Wer braucht und wozu eigentlich Xubuntu? Was hat XFCE was die anderen Systeme nicht haben?
Alte Rechner: DSL oder DSL-N, alles andere läßt sich ggf. nach Speichernachrüstung mit Ubuntu oder SuSE oder RedHat betreiben. Wozu also Xubuntu?
Vielleicht hat jemand gewichtige Gründe... bitte klärt mich auf.
Achja, und komm mir jetzt keiner mit Speicherersparnis... Der normale Kernel ist schon nicht mehr auf 64MB zum Laufen zu bekommen. Also nix mit Ressourcenschonung und ähnlichen Märchen...
> Der normale Kernel ist schon nicht mehr auf 64MB zum Laufen zu bekommen. Also nix mit Ressourcenschonung und ähnlichen Märchen...
Bist Du Dir da sicher? Ich hatte die Tage ein nagelneues Kanotix mit aktuellem Kernel auf einem alten Laptop mit nur 128MB Ram laufen. Lief zwar sehr langsam aber immerhin problemlos. Mit KDE und allen wichtigen Programmen einschließlich OpenOffice. Da sollte doch ein Nacktes Linux mit 64MB kein Problem sein.
Der Laptop funktionierte, also habe ich (sauteuren) Speicher nachgerüstet und das olle Möhrchen läuft nun richtig gut !
Unsinn, also OpenOffice läuft mit 128Mb praktisch nicht und zusammen mit KDE gleich zweimal nicht. Für normale Linuxdistros sind 256Mb einfach Pflicht. Selbst Abiword braucht alleine ~ 20Mb, wer dann noch zeitgleich den Firefox aufmacht hat nochmal 20Mb weg. Wer jetzt noch den Speicherverbrauch des Xservers und des Kernels hinzuaddiert sieht ja das es nicht gehen kann. Möglicherweise ginge es mit einer Framebufferversion von gtk ohne swap und aber selbst das könnte arg knapp werden.
Ich habe auf einem PII/300 mit 128MB Ram ein Debian mit Fluxbox laufen, OOo läuft zwar nicht überragend schnell (braucht ca. 12 Sekunden zum starten) aber trotzdem benutzbar. Läuft OO erstmal, kann ich im Workflow keine merkbaren Unterschiede meiner Workstation gegenüber feststellen. Allerdings auch nicht mit dem vorinstallierten Kernel sondern mit einem ziemlich abgespeckten.
Ich habe jahrelang auf meinem Notebook (Pentium III mit 128 MB RAM) KDE mit Konqueror, KMail und XEmacs benutzt und das ging eigentlich sehr gut.
Auf http://ktown.kde.org/~seli/memory/ gibt es uebriges einen interessanten Vergleich zwischen dem Speicherverbrauch von KDE, Gnome und XFCE mit verschiedenen Apps. Danach braucht z.B. KDE + Konqueror 95.3 (83.8), Xfce + Firefox 80.2 (73.2). So furchtbar gross ist der Unterschied da auch nicht und beides sollte mit 128 MB eigentlich gut laufen, was eben auch meine Erfahrung ist.
Ob es praktisch läuft oder nicht ist eine subjektive Empfindung. Aber es läuft definitiv. Selbst mit Kanotix Live direkt aus dem RAM ohne Festplatte mit KDE. Zum produktiven Einsatz würde ich aber immer mindestens 256MB Ram empfehlen. Besser noch 384MB, da dann immer freier Speicher sofort verfügbar ist. Mehr ist bei einfachen Officeanwendungen meiner Meinung nach kein großer Vorteil mehr.
Aber man kann trotzdem mit 128MB mit OO problemlos einen Brief oder eine Tabellenkalkulation erstellen. Natürlich muss man gewisse Kompromisse eingehen. Z.B. keinen Firefox nebenbei aufmachen und länger auf den Start von OO warten. Jedenfalls hat meine Frau bis der größere Speicher eingetroffen ist schon mit dem Laptop gearbeitet.
Quark der Linux-Kernel selber 2.4 lässt sich bereits mit 1 Mb laden (ohne module natürlich), der 2.6 braucht mehr. Ein Konsolensystem lässt sich ab 4Mb einrichten, sinnvoll nutzen dann ab 16 Mb Die 256 Mb beziehen sich natürlich auf das ganze System inklusive Xserver, gtk-libs und installer. Z.b. die Slackwareinstallation dürfte ab 16Mb ohne probleme (also ohne zu swappen) gehen.
XFCE hat eben kein Application framework wie die gnome-libs oder die kdelibs, kein Multimedia-backend und auch keinen eigenen Soundserver, aber ansonsten ist schon alles da.
Also, das mit 64 mb vom kernel stimmt schon mal überhaupt nicht, hab hier einen alten 450 mhz p3 laptop mit 128 mb ram und direkt nach dem start mit X-Oberfläche einen Speicherverbrauch von unter!! 10mb.(kernel 2.6.17)
muss allerdings zugeben, dass ich doch ziemlich tricksen musste dafür, ist ein gentoo-system, wo alles auf speicherauslastung optimiert wurde und wirklich nur das gestartet wird, was ich brauch. ich geb' allerdings den suse/ubuntu usern recht, dass diese distributionen von haus aus niemals mit so einem laptop funktionieren würden. ( soll' jetzt kein flame sein, man muss tricksen und arbeit reinstecken, dann läufts aber super mit gentoo )
Die Programmstarts sind wesentlich schneller(schätze mal 40-50%) gegenüber Gnome. Da meine XFce-Taskleiste nervende Darstellungsfehler hatte nutze ich jetzt XFce4 mit dem gnome-panel - sieht aus wie Gnome, ist nur ein bischen flinker
Wenn Gnome flinker wär würde ich es weiterhin nutzen, das ist für mich der Hauptgrund Xfce statt Gnome zu nutzen(bin sonst zufrieden damit), ansonsten stört nur der etwas höhere Speicherverbrauch(jedenfalls auf Kisten >= 256MB).
Nichts gegen XFCE im allgemeinen. Die 4.2er setze ich auf einem kleinen Rechner noch immer ein.
Bei den Neuerungen in XFCE 4.4, besonders Thunar, kommt man immer recht schnell zu einem Punkt, dass irgendwas besonders stört. Schade eigentlich. Die Details weiß ich jetzt nicht mehr genau, müsst ich wieder anschauen. Eines weiß ich noch aus dem Stegreif: Desktop Symbole auswählen. Als Entschuldigung heißt es, der Desktop ist nicht ein Dateimanager und deshalb kann ich mehrere Symbole nicht mit einem "Lasso" einfangen und auswählen, sondern muss Icon für Icon mit gedrückter STRG-Taste auswählen. Ja genau, die Dimensionen von Symbolgröße und der Abstand zum Text sieht merkwürdig aus, am Raster ausrichten geht glaub ich nicht und ne neue Datei anlegen kann man glaub ich auch nicht irgendwo auf dem Desktop, sondern nur wenn man mit dem Mauspfeil über einem Symbol ist. Tja, leider waren das nur die Mängel beim Desktop... den Rest müsst ich mir dann wirklich anschauen. Gibt schon recht viele Kleinigkeiten die stören und mit komischen Argumenten entschuldigt werden "Desktop zeichnet nicht der Dateimanager" .... tststs ... beim nächsten mal geht's dann doch irgendwie... naja, egal, diese Version werd ich eh nicht verwenden... und brauch ich ja auch nicht wenns mir nicht passt.
Nachdem ich die Mailing-Listen mitverfolge, wird es bis zur 4.4er Final nicht anders werden.
Die Version 4.6 oder 5.0 könnte aber dann recht gut werden. Blos wann?
Wer XFCE nutzt legt sowieso keine Icons auf dem Desktop ab. Unter gnome/kde ist das nur sehr umständlich abstellbar. Wem Thunar/xfedsktop nicht passt der kann ja was besseres einsetzen z.b pcmanfm, dort wird der Desktop gleich mitverwaltet. Das wesentlich Feature an XFCE ist eben, dass man die Verwaltung des Desktops komplett abstellen kann, auch der Dateimanager oder das Terminal und auch Xfmedia sind nicht so hart verdrahtet wie in anderen Desktops. Man sollte XFCE nicht immer nur mit gnome/kde vergleichen sondern auch mal mit icewm oder fluxbox. XFCE hat: - einen WM der compositing kann und zwar sehr gut - ein Panel mit XDG-Menü und vielen Plugins die - und eine optionale verwaltung des Desktops - einen Windowmanager das ganze andere Gedöns wie thunar, terminal, xfmedia kann man ja leicht durch apps ersetzen die einem besser gefallen.
Das Problem mit dem Speicher ist eben, dass alles auch geladen werden muss. Ich hab selber 1Gb Speicher trotzdem keine Lust mir mit KDE gleich mal 10% wegklauen zu lassen und dann auch noch mehrere Sekunden bis zum Login zu warten.
Die WM-Sachen sind doch größtenteils langweilig. Wo bleiben die Inonvationen? Die letzten Innovationen habe ich beim Ion-WM beobachtet. Und das abkupfern von einfachen, netten und nützlichen Features scheint bei den meisten WM-Entwicklern auch tabu zu sein. Das WM-getue ist doch recht langweilig. Gäähhhnn.
Von Johannes Weiß am Di, 31. Oktober 2006 um 18:26 #
Genau! Ion ist wirkliche Innovation! Aber ist halt auch nichts für Jedermann, aber für jeden, der lieber die Tastatur benutzt und (so wie ich) überlappende Fenster hasst
Gibt es inzwischen bei XFCE einen anständigen Menüeditor? Ich erinnere mich noch gut an meinen letzten Test mit XFCE. Damals war der Menüeditor naja unter aller Sau.
Alte Rechner: DSL oder DSL-N, alles andere läßt sich ggf. nach Speichernachrüstung mit Ubuntu oder SuSE oder RedHat betreiben. Wozu also Xubuntu?
Vielleicht hat jemand gewichtige Gründe... bitte klärt mich auf.
Achja, und komm mir jetzt keiner mit Speicherersparnis... Der normale Kernel ist schon nicht mehr auf 64MB zum Laufen zu bekommen. Also nix mit Ressourcenschonung und ähnlichen Märchen...
Bist Du Dir da sicher?
Ich hatte die Tage ein nagelneues Kanotix mit aktuellem Kernel auf einem alten Laptop mit nur 128MB Ram laufen.
Lief zwar sehr langsam aber immerhin problemlos.
Mit KDE und allen wichtigen Programmen einschließlich OpenOffice.
Da sollte doch ein Nacktes Linux mit 64MB kein Problem sein.
Der Laptop funktionierte, also habe ich (sauteuren) Speicher nachgerüstet und das olle Möhrchen läuft nun richtig gut !
Gruß
Mark
Allerdings auch nicht mit dem vorinstallierten Kernel sondern mit einem ziemlich abgespeckten.
Auf http://ktown.kde.org/~seli/memory/ gibt es uebriges einen interessanten Vergleich zwischen dem Speicherverbrauch von KDE, Gnome und XFCE mit verschiedenen Apps. Danach braucht z.B. KDE + Konqueror 95.3 (83.8), Xfce + Firefox 80.2 (73.2). So furchtbar gross ist der Unterschied da auch nicht und beides sollte mit 128 MB eigentlich gut laufen, was eben auch meine Erfahrung ist.
Aber es läuft definitiv. Selbst mit Kanotix Live direkt aus dem RAM ohne Festplatte mit KDE.
Zum produktiven Einsatz würde ich aber immer mindestens 256MB Ram empfehlen.
Besser noch 384MB, da dann immer freier Speicher sofort verfügbar ist. Mehr ist bei einfachen Officeanwendungen meiner Meinung nach kein großer Vorteil mehr.
Aber man kann trotzdem mit 128MB mit OO problemlos einen Brief oder eine Tabellenkalkulation erstellen. Natürlich muss man gewisse Kompromisse eingehen. Z.B. keinen Firefox nebenbei aufmachen und länger auf den Start von OO warten.
Jedenfalls hat meine Frau bis der größere Speicher eingetroffen ist schon mit dem Laptop gearbeitet.
Gruß
Mark
Zitat: "Benötigt zur einwandfreien Installation 256MB Arbeitsspeicher"
und hier: http://www.damnsmalllinux.org/wiki/index.php/FAQ
Zitat: "The 2.6.x kernel is significantly bigger than the 2.4.x kernel, so it would cramp DSL's functionality."
Na, merkt er was? ...
Z.b. die Slackwareinstallation dürfte ab 16Mb ohne probleme (also ohne zu swappen) gehen.
muss allerdings zugeben, dass ich doch ziemlich tricksen musste dafür, ist ein gentoo-system, wo alles auf speicherauslastung optimiert wurde und wirklich nur das gestartet wird, was ich brauch. ich geb' allerdings den suse/ubuntu usern recht, dass diese distributionen von haus aus niemals mit so einem laptop funktionieren würden. ( soll' jetzt kein flame sein, man muss tricksen und arbeit reinstecken, dann läufts aber super mit gentoo )
Läuft mit SuSE 9.0 (also Kernel 2.4) ziemlich gut.
WM ist WindowMaker, Browser Opera, Rest: vim
Ist überigens kein extra abgespecktes System, so schaut mein "Desktop" auch auf einem Core-Duo aus...
Da meine XFce-Taskleiste nervende Darstellungsfehler hatte nutze ich jetzt XFce4 mit dem gnome-panel
Wenn Gnome flinker wär würde ich es weiterhin nutzen, das ist für mich der Hauptgrund Xfce statt Gnome zu nutzen(bin sonst zufrieden damit), ansonsten stört nur der etwas höhere Speicherverbrauch(jedenfalls auf Kisten >= 256MB).
Kennst du den Spüruch, wenn man keine Ahnung hat...
Siehe:
http://kerneltrap.org/node/1769
Mit etwas Tuning läuft ein 2.6er Kernel mit 4MB RAM
Bei den Neuerungen in XFCE 4.4, besonders Thunar, kommt man immer recht schnell zu einem Punkt, dass irgendwas besonders stört. Schade eigentlich. Die Details weiß ich jetzt nicht mehr genau, müsst ich wieder anschauen. Eines weiß ich noch aus dem Stegreif: Desktop Symbole auswählen. Als Entschuldigung heißt es, der Desktop ist nicht ein Dateimanager und deshalb kann ich mehrere Symbole nicht mit einem "Lasso" einfangen und auswählen, sondern muss Icon für Icon mit gedrückter STRG-Taste auswählen. Ja genau, die Dimensionen von Symbolgröße und der Abstand zum Text sieht merkwürdig aus, am Raster ausrichten geht glaub ich nicht und ne neue Datei anlegen kann man glaub ich auch nicht irgendwo auf dem Desktop, sondern nur wenn man mit dem Mauspfeil über einem Symbol ist.
Tja, leider waren das nur die Mängel beim Desktop... den Rest müsst ich mir dann wirklich anschauen. Gibt schon recht viele Kleinigkeiten die stören und mit komischen Argumenten entschuldigt werden "Desktop zeichnet nicht der Dateimanager" .... tststs ... beim nächsten mal geht's dann doch irgendwie... naja, egal, diese Version werd ich eh nicht verwenden... und brauch ich ja auch nicht wenns mir nicht passt.
Nachdem ich die Mailing-Listen mitverfolge, wird es bis zur 4.4er Final nicht anders werden.
Die Version 4.6 oder 5.0 könnte aber dann recht gut werden. Blos wann?
PS: ich lese nicht Korrektur, keine Zeit
- einen WM der compositing kann und zwar sehr gut
- ein Panel mit XDG-Menü und vielen Plugins die
- und eine optionale verwaltung des Desktops
- einen Windowmanager
das ganze andere Gedöns wie thunar, terminal, xfmedia kann man ja leicht durch apps ersetzen die einem besser gefallen.
sowieso an
Küss die Hand
Der startet ziemlich schnell, verbraucht moderaten Speicher. Läuft bei mir praktisch auf allen Geräten. Soll auch auf PDA's funktionieren
Aber ist halt auch nichts für Jedermann, aber für jeden, der lieber die Tastatur benutzt und (so wie ich) überlappende Fenster hasst
Viele Grüße,
johannes
Grüße
Sturmkind