Von devcitizen am Do, 14. September 2006 um 18:03 #
Greetings!
Da bin ich mir aber nicht so sicher, dass die Builder das nicht brauchen können. Die Gewinnspannen sind bestimmt nicht so riesig, da kann sich auch schon ein kleiner Aufschlag rechnen.
Die Gewinnspannen sind recht klein, Desktop-Systeme gibts ja bereits ab 299 Euro. Wenn da nur 3 Euro Gewinn dazukommen erhöht das die Gewinnspanne schon um einen Prozentpunkt. Imho ist Linspire für sowas wirklich geeignet. Jeder "normale" Mensch installiert sich Linux selber und spart die 10-20 Euro Aufschlag. Die einzigen die faire Gewinnspannen haben sind die grossen Discounter. Dort gibts aber auch nur selten 299 Euro-PCs. Auch AMD-CPUs sucht man vergeblich geschweige denn vorinstalliertes Linux.
jau stimmt. aber linspire gabs schon bei einigen pcs vorinstalliert, sogar in deutschland. bei real, vor einigen wochen hab ich zufällig n prospekt von den durchgeblättert und bin aus allen wolken gefallen, als ich gelesn hab, das da n linspire beiliegt.
Du bist kein BWLer, oder ? macht nichts ich auch nicht, Gott sei dank Bei einem verkauften 300 Euro-PC ist der Gewinn nicht 300 Euro. Denn der Gewinn ist, so munkelt der Unternehmer, die Differenz zw. Kosten und Verkaufspreis. Der Gewinn erhoeht sich also auch bei 3 Euro um einiges mehr, denn der Reingewinn bei einem 300 Euro-PC wird nicht sooooo umwerfend sein.
Du hast keine ahnung von mathe? Preis = 300 Kosten = 297
Gewinn ~ 1% bei 3 Euro mehr steigt der Gewinn um einen Prozentpunkt, von 1 auf 2. => Prozentpunkt != Prozent. Der Gewinn steigt um 100 Prozent aber um einen Prozentpunkt!
linspire hat ne wirklich geniale geschäftsidee. ok, in der linux-szene kommt der distributor nicht oft nicht so gut weg (distrowatch-skandal, root-rechte), aber interessant find ichs allemal. vor allem das click n' run konzept sehe ich als zukunftsweisend.
kennt übrigens jemanden, der komplett-pcs verkauft, welche "linux-proffed" sind: ich meine mit hardware, welche optimal durch linux unterstützt werden? obs nun proprietäre oder offene treiber sind, die das dig ansteuern ist mir egal. gibts so einen händler? evtl. auch in der schweiz?
jau, schau dir mal transtec an. www.transtec.de da gibts aktuelle technik zu nem guten preis ohne os, mit sled 10 (was genial sein soll, laut pl-test) win xp oder dualboot. aber zu verarbeitung kann ich leider nix sagen, hab nur deren anzeige demletzte gelesen. sieht ganz interessant aus. seriös...
Etliche PCs von Fujitsu-Siemens kann man mit Linux kaufen. Wir machen das hier sehr oft, da dann ziemlich sicher ist, das auch alles läuft. Meistens liegen dann eine ganze Reihe von Distributionen bei.
Allerdings muss es nicht immer klappen. Wir haben eine FSC V830 Workstation. Damit man dort das BIOS updaten kann, braucht man scheinbar Windows UND ein Diskettenlaufwerk. Wir haben natürlich nur mit Linux und ohne Diskettenlaufwerk gekauft. Die Workaround mit Freedos, Wine und was weiss ich nicht noch, ist eher nicht zu empfehlen.
Aber für den normalen Betrieb kann man die Dinger nur empfehlen. Die Verarbeitung ist Spitze. Bis jetzt hatten wir keine Ausfälle, selbst bei den Low-Budget X100(-3) keine Probleme.
Auch wenn man nur Linux und kein Disketenlaufwerk hat, ist es möglich ein Biosupdate zu machen. Einfach mit mkisofs eine CD erstellen, auf der über isolinux ein Dos-Image gestartet wird, dann noch das Flashprogramm und Biosdatei mit drauf und fertig ist das ganze. Das geht wunderbar.
Zitat:"vor allem das click n' run konzept sehe ich als zukunftsweisend"
Hast Du schon einmal Zeroinstall in Aktion gesehen ? DAS ist die Killer Applikation für Linux. Leider hat noch niemand eine Geschäftsidee daraus entwickeln können...
Von euro scheck am Do, 14. September 2006 um 21:28 #
"Das Geld soll vierteljährlich in Form von Schecks ausbezahlt werden."
Die USA sind ja so ein rückständiges Land, manchmal ist es nicht zu glauben.
Ich wundere mich immer wieso alle Welt auf USA schaut, Verhältnisse wie in der dritten Welt: Ein paar Capital-Lords haben das sagen und der Rest lebt im Elend.
Von Lord Homer am Do, 14. September 2006 um 23:34 #
Ja echt, Schecks vierteljährlich auszahlen ist echt dritte Welt. Wir sollten unsere Marine lieber zu Ländern schicken, die Schecks vierteljährlich auszahlen...
Es ist nicht wichtig, dass dem Händler Linux schmackhaft gemacht wird, sondern dem Verbraucher. Besteht ein höheres Interesse an Linux seitens des Käufers, wird der Einzel- bzw. Großhandel schon darauf reagieren. Linspire wäre vielleicht besser beraten, das Geld in Werbung zu investieren, vielleicht ein schicker Kinospot, oder so.
Von Anarchist am So, 17. September 2006 um 18:36 #
Werbung bringt da nichts, zu teuer und kaum Wirkung. Die Zeitungen sind doch dauernd mit Meldungen über Linux voll. (Die wenig informatiev und meistens Fehlerbelastet sind...) Langfristig werden die sich eh ein neues Geschäftsfeld suchen müssen, Linux und da für bezahlen, dass passt nicht zusammen, Linux ist kostenlos, da könnte der Einstieg in Hardwareentwicklung eine Möglichkeit sein. Die jetzige Idee halte ich für gut, Spar-DAUs bekommen ihreh günstigen FertiginstalliertPC und WindoofDAUs haben Linux zusätzlich gleich mit drauf, besser geht es nicht, wenn diese Distribution auch noch gut sein sollte, sind wircklich alle Anreize ausgenutzt (ohne zu teure Werbung).
Da bin ich mir aber nicht so sicher, dass die Builder das nicht brauchen können.
Die Gewinnspannen sind bestimmt nicht so riesig, da kann sich auch schon ein kleiner Aufschlag rechnen.
Aber Linspire?
:-)
Bye
Roland
Imho ist Linspire für sowas wirklich geeignet. Jeder "normale" Mensch installiert sich Linux selber und spart die 10-20 Euro Aufschlag. Die einzigen die faire Gewinnspannen haben sind die grossen Discounter. Dort gibts aber auch nur selten 299 Euro-PCs. Auch AMD-CPUs sucht man vergeblich geschweige denn vorinstalliertes Linux.
Spekulationen(egal in welche Richtung) sind so sowieso obsolet, solane man da keinen wirklcihen Einblick hat.
Bei einem verkauften 300 Euro-PC ist der Gewinn nicht 300 Euro. Denn der Gewinn ist, so munkelt der Unternehmer, die Differenz zw. Kosten
und Verkaufspreis. Der Gewinn erhoeht sich also auch bei 3 Euro um einiges mehr, denn der Reingewinn bei einem 300 Euro-PC wird nicht sooooo umwerfend sein.
Preis = 300
Kosten = 297
Gewinn ~ 1%
bei 3 Euro mehr steigt der Gewinn um einen Prozentpunkt, von 1 auf 2.
=> Prozentpunkt != Prozent. Der Gewinn steigt um 100 Prozent aber um einen Prozentpunkt!
Düse hat recht.
kennt übrigens jemanden, der komplett-pcs verkauft, welche "linux-proffed" sind: ich meine mit hardware, welche optimal durch linux unterstützt werden? obs nun proprietäre oder offene treiber sind, die das dig ansteuern ist mir egal. gibts so einen händler? evtl. auch in der schweiz?
da gibts aktuelle technik zu nem guten preis ohne os, mit sled 10 (was genial sein soll, laut pl-test) win xp oder dualboot.
aber zu verarbeitung kann ich leider nix sagen, hab nur deren anzeige demletzte gelesen. sieht ganz interessant aus. seriös...
Gruß
Allerdings muss es nicht immer klappen. Wir haben eine FSC V830 Workstation. Damit man dort das BIOS updaten kann, braucht man scheinbar Windows UND ein Diskettenlaufwerk. Wir haben natürlich nur mit Linux und ohne Diskettenlaufwerk gekauft. Die Workaround mit Freedos, Wine und was weiss ich nicht noch, ist eher nicht zu empfehlen.
Aber für den normalen Betrieb kann man die Dinger nur empfehlen. Die Verarbeitung ist Spitze. Bis jetzt hatten wir keine Ausfälle, selbst bei den Low-Budget X100(-3) keine Probleme.
Michael
Das geht wunderbar.
Hast Du schon einmal Zeroinstall in Aktion gesehen ? DAS ist die Killer Applikation für Linux. Leider hat noch niemand eine Geschäftsidee daraus entwickeln können...
von Schecks ausbezahlt werden."
Die USA sind ja so ein rückständiges Land,
manchmal ist es nicht zu glauben.
Ich wundere mich immer wieso alle Welt auf USA
schaut, Verhältnisse wie in der dritten Welt:
Ein paar Capital-Lords haben das sagen und der
Rest lebt im Elend.
Es ist nicht wichtig, dass dem Händler Linux schmackhaft gemacht wird, sondern dem Verbraucher. Besteht ein höheres Interesse an Linux seitens des Käufers, wird der Einzel- bzw. Großhandel schon darauf reagieren. Linspire wäre vielleicht besser beraten, das Geld in Werbung zu investieren, vielleicht ein schicker Kinospot, oder so.
Die Zeitungen sind doch dauernd mit Meldungen über Linux voll.
(Die wenig informatiev und meistens Fehlerbelastet sind...)
Langfristig werden die sich eh ein neues Geschäftsfeld suchen müssen,
Linux und da für bezahlen, dass passt nicht zusammen, Linux ist kostenlos,
da könnte der Einstieg in Hardwareentwicklung eine Möglichkeit sein.
Die jetzige Idee halte ich für gut, Spar-DAUs bekommen ihreh günstigen
FertiginstalliertPC und WindoofDAUs haben Linux zusätzlich gleich mit drauf,
besser geht es nicht, wenn diese Distribution auch noch gut sein sollte,
sind wircklich alle Anreize ausgenutzt (ohne zu teure Werbung).