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Fr, 6. Oktober 2006, 11:59

Software::Systemverwaltung

ext4 und jbd2 im Entwickler-Kernel

Knapp drei Monate nach der ersten Ankündigung wurden das Dateisystem ext4 und das Journaling Block Device Version 2 (jdb2) heute nacht in Andrew Mortons mm-Quellcode aufgenommen.

Die Patches beziehen sich größtenteils auf eine Kopie der Vorgängerversionen ext3 in ein neues Verzeichnis jbd sowie die Umbenennung aller Symbole. Einige kleinere Änderungen beheben aber auch bereits Fehler und stellen die Interna von ext4 auf die Verwendung von jbd2 um. Entgegen der Ankündigung taucht ext4 nicht als »ext3dev« auf. Die kconfig-Option wurde auf "EXT4DEV_FS" festgelegt und das Code-Verzeichnis heißt bereits korrekt »ext4«.

ext4 soll den wachsenden Bedenken bei der Weiterentwicklung von ext3 entgegen wirken und gleichzeitig die Implementation neuer Features in eine sichere Test-Umgebung verlagern. So hatte etwa die im Juni erfolgte Erweiterung von ext3 auf 48-Bit-Adressierung (maximal 1024 Petabyte statt bisher 8 Terabyte) eine Diskussion über mögliche Stabilitätsprobleme, Kompatibilitätsschwierigkeiten und die Komplexität des Codes nach sich gezogen. ext4 soll ext3 mounten können, nach der Fertigstellung (laut Plan frühestens in einem Jahr) könnte ext3 sogar aus dem Kernel entfernt werden - existierende Volumes lädt ext4 dann in einem ext3-Kompatibilitätsmodus. Bis auf Weiteres finden alle Entwicklungen an ext4 statt, in ext3 fließen nur noch Fehlerbereinigungen und Sicherheitsupdates ein.

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