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Di, 17. Oktober 2006, 13:15

Software

Lobbyisten warnen EU vor freier Software

Die Lobby-Organisation »Initiative for Software Choice« hat die Industrie-Kommission der Europäischen Union vor den Gefahren freier Software gewarnt.

Hintergrund des Briefes des Lobbyisten Hugo Lueders an die Kommission ist eine noch nicht publizierte Studie, die den Einsatz und die Förderung von Open Source (in der EU meist Free/Libre Open Source Software, FLOSS genannt) empfehlen soll. Auch das Europäische Parlament hatte sich in diesem Sommer für eine Förderung von FLOSS ausgesprochen. Auch laufen in der EU verschiedene Initiativen zum Einsatz und Förderung von FLOSS wie OSOR.

Hugo Lueders fordert nun in seinem Brief, über den unter anderem »The Inquirer« berichtet, FLOSS nicht einseitig zu fördern. FLOSS sei »eine Gefahr für das Software-Ökosystem«. Konkret wendet er sich offenbar gegen einige Vorschläge der Studie, die angeblich Steuerbegünstigungen für FLOSS-Entwicklung fordert. Proprietäre Software und andere Geschäftsmodelle würden dagegen von der Studie nicht ausreichend berücksichtigt oder gar abwertend beurteilt.

Die Initiative for Software Choice (ISC) ist eine Initiative, die sich für Softwarepatente, proprietäre Software und Dateiformate sowie für Standards, die mit Patenten belastet sind, einsetzt. Zu ihren Mitgliedern zählen rund 280 Firmen und Organisationen, darunter Microsoft und CompTIA.

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