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Do, 21. September 2006, 17:03

Software::Distributionen::Debian

Dunc-Tank will Debian-Release-Manager bezahlen

Ob eine Bezahlung von Debian-Entwicklern die pünktliche Veröffentlichung der neuen Version der Distribution fördern kann, will das Projekt »Dunc-Tank.org« herausfinden.

Dunc stellt sich als Organisation dar, die von den bekannten Entwicklern und Open-Source-Aktivisten Anthony Towns (derzeitiger Debian-Projektleiter), Steve McIntyre (derzeit Assistent von Towns), Ted Ts'o (Kernel-Hacker), Joey Hess und Raphaël Hertzog gebildet wird. Erstes und vielleicht auch einziges Projekt von Dunc ist es, Debian 4.0 termingerecht zu veröffentlichen. Um dieses Ziel, die Freigabe von Etch am 4. Dezember, zu erreichen, sollen die beiden Release-Manager Steve Langasek und Andi Barth bezahlt werden, um jeweils einen Monat lang ganztägig an Debian arbeiten zu können.

Nach den bisherigen Informationen sollte es möglich sein, den Termin zu halten, erstmals seit Version 1.3. Das Team ist sich aber bewusst, dass noch viel Arbeit nötig ist, um die Release-Kriterien zu erfüllen. Ohne einen korrekt funktionierenden Installer, funktionierende Infrastruktur für Sicherheitsupdates, Fertigstellung der Distribution für alle vorgesehenen Architekturen und niedrige Zahl von Release-relevanten Fehlern wird es keine Freigabe von Etch geben.

Die Finanzierung der beiden Debian-Release-Manager soll durch Spenden ermöglicht werden. Wer eine Spende machen will, sollte dies unter der Email-Adresse pledge-etch-release@dunc-tank.org mitteilen. Zum jetzigen Zeitpunkt sollen noch keine Spenden gezahlt werden, da Dunc noch keine entgegennehmen kann. Zuerst soll geklärt werden, ob Dunc als Projekt der Debian-Dachorganisation Software in the Public Interest (SPI) anerkannt wird. In diesem Fall könnten die Spenden über SPI laufen. Die Frage soll in einer Woche entschieden sein.

Andere Möglichkeiten, Debian zu helfen, sind dem Projekt zufolge das Beitragen von Arbeit durch Bearbeiten von Fehlermeldungen und das Verbreiten von Informationen über Debian und Dunc-Tank.

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