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Thema: Kein »Firefox« mehr in Debian?

5 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von sd05 am Di, 26. September 2006 um 17:54 #
Firefox a la Debian oder Ubuntu hat furchtbar viele Abhängigkeiten (im Hinblick auf Gnome- und GTK-Bibliotheken). Wenn man da z.B. den Firefox-1.0.x-Zweig gegen den Firefox-1.5.x-Zweig austauschen wollte, müßte man gleich einen großen Teil der ganzen Distro ersetzen.
Aber wo ist das Problem?
Es hindert Dich niemand daran, die jeweils aktuellste Firefox-Version von mozilla.org bzw. mozilla.com downzuloaden und zu installieren. Das funktioniert einbahnfrei.
Du kannst auch gleich den "Minefield"-Firefox benutzen. Nur zu!
Von daher würde es auch nichts schaden, wenn man Firefox gleich komplett aus Debian verbannt. Der alte Mozilla oder der neue Seamonkey reichen doch vollkommen. Denn einmal ehrlich: Wo ist denn der Unterschied zwischen dem Firefox-Browser und dem Mozilla-Browser-only-Package in Debian (das in Zukunft wohl durch Seamonkey ersetzt werden wird)?
Richtig: Nichts als argumentationsfreier Hype und jede Menge PR.
  • Score: 3 Von JoeKing am Di, 26. September 2006 um 19:44 #
    Niemand redet davon, dass 1.0 durch 1.5 ersetzt werden soll. Ich beziehe mich lediglich auf Bugfix-only-Releases z.B. von 1.0.2 auf 1.0.3. Viele andere Programme (und viele davon auch nicht systemkritisch) unterscheiden doch ähnlich zwischen Feature- und Bugfix-Releases. Im Einzelnen muss man das natürlich individuell entscheiden, aber bei Firefox z.B. waren die Changelogs bei besagten Releases soweit ich mich erinnere recht klein.

    Und mit deiner Argumentation könnte man wohl einen sehr großen Teil der Debian-Pakete gleich weglassen. Schön fände ich natürlich, wenn sich endlich mal ein universelles Paketformat durchsetzen würde, aber das ist ein anderes Thema...
    Der Vorteil am Distro-Paket ist doch, dass man alle Programme zentral verwalten, installieren, upgraden und deinstallieren kann.

    • Score: 3 Von sd05 am Di, 26. September 2006 um 20:43 #
      Das mit dem "Pakete weglassen" ist übrigens keine so schlechte Idee, man muß dabei halt behutsam vorgehen.
      Woody hatte ja 7 CDs, Sarge hat mittlerweile 14.
      Wenn diese Mozilla-Firma halt auf Ihrem Standpunkt beharren sollte und Debian das partout nicht wollen würde, dann bliebe wirklich nur noch die Entfernung des Firefox-Pakets. Mit Seamonkey gibt es ja solche Probleme wohl nicht. Und so viele Newbies, die jetzt unbedingt Firefox haben müssen und deswegen sogar die Distro wechseln würden, benutzen Debian ja nicht. Die meisten Debian-Nutzer kommen auf ihren Debiansystemen wahrscheinlich auch ohne Firefox aus, schließlich brauchen Server keine GUI. :-)
      Score: 3 Von Fragender am Mi, 27. September 2006 um 08:45 #
      Ich mein das ganze ist eher ein grundsetzliches Problem. Wenn ich in einem Web-Browser was änder und dann mein System instabile wird. Ist doch noch was mehr faul als nur im Web-Browser. oder?
      • Score: 3 Von sd05 am Mi, 27. September 2006 um 13:18 #
        Nein, ist es nicht. Es liegt ganz allein daran, wie Firefox "gemacht" wurde, und da können Debian und Ubuntu ja tun und lassen, was sie wollen. Wie gesagt, man kann sich immer den neuesten Firefox von mozilla.com herunterladen und installieren. Das funktioniert und ist eine der einfachsten Linux-Installationen überhaupt.
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