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Thema: Kein »Firefox« mehr in Debian?

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von pausenbrot am Di, 26. September 2006 um 13:44 #
sonst ist es debian, die wegen jeder kleinigkeit rumscheissen - von daher müssen sie sich solche kritik schon gefallen lassen.
  • Score: 3 Von mir am Di, 26. September 2006 um 13:59 #
    Gemein ist es aber schon ein wenig - der Source-Code steht unter der MPL, welche diese Vorgehensweise nicht verbietet.
    Das steht allein in der EULA.

    Sind die Lizenzen damit inkompatibel?

    • Score: 3 Von düse am Di, 26. September 2006 um 14:11 #
      Also die MPL behandelt Namensrechte sehr ausführlich (konkret schliesst sie aus), die Namensrechte liegen klar bei der Mozilla Foundation. Somit muss man immer fragen wenn man "mozilla", "firefox" etc verwendet. Ausser bei den offiziellen Binaries. Ich wüsste mal gerne wie das bei der GPL aussieht speziell "linux" welches ja bekanntlich auch geschützt ist. Dürfte Torvalds Distributoren die Verwendung des Names "Linux" verbieten?
      • Score: 3 Von pinky am Di, 26. September 2006 um 14:26 #
        >Dürfte Torvalds Distributoren die Verwendung des Names "Linux" verbieten?

        Ja, er hat ja die Namenrechte, dass hat aber mit der GPL nichts zu tun.

        • Score: 3 Von düse am Di, 26. September 2006 um 15:14 #
          na wenn ich mir vorstelle alle entwickler hätten namensrecht an gtk, glib, etc. und die distros müssten nun die Pakete umbennen um dem zu genügen wäre das ein übles Chaos.
          • Score: 3 Von ac am Di, 26. September 2006 um 20:24 #
            Das hat nichts mit Chaos zu tun. Die Klärung der Namensrechte dient einzig zum Schutz vor böswilligen Markenanmeldungen etc.. Schlimm, daß so etwas nötig ist, aber das ist die Welt in der wir leben.

            Daß die Mozilla-Foundation keine Backports der Sicherheitspatches erlaubt, ist natürlich ziemlich engstirnig und völlig überzogen. Inwieweit dieser Position evtl. rechtliche Bestimmungen zugrunde liegen, kann ich allerdings nicht sagen.

        Score: 3 Von Andi am Di, 26. September 2006 um 15:12 #
        Das hat nichts mit Mozilla zu tun. Wie bereits im Beitrag beschrieben, sind auch die Debian-Entwickler was die Namensrechte anbetrifft sehr rigide. Unfrei, um es konkret zu sagen. Sie meckern zwar bei Firefox, dass das Logo nicht frei sei, bei ihnen ist es aber genauso. Genauso würden sie auch dagegen vorgehen, wenn jemand Debian auf die Schachtel klatscht und drinnen aber munter Fedora, Mandriva und Suse vermischt. Im Übrigen hat nicht nur Debian oder Mozilla Einschränkungen bei der Nutzung der Namensrechte. Auch Red Hat oder Mandriva gestatten es nicht, dass ihr Name auf Fremdprodukten steht. Nur so, als Beispiel...
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