen entwicklungsphase ist das auch in ordnung.
multimedia unter linux beginnt spass zu machen.
man wird sehen was die zukunft bringt.
zugegeben, eine erstinstallation ist meistens etwas hakelig, aber auch daran wird seit dem SOC gearbeitet.
wenn man in sachen mediacenter den focus auf TV legt, dann kommt man IMHO an mythtv nicht mehr vorbei, denn selbst ein gut gepatchtes VDR ist bei weitem nicht so flexibel...
Man kommt an VDR nicht vorbei wenn man den Fokus auf TV
und Musik legt.
Vor allem wenn es sich um DVB dreht.
Meine Anforderung ist hier: Keine lauten und stromfressenden Geräte als Frontend in allen Räumen.
Daher ist meine Installation: 1 Server im Keller mit 3 DVB-T-Karten und 4 MediaMVPs in den Räumen.
Hat zwar (noch) lang nicht die vielen Einsatzmöglichkeiten wie ein "echtes" FE wie MythTV - es gehen halt nur TV, Recorder und Radio (naja halt nicht bei DVB-T in de) - aber der WAF ist unschlagbar und es läuft problemlos.
Das geht aber nur mit dem VDR im Moment, das MythTV equivalent ist im Moment da nicht so stabil bzw. hat Probleme mit dem Live-TV.
auch bei uns war die Sendersuche etwas problematisch. Es lag aber am Empfang ... mit einer besseren Antenne ging es dann. Wir liegen allerdings am Rand der Zone für den Zimmerantennen-Empfang und deshalb ist der Empfang meist etwas schlecht.
Neben diesem kleinem Manko, dass man nicht MythTV zuschreiben darf, ist es wirklich ganz gut ... wobei es auch nach 0.20 noch einiges zu tun gibt.
Grüße, Birgit
Ich habe eine PVR-150 mit MythTV (davor eine Analogkarte ohne Encoderchip). Seit ca. 1 1/5 nehme ich damit jetzt schon Serien auf (insg. fast 1 Terabyte an komprimierten Videos) und mein MythTV macht nur sehr sehr selten Probleme. Ich bin wirklich sehr zufrieden.
Und MythTV befindet sich NICHT in einer frühen Entwicklungsphase, aktuell hat es die meist fertigen Features aller PC-Multimedia Systeme Out-of-the-Box. Jedes Modul für sich ist eine Freude, alleine die Einstellungen sind fantastisch.
Du musst nicht auf die Zukunft warten um zu sehen was kommt. Die Client/Server Architektur von MythTV zeigt bereits wohin die Reise geht.
Ach ja, bevor einer VDR vs. MythTV schreit: Bei mir im Haushalt gibts beides. Der VDR ist einfach die perfekte SettopBox, aber der MythTV ist in der Aufgabe des Videorekorders eindeutig besser.
Zur Kannalsuche: Diese hat leider auch im neuen MythTV noch ein paar kleine Probleme, aber wenn man sie 2 mal laufen läst (1mal normal, und einmal dann über alle gefunden Transponder) dann sollte es eigendlich gehen. Vieleicht ist das ja bis zum nächsten Release gefixt, und hoffentlich kommen dann auch ein paar der neuerungen des SOC wobei die meisten Projekte ja galube ich doch nicht fertig gestellt wurden (zumindest bei dem von mir am meisten erwarteten windows client sieht es so aus).
Nichts gegen den VDR, als SettopBox ist er super, aber er ist eben doch sehr zusammen gefrickelt.
Eine saubere C/S Architektur wie MythTV hat er nicht. Das Durchschalten durch 3 TV Karten (an verschiedenen Servern) ist einfach nett, ebenso die Aufnahmepriorisierung auf mehr als einen Server verteilt (wenn ein Sender gleichzeitig an mehreren Servern verfügbar ist).
Nicht zu vergessen die wirklich ausgezeichneten Aufnahmenoptionen generell von mythTV, bisher immernoch ungeschlagen.
Aber es stimmt, generell kann man eine Verteile Architektur auch mit dem VDR bauen, aber ich finde man merkt das er andere Stärken hat.
Wie ich oben schon geschrieben habe: Ein spezieller Anwendungsfall, aber für diesen fast schon ideal.
Ist sowas von Interesse?
Aber bei beiden Projekten ist der Hauptaugenmerk auf ein volles FE, man bekommt fast kaum Infos zu einem Setup wie mit der MediaMVP.
Viele könnten erst abgeschreckt werden daß sie immer einen ganzen PC in allen Schlafzimmern haben müssen und das ist ja nicht nötig.
In so einem Artikel würde ich weniger auf die Installation selbst eingehen, als auf die Beschreibung des Hardware-Aufbaus und der Funktionen, bzw. was halt nicht geht.
Vielleicht nicht wirklich was für Pro-Linux als für irgendwelche Media-Seiten.
Man kann generell nur sagen: Pro-Linux freut sich über jeden Artikel der geschrieben wird. Wenn du glaubst damit jemanden zu helfen (und das halte ich für korrekt
) dann schreib einfach etwas dazu auf, es gibt immer jemanden der genau diese Frage hat. Spätestens wenn jemand den Artikel über Google findet ist es das Wert gewesen. Und da PL ein gutes Google Ranking hat ist ein Auffinden eigentlich garantiert.
>Linux-Kinder, wenn ich das richtig sehe läuft keines von beiden auch nur auf einem anderen Unix.
Nicht ganz. Das Frontend von MythTV läuft auch auf Mac OS X, für Windows gibt es WinMyth und Tapeworm. Das sind dann aber zugegebenermaßen keine vollwertigen Lösungen. MythFrontend sollte außerdem auch auf den BSDs laufen, zumindest von OpenBSD weiß ich.
Das Backend gibt es ebenfalls für OS X, allerdings mit starken Einschränkungen - Aufnahme geht nur über Firewire und diese Option ist nur für die USA interessant. Obwohl, die neuen "network recorder" für IP-Streams sollten ebenfalls laufen.
Gruß,
Michael
Auch mit Sinn von Back- und Frontends bzw. deren jeweilige konkrete (!) Hardwareanforderungen.
Würde mich freuen
hab aber für den mediamvp noch keine ideale Lösung gefunden.
Wie sieht es mit den Hardwareanforderungen aus... Ich hab vor einiger Zeitmal die 0.19er getestet, und das UI von Mythtv konnte mich da schon mal begeistern (vom Interface, der Konfiguration, etc.)... Weniger begeistern konnte mich allerdings mein Rechner... Ich verwende eine DVB-T-Budget-Karte, und hab einen 800er-Prozessor, da kam es zu zahlreichen "Zwangspausen"...
Sieht es da jetzt besser aus, oder sollte ich bei meiner "selbstgestrickten" Lösung bleiben?
Wenn die Performance dann immer noch nicht ausreicht, kannst du ja in den Wiedergabeeinstellungen noch den Decoder auswählen: "Standard" ist ffmpeg, "libmpeg2" soll wohl etwas ressourcenschonender sein. Mit bestimmten Grafikkarten, z.B. von Nvidia kannst du auch XvMC benutzen:
Ansonsten bliebe da noch die Möglichkeit, den Wiedergabe-Thread mit Echtzeitpriorität laufen zu lassen. Das bringt zwar nicht sehr viel, aber jedes bischen kann helfen. Weitere Vor- und Nachteile listet dir die offizielle Dokumentation auf .
Zu guter Letzt: wenn du MythTV selbst kompilierst, kannst du über einen Schalter für ./configure spezielle Optimierungen für deine CPU einschalten. Das kann auch einen kleinen Performance-Gewinn bringen.
Summa summarum: Ran den Speck, du kriegst das schon hin!
Gruß,
Larry
Die Navigation in den Menüs ist etwas langsam. Mit einer PVR-150 (oder ähnlich) von Hauppauge bzw mit DVB-Hardware ließe sich vielleicht auch ein kombiniertes Frontend/Backend auf dem Rechner realisieren. Ich würde allerdings davon abraten, CPUs dieser Leistungsklasse sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Ich musste auch sehr viel experimentieren, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.
Gruß,
Michael
[1] http://www.mythtv.org/wiki/index.php/XvMC