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Mo, 9. Oktober 2006, 08:19

Software::Distributionen::Fedora

Fedora Core 6 am 17. Oktober

Der Veröffentlichungstermin der nächsten Version der Linux-Distribution Fedora Core wurde auf den 17. Oktober festgelegt.

Wie Jesse Keating von Red Hat mitteilte, kann der ursprünglich geplante Termin 11. Oktober nicht gehalten werden. Mehrere kritische Probleme machen eine Verschiebung um sechs Tage auf Dienstag, den 17. Oktober, nötig.

Eines der Probleme, dem die Entwickler derzeit nachjagen, ist eine mögliche Dateisystem-Korruption in ext3. Außerdem wurde auf Rechnern mit 256 MB Speicher offenbar ein Einfrieren der Installation beobachtet. Weitere Probleme, die noch behoben werden sollen, betreffen die Reihenfolge von Paketen auf Plattformen mit Multilib-Unterstützung (x86_64 und PPC64), ein Problem beim Aktualisieren von Kerneln auf PPC, wenn SELinux zum Einsatz kommt, und das Scheitern der Installation auf iSCSI-basierten Systemen.

Benutzer von Fedora Core und Umsteigewillige können sich ab 17. Oktober auf zahlreiche Neuerungen freuen. Allein schon die beiden aktuellen Desktopumgebungen GNOME 2.16 und KDE 3.5.4 kommen mit zahlreichen neuen Features.

Schon bei der Installation kann man auf mehrere Paket-Repositorien zugreifen, darunter auch »Fedora Extras«. Die neue Standardschriftart ist Dejavu, die vor allem mehr Schriftsysteme unterstützt, aber auch für ein besseres Erscheinungsbild des Systems sorgen soll. 3D-Effekte werden mit der Einbindung von AIGLX unterstützt. In der Desktopumgebung werden die Benutzer automatisch auf Softwareupdates hingewiesen. Eine Optimierung des dynamischen Linkers soll das Laden von dynamisch gelinkten Bibliotheken um bis zu 50% beschleunigen und damit einige Anwendungen spürbar schneller starten lassen. Besonders Anwendungen wie OpenOffice.org, die die meisten ihrer Bibliotheken dynamisch laden, sollen davon profitieren.

Verschiedene Paketverwaltungsprogramme sollen nun schneller laufen. Die Unterstützung von Virtualisierung mit Xen wurde verbessert und kann mit dem Programm »virt-manager« auch grafisch verwaltet werden. Das weiterhin eingesetzte SELinux soll nun leichter handhabbar sein. Mit dem Programm »setroubleshoot« lassen sich Probleme leichter finden. Die mitgelieferte Standardkonfiguration von SELinux sollte jedoch zumeist problemlos funktionieren. Andere Verbesserungen betreffen die Integration von Smartcard-Fähigkeiten, die automatische Konfiguration von X, die besonders bei LCD-Monitoren und Laptops besser funktionieren soll, und die Konfiguration der Drucker. Nicht zuletzt wurde auch die grafische Gestaltung des Desktops aufgefrischt.

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