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Mi, 22. November 2006, 09:01

Unternehmen

Open Invention kommentiert das Novell-Microsoft-Abkommen

Das Open Invention Network hat nun ebenfalls seinen Standpunkt zum Abkommen zwischen Novell und Microsoft veröffentlicht.

Aufgrund vieler Nachfragen hat das Open Invention Network (OIN) eine Stellungnahme zur Patentvereinbarung zwischen Novell und Microsoft abgegeben. Stellvertretend für die Organisation, in der auch Novell Mitglied ist, schreibt Ed Schauweker, dass es eine willkommene Nachricht sei, dass Microsoft Linux als wichtige Kraft in der IT-Industrie anerkenne.

Unglücklicherweise seien in Microsofts Erklärungen Behauptungen eingebaut, die suggerieren, dass Kunden Schutz vor Patentangriffen benötigen. Diese entbehren für das OIN jeder Grundlage. Es habe noch keine Patentklagen gegen Linux gegeben. Patentstreitigkeiten werden üblicherweise zwischen Entwicklern und Distributoren ausgetragen - Endanwender bzw. Kunden haben damit nichts zu tun. »Ist das wirkliche Problem nicht die Tatsache, dass Microsoft eine solche Drohung gegen seine eigenen Kunden ausspricht?«, schreibt Schauweker.

Das OIN will weiterhin Patente sammeln, die zum Schutz von Linux eingesetzt werden können. Mehr als einhundert strategische Softwarepatente sollen sich bereits im Besitz der Organisation befinden.

Während Novell weiterhin betont, das Linux keine Rechte von Microsoft verletze und man auch nie etwas anderes behauptet habe, beharrt Microsoft in einer kurzen Mitteilung auf dem Gegenteil. Man sei sich mit Novell nur darin einig, dass man sich nicht einig sei. Microsoft respektiere Novells Standpunkt, sei aber anderer Ansicht.

Novell will eventuelle weitere Fragen zu der Vereinbarung in einem IRC-Treffen am 27. November um 18 Uhr beantworten. Voraussichtlich werden Nat Friedman, Holger Dyroff und Andreas Jaeger online sein, um weitere Auskünfte zu erteilen.

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