Also die MPL behandelt Namensrechte sehr ausführlich (konkret schliesst sie aus), die Namensrechte liegen klar bei der Mozilla Foundation. Somit muss man immer fragen wenn man "mozilla", "firefox" etc verwendet. Ausser bei den offiziellen Binaries. Ich wüsste mal gerne wie das bei der GPL aussieht speziell "linux" welches ja bekanntlich auch geschützt ist. Dürfte Torvalds Distributoren die Verwendung des Names "Linux" verbieten?
na wenn ich mir vorstelle alle entwickler hätten namensrecht an gtk, glib, etc. und die distros müssten nun die Pakete umbennen um dem zu genügen wäre das ein übles Chaos.
Das hat nichts mit Chaos zu tun. Die Klärung der Namensrechte dient einzig zum Schutz vor böswilligen Markenanmeldungen etc.. Schlimm, daß so etwas nötig ist, aber das ist die Welt in der wir leben.
Daß die Mozilla-Foundation keine Backports der Sicherheitspatches erlaubt, ist natürlich ziemlich engstirnig und völlig überzogen. Inwieweit dieser Position evtl. rechtliche Bestimmungen zugrunde liegen, kann ich allerdings nicht sagen.
Das hat nichts mit Mozilla zu tun. Wie bereits im Beitrag beschrieben, sind auch die Debian-Entwickler was die Namensrechte anbetrifft sehr rigide. Unfrei, um es konkret zu sagen. Sie meckern zwar bei Firefox, dass das Logo nicht frei sei, bei ihnen ist es aber genauso. Genauso würden sie auch dagegen vorgehen, wenn jemand Debian auf die Schachtel klatscht und drinnen aber munter Fedora, Mandriva und Suse vermischt. Im Übrigen hat nicht nur Debian oder Mozilla Einschränkungen bei der Nutzung der Namensrechte. Auch Red Hat oder Mandriva gestatten es nicht, dass ihr Name auf Fremdprodukten steht. Nur so, als Beispiel...
Von Sebastian am Di, 26. September 2006 um 15:25 #
Mozilla hat mal angeboten, dass sie das Produkt dann einfach "Mozilla Firefox for Debian" nennen sollen, und gut is. Aber diese Kofferkinder sind nicht bereit, das Markenrecht zu respektieren.
Mozilla bleibt außerdem gar nichts anderes über, als genau das zu tun, da sie sonst die Rechte an der Marke "Firefox", dem Logo etc verlieren könnten. Die *müssen* das tun. Und ein halbes Jahr mit einer weiteren Forderung zu warten ist ohnehin schon sehr sehr fair.
Die sollen sich lieber am Release-Prozess von Mozilla direkt beteiligen, wenns Bugs gibt, die sie unbedingt ausgebessert haben wollen.
Jedenfalls stellt sich Debian so definitiv selbst ins Abseits und verprasst unnötige Ressourcen, die sie ohnehin nicht haben.
> Mozilla hat mal angeboten, dass sie das Produkt dann einfach "Mozilla Firefox for Debian" nennen sollen, und gut is.
Wann und wo soll das gewesen sein? Aus Markenrechtlichersicht geht das nämlich auch nicht. Entweder Firefox, oder nicht Firefox. Halbe Sachen gibt es nicht.
Das steht allein in der EULA.
Sind die Lizenzen damit inkompatibel?
Ja, er hat ja die Namenrechte, dass hat aber mit der GPL nichts zu tun.
Daß die Mozilla-Foundation keine Backports der Sicherheitspatches erlaubt, ist natürlich ziemlich engstirnig und völlig überzogen. Inwieweit dieser Position evtl. rechtliche Bestimmungen zugrunde liegen, kann ich allerdings nicht sagen.
Mozilla bleibt außerdem gar nichts anderes über, als genau das zu tun, da sie sonst die Rechte an der Marke "Firefox", dem Logo etc verlieren könnten. Die *müssen* das tun. Und ein halbes Jahr mit einer weiteren Forderung zu warten ist ohnehin schon sehr sehr fair.
Die sollen sich lieber am Release-Prozess von Mozilla direkt beteiligen, wenns Bugs gibt, die sie unbedingt ausgebessert haben wollen.
Jedenfalls stellt sich Debian so definitiv selbst ins Abseits und verprasst unnötige Ressourcen, die sie ohnehin nicht haben.
Wann und wo soll das gewesen sein? Aus Markenrechtlichersicht geht das nämlich auch nicht. Entweder Firefox, oder nicht Firefox. Halbe Sachen gibt es nicht.
Debianox, Mozebian, Mozebianox, Fox de Debian, Vincente Fox, ...
..es gibt doch so schön viele Alternativen.