Software::Kernel
Kernel 2.6.18 freigegeben
Die Version 2.6.18 des Linux-Kernels steht ab sofort auf dem Server des Projektes und allen Mirrors zum Download bereit.
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Linus Torvalds, Initiator des Linux-Kernels
Die neue Version erfuhr im Vergleich zum Kernel 2.6.17 eine Vielzahl von Änderungen. Die Entwickler verbesserten vor allem den Scheduler des Kernels. Auch die Locking-Mechanismen des Kernels wurden einer Überarbeitung unterzogen.
Zu den weiteren Verbesserungen des Kernels zählen darüber hinaus neue Device-IDs in diversen Treibern. Ferner unterstützt der Kernel Cypress CY7C63xxx Micro-Controller, LAN83C185-Chips von SMSC und Hauppauge WinTV PVR USB2. Das Netfilter-Framework unterstützt das Session Initiation Protocol (SIP). Eine weitere Neuerung stellt ein alternatives Handling von Netzwerkpaketen dar. Die unter dem Namen GSO (Generic Segmentation Offload) vorgestellte Funktionalität soll das Handling von Paketen mit Hardware erleichtern, die vom Hause aus kein TCP Segmentation Offload unterstützt. Ab sofort lassen sich darüber hinaus Kernel-Header durch »make headers_install« installieren. Die Funktion hat gegenüber einem simplen Kopieren den Vorteil, dass sie die Header von unnötigem Ballast befreit.
Kernel 2.6.18 kommt auch mit einem neuen IRQ-Subsystem, das laut Aussagen der Entwickler das Behandeln von Interrupts erheblich vereinfachen soll. Eine Liste aller Änderungen enthält das sehr ausführliche, rund 97.000 Zeilen lange Changelog.
Die aktuelle Version kann ab sofort vom Server kernel.org sowie dessen Mirrors in Form von Patches (bz2 5,5 MB; gz 6,8 MB) oder tar-Paketen (bz2 40 MB; gz 51 MB) heruntergeladen werden.