sind ja nicht soooo viele Wörter, die ausgetauscht wurden. Aber "Brandmauer" anstatt von Firewall hinterlässt einen faden Nachgeschmack im Rachenraum oder?
Von Alexander Hug am Mi, 1. November 2006 um 20:50 #
Hab da mal in die Änderungen reingeschaut. Das meiste macht ja doch etwas Sinn. Dennoch sind auch in dieser Sprachversion einige Dinge Schmunzler drin:
# DE -- ADE Homepage -- Webseiten Website -- Netzpräsenz Webseite -- Seite ==> naja, sollte man sich nochmal anschauen, wie man eine "Zwischennetz-Präsenz" nun nennt ;-)
Speicher-Cache -- virtueller Zwischenspeicher ==> Was is daran "virtuell"?
Host -- Wirtsadresse ==> Horst will nen Bier? Könnte glücklicher gewählt werden ...
### unveränderte Begriffe ### Desktop, Software, Port, E-Mail, Cursor. ==> Arbeitsplatz, Programm, Anschluss, elektronische Post (ePost), Zeiger Warum nicht so?
Alex Der auch weiterhin Opera verwendet, aber nichts gegen FF hat
Ich finde es ansich gut und lobenswert. Es ist ja wirklich so, das es durchaus deutsche sinnvolle Begriffe gibt, die aber schlichtweg ignoriert werden, weil sie sich vielleicht nicht "cool" genug anhören oder es wirklich vorrausgesetzt wird, das man sich diese Begriffe halt aneignet. Manche Übersetzung sind dennoch überflüssig wie Computer = Rechner . Ich glaube was ein Computer ist, dürfte wohl wirklich jeder wissen. Da ist der Begriff Rechner wohl eher verwirrender. Firewall = Brandmauer Ok, das ist vielleicht lustig, aber wirklich hilfreich ist es sicherlich nicht. Wer nicht weiß was eine Firewall ist, wird wenigstens sich schnell von Freunden, Kollegen oder sonst wem darüber aufklären lassen können. Wenn sie nach einer Brandmauer fragt, dann schicken sie ihn sicherlich zur Freiwilligenfeuerwehr.
Von Kai F. Lahmann am Mi, 1. November 2006 um 20:54 #
einiges erscheint mir etwas gekünzelt, vieles sollte aber durchaus in die offizielle übernommen werden.
"Selbstaktualisierung"? Also das Adjektiv "automatisch" ist wohl mehr als allgemein bekannt. Also kann das "Auto-Update" zur "automatischen Aktualisierung" werden. "Brandmauer" für "Firewall" ist eine dieser Krampf-Übersetzungen, die keiner versteht. Das gleiche gilt für Referrer, Proxy oder Server
bei mir hinterlassen die Übersetzungen ein gemischtes Gefühl: einerseits halte ich Tastatur-Textnavigation für wesentlich verständlicher als Caret Browsing andererseits werden Begriffe zu sich selbst korriert Netzwerk-Administrator -- Netzwerkadministrator, andere Worte haben nicht die gleiche Bedeutung Homepage -- Webseiten oder Proxy -- zentraler Zwischenspeicher oder sind uneinheitlich Master-Passwort -- Generalschlüssel aber Passwort -- Kennwort oder Passwort-Manager -- Kennwortverwaltung.
Wer sich die Übersetzungsliste mal angeschaut hat wird feststellen das alle Beispiele nur aus dem oberen Drittel stammen.
Dafür das die Übersetzung nicht "krampfhaft versucht für englische Fachwörter eine deutsche Entsprechung zu finden" wirkt sie ziemlich verkrampft.
Viele Wörter lasssen sich in der Bedeutung nun mal nicht so einfach übersetzen.
Zudem kann ich mir gut Vorstellen wie es aussieht, wenn einer versucht jemandem ein Problem mit diesen Wörtern zu schildern. Der andere wird vermutlich nur Bahnhof verstehen.
Fachbegriffe sollten Fachbegriffe bleiben. Dann weiss jeder was gemeint ist. Was macht es für den Benutzer grossartig sind ob man jetzt die Bezeichnung Proxy oder Port durch Zwischenspeicher oder Anschluss oder was auch immer ersetzt. Jemand der nicht weiss was ein Proxy ist oder was der Port bei einer Proxykonfiguration zu bedeuten hat, der wird auch mit den Alternativbegriffen wenig anfangen und braucht dann eh von jemanden Hilfe, der damit mehr anfangen kann. Und dieser jemand wird sicherlich mehr mit den Fachbegriffen anzufangen wissen als mit irgendwelchen kläglichen Versuchen irgendetwas "einzudeutschen".
Vieles wird scheinbar garnicht sinnvoll übersetzt sondern einfach stur übersetzt. Ein Cookie ist ein Datenpaket also kann man das so nennen. Ein Host ist eine Quelle aber doch keine Wirtsadresse. eMail ist erst garnicht angetastet worden dabei ist es einfach elektronische Post. ePost eben Selbstaktualisierung *lach* Wie wärs denn mit automatische Aktualisierung? Browsing ist absolut kein Handhabung sondern Durchstöbern Eine Firewall ist eine virtuelle Mauer die schützt also wär das wohl eine Schutzmauer oder wenn schon stures übersetzen eine Brandschutzmauer. Ein Plugin ist absolut keine Inhaltserweiterung denn kein Inhalt wird mehr sondern eine Programmerweiterung Pop-up ist etwas schwer zu übersetzen. Zusatzfenster ist etwas unglücklich gewählt wenn man das so einfach liest. Aber vielleicht wäre es mit Nebenfenster oder Minifenster besser. Proxy kann man nicht zentraler Zwischenspeicher nennen aber mir fällt grad auch nichts passendes ein. Referer könnte man vielleicht mit Herkunf übersetzen aber das ist auch nicht gerade ideal. Safe-Browsing ist doch bestimmt Sicheres stöbern aber wer überwacht mich? Und dann nennen sie Safe-Mode -- Sicherheitsmodus aber nicht Überwachungsmodus *G* Leicht inkonsistent Scripts sind zwar auch Skripte aber vor allem sind es Programme Server ist auch ein Zentralrechner aber Quellrechner ging doch bestimmt auch oder? Sidebar ist kein Randfenster es ist eine Seitenleiste Speicher-Cache ist nicht unbedingt virtuell der kann auch im Arbeitsspeicher liegen. Zwischenspeicher reicht doch völlig. Ein Style ist ein Stil aber doch keine Anzeige Theme ist ein Dekorationsstil oder ein Anzeigethema aber Dekoration ist auch ok Typ ist Typ. Ganz normales deutsch. Das muss man nicht übersetzen in Art. uploaden vermehrt nicht unbedingt etwas sondern ist einfach nur eine Übertragung oder vielleicht hochladen wobei der Zielrechner durchaus auch tiefer steht als der Quellrechner Website zu Netzpräsenz ist super gewählt. Warum aber dann eine Webseite keine Netzseite ist versteht nur de-ade. Wieder ziemlich inkonsistent not well-formed xml :o) Ich versteh bis heute nicht warum die das je so bezeichneten. Wohl geformt ist meine Frau aber kein Dokument! Da ist beschädigt nicht nur besser sondern der größte mir bekannte Stein der Weisen den ich je gesehen hab. Inline ist eingebunden aber doch nicht seitenspezifisch. Was ist daran seitenspezifisch? Warum darf ein Schreibprogramm ein Nur-Lese-Editor sein? Wie wäre es mit Anzeigeprogramm? Das suggeriert das "nur lesen" mehr als ein SCHREIBprogramm. Posten hmm stellen passt nicht aber einstellen oder speichern wobei ich eher an speichern Gefallen finde. Wie findet ihr das? Was würdet ihr ändern? Sollen wir nicht mal ein besseres Paket machen? Da wär noch viel zu tun :o)
Inwieweit "RSS-Abo" deutscher ist als "Feed" versteh ich wirklich nicht. Und ob "Passwort" oder "Kennwort", macht doch auch keinen wesentlichen Unterschied. Unklar ist mir auch, wie man einfach aus "Nur-Lese-Editor" "Schreibprogramm" machen kann.... ansonsten ist es schon eine nette Idee. Wenn ich für meine Oma einen PC einrichten müsste, würde ich das wahrscheinlich verwenden.
Ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, daß viele dieser Fremdworte für Nicht-Muttersprachler in Englisch ein Vorteil sein könnten? Als Ami muß ich mich fragen, wie man z.B. den Begriff Proxy jetzt technisch einordnen soll - als Deutscher gibt es für mich keine andere Bedeutung des Wortes Proxy als die netz-technische.
Ansonsten denke ich auch, daß vieles in der Liste nicht unvernünftig ist, vieles aber auch kontraproduktiv. Warum man den Begriff Firewall z.B. dann nicht mit einer Funktionsbeschreibung versieht und das ganze Paketfilter nennt, müßte man mir mal erklären. Es gibt auch keinen verständlichen und prägnanten Begriff für den Browser - Durchstöberer hilft auch nicht weiter. Eine denkbare Lösung wäre typisch für die Funktionsweise der deutschen Sprache: "Webseiten-Anzeiger" oder "Webseiten-Anzeigeprogramm" ...
Und wenn ich den Begriff Cookie denn nun unbedingt übersetzen müßte, würde ich ihn auch "Datenkrümel" nennen, daß paßt sicher besser als "Plätzchen". Warum dann übrigens eigentlich nicht "Keks"?
Naja, nette Idde, aber nicht soo toll umgesetzt, finde ich.
Schoen, dass sich Leute diese Muehe machen. Es ist schon bedenkenswert, wenn man mit einem Begriff in der eigenen Sprache nichts anfangen kann, bei einem fremdsprachlichen Begriff aber sofort weiss, was gemeint ist.
Wie schon angemerkt, sind einige Uebersetzugen noch nicht ganz ausgereift, doch die Projektbetreiber erhalten ja jetzt sicherlich viele Anregungen, was sie noch verbessern koennten.
... das vielleicht irgendwann mal einAdministrator das Ding einrichten muss und mit irgendwelchen eingedeutschten Fachbegriffen überhaupt nichts anfangen kann?
Ich jedenfalls finde diesen Versuch im besten Fall unnütz im schlechten Fall verhindert er sogar eine schnellere Behebung von Fehlern.
In meinen Augen eine eher unnütze Aktion. Auch an einem deutschsprachigen Browser sitzen internationale User. Man sollte die Begriffe die sich im Laufe der Jahre eingebürgert haben auch so belassen. Einige Dinge lassen sich auch gar nicht richtig übersetzen. Sie sorgen höchstens für ein mitleidiges lächeln beim User.
ich muss mittlerweile bei dieser anti-anglizismen debatte immer an die nazis denken die auch solchen firlefanz machen. es gibt nun mal begriffe in einem weltweiten netz welche gleich sein muessen damit alle auf einen nenner kommen.
in französischen oder spanischen Gefilden ist es löblicherweise weiter verbreitet keine Anglizismen zu verwenden, sondern die muttersprachlichen Begriffe. Auch ich benutze viel zu oft diese "Fachbegriffe", versuche aber immer mehr die deutschen Begriffe anzuwenden. Einerseits mag dies manchmal belustigend sein, andererseits jedoch ist es doch eigentlich nur eine sache der Gewöhnung. Raider heisst jetzt Twix - damals war es ungewöhnlich, nu' isses normal. Wozu also die Aufregung, bzw. der unnötige Verweis auf deutschtümelnde NPDler? Ich benutze nur MEINE Sprache, anstatt sie völlig den Bach 'runter gehen zu lassen. (Meine "Lieblings"-Möchtegern Anglizismen sind ja Worte wie Handy oder Wellness... *schüttel* oder das Deppen-Apostroph...) Sowjet, so gut... M
Von Lokalisierungsenttäuschter am Do, 2. November 2006 um 16:48 #
Bezüglich der "offiziellen" Übersetzung:
Warum hiess es noch in FF 1.5 "Erweiterungen" und jetzt in 2.0 "Add-On"?
Mal abgesehen von "ideologischen" Fragen - warum wird denn willkürlich ein durch FF etablierter Begriff ersetzt? Wird jetzt in jeder zweiten Version willkürlich der Menüeintrag gewechselt?
Sorry, aber schon die offizielle Lokalisierung ist schwach. Und die Alternative (wie weiter oben schön dargelegt) ist absoluter Dreck auf Erstklässlerniveau.
e-post verwendet nur die npd, hat hier einer geschrieben. vollkommen richtig. das ganze ist ein (kultur)politisches problem. der wille, sich selbst zu behaupten, muß grundsätzlich vorhanden sein, dann wird er sich auch unweigerlich in der sprache in einer abneigung gegen fremdwörter zeigen, bwz. in einer wertschätzung der eigenen sprache.
dieser selbstbehauptungswille kann natürlich in einer bandbreite von normal national bis nationalistisch ausgelebt werden. daß hier übersetzungsversuche mit der npd- und der nazi-keule beantwortet werden, zeigt deutlich, in welchem geisteszustand die deutschen derzeit sind. kulturelle heloten halt.
mich erinnern diese "deutschen engländer" immer etwas an die indianerscouts, die die us-kavallerie für eine flasche schnaps auf die spuren ihrer landsleute brachten. der unterschied ist: die deutschen kulturkriecher machens umsonst und mit begeisterung.
typisch für diese seite, daß man sich sofort eifrig vom nazismus distanziert. natürlich bin ich kein nazi, weil ich die deutsche sprache mag, um gottes willen... typisch auch, daß man gar nicht die deutsche sprache erhalten will. man begründet die ganze sache damit, laien helfen zu wollen. man traut sich nicht einmal, zu seiner sprache zu stehen. jämmerlich.
ich freue mich immer, wenn ich in den nachrichten höre, daß diese oder jene weltfirma wieder einmal 1ooo arbeitsplätze aus deutschland nach indien verlegt, wo die programmierer billiger und genauso gut sind. der deutsche staat und das jeweilige unternehmen hält eben genauso viel von "nationalismus", wie die denglischen. daß diese leute diese zusammenhänge begreifen, gut, da braucht man nicht darauf zu hoffen.
noch eine technische anmerkung: es fällt auf, daß im englischen kurze wörter entstehen, während die hier vorgestellten übersetzungsversuche eine unnötige und im englischen nicht vorhandene genauigkeit anstreben. dadurch werden die wörter im deutschen unhandlich lang. anstatt internet sage ich ganz einfach netz usw. das versteht jeder. hat noch niemand gefragt, ob ich jetzt von spinnennetzen spreche. wenn man neue deutsche wörter prägt, sollte man darauf achten, daß sie kurz und griffig sind. in österreich werden junkies beispielsweise giftler genannt. rauschGIFTsüchtige sind giftler, treffender und kürzer geht es doch gar nicht mehr.
noch ein letztes: natürlich werden die englischen wörter nicht wegen ihrer kürze verwendet, wie vielfach behauptet wird, sondern weil wir wie oben beschrieben politisch und kulturell an die usa angeschlossen sind. vor dreihundert jahren sprach man hier französisch. da hat es keine sau interessiert, ob das wort kurz oder lang war.
... finde ich diese Änderungen. Viele meiner Kollegen werden von Linux im Besonderen aber auch von Computern im Generellen abgeschreckt, weil ein Großteil der Dokumentation nur in englisch verfügbar ist. Das gilt oftmals auch schon für die Menüeinträge, die hier übersetzt werden. Die sind aber selten das wahre Problem des Use... ...Benutzers. Wenn mich jemand fragt, was denn ein Proxy ist, helfe ich ihm nicht, indem ich ihm sage, dass Proxy in etwa 'Stellvertreter' bedeutet, sondern indem ich ihm erkläre, dass das ein Rechner ist, der stellvertretend für das ganze Netz dahinter, die Webseiten anfordert und zwischenspeichert, um dann die Benutzer (schneller ab dem 2ten Aufruf) mit den angeforderten Seiten zu versorgen. Das steckt im Begriff 'Stellvertreter' aber so gar nicht drin. Proxy ist also an dieser Stelle kein Anglizismus sondern ein (meinetwegen englisches) Fremdwort - ein Fachbegriff. Diesen Fachbegriff in jedem Programm anders zu benennen, ist - vorsichtig ausgedrückt - nicht zielführend und sollte den Benutzer mehr überfordern als noch-so-viele 'advanced' Buttons (Schaltflächen) in den Programmen. Richtiger fände ich ja, den Ansatz auszubauen, den KDE für sein Startmenü verfolgt: Neben dem Menüeintrag noch ein paar erklärende Worte, die dann ihrerseits mit übersetzt werden, als Option angeboten werden und 'by default' 'TRUE' sind. Ansonsten lieber mehr Tooltips und 'What's this'-Klicks in die Programme schreiben. Ist ja ganz niedlich wenn mein Feuerfuchs auf einmal Kölsch oder Niederbairisch spricht und garantiert kein englischer Begriff vorkommt - hilft dem Laien aber nicht mehr als sagen wir.... ein 'James Bond'-Plus!-Theme.
Firefox ordentlich für Linux rausbringen. Ohne irgendwelche Einschränkungen.
Open-Flash täte z.B. Not. Nein, Flash gibt es nicht für Linux, es gibt nur eine inadäquate Unterstützung, die anspruchsvolle User nicht zufrieden stellen kann.
Ja, ich weiß, dass das nicht direkt was mit Firefox zu tun hat. Es gibt aber auch noch andere Punkte. Flash ist einer der dringlichsten.
Aber "Brandmauer" anstatt von Firewall hinterlässt einen faden Nachgeschmack im Rachenraum oder?
# DE -- ADE
Homepage -- Webseiten
Website -- Netzpräsenz
Webseite -- Seite
==> naja, sollte man sich nochmal anschauen, wie man eine "Zwischennetz-Präsenz" nun nennt ;-)
Speicher-Cache -- virtueller Zwischenspeicher
==> Was is daran "virtuell"?
Host -- Wirtsadresse
==> Horst will nen Bier? Könnte glücklicher gewählt werden ...
### unveränderte Begriffe ###
Desktop, Software, Port, E-Mail, Cursor.
==> Arbeitsplatz, Programm, Anschluss, elektronische Post (ePost), Zeiger
Warum nicht so?
Alex
Der auch weiterhin Opera verwendet, aber nichts gegen FF hat
Manche Übersetzung sind dennoch überflüssig wie Computer = Rechner . Ich glaube was ein Computer ist, dürfte wohl wirklich jeder wissen. Da ist der Begriff Rechner wohl eher verwirrender.
Firewall = Brandmauer Ok, das ist vielleicht lustig, aber wirklich hilfreich ist es sicherlich nicht. Wer nicht weiß was eine Firewall ist, wird wenigstens sich schnell von Freunden, Kollegen oder sonst wem darüber aufklären lassen können. Wenn sie nach einer Brandmauer fragt, dann schicken sie ihn sicherlich zur Freiwilligenfeuerwehr.
"Selbstaktualisierung"? Also das Adjektiv "automatisch" ist wohl mehr als allgemein bekannt. Also kann das "Auto-Update" zur "automatischen Aktualisierung" werden.
"Brandmauer" für "Firewall" ist eine dieser Krampf-Übersetzungen, die keiner versteht. Das gleiche gilt für Referrer, Proxy oder Server
einerseits halte ich Tastatur-Textnavigation für wesentlich verständlicher als Caret Browsing andererseits werden Begriffe zu sich selbst korriert Netzwerk-Administrator -- Netzwerkadministrator, andere Worte haben nicht die gleiche Bedeutung Homepage -- Webseiten oder Proxy -- zentraler Zwischenspeicher oder sind uneinheitlich Master-Passwort -- Generalschlüssel aber Passwort -- Kennwort oder Passwort-Manager -- Kennwortverwaltung.
Wer sich die Übersetzungsliste mal angeschaut hat wird feststellen das alle Beispiele nur aus dem oberen Drittel stammen.
mfg
Viele Wörter lasssen sich in der Bedeutung nun mal nicht so einfach übersetzen.
Zudem kann ich mir gut Vorstellen wie es aussieht, wenn einer versucht jemandem ein Problem mit diesen Wörtern zu schildern. Der andere wird vermutlich nur Bahnhof verstehen.
Ein Cookie ist ein Datenpaket also kann man das so nennen.
Ein Host ist eine Quelle aber doch keine Wirtsadresse.
eMail ist erst garnicht angetastet worden dabei ist es einfach elektronische Post. ePost eben
Selbstaktualisierung *lach* Wie wärs denn mit automatische Aktualisierung?
Browsing ist absolut kein Handhabung sondern Durchstöbern
Eine Firewall ist eine virtuelle Mauer die schützt also wär das wohl eine Schutzmauer oder wenn schon stures übersetzen eine Brandschutzmauer.
Ein Plugin ist absolut keine Inhaltserweiterung denn kein Inhalt wird mehr sondern eine Programmerweiterung
Pop-up ist etwas schwer zu übersetzen. Zusatzfenster ist etwas unglücklich gewählt wenn man das so einfach liest. Aber vielleicht wäre es mit Nebenfenster oder Minifenster besser.
Proxy kann man nicht zentraler Zwischenspeicher nennen aber mir fällt grad auch nichts passendes ein.
Referer könnte man vielleicht mit Herkunf übersetzen aber das ist auch nicht gerade ideal.
Safe-Browsing ist doch bestimmt Sicheres stöbern aber wer überwacht mich?
Und dann nennen sie Safe-Mode -- Sicherheitsmodus aber nicht Überwachungsmodus *G* Leicht inkonsistent
Scripts sind zwar auch Skripte aber vor allem sind es Programme
Server ist auch ein Zentralrechner aber Quellrechner ging doch bestimmt auch oder?
Sidebar ist kein Randfenster es ist eine Seitenleiste
Speicher-Cache ist nicht unbedingt virtuell der kann auch im Arbeitsspeicher liegen. Zwischenspeicher reicht doch völlig.
Ein Style ist ein Stil aber doch keine Anzeige
Theme ist ein Dekorationsstil oder ein Anzeigethema aber Dekoration ist auch ok
Typ ist Typ. Ganz normales deutsch. Das muss man nicht übersetzen in Art.
uploaden vermehrt nicht unbedingt etwas sondern ist einfach nur eine Übertragung oder vielleicht hochladen wobei der Zielrechner durchaus auch tiefer steht als der Quellrechner
Website zu Netzpräsenz ist super gewählt.
Warum aber dann eine Webseite keine Netzseite ist versteht nur de-ade. Wieder ziemlich inkonsistent
not well-formed xml :o) Ich versteh bis heute nicht warum die das je so bezeichneten. Wohl geformt ist meine Frau aber kein Dokument! Da ist beschädigt nicht nur besser sondern der größte mir bekannte Stein der Weisen den ich je gesehen hab.
Inline ist eingebunden aber doch nicht seitenspezifisch. Was ist daran seitenspezifisch?
Warum darf ein Schreibprogramm ein Nur-Lese-Editor sein? Wie wäre es mit Anzeigeprogramm? Das suggeriert das "nur lesen" mehr als ein SCHREIBprogramm.
Posten hmm stellen passt nicht aber einstellen oder speichern wobei ich eher an speichern Gefallen finde.
Wie findet ihr das? Was würdet ihr ändern? Sollen wir nicht mal ein besseres Paket machen? Da wär noch viel zu tun :o)
Ansonsten denke ich auch, daß vieles in der Liste nicht unvernünftig ist, vieles aber auch kontraproduktiv. Warum man den Begriff Firewall z.B. dann nicht mit einer Funktionsbeschreibung versieht und das ganze Paketfilter nennt, müßte man mir mal erklären. Es gibt auch keinen verständlichen und prägnanten Begriff für den Browser - Durchstöberer hilft auch nicht weiter. Eine denkbare Lösung wäre typisch für die Funktionsweise der deutschen Sprache: "Webseiten-Anzeiger" oder "Webseiten-Anzeigeprogramm" ...
Und wenn ich den Begriff Cookie denn nun unbedingt übersetzen müßte, würde ich ihn auch "Datenkrümel" nennen, daß paßt sicher besser als "Plätzchen". Warum dann übrigens eigentlich nicht "Keks"?
Naja, nette Idde, aber nicht soo toll umgesetzt, finde ich.
Wie schon angemerkt, sind einige Uebersetzugen noch nicht ganz ausgereift, doch die Projektbetreiber erhalten ja jetzt sicherlich viele Anregungen, was sie noch verbessern koennten.
Ich jedenfalls finde diesen Versuch im besten Fall unnütz im schlechten Fall verhindert er sogar eine schnellere Behebung von Fehlern.
http://pfaffenberg.permuda.net/
Einige Dinge lassen sich auch gar nicht richtig übersetzen. Sie sorgen höchstens für ein mitleidiges lächeln beim User.
es gibt nun mal begriffe in einem weltweiten netz welche gleich sein muessen damit alle auf einen
nenner kommen.
Auch ich benutze viel zu oft diese "Fachbegriffe", versuche aber immer mehr die deutschen Begriffe anzuwenden. Einerseits mag dies manchmal belustigend sein, andererseits jedoch ist es doch eigentlich nur eine sache der Gewöhnung.
Raider heisst jetzt Twix - damals war es ungewöhnlich, nu' isses normal. Wozu also die Aufregung, bzw. der unnötige Verweis auf deutschtümelnde NPDler? Ich benutze nur MEINE Sprache, anstatt sie völlig den Bach 'runter gehen zu lassen. (Meine "Lieblings"-Möchtegern Anglizismen sind ja Worte wie Handy oder Wellness... *schüttel* oder das Deppen-Apostroph...)
Sowjet, so gut...
M
Warum hiess es noch in FF 1.5 "Erweiterungen" und jetzt in 2.0 "Add-On"?
Mal abgesehen von "ideologischen" Fragen - warum wird denn willkürlich ein durch FF etablierter Begriff ersetzt? Wird jetzt in jeder zweiten Version willkürlich der Menüeintrag gewechselt?
Sorry, aber schon die offizielle Lokalisierung ist schwach. Und die Alternative (wie weiter oben schön dargelegt) ist absoluter Dreck auf Erstklässlerniveau.
dieser selbstbehauptungswille kann natürlich in einer bandbreite von normal national bis nationalistisch ausgelebt werden. daß hier übersetzungsversuche mit der npd- und der nazi-keule beantwortet werden, zeigt deutlich, in welchem geisteszustand die deutschen derzeit sind. kulturelle heloten halt.
mich erinnern diese "deutschen engländer" immer etwas an die indianerscouts, die die us-kavallerie für eine flasche schnaps auf die spuren ihrer landsleute brachten. der unterschied ist: die deutschen kulturkriecher machens umsonst und mit begeisterung.
typisch für diese seite, daß man sich sofort eifrig vom nazismus distanziert. natürlich bin ich kein nazi, weil ich die deutsche sprache mag, um gottes willen...
typisch auch, daß man gar nicht die deutsche sprache erhalten will. man begründet die ganze sache damit, laien helfen zu wollen. man traut sich nicht einmal, zu seiner sprache zu stehen. jämmerlich.
ich freue mich immer, wenn ich in den nachrichten höre, daß diese oder jene weltfirma wieder einmal 1ooo arbeitsplätze aus deutschland nach indien verlegt, wo die programmierer billiger und genauso gut sind. der deutsche staat und das jeweilige unternehmen hält eben genauso viel von "nationalismus", wie die denglischen. daß diese leute diese zusammenhänge begreifen, gut, da braucht man nicht darauf zu hoffen.
noch eine technische anmerkung: es fällt auf, daß im englischen kurze wörter entstehen, während die hier vorgestellten übersetzungsversuche eine unnötige und im englischen nicht vorhandene genauigkeit anstreben. dadurch werden die wörter im deutschen unhandlich lang.
anstatt internet sage ich ganz einfach netz usw. das versteht jeder. hat noch niemand gefragt, ob ich jetzt von spinnennetzen spreche. wenn man neue deutsche wörter prägt, sollte man darauf achten, daß sie kurz und griffig sind. in österreich werden junkies beispielsweise giftler genannt. rauschGIFTsüchtige sind giftler, treffender und kürzer geht es doch gar nicht mehr.
noch ein letztes: natürlich werden die englischen wörter nicht wegen ihrer kürze verwendet, wie vielfach behauptet wird, sondern weil wir wie oben beschrieben politisch und kulturell an die usa angeschlossen sind. vor dreihundert jahren sprach man hier französisch. da hat es keine sau interessiert, ob das wort kurz oder lang war.
Viele meiner Kollegen werden von Linux im Besonderen aber auch von Computern im Generellen abgeschreckt, weil ein Großteil der Dokumentation nur in englisch verfügbar ist. Das gilt oftmals auch schon für die Menüeinträge, die hier übersetzt werden. Die sind aber selten das wahre Problem des Use... ...Benutzers.
Wenn mich jemand fragt, was denn ein Proxy ist, helfe ich ihm nicht, indem ich ihm sage, dass Proxy in etwa 'Stellvertreter' bedeutet, sondern indem ich ihm erkläre, dass das ein Rechner ist, der stellvertretend für das ganze Netz dahinter, die Webseiten anfordert und zwischenspeichert, um dann die Benutzer (schneller ab dem 2ten Aufruf) mit den angeforderten Seiten zu versorgen. Das steckt im Begriff 'Stellvertreter' aber so gar nicht drin.
Proxy ist also an dieser Stelle kein Anglizismus sondern ein (meinetwegen englisches) Fremdwort - ein Fachbegriff. Diesen Fachbegriff in jedem Programm anders zu benennen, ist - vorsichtig ausgedrückt - nicht zielführend und sollte den Benutzer mehr überfordern als noch-so-viele 'advanced' Buttons (Schaltflächen) in den Programmen.
Richtiger fände ich ja, den Ansatz auszubauen, den KDE für sein Startmenü verfolgt: Neben dem Menüeintrag noch ein paar erklärende Worte, die dann ihrerseits mit übersetzt werden, als Option angeboten werden und 'by default' 'TRUE' sind. Ansonsten lieber mehr Tooltips und 'What's this'-Klicks in die Programme schreiben.
Ist ja ganz niedlich wenn mein Feuerfuchs auf einmal Kölsch oder Niederbairisch spricht und garantiert kein englischer Begriff vorkommt - hilft dem Laien aber nicht mehr als sagen wir.... ein 'James Bond'-Plus!-Theme.
Open-Flash täte z.B. Not.
Nein, Flash gibt es nicht für Linux, es gibt nur eine inadäquate Unterstützung, die anspruchsvolle User nicht zufrieden stellen kann.
Ja, ich weiß, dass das nicht direkt was mit Firefox zu tun hat.
Es gibt aber auch noch andere Punkte.
Flash ist einer der dringlichsten.