... man sich wundert, dass kaum Jemand von außerhalb des Unternehmens Beiträge leistet, sollte man sich dort vielleicht eine Frage stellen: Welchen Grund sollte ein freier Entwickler haben, zu Xara LX beizutragen?
Nehmen wir das Produkt doch einmal auseinander: Da haben wir zum einen den Kern, den wesentlichen, komplexen Teil eines Vektorgraphikprogramms. Seine Lizenz ist geschlossen, die Zukunft diesbezüglich höchst ungewiss. Und selbst wenn sie irgendwann geöffnet wird, ist sie weder plattformunabhängig (willkommen in 21. Jahrhundert...) noch einfach so erweiterbar. Will man ersteres erreichen, wäre vermutlich ein kompletter Rewrite in einer plattformunabhängigen Sprache die sinnvollste Alternative.
Dann gibt es noch die Oberfläche. Duallizensiert, GPL und kommerziell. Möchte ich etwas beitragen, muss ich es unter beide Lizenzen stellen[1]. Für den hypothetischen Fall, dass Xara irgendwann die Weiterentwicklung der GPL-Version einschlafen lässt, können sie meinen Beitrag kommerziell verwerten, während ich und der Rest der freien Entwickler auf einer alternden Version einer Oberfläche ohne legal zu verwendenden Graphikkern sitze.
Es ist ja nicht so, dass es gar keine komplett freie Vektorgraphiklösung gäbe, auch wenn der Leistungsumfang (noch) nicht an Xara heranragen mag, was mich zur Ausgangsfrage zurückführt: Welchen Grund sollte ein freier Entwickler haben, zu Xara LX beizutragen?
Weil du mit der Software arbeitest und einen Bug fixen kannst, weil Du eine Idee für Xara hast und es kannst. Weil du gerne Code liest und ihn spannend fandst.
Aus den Kalkülen, die du genannt hast trägt doch eh keiner bei.
Aus dem Kalkül des zukunftssicheren Beitrages heraus hat also noch nie Jemand etwas beigetragen? Das ist doch Unsinn. Das man das Wissen und den Anwendungsfall für seinen Beitrag haben muss, sollte sich dem intelligenten Leser meines Beitrages doch bereits erschlossen haben...
Nehmen wir das Produkt doch einmal auseinander: Da haben wir zum einen den Kern, den wesentlichen, komplexen Teil eines Vektorgraphikprogramms. Seine Lizenz ist geschlossen, die Zukunft diesbezüglich höchst ungewiss. Und selbst wenn sie irgendwann geöffnet wird, ist sie weder plattformunabhängig (willkommen in 21. Jahrhundert...) noch einfach so erweiterbar. Will man ersteres erreichen, wäre vermutlich ein kompletter Rewrite in einer plattformunabhängigen Sprache die sinnvollste Alternative.
Dann gibt es noch die Oberfläche. Duallizensiert, GPL und kommerziell. Möchte ich etwas beitragen, muss ich es unter beide Lizenzen stellen[1]. Für den hypothetischen Fall, dass Xara irgendwann die Weiterentwicklung der GPL-Version einschlafen lässt, können sie meinen Beitrag kommerziell verwerten, während ich und der Rest der freien Entwickler auf einer alternden Version einer Oberfläche ohne legal zu verwendenden Graphikkern sitze.
Es ist ja nicht so, dass es gar keine komplett freie Vektorgraphiklösung gäbe, auch wenn der Leistungsumfang (noch) nicht an Xara heranragen mag, was mich zur Ausgangsfrage zurückführt: Welchen Grund sollte ein freier Entwickler haben, zu Xara LX beizutragen?
lg
Erik
[1] http://www.xaraxtreme.org/contributor_agreement.html
Aus den Kalkülen, die du genannt hast trägt doch eh keiner bei.
lg
Erik