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Di, 3. Oktober 2006, 22:28

Gesellschaft::Politik/Recht

FSF Europe startet Kampagne gegen DRM

Mit der Eröffnung der Informationsplattform DRM.info hat die FSF Europe eine Kampagne begonnen, vor den möglichen Gefahren von DRM zu warnen.

Die FSF Europe (FSFE) nennt Digital Rights Management (DRM) »Digital Restriction Management« und ist der Ansicht, dass mit DRM ausgestattete Geräte ihren Besitzern nicht »vertrauen« und sie gar überwachen. Als Beispiel, wie weit dies bereits gehen kann, wird das Sony-Rootkit angeführt.

Die FSFE wirft den Proponenten von DRM vor, dieses Verfahren am liebsten unter den Teppich kehren zu wollen. Angesichts der politischen Implikationen, die Besitzer von Unterhaltungsgeräten heimlich zu überwachen, will die FSFE genau das Gegenteil: Die Menschen informieren, wie sie von DRM beeinflusst werden können.

Georg Greve, Präsident der FSFE, erläuterte dies: »DRM-Technologien beruhen auf dem Prinzip, dass ein Dritter mehr Einfluss auf ein Gerät hat als der Besitzer. Die Interessen dieses Dritten haben Vorrang vor den Interessen des Besitzers, selbst wenn diese völlig legitim und legal sind.«

Teresa Hackett von eifl.net, einer Organisation, die sich für die Verfügbarkeit elektronischer Informationen in Bibliotheken einsetzt, bringt einige der Bedenken vor, die Bibliotheken gegen DRM haben. Hinterfragt werden muss der Einfluss von DRM auf die Möglichkeiten der Bibliotheken, das kulturelle Erbe zu bewahren, auf Material, das in der Public Domain ist, zugreifen zu können, und Rechte unter dem Schutz des Urheberrechts ausüben zu können. DRM könnte nach ihrer Ansicht den berechtigten Zugang zu diesen Informationen unterminieren.

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