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Di, 17. Oktober 2006, 08:29

Massachusetts will Open-Source-Staat werden

Der Plan zur Einführung offener Dokumentenformate in Massachusetts ist nur ein kleiner Teil einer langjährigen Initiative, soviel freie Software wie möglich einzusetzen.

Zwar konzentrieren sich viele Berichte derzeit auf die Umstellung der Dokumente auf freie Formate, die im September 2005 beschlossen wurde und im Jahr 2007 beginnen soll, doch steckt hinter dieser Umstellung noch einiges mehr.

Bereits im September 2003 hatte Massachusetts beschlossen, in der Verwaltung verstärkt auf Linux zu setzen, was fragwürdige Organisationen auf den Plan rief, die dies kritisierten.

Wie Tim Vaverchack von der IT-Abteilung des Staats in einem Vortrag anlässlich der Government Open Source Conference (GOSCON) in Portland erläuterte, war der Beschluss für Massachusetts eine »normale strategische Planung«. Ihm zufolge läuft die Umsetzung der Pläne ungestört weiter. Mehr noch, der Staat will soviele Open-Source-Produkte wie möglich zum Einsatz bringen und Überzeugungsarbeit für Open Source leisten.

Projekte laufen bereits jetzt in Massachusetts. Beispielsweise benötigte die Personalabteilung ein neues System für Jobangebote. Die verfügbaren proprietären Produkte waren zu teuer, so dass man sich entschloss, einen Fork eines existierenden freien Projektes zu machen, der in Kürze zum Einsatz kommen soll. Der Code soll offen sein und voraussichtlich auf einer Open-Source-Seite deponiert werden.

Andere Staaten schauen sehr genau, welche Ergebnisse Massachusetts in seiner Vorreiterrolle erzielt. Für die meisten Staaten, die auf der GOSCON vertreten waren, bietet Open Source attraktive Optionen, und das Interesse, sich die Leistungsfähigkeit von Open Source zunutze zu machen, ist nicht nur in Massachusetts sehr groß.

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