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Fr, 17. November 2006, 16:27

Software::Entwicklung

Red Hat erwägt neue JBoss-Strategie

Red Hat will nach Medienberichten eine freie und eine Abonnement-basierte Version von JBoss schaffen, um mehr Umsatz mit dem Anwendungsserver zu generieren.

Red hat bietet derzeit nur eine einzelne Version von JBoss an. Diese steht zum freien Download bereit und der von Red Hat offerierte Support ist optional. Nun zitiert ZDnet den Finanzchef von Red Hat, Charlie Peters, der auf einer Konferenz Überlegungen über ein geändertes JBoss-Angebot angestellt haben soll. Demnach könnte in Zukunft eine freie Version von JBoss, für die es keinen Support von Red Hat gibt, einer unterstützten Version mit einem jährlichen Abonnementmodell gegenüberstehen. Damit würde Red Hat das gleiche Modell, das es auch für andere Linux-Produkte verwendet, auf JBoss übertragen.

Laut Peters wurde JBoss bereits elf Millionen Mal heruntergeladen, doch nur wenige Kunden nutzen den kommerziellen Support. Dies bringt dem Unternehmen zu wenig Gewinn, besonders da es laut Beobachtern durch die verstärkte Konkurrenz mit Novell und Oracle unter Druck steht. Nun will Red Hat die Kunden davon überzeugen, dass eine bezahlte Version mit Support einen entsprechenden Mehrwert gegenüber der kostenlosen Version hat.

JBoss ist ein J2EE-Anwendungsserver, dessen Konformität zu J2EE (Java 2 Enterprise Edition) 1.4 zertifiziert wurde. Seine Weiterentwicklung findet intern bei Red Hat statt. Laut Peters soll sich jedoch auch das Entwicklungsmodell ändern und ähnlich wie Fedora gestaltet werden. Die Einzelheiten dieses Modells werden noch ausgearbeitet.

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