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Mi, 4. Oktober 2006, 13:00

Unternehmen

Novell will SCO an den Kragen

Medienberichten zu Folge will der amerikanische Hersteller Novell ein Teil der Einnahmen des selbst ernannten »Linux-Jägers« SCO aus den geforderten Linux-Lizenzen ausbezahlt bekommen.

Wie Groklaw berichtet, hat das Unternehmen einen Antrag auf »Summary Judgment or Preliminary Injunction« gestellt. Damit will Novell die Streitigkeit zwischen SCO und dem Linux-Anbieter offenbar schnellstmöglich beenden. Im Gegensatz zum bereits laufenden Streit will Novell diesmal nicht geklärt wissen, wer die Rechte an Unix hält, sondern macht sich an die Kriegskasse von SCO heran.

Laut veröffentlichten Papieren fordert Novell Geld von den eingenommenen Linux-Lizenzen, die SCO unter anderem von Microsoft und Sun erhalten hat. Wie darin zu lesen ist, fordert das Unternehmen alle Lizenzgebühren an, die mit Unix System V erzielt worden sind. In der Summe belaufen sich die Forderungen auf gut 25 Millionen US-Dollar.

Die verspätete Reaktion begründet Novell mit der Tatsache, dass SCO erst jetzt Einblicke in die Verträge gewährte. Ferner sei die Angelegenheit laut Novell von besonderer Dringlichkeit, da SCO laut Novell kurz vor der Pleite stehe. Sollten die eingereichten Anträge nicht angenommen werden, will Novell eine Verfügung erwirken, die SCO zur Zahlung zwingen soll.

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Kommentare (Insgesamt: 24 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Darl McBride muß weg! (danebod, Do, 5. Oktober 2006)
Re[7]: zur Folge (ähhhhhhhhhhhhhhhh, Do, 5. Oktober 2006)
Re[6]: zur Folge (SteveDL, Do, 5. Oktober 2006)
Re: Woher der Anspruch auf das Geld? (c&c, Do, 5. Oktober 2006)
Re[6]: zur Folge (c&c, Do, 5. Oktober 2006)
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