Also die MPL behandelt Namensrechte sehr ausführlich (konkret schliesst sie aus), die Namensrechte liegen klar bei der Mozilla Foundation. Somit muss man immer fragen wenn man "mozilla", "firefox" etc verwendet. Ausser bei den offiziellen Binaries. Ich wüsste mal gerne wie das bei der GPL aussieht speziell "linux" welches ja bekanntlich auch geschützt ist. Dürfte Torvalds Distributoren die Verwendung des Names "Linux" verbieten?
na wenn ich mir vorstelle alle entwickler hätten namensrecht an gtk, glib, etc. und die distros müssten nun die Pakete umbennen um dem zu genügen wäre das ein übles Chaos.
Das hat nichts mit Chaos zu tun. Die Klärung der Namensrechte dient einzig zum Schutz vor böswilligen Markenanmeldungen etc.. Schlimm, daß so etwas nötig ist, aber das ist die Welt in der wir leben.
Daß die Mozilla-Foundation keine Backports der Sicherheitspatches erlaubt, ist natürlich ziemlich engstirnig und völlig überzogen. Inwieweit dieser Position evtl. rechtliche Bestimmungen zugrunde liegen, kann ich allerdings nicht sagen.
Das hat nichts mit Mozilla zu tun. Wie bereits im Beitrag beschrieben, sind auch die Debian-Entwickler was die Namensrechte anbetrifft sehr rigide. Unfrei, um es konkret zu sagen. Sie meckern zwar bei Firefox, dass das Logo nicht frei sei, bei ihnen ist es aber genauso. Genauso würden sie auch dagegen vorgehen, wenn jemand Debian auf die Schachtel klatscht und drinnen aber munter Fedora, Mandriva und Suse vermischt. Im Übrigen hat nicht nur Debian oder Mozilla Einschränkungen bei der Nutzung der Namensrechte. Auch Red Hat oder Mandriva gestatten es nicht, dass ihr Name auf Fremdprodukten steht. Nur so, als Beispiel...
Von Sebastian am Di, 26. September 2006 um 15:25 #
Mozilla hat mal angeboten, dass sie das Produkt dann einfach "Mozilla Firefox for Debian" nennen sollen, und gut is. Aber diese Kofferkinder sind nicht bereit, das Markenrecht zu respektieren.
Mozilla bleibt außerdem gar nichts anderes über, als genau das zu tun, da sie sonst die Rechte an der Marke "Firefox", dem Logo etc verlieren könnten. Die *müssen* das tun. Und ein halbes Jahr mit einer weiteren Forderung zu warten ist ohnehin schon sehr sehr fair.
Die sollen sich lieber am Release-Prozess von Mozilla direkt beteiligen, wenns Bugs gibt, die sie unbedingt ausgebessert haben wollen.
Jedenfalls stellt sich Debian so definitiv selbst ins Abseits und verprasst unnötige Ressourcen, die sie ohnehin nicht haben.
> Mozilla hat mal angeboten, dass sie das Produkt dann einfach "Mozilla Firefox for Debian" nennen sollen, und gut is.
Wann und wo soll das gewesen sein? Aus Markenrechtlichersicht geht das nämlich auch nicht. Entweder Firefox, oder nicht Firefox. Halbe Sachen gibt es nicht.
Die Option "official-branding" ist standardmäßig aus! Debian muss die mit Absicht eingeschaltet haben, obwohl das (glaube ich zu wissen) sogar autoconf darauf hinweist, dass man die option "official-branding" nur mit Genehmigung der Mozilla Foundation verwenden darf.
Ich nehme das Firefox-Plugin Add-Block Plus. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, was hieran noch wensentlich verbessert werden könnte. Die Ergebnisse sind eigentlich ohne nachjustieren fast perfekt.
Von Rumpelstielzchen am Di, 26. September 2006 um 20:50 #
Also wirklich gut ist eigentlich nur so etwas wie Privoxy. Da ist dann ein Proxy zwischen Server und Client geschaltet der das schlimmste verhindern kann.
Viel wichtiger als nicht mehr von den Werbung genervt zu werden ist mir die Privatsphäre. Denn es wird inzwischen mit Werbebannern die von fremden Servern geladen werden jede Menge Tracking betrieben. Die sind inzwischen so eine Art Cookie Ersatz.
Was den Speicherhunger betrifft, kann ich nur zustimmen.
Bezüglich intuitiver, kann man geteilter Meinung sein. Ist doch eher subjektiv zu betrachten. Ich würde den Firefox eher intuitiver betrachten.
Der Ad-Blocker von Epiphany ist nach meiner Auffassung zu löchrig. Deswegen habe ich meinen Versuch mit diesem Browser wieder aufgegeben und bin zu Firefox zurückgekehrt. Nutze hier das Add-In Add-Block Plus, welches seine Aufgabe zu 99,99 % bisher erfüllt hat.
Konqueror kommt im Gegensatz zu Firefox auch mit mehr als drei Bildern pro Webseite klar, ohne unbenutzbar langsam zu werden (Originalversion von mozilla.com). Für Webforen z.B. mit ihren Millionen Smilies habe ich Firefox echt aufgegeben.
Klar Ubuntu klaut ja auch bei debian! Andere distros haben auch veränderte firefüchse, aber soweit mir bekannt haben fedora und suse das mit mozilla abgeklärt.
nein tut es nicht. ubuntu basiert (wie viele andere distributionen auch) auf debian. aber das wort "klaut" damit in verbindung zu bringen ist defintiv falsch, denn ubuntu macht nichts illegales, sondern was vollkommen normales in der opensource welt.
Für mich wäre es ein Grund, Debian nicht mehr zu verwenden. Die Klugscheißer dort spielen sich auf, als seien sie die Hüter des Heiligen Grals und würden über den Gesetzen stehen.
Meckern und klugscheißen tun die Leute von Mozilla. Nein, sie wollen nur das, was auch Debian durch seine Software in the Public Interest geschützt haben möchte - dass keiner einen Bastard erstellt und ihren Namen dafür missbraucht. Den Debianern steht immer noch frei einen anderen Namen zu nehmen.
Mir ist diese extreme Politik von Debian aber auch oft unverständlich. Da gibt es extra Bugfix-Releases von den Entwicklern, sogar für ältere Versionen (z.B. 1.0.8) die sich NUR auf Sicherheitslücken oder eben Bugs beziehen und Debian schreibt den selben Code(?) nochmal neu und verpackt das in 1.0.2-sarge-1.0.8 (oder ähnlich), womöglich lassen sie noch die Bugfixes weg und beschränken sich nur auf die kritischen Sicherheitslücken, um auch ja nicht zu viel zu verändern und möglicherweise neue Fehler zu erzeugen. Wozu sind denn Bugfixes da?! Doch genau um Fehler zu beheben, die dann endlich gefunden wurden. Falls dadurch wieder Seiteneffekte auftreten (was ich in diesem Fall für unwahrscheinlich halte, man darf mich korrigieren), werden die eben wieder gefixt.
Ich würde mir da von Debian bei manchen Programmen mehr Vertrauen in die Original-Versionen wünschen. Die Änderungen im Code können sie ja trotzdem genauestens verfolgen und prüfen.
n ja, sie wollen halt an den stabilen Releases möglichst wenig verändern. Stell Dir den Fall vor, daß ein (nicht sicherheiskritischer) Bug repariert wird und dann der Workaround in einer Drittanwendung nicht mehr funktioniert....
Und da lässt man lieber die Bugs drin, die man bereits kennt? Wer sagt denn, dass die nicht auch zu Problemen mit anderen Anwendungen führen?
Siehe z. B. den Bug in libfreetype, der zu Problemen mit OpenOffice führt. "Aber lieber nicht fixen! Möglicherweise treten danach ja noch mehr Probleme auf." --> ?!?!
Sorry, aber diese Ansicht kann ich nicht verstehen.. Fehler sind zum Beheben da, und wenn nach dem Fehler wieder ein Fehler auftritt, muss dieser eben auch gefixt werden.
Bei größeren und unüberschaubaren Programmen ist es wieder was anderes, aber kleinere Bugfixes sollten IMHO durchaus auch eingespielt werden (dürfen).
Bei Distributionen kommt es einfach mehr darauf an das die gesamte Distribution stabil bleibt. Es ist besser auf einige kleine (sprich nicht sicherheitsrelevante) Fehlerkorrekturen zu verzichten anstatt das Risiko einzugehen die Gesamte Distribution über die Hintertür instabil zu machen. Der Wert gut getesteter Systeme ist sehr hoch!
Dann wundert es mich, dass die Enterprise-Systeme auch die Fixes von Mozilla übernehmen und nicht selbst daran rumschrauben wie Debian. Oder legen die keinen Wert auf Stabilität?
Von Irgendso ein Typ am Di, 26. September 2006 um 19:05 #
Was hier aber immer wieder vollkommen unter den Tisch gekehrt wird ist die Frage nach der Ebene. Es ist wohl ein Unterschied ob ich was in einer Bibliothek ändere (viele Programme hängen davon ab => kritisch) oder in einem Anwenderprogramme ändere. Im letzteren Fall kann es zu Problemen in max. einem Programm kommen.
Hier wird schon wieder unterstellt, das Debian stabil ist. Das einzige stabil was Debian zusammenbringt ist Stagnation oder anders formuliert es ändert sich nichts mehr. Das ein Debian stabil im Sinne vonn stürzt nicht ab ist, halte ich für ein Gerücht. Wie kann eine Distribution stabil sein wenn die Bugfixes immer Wochen und Monate nach den Orginalveröffentlichungen herauskommen? Gerade für einen Webbrowser ist das ein Sicherheitsrisiko! Von so kleinen Fußangeln wie der fehlenden deutschen Sprachunterstützung die dann nochmal Wochen braucht mal abgesehen. Für Serverapplikationen mag das anders sein aber ein Debian Desktop ist weder besonders absturzsicher noch resistent gegen Malware.
> Für Serverapplikationen mag das anders sein aber ein Debian Desktop ist weder besonders absturzsicher noch resistent gegen Malware.
Debian Stable ist ja auch für Server ausgelegt, du Witzbold. Wenn du's aktuell und sicher magst, dann nimm dich Testing/etch oder besser gleich Unstable/sid. dann bist du sogar aktueller als Ubuntu.
aptitude hat zumindest mir gestern oder vorgestern das Upgrade des Kernels auf Version 2.6.18 empfohlen.
Firefox a la Debian oder Ubuntu hat furchtbar viele Abhängigkeiten (im Hinblick auf Gnome- und GTK-Bibliotheken). Wenn man da z.B. den Firefox-1.0.x-Zweig gegen den Firefox-1.5.x-Zweig austauschen wollte, müßte man gleich einen großen Teil der ganzen Distro ersetzen. Aber wo ist das Problem? Es hindert Dich niemand daran, die jeweils aktuellste Firefox-Version von mozilla.org bzw. mozilla.com downzuloaden und zu installieren. Das funktioniert einbahnfrei. Du kannst auch gleich den "Minefield"-Firefox benutzen. Nur zu! Von daher würde es auch nichts schaden, wenn man Firefox gleich komplett aus Debian verbannt. Der alte Mozilla oder der neue Seamonkey reichen doch vollkommen. Denn einmal ehrlich: Wo ist denn der Unterschied zwischen dem Firefox-Browser und dem Mozilla-Browser-only-Package in Debian (das in Zukunft wohl durch Seamonkey ersetzt werden wird)? Richtig: Nichts als argumentationsfreier Hype und jede Menge PR.
Niemand redet davon, dass 1.0 durch 1.5 ersetzt werden soll. Ich beziehe mich lediglich auf Bugfix-only-Releases z.B. von 1.0.2 auf 1.0.3. Viele andere Programme (und viele davon auch nicht systemkritisch) unterscheiden doch ähnlich zwischen Feature- und Bugfix-Releases. Im Einzelnen muss man das natürlich individuell entscheiden, aber bei Firefox z.B. waren die Changelogs bei besagten Releases soweit ich mich erinnere recht klein.
Und mit deiner Argumentation könnte man wohl einen sehr großen Teil der Debian-Pakete gleich weglassen. Schön fände ich natürlich, wenn sich endlich mal ein universelles Paketformat durchsetzen würde, aber das ist ein anderes Thema... Der Vorteil am Distro-Paket ist doch, dass man alle Programme zentral verwalten, installieren, upgraden und deinstallieren kann.
Das mit dem "Pakete weglassen" ist übrigens keine so schlechte Idee, man muß dabei halt behutsam vorgehen. Woody hatte ja 7 CDs, Sarge hat mittlerweile 14. Wenn diese Mozilla-Firma halt auf Ihrem Standpunkt beharren sollte und Debian das partout nicht wollen würde, dann bliebe wirklich nur noch die Entfernung des Firefox-Pakets. Mit Seamonkey gibt es ja solche Probleme wohl nicht. Und so viele Newbies, die jetzt unbedingt Firefox haben müssen und deswegen sogar die Distro wechseln würden, benutzen Debian ja nicht. Die meisten Debian-Nutzer kommen auf ihren Debiansystemen wahrscheinlich auch ohne Firefox aus, schließlich brauchen Server keine GUI.
Von Fragender am Mi, 27. September 2006 um 08:45 #
Ich mein das ganze ist eher ein grundsetzliches Problem. Wenn ich in einem Web-Browser was änder und dann mein System instabile wird. Ist doch noch was mehr faul als nur im Web-Browser. oder?
Nein, ist es nicht. Es liegt ganz allein daran, wie Firefox "gemacht" wurde, und da können Debian und Ubuntu ja tun und lassen, was sie wollen. Wie gesagt, man kann sich immer den neuesten Firefox von mozilla.com herunterladen und installieren. Das funktioniert und ist eine der einfachsten Linux-Installationen überhaupt.
Könnte man sich nicht darauf einigen, daß man das Ding dann statt Mozilla Firefox einfach Debian Firefox nennt? Das fände ich irgendwie das einfachste. Oder geht es bei den Problemen nur um den Namen Firefox und nicht um Mozilla Firefox?
Wenn du schon mal firefox compiliert hättest dann wüsstes du, dass "official-branding" standardmässig aus ist dafür werden dann glaube ich jeweils die releasenamen verwendet. "Firefox" ist genauso geschützt wie "Mozilla"
dass es hier mal Troubel gibt. Jaja, wir patchen alles von OO bis FF, hauptsache, die Idiologie wird zu 100 % vertreten und einem User ist es nicht gestattet, die neuesten Features seiner Desktop-Applikation zu nutzen. *grummel* Und komme mir keiner mit 6 Monatigen Upgrade-Orgien!
Aus diesem Grund ist ja auch Ubuntu auf dem Desktop weiter verbreitet als Debian.
Ein System auf Basis von Debian, mit aktuelleren Paketen und einer einheitlichen Oberfläche (= jede Installation ist gleich; wichtig für einfache Hilfe durch die Community).
Von thomas001 am Mi, 27. September 2006 um 15:38 #
meine ubuntu installation ist garantiert nicht gleich was der alles standardmaessig fuer mist installiert hat und was da gefehlt hat,aber zum glueck gibts ja apt-get remove,debfoster und co und zu der aktualitaet,ich hab hier grade edgy laufen,was ja doch bald rauskommen soll,soviel beta und svn suffixe an den paketnamen hab ich noch nie erlebt ob das jetzt so erstrebenswert ist...ein testing ist auch nicht sehr unaktuell aber dafuer bei weiten getesteter
treuer Debian-Anhänger, aber die Kritik ist berechtigt. Außerdem habe ich Sorge, daß das Debian-Projekt nicht über die Personalressourcen verfügt um sich wesentlich vom Firefox-Projekt abzukoppeln. Man sollte eher die Synergieeffekte nützen.
Von thomas001 am Di, 26. September 2006 um 19:56 #
>Laut Connor wäre es den Debian-Entwicklern gleichermaßen ein Dorn im Auge, wenn Drittentwickler das offizielle Debian-Paket > massiv verändern und es später unter seiner Originalbezeichung vertreiben würden.
Von Anonymous Coward am Di, 26. September 2006 um 20:18 #
Was bist DU denn für ein Vollspaten? Wer hier "rumscheißt" ist eindeutig die Mozilla Corporation, dein Textverständis ist ein typisches Beispiel für die PISA-Generation! Aber Hauptsache man konnte mal wieder Debian bashen, gelle? Für die Leute, die's unbedingt brauchen, gibt es übrigens ein non-free-Repository, also wo ist das Problem? Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die FRESSE HALTEN!
Von Brother John am Di, 26. September 2006 um 22:20 #
Du solltest dir deine großbuchstabigen Worte selbst zu Herzen nehmen. Die Sache ist doch so einfach: Entweder hält Debian sich an die Regeln, die von der Mozilla Foundation in Sachen Firefox aufgestellt wurden, oder sie lassen die Finger ganz davon. Dass du hier die Meinung vertrittst, Debian dürfe Mozillas Rechte verletzten, DAS ist geistiger Dünnschiss.
Von Anonymous Coward am Di, 26. September 2006 um 22:32 #
Du solltest ein Posting auch lesen und verstehen, bevor Du darauf antwortest. Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Debian das Recht hätte, die Rechte der Firefox-Entwickler zu verletzen. Ich habe lediglich das sinnlose Debian-gebashe kritisiert, welches der OP an den Tag gelegt hat und welches schlicht fehl am Platze war, da es im konkreten Fall überhaupt nicht um irgendwelche Probleme bzgl. Firefox' Status als freie Software fing (technisch gesehen finde ich das Vorgehen von Debian bzgl. der Patches übrigens ziemlich dämlich, aber das nur am Rande)
Von Brother John am Mi, 27. September 2006 um 01:12 #
Zumindest sind wir uns einig, dass der OP nicht gerade höchst Lesenswertes abgelassen hat.
> Du solltest ein Posting auch lesen und verstehen, bevor Du darauf antwortest. Mm-hmm.
> [Anonymous Coward] Debian-gebashe kritisiert, [...] welches schlicht fehl am Platze war, da es im konkreten Fall überhaupt nicht um irgendwelche Probleme bzgl. Firefox' Status als freie Software fing > [Artikel] Debian entfernte allerdings das Logo, da es nicht frei sei Lesen? Verstehen? Oder ist das Logo etwa kein Bestandteil von Firefox?
> Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Debian das Recht hätte, die Rechte der Firefox-Entwickler zu verletzen. Nein?
> Wer hier "rumscheißt" ist eindeutig die Mozilla Corporation Klingt doch genau danach. Hast du nicht gemeint? Dann bin ich wohl auch so ein PISA-Fall. Oder fängt Leseverständnis doch schon beim Autor an? ...
Das steht allein in der EULA.
Sind die Lizenzen damit inkompatibel?
Ja, er hat ja die Namenrechte, dass hat aber mit der GPL nichts zu tun.
Daß die Mozilla-Foundation keine Backports der Sicherheitspatches erlaubt, ist natürlich ziemlich engstirnig und völlig überzogen. Inwieweit dieser Position evtl. rechtliche Bestimmungen zugrunde liegen, kann ich allerdings nicht sagen.
Mozilla bleibt außerdem gar nichts anderes über, als genau das zu tun, da sie sonst die Rechte an der Marke "Firefox", dem Logo etc verlieren könnten. Die *müssen* das tun. Und ein halbes Jahr mit einer weiteren Forderung zu warten ist ohnehin schon sehr sehr fair.
Die sollen sich lieber am Release-Prozess von Mozilla direkt beteiligen, wenns Bugs gibt, die sie unbedingt ausgebessert haben wollen.
Jedenfalls stellt sich Debian so definitiv selbst ins Abseits und verprasst unnötige Ressourcen, die sie ohnehin nicht haben.
Wann und wo soll das gewesen sein? Aus Markenrechtlichersicht geht das nämlich auch nicht. Entweder Firefox, oder nicht Firefox. Halbe Sachen gibt es nicht.
Debianox, Mozebian, Mozebianox, Fox de Debian, Vincente Fox, ...
..es gibt doch so schön viele Alternativen.
Und Sourcen behalten, um Patches draufspielen zu können.
Meine Empfehlung: Epiphany -> weniger Speicherhungrig als FF, intuitiver und besitzt den besten Ad-Blocker, den ich bisher gesehen habe.
Viel wichtiger als nicht mehr von den Werbung genervt zu werden ist mir die Privatsphäre. Denn es wird inzwischen mit Werbebannern die von fremden Servern geladen werden jede Menge Tracking betrieben. Die sind inzwischen so eine Art Cookie Ersatz.
Was den Speicherhunger betrifft, kann ich nur zustimmen.
Bezüglich intuitiver, kann man geteilter Meinung sein. Ist doch eher subjektiv zu betrachten. Ich würde den Firefox eher intuitiver betrachten.
Der Ad-Blocker von Epiphany ist nach meiner Auffassung zu löchrig. Deswegen habe ich meinen Versuch mit diesem Browser wieder aufgegeben und bin zu Firefox zurückgekehrt. Nutze hier das Add-In Add-Block Plus, welches seine Aufgabe zu 99,99 % bisher erfüllt hat.
Schon lange dabei! Ich benutze keinerlei Mozilla-Produkte!
Whatever-x.y reicht mir völlig, ist ressourcenschonender und stürzt auch seltener ab!
nein tut es nicht.
ubuntu basiert (wie viele andere distributionen auch) auf debian. aber das wort "klaut" damit in verbindung zu bringen ist defintiv falsch, denn ubuntu macht nichts illegales, sondern was vollkommen normales in der opensource welt.
ORLY?
Meckern und klugscheißen tun die Leute von Mozilla.
Nein, sie wollen nur das, was auch Debian durch seine Software in the Public Interest geschützt haben möchte - dass keiner einen Bastard erstellt und ihren Namen dafür missbraucht. Den Debianern steht immer noch frei einen anderen Namen zu nehmen.
Paßt zum Speicherbedarf und dem trägen Verhalten. Außerdem bleibt so das Kürzel 'FF' erhalten.
Wozu sind denn Bugfixes da?! Doch genau um Fehler zu beheben, die dann endlich gefunden wurden. Falls dadurch wieder Seiteneffekte auftreten (was ich in diesem Fall für unwahrscheinlich halte, man darf mich korrigieren), werden die eben wieder gefixt.
Ich würde mir da von Debian bei manchen Programmen mehr Vertrauen in die Original-Versionen wünschen. Die Änderungen im Code können sie ja trotzdem genauestens verfolgen und prüfen.
Joe
Siehe z. B. den Bug in libfreetype, der zu Problemen mit OpenOffice führt.
"Aber lieber nicht fixen! Möglicherweise treten danach ja noch mehr Probleme auf." --> ?!?!
Sorry, aber diese Ansicht kann ich nicht verstehen.. Fehler sind zum Beheben da, und wenn nach dem Fehler wieder ein Fehler auftritt, muss dieser eben auch gefixt werden.
Bei größeren und unüberschaubaren Programmen ist es wieder was anderes, aber kleinere Bugfixes sollten IMHO durchaus auch eingespielt werden (dürfen).
Joe
Es ist besser auf einige kleine (sprich nicht sicherheitsrelevante) Fehlerkorrekturen zu verzichten anstatt das Risiko einzugehen die Gesamte Distribution über die Hintertür instabil zu machen.
Der Wert gut getesteter Systeme ist sehr hoch!
Es ist wohl ein Unterschied ob ich was in einer Bibliothek ändere (viele Programme hängen davon ab => kritisch) oder in einem Anwenderprogramme ändere. Im letzteren Fall kann es zu Problemen in max. einem Programm kommen.
Debian Stable ist ja auch für Server ausgelegt, du Witzbold.
Wenn du's aktuell und sicher magst, dann nimm dich Testing/etch oder besser gleich Unstable/sid. dann bist du sogar aktueller als Ubuntu.
aptitude hat zumindest mir gestern oder vorgestern das Upgrade des Kernels auf Version 2.6.18 empfohlen.
Aber wo ist das Problem?
Es hindert Dich niemand daran, die jeweils aktuellste Firefox-Version von mozilla.org bzw. mozilla.com downzuloaden und zu installieren. Das funktioniert einbahnfrei.
Du kannst auch gleich den "Minefield"-Firefox benutzen. Nur zu!
Von daher würde es auch nichts schaden, wenn man Firefox gleich komplett aus Debian verbannt. Der alte Mozilla oder der neue Seamonkey reichen doch vollkommen. Denn einmal ehrlich: Wo ist denn der Unterschied zwischen dem Firefox-Browser und dem Mozilla-Browser-only-Package in Debian (das in Zukunft wohl durch Seamonkey ersetzt werden wird)?
Richtig: Nichts als argumentationsfreier Hype und jede Menge PR.
Und mit deiner Argumentation könnte man wohl einen sehr großen Teil der Debian-Pakete gleich weglassen. Schön fände ich natürlich, wenn sich endlich mal ein universelles Paketformat durchsetzen würde, aber das ist ein anderes Thema...
Der Vorteil am Distro-Paket ist doch, dass man alle Programme zentral verwalten, installieren, upgraden und deinstallieren kann.
Woody hatte ja 7 CDs, Sarge hat mittlerweile 14.
Wenn diese Mozilla-Firma halt auf Ihrem Standpunkt beharren sollte und Debian das partout nicht wollen würde, dann bliebe wirklich nur noch die Entfernung des Firefox-Pakets. Mit Seamonkey gibt es ja solche Probleme wohl nicht. Und so viele Newbies, die jetzt unbedingt Firefox haben müssen und deswegen sogar die Distro wechseln würden, benutzen Debian ja nicht. Die meisten Debian-Nutzer kommen auf ihren Debiansystemen wahrscheinlich auch ohne Firefox aus, schließlich brauchen Server keine GUI.
Ein System auf Basis von Debian, mit aktuelleren Paketen und einer einheitlichen Oberfläche (= jede Installation ist gleich; wichtig für einfache Hilfe durch die Community).
und zu der aktualitaet,ich hab hier grade edgy laufen,was ja doch bald rauskommen soll,soviel beta und svn suffixe an den paketnamen hab ich noch nie erlebt
PS:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit-Bingo
> massiv verändern und es später unter seiner Originalbezeichung vertreiben würden.
ja darum nennt man das ja dann ubuntu...;-)
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die FRESSE HALTEN!
> Du solltest ein Posting auch lesen und verstehen, bevor Du darauf antwortest.
Mm-hmm.
> [Anonymous Coward] Debian-gebashe kritisiert, [...] welches schlicht fehl am Platze war, da es im konkreten Fall überhaupt nicht um irgendwelche Probleme bzgl. Firefox' Status als freie Software fing
> [Artikel] Debian entfernte allerdings das Logo, da es nicht frei sei
Lesen? Verstehen? Oder ist das Logo etwa kein Bestandteil von Firefox?
> Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Debian das Recht hätte, die Rechte der Firefox-Entwickler zu verletzen.
Nein?
> Wer hier "rumscheißt" ist eindeutig die Mozilla Corporation
Klingt doch genau danach. Hast du nicht gemeint? Dann bin ich wohl auch so ein PISA-Fall. Oder fängt Leseverständnis doch schon beim Autor an? ...