Von Trollmeister am Do, 9. November 2006 um 10:36 #
Geruechteweise entwickelt Novell zusammen mit einem grossen Partnerunternehmen eine komplett neue Version von Gnome mit Codename Gnome Longhorn. Novells Ziel dabei ist, moeglichst viele Bestandteile von Gnome durch mit Mono geschriebene Komponenten zu ersetzen. Schon Anfang naechsten Jahres will man erste Resultate praesentieren. Ein Novell Mitarbeiter der nicht genannt werden moechte, meinte dazu: unsere kuerzlich getroffene Vereinbarung mit unserem Partnerunternehmen verpflichtet uns, moeglichst viele essentielle Bestandteile von Gnome mit Hilfe von Mono neu zu schreiben. Wir werden dabei aber nicht versuchen, neue Funktionalitaet einzubauen, sondern vorhandene Funktionalitaet zu entfernen. Auch dazu verpflichtet uns die Vereinbarung mit unserem Partnerunternehmen. Auch ein endguelter Name fuer das neue Gnome ist schon bekannt: Gnome Vista.
Haha Aber so komisch das klingt, es war wirklich mal sowas geplant Gnome als Testballon für Mono zu nehmen. Icaza selbst, der ja das Mono-Projekt aus der Taufe gehoben hat, hatte doch mal solche Ideen. Allerdings war damals der C# Compiler und das gesamte Framework wohl noch nicht so recht benutzbar.
Möglicherweise hat Novell ihm diese Ideen ausgetrieben... Kann aber natürlich sein das man das irgendwann doch wieder ausgräbt und vielleicht einen .NET basierten Gnome-Desktop aufbaut. Ich glaube zwar nicht das Microsoft da irgendwie was beisteuern würde aber wer weiss... Denen ist jedes Mittel recht ihr .NET durchzudrücken. Und mal angenommen Gnome wäre das Vorzeigeprojekt für .NET auf Unix? Wäre eine gute Werbung für Microsoft und würde viele Linuxentwickler zumindest so langsam an .NET durch Mono ranführen...
ich frage mich warum du gnome mit namen von windows in verbindung bringst?
interface technisch orientiert sich gnome ja weniger an den MS produkten, sondern eher macOS. gut mit mono hat man eine technologie eingebunden welche MS (mit beteiligung anderer unternehmen) entwickelt hat. doch der name "gnome vista" ist eindeutig zu MS lastig, vor allem wenn man bedenkt wieviel MS für diese produkt auch von macOS X kopiert hat. wenn du nächtes mal trollen willst dann verwenden bitte einen etwas passenderen namen wie z.b. "GnomeOS X.net".
Von Trollmeister am Do, 9. November 2006 um 14:45 #
Ja, das Interface hat Gnome von MacOSX kopiert, aber die Codequalitaet von Gnome ist etwa die gleiche, wie die von Windows, deswegen Gnome Vista! Ich wuerde dir ja empfehlen, dir den Quellcode mal anzuschauen, aber ich bin ja kein Unmensch, deshalb: lass es bleiben, es wird dir nur schlecht dabei!
Von Daniel Seuffert am Do, 9. November 2006 um 17:23 #
Nein, man kann über Trollmeister denken wie man will, aber er hat an dem Punkt nun wahrlich nicht Unrecht. Wer sich die Codewüste bei Gnome in bestimmten Bereichen anschaut, der braucht wirklich einen sehr widerstandsfähigen Magen... Ich würde das niemand empfehlen so wie er.
Gnome = an der Oberfläche hübsch und einfach, KDE drunter. Ist aber recht schlüssig, wenn man drüber nachdenkt: Gnome schaut sehr auf den Desktop-User (manche sagen ja "vor allem auf den leicht debilen Typ"...), KDE hat im Selbstverständnis starke Züge einer Technologiespielwiese für Entwickler. Logisch, dass was nicht nur die Oberflächen die jeweilige Philosophie spiegeln, sondern auch der Unterbau.
Ja ja, jetzt werden welche sagen, dass es ein Gegenbeispiel gäbe, gstreamer oder was auch immer. Aber den Trend hab ich glaub ich korrekt beschrieben.
Fällt mir gerade ein... Gnome funktioniert besser mit Beryl bzw. XGL als KDE musste ich feststellen. Bei KDE findet der Beryl-manager beim Start nicht den vormals eingestellten Windows Manager (also beryl) und beim beenden von KDE kommt oft ein weisses Fenster z.T. auch mit einem Crashdialog von einer KDE-Komponente. Bei Gnome läuft das alles ohne Probleme...
Nein, ich mag KDE sehr gerne und es ärgert mich ehrlich gesagt ein wenig. Anscheinend werden solche Dinge primär mit Gnome getestet. Zumindest funktioniert es dort besser.
So weit ich das jetzt richtig weiß, Gnome unterstützt mehrere window-manager und KDE nicht. Damit dürfte auch klar sein, warum Beryl hier nicht funktioniert. Auch wenn KDE sehr schön ist, gnome ist sehr viel modularer. Leider macht KDE immer Probleme wenn man versucht eigene Panels oder eigene Programme zur Verwaltung des Schreibtischs einzusetzen.
Das stimmt so nicht. KDE kann man problemlos mit anderen Windowmanagern benutzen. Bei mir funktionieren compiz und beryl ohne Probleme unter KDE. Man kann sie zum Beispiel mit compiz --replace oder beryl --replace starten. Wenn man permanent einen anderen Windowmanager benutzen will, dann kann man das startkde-Script (/usr/bin/startkde) bearbeiten und dort kwin durch compiz/beryl ersetzen. Vielleicht gibt es aber auch eine einfachere Moeglichkeit?
Von Kevin Krammer am Do, 9. November 2006 um 12:51 #
KDE started KWin nur dann, wenn kein anderen Windowmanager angegeben wurde, d.h. die Umgebungsvariable KDEWM nicht gesetzt oder leer ist.
Man kann daher für einen anderen Windowmanager diese Variable entweder in einem der Dateien für die Systemumgebung setzen, oder in einem Environmentextender in den env/ Verzeichnissen der KDE Verzeichnishierachie, zB /usr/env falls KDE mit Prefix /usr installiert wurde, oder ~/.kde/env falls es nur für einen bestimmten Benutzer gelten soll
Von Torsten Rahn am Do, 9. November 2006 um 11:25 #
> und KDE nicht.
KDE unterstützt bereits seit KDE 2.0 praktisch alle möglichen Window Manager, insbesondere seit KDE initial zu den entsprechenden Window Manager Spezifikationen auf freedesktop.org beigetragen hat:
http://freedesktop.org/wiki/Standards_2fwm_2dspec
> Damit dürfte auch klar sein, warum Beryl hier nicht funktioniert.
Wenn Beryl mit Deinem KDE nicht tut, dann mag das entweder ein Bug in Deinem Beryl oder in Deinem KDE sein. Da hilft entweder ein Update oder ein Bugreport (an Beryl oder KDE).
> Auch wenn KDE sehr schön ist,
Das ist richtig.
> gnome ist sehr viel modularer.
Das bezweifle ich. Die Tatsache, dass es standardmäßig in mehr Paketen daherkommt bedeutet nicht zwingend, dass es deshalb modularer ist.
KDE mag vielleicht hier und da besser als Gnome sein, aber vollstes KO-Kriterium geniessen die ach so tollen KIO-Slave: KEIN (ich wiederhole KEIN!!) Streaming
Ein Gigabyte großes Video wird erst temporär ... AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGGHH AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARRRGGHH ... wenn ich nur dran denke.
Schrott, schrott, schrott. Setzen, sechs! Wenn ich es anbiete dann gescheit. Oder garnicht. Punktaus. Da Geflackere kotzt auch an. Mit Themes kann man es etwas verbessern (nicht komplett abschalten), aber nicht wirklich loswerden. Und dann ist es genau der Style, der einem am wenigsten anspricht (nee, nix bunt, aber halt edel)
Sorry, so wird das nix. Verwende zwar viele KDE Programme weil die einfach supergut(!) sind und es unter GTK/Gnome absolut nichts vergleichbar gutes gibt: Amarok, DigiKam, K3b, Kregexeditor,...). Aber nur unter Gnome als Desktop.
Als Desktop ist KDE ergonomisch betrachtet aber absolut schrottig. Habe fertig.
Naja, wenn ich jedem Programm transparent Zugriff auf Dateien im Netzwerk anbieten will (KIOs gute Eigenschaft) muss ich es natürlich vorher nach /tmp runterladen (KIOs schlechte Eigenschaft), sonst würde das Programm ja gar nicht wissen was es nun tun darf und was nicht.
Deswegen ist auch schon länger klar, dass solche Funktionalität eigentlich in den Kernel gehört (FUSE etc), dann haben auch Konsolenprogramme was davon (und xterm ); das hilft KDE jetzt aber auch nicht weiter, da sie ja nicht nur auf Linux laufen.
Von Kevin Krammer am Fr, 10. November 2006 um 15:08 #
Ein Kopieren in eine temporäre Datei ist nicht nötig, das veranlasst die Applikation wenn sie nicht gestreamte Daten verarbeiten kann oder will.
Daten kommen aus IO Slaves nämlich sehr wohl in Paketen an, also als Stream, nur muß eine Applikation die auch so verarbeiten. Bei manchen Dokumenten ist es einfacher, zuerst alle Daten abzuwarten. Im Falle von Audio- oder Videodaten wäre es natürlich besser, die Daten zumindest parallel direkt zu verwenden und sie eventuell nur zusätzlich zu cachen.
Aufgrund des Nutzungsverhaltens einer Applikation auf die technische Umsetzung der IO Slaves zu schließen ist relativ naiv, vorallem da andere Applikationen, zB Konqueror, die Daten schon während des Transfers verarbeiten, also keineswegs auf das Ende der Übertragung angewiesen sind.
son schwachsinn! kde ist nicht nur modularer, sondern auch in der lage den gnome wm zu nutzen. bei mir funktioniert compiz/BERYL/KWIN/DER GNOMEDINGS HAT AUCH SCHON FUNKTIONIERT... SOGAR DER GNOME FENSTERMANAGER FUNKTIONIERT UNTER KDE... NUR WILL NIEMAND DIESE HÄSSLICHEN GNOME FENSTER BENUTZEN.
"Auch wenn KDE sehr schön ist, gnome ist sehr viel modularer. "
Bisserls pauschale Aussage. Gilt u.U. fr das Zusammenspiel mit WMs, aber ansonsten wohl eher umgekehrt. Denk nur an KParts und andere Flaggschiffe der Modularität KDEs.
Von Henning Rogge am Do, 9. November 2006 um 11:09 #
Also ich hab Beryl lange Zeit ohne Probleme unter KDE 3.5.5 am laufen gehabt. Einzig die Task-Bar macht manchmal Probleme, dafür gabs aber nen Patch für kdelibs.
Hm, Beagle dürfte m.E. etwas ressourcenschonender sein. Nach ca. 30 Minuten frisst Beagle sich an irgendwelchen Dateien fest und beansprucht nicht weniger als 90% der CPU! Ausserdem: warum heisst der Beagle-Prozess auf meinem Debian BeagleDaemon.exe?
Es sind(!) "EXE-Dateien", also PE-Binaries. Am Anfang des .NET-Assemblies befindet sich nämlich nativer Win32-Code, der Windows dazu veranlasst, das Binary von der .NET-Runtime ausführen zu lassen, sozusagen eine Art Shebang.
> Wird mit Mono denn auch der Virus aus der Windowswelt auf Linux portiert?
wie fuffy schon schrieb ist nur der erste teil nativer win32 welcher unter windows veranlasst dass ein programm, welches nur mit hilfe der CLI lauffähig ist, wie jedes native programm starten kann. dieser native win32 code wird unter linux natürlich nicht ausgeführt. doch diese tatsache hat auch nichts mir viren oder ähnlichem zu tun. ein virus ist nicht "böser code" sondern code der böses anrichtet. anders gesagt, ein virus muss nicht in nativen win32 code versteckt sein, diesen kann man genau so in nativen linux code oder (bytecode-)interpreter sprachen unterbringen. theoretisch ist es also möglich mit mono einen portablen virus zu schreiben, das hat aber nichts damit zu tun dass dateien die endung .exe haben oder dass sie nativen windows code beinhalten, oder dass .net von MS erfunden wurden. gleiches könnte man mit java, python, uva. machen.
> Aber nochmal zu dem Phänomen: frisst Beagle bei euch auch soviel Ressourcen nach einiger Laufzeit?
ich hab schon länger keine aktuelle version mehr getestet, aber als ich beagle zum letzten mal verwendet habe, hat es nur solange merkbar resourcen gefressen bis die festplatte fertig indiziert war. bei mir gab es nur das problem dass nach einer bestimmten zeit der index verloren ging. d.h. es wurde nicht mehr weiter inditziert, und bereits indizierte sachen konnte ich auch nicht mehr finden.
Nein, habe ich noch nicht. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ich das noch mache, denn ständig gibt es neue Suchmaschinen. kat, strigi, beagle, doodle,.. - ich brauche nur eine die meine Anwendungen, insbesondere kmail, indexiert und ne vernünftige und schnelle Suche bietet.
Mal 'ne ernste Frage: Ist bonobo jetzt noch drin? Und wenn ja wird gnome-2.18 vollständig ohne bonobo auskommen oder gibt es das erst in für 2.20? Selbiges für gnome-print und libgnome(canvas), leider ist die Seite zu "Projekt Ridley" schon lange nicht mehr upgedatet.
Ich glaube zumindest Evolution wird bonobo noch ein ganze Weile treu bleiben. Am DBus-Port wird jedoch bereits gearbeitet: - http://thread.gmane.org/gmane.comp.gnome.evolution.devel/7372/focus=7385 - http://thread.gmane.org/gmane.comp.gnome.evolution.devel/8424/focus=8424 - http://www.go-evolution.org/DBus_Port_of_EDS
Sollen endlich aufgeben und sich auf einen Standard einigen.
So kann das doch nix werden. Jede Anwendung orientiert sich an anderen Default-Settings für Schriften. Flash z.B. orientiert sich überhaupt nach gar nix und stellt per Default unter Linux alles schlechtest möglich da. Damit ist Linux einfach keine ernsthafte Plattform. Man braucht einen Standard. Einer soll aufgeben, Gnome oder KDE. die vielbeschworene Vielfalt bringt am Ende nur Nachteile für all diejenigen, die nicht damit zufrieden sind, 28 verschiedene Window-Manager ausprobieren zu wollen.
Mir wäre es recht, wenn Krücke Gnome eingestellt wird. KDE scheint mir etwas ausgereifter.
@abc Also dein Beispiel mit Flash ist ein wenig schlecht gewählt. Da es sich um closed-source Software handelt, hat demnach nur der Hersteller, also Adobe Einfluss auf diese Software. Das hat nun mal überhaupt nichts mit KDE oder GNOME zu tun. Weiterhin gibt es schon seit längerer Zeit mit Organisationen, wie zum Beispiel freedesktop.org, Bestrebungen gemeinsame Grundlagen zu schaffen. Ein erfolgreiches Beispiel stellt aus meiner Sicht HAL/DBUS dar. Außerdem finde es absolut in Ordnung, dass es mehrer Arbeitsoberflächen gibt.
Melde dich bei den betreffenden Mailing-Listen an: KDE: - http://www.kde.org/mailinglists/ Gnome: - http://mail.gnome.org/mailman/listinfo/ und wirb für Deine Idee.
Ich trag eher einen Bug ein, der besagt, dass Firefox sich nicht an KDE-Einstellungen für Schriften orientiert. Denn es ist nichts anderes als ein Bug. Dass er leider nie behoben wird, ist ein Dilemma.
Es ist wohl eher ein Bug, dass KDE nicht die Schrifteneinstellungen GTK+ weitergibt mit Firefox hat das mal gar nichts zu tun. Es wäre also ein Fall für freedesktop.org z.b. eine Datei ~/.conf/gui-font zu definieren in der die Schriftart der GUI für alle Toolkits festgelegt wird.
Von Daniel Seuffert am Do, 9. November 2006 um 21:25 #
Einer der wirklichen Vorteile einer Marktwirtschaft (eine die funktioniert!) ist genauso wie bei Open Source der Gedanke der Konkurrenz, welcher die Fortentwicklung beschleunigt. Uneigedenk der Tatsache, daß Gnome und KDE keine window manager sind ist dein Ansinnen kontraproduktiv für alle Beteiligten. Wenn Gnome nicht mehr da wäre würde eine wesentliche Triebfeder für die Weiterentwicklung von KDE fehlen und alle Menschen hätten weniger Auswahl. Wer mit der Auswahl überfordert ist darf ja gerne zu proprietären Sachen greifen, ich habe nichts dagegen, aber Open Source ohne freedom of choice ist halt nicht so das wahre....
Einer soll aufgeben, Gnome oder KDE. die vielbeschworene Vielfalt bringt am Ende nur Nachteile für all diejenigen, die nicht damit zufrieden sind Klar, der KDEler wird es dir danken, wenn er in Zukunft GNOME einsetzen muss. (Natürlich mag ein GNOMiE auch nicht KDE einsetzen müssen. )
Wer was bringt es wirklich, wenn sich Firefox und solche Anwendungen nicht an KDE-Einstellungen orientieren? Eine Vielfalt an neuen Bildschirmschonern? Uninteressant
Für was brauchst du den Firefox? Es gibt doch schon einen KDE Browser und der heisst Konqueror. Der benutzt sogar KDE Einstellungen. Und Vielfalt ist laut deiner Aussage ja kontraproduktiv, oder?
Möglicherweise wäre Gnome ja auch schon tot, allerdings wird es immer wieder von einigen Distributionen gehyped. Das nicht unbedingt weil es besser ist, sondern weil immer noch bei vielen eine gewissen Abneigung gegen QT vorhanden ist. Gnome ist für viele halt immer noch freier als KDE.
Letztlich freuen sich darüber auch nur Apple und Microsoft, weil die Konkurrenz damit in weite ferne rückt. Wäre KDE der Standard-Desktop unter Linux, wären wir heute technologisch sicherlich schon bei einer Version 5 und würden Microsoft und Apple ganz schön das Licht ausblasen. Derweilen Linux auf dem Server immer mehr Land gewinnt, verliert es zunehmend Land auf dem Desktop.
das gute an Linux und Open Source ist - es gibt niemanden der den Entwicklern vorschreibt was sie zu tun und zu lassen haben. Die machen wodrauf sie bock haben.
Eure Forderungen dieses zu tun und jenes zu lassen - interessiert keine Sau.
weiss jemand eine Quelle für Pakete, die eine aktuallere Gnomeversion als die von Dapper Drake bereitstellen? Bei mir hat es nämlich noch nie funktioniert, GARNOME zum Laufen zu bekommen. Ich würde aber gerne ein neueres Gnome haben, ohne gleich das gesamte System auf Edgy zu aktualisieren.
Also: kennt jemand "jemanden", der mindestens Gnome 2.16 für Dapper anbietet? Es ist mir schnuppe, ob ich damit mein Gnome-system zerschiesse. Selber kompilieren kommt halt nicht in Frage, da ich weder Zeit noch Wissen habe, um mich erstens jeden Fehler, den Garnome irgendwo im Compileroutput "meldet" zu lokalisieren und zweitens auch zu verstehen.
Bitte nur ernstgmeinte Antworten, auf "wenn du's nicht verstehst lass es bleiben"-Müll kann ich wie wohl der Rest hier auch, verzichten.
Aber so komisch das klingt, es war wirklich mal sowas geplant Gnome als Testballon für Mono zu nehmen. Icaza selbst, der ja das Mono-Projekt aus der Taufe gehoben hat, hatte doch mal solche Ideen. Allerdings war damals der C# Compiler und das gesamte Framework wohl noch nicht so recht benutzbar.
Möglicherweise hat Novell ihm diese Ideen ausgetrieben... Kann aber natürlich sein das man das irgendwann doch wieder ausgräbt und vielleicht einen .NET basierten Gnome-Desktop aufbaut. Ich glaube zwar nicht das Microsoft da irgendwie was beisteuern würde aber wer weiss... Denen ist jedes Mittel recht ihr .NET durchzudrücken. Und mal angenommen Gnome wäre das Vorzeigeprojekt für .NET auf Unix? Wäre eine gute Werbung für Microsoft und würde viele Linuxentwickler zumindest so langsam an .NET durch Mono ranführen...
Rettet OpenSuse und den SLES vor Novell! Rescue this Source Code!
interface technisch orientiert sich gnome ja weniger an den MS produkten, sondern eher macOS. gut mit mono hat man eine technologie eingebunden welche MS (mit beteiligung anderer unternehmen) entwickelt hat. doch der name "gnome vista" ist eindeutig zu MS lastig, vor allem wenn man bedenkt wieviel MS für diese produkt auch von macOS X kopiert hat.
wenn du nächtes mal trollen willst dann verwenden bitte einen etwas passenderen namen wie z.b. "GnomeOS X.net".
Gnome = an der Oberfläche hübsch und einfach, KDE drunter. Ist aber recht schlüssig, wenn man drüber nachdenkt: Gnome schaut sehr auf den Desktop-User (manche sagen ja "vor allem auf den leicht debilen Typ"...), KDE hat im Selbstverständnis starke Züge einer Technologiespielwiese für Entwickler. Logisch, dass was nicht nur die Oberflächen die jeweilige Philosophie spiegeln, sondern auch der Unterbau.
Ja ja, jetzt werden welche sagen, dass es ein Gegenbeispiel gäbe, gstreamer oder was auch immer. Aber den Trend hab ich glaub ich korrekt beschrieben.
das sagt doch schon alles über Gnome aus
Nein, ich mag KDE sehr gerne und es ärgert mich ehrlich gesagt ein wenig. Anscheinend werden solche Dinge primär mit Gnome getestet. Zumindest funktioniert es dort besser.
Man kann daher für einen anderen Windowmanager diese Variable entweder in einem der Dateien für die Systemumgebung setzen, oder in einem Environmentextender in den env/ Verzeichnissen der KDE Verzeichnishierachie, zB /usr/env falls KDE mit Prefix /usr installiert wurde, oder ~/.kde/env falls es nur für einen bestimmten Benutzer gelten soll
KDE unterstützt bereits seit KDE 2.0 praktisch alle möglichen Window Manager, insbesondere seit KDE initial zu den entsprechenden Window Manager Spezifikationen auf freedesktop.org beigetragen hat:
http://freedesktop.org/wiki/Standards_2fwm_2dspec
> Damit dürfte auch klar sein, warum Beryl hier nicht funktioniert.
Wenn Beryl mit Deinem KDE nicht tut, dann mag das entweder ein Bug in Deinem Beryl oder in Deinem KDE sein. Da hilft entweder ein Update oder ein Bugreport (an Beryl oder KDE).
> Auch wenn KDE sehr schön ist,
Das ist richtig.
> gnome ist sehr viel modularer.
Das bezweifle ich. Die Tatsache, dass es standardmäßig in mehr Paketen daherkommt bedeutet nicht zwingend, dass es deshalb modularer ist.
Grüße,
Torsten
Ein Gigabyte großes Video wird erst temporär ... AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGGHH AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARRRGGHH ... wenn ich nur dran denke.
Schrott, schrott, schrott. Setzen, sechs! Wenn ich es anbiete dann gescheit. Oder garnicht. Punktaus. Da Geflackere kotzt auch an. Mit Themes kann man es etwas verbessern (nicht komplett abschalten), aber nicht wirklich loswerden. Und dann ist es genau der Style, der einem am wenigsten anspricht (nee, nix bunt, aber halt edel)
Sorry, so wird das nix. Verwende zwar viele KDE Programme weil die einfach supergut(!) sind und es unter GTK/Gnome absolut nichts vergleichbar gutes gibt: Amarok, DigiKam, K3b, Kregexeditor,...). Aber nur unter Gnome als Desktop.
Als Desktop ist KDE ergonomisch betrachtet aber absolut schrottig. Habe fertig.
Deswegen ist auch schon länger klar, dass solche Funktionalität eigentlich in den Kernel gehört (FUSE etc), dann haben auch Konsolenprogramme was davon (und xterm
); das hilft KDE jetzt aber auch nicht weiter, da sie ja nicht nur auf Linux laufen.
Daten kommen aus IO Slaves nämlich sehr wohl in Paketen an, also als Stream, nur muß eine Applikation die auch so verarbeiten. Bei manchen Dokumenten ist es einfacher, zuerst alle Daten abzuwarten. Im Falle von Audio- oder Videodaten wäre es natürlich besser, die Daten zumindest parallel direkt zu verwenden und sie eventuell nur zusätzlich zu cachen.
Aufgrund des Nutzungsverhaltens einer Applikation auf die technische Umsetzung der IO Slaves zu schließen ist relativ naiv, vorallem da andere Applikationen, zB Konqueror, die Daten schon während des Transfers verarbeiten, also keineswegs auf das Ende der Übertragung angewiesen sind.
fucking caps-lock
~> cat .Xmodmap
remove Lock= Caps_Lock
Bisserls pauschale Aussage. Gilt u.U. fr das Zusammenspiel mit WMs, aber ansonsten wohl eher umgekehrt. Denk nur an KParts und andere Flaggschiffe der Modularität KDEs.
Aber nochmal zu dem Phänomen: frisst Beagle bei euch auch soviel Ressourcen nach einiger Laufzeit?
wie fuffy schon schrieb ist nur der erste teil nativer win32 welcher unter windows veranlasst dass ein programm, welches nur mit hilfe der CLI lauffähig ist, wie jedes native programm starten kann. dieser native win32 code wird unter linux natürlich nicht ausgeführt.
doch diese tatsache hat auch nichts mir viren oder ähnlichem zu tun. ein virus ist nicht "böser code" sondern code der böses anrichtet. anders gesagt, ein virus muss nicht in nativen win32 code versteckt sein, diesen kann man genau so in nativen linux code oder (bytecode-)interpreter sprachen unterbringen.
theoretisch ist es also möglich mit mono einen portablen virus zu schreiben, das hat aber nichts damit zu tun dass dateien die endung .exe haben oder dass sie nativen windows code beinhalten, oder dass .net von MS erfunden wurden. gleiches könnte man mit java, python, uva. machen.
> Aber nochmal zu dem Phänomen: frisst Beagle bei euch auch soviel Ressourcen nach einiger Laufzeit?
ich hab schon länger keine aktuelle version mehr getestet, aber als ich beagle zum letzten mal verwendet habe, hat es nur solange merkbar resourcen gefressen bis die festplatte fertig indiziert war.
bei mir gab es nur das problem dass nach einer bestimmten zeit der index verloren ging. d.h. es wurde nicht mehr weiter inditziert, und bereits indizierte sachen konnte ich auch nicht mehr finden.
http://www.gnome.org/~jamiemcc/tracker/
Selbiges für gnome-print und libgnome(canvas), leider ist die Seite zu "Projekt Ridley" schon lange nicht mehr upgedatet.
- http://thread.gmane.org/gmane.comp.gnome.evolution.devel/7372/focus=7385
- http://thread.gmane.org/gmane.comp.gnome.evolution.devel/8424/focus=8424
- http://www.go-evolution.org/DBus_Port_of_EDS
MfG Maik
So kann das doch nix werden.
Jede Anwendung orientiert sich an anderen Default-Settings für Schriften.
Flash z.B. orientiert sich überhaupt nach gar nix und stellt per Default unter Linux alles schlechtest möglich da.
Damit ist Linux einfach keine ernsthafte Plattform.
Man braucht einen Standard.
Einer soll aufgeben, Gnome oder KDE. die vielbeschworene Vielfalt bringt am Ende nur Nachteile für all diejenigen, die nicht damit zufrieden sind, 28 verschiedene Window-Manager ausprobieren zu wollen.
Mir wäre es recht, wenn Krücke Gnome eingestellt wird.
KDE scheint mir etwas ausgereifter.
Also dein Beispiel mit Flash ist ein wenig schlecht gewählt. Da es sich um closed-source Software handelt, hat demnach nur der Hersteller, also Adobe Einfluss auf diese Software. Das hat nun mal überhaupt nichts mit KDE oder GNOME zu tun. Weiterhin gibt es schon seit längerer Zeit mit Organisationen, wie zum Beispiel freedesktop.org, Bestrebungen gemeinsame Grundlagen zu schaffen. Ein erfolgreiches Beispiel stellt aus meiner Sicht HAL/DBUS dar. Außerdem finde es absolut in Ordnung, dass es mehrer Arbeitsoberflächen gibt.
KDE:
- http://www.kde.org/mailinglists/
Gnome:
- http://mail.gnome.org/mailman/listinfo/
und wirb für Deine Idee.
MfG Maik
Denn es ist nichts anderes als ein Bug.
Dass er leider nie behoben wird, ist ein Dilemma.
Maik
Klar, der KDEler wird es dir danken, wenn er in Zukunft GNOME einsetzen muss. (Natürlich mag ein GNOMiE auch nicht KDE einsetzen müssen.
Eine Vielfalt an neuen Bildschirmschonern? Uninteressant
Letztlich freuen sich darüber auch nur Apple und Microsoft, weil die Konkurrenz damit in weite ferne rückt. Wäre KDE der Standard-Desktop unter Linux, wären wir heute technologisch sicherlich schon bei einer Version 5 und würden Microsoft und Apple ganz schön das Licht ausblasen.
Derweilen Linux auf dem Server immer mehr Land gewinnt, verliert es zunehmend Land auf dem Desktop.
das gute an Linux und Open Source ist - es gibt niemanden der den Entwicklern vorschreibt was sie zu tun und zu lassen haben. Die machen wodrauf sie bock haben.
Eure Forderungen dieses zu tun und jenes zu lassen - interessiert keine Sau.
weiss jemand eine Quelle für Pakete, die eine aktuallere Gnomeversion als die von Dapper Drake bereitstellen? Bei mir hat es nämlich noch nie funktioniert, GARNOME zum Laufen zu bekommen. Ich würde aber gerne ein neueres Gnome haben, ohne gleich das gesamte System auf Edgy zu aktualisieren.
Also: kennt jemand "jemanden", der mindestens Gnome 2.16 für Dapper anbietet? Es ist mir schnuppe, ob ich damit mein Gnome-system zerschiesse. Selber kompilieren kommt halt nicht in Frage, da ich weder Zeit noch Wissen habe, um mich erstens jeden Fehler, den Garnome irgendwo im Compileroutput "meldet" zu lokalisieren und zweitens auch zu verstehen.
Bitte nur ernstgmeinte Antworten, auf "wenn du's nicht verstehst lass es bleiben"-Müll kann ich wie wohl der Rest hier auch, verzichten.
Susanne