Von Engelskind am Do, 30. November 2006 um 09:54 #
Ich finde es erstaunlich das es so schnell geht, angefangen hat ja alles zumindest in der öffentlichkeit mit München und jetzt folgen viele andere städte. Ich finde es gut und noch besser das Windows endlich einen würdigen gegner hat den man nicht einfach so aus dem wettbewerb schieben kann!
Das war bei den meisten Lehrern bestimmt die erste Schulung in sachen Computer die sie jeh bekommen haben. Ich habe sowieso die Erfahrung gemacht das man einem nixblicker im nu die wichtigsten Funktionen für einen Linux Desktop zeigen kann mit dem die Person dann seine tägliche Arbeit schafft. Der erfolg verwundert mich nicht im geringsten.
mit Leuten, die sich mit dem sogenannten handhabungsfreundlichen Windows ihren Arbeits-Stiel vesaut haben, bekommt man dann die sich anerzogende Unarten schlecht wieder heraus:
sie öffen mehere Anwendungen/Fenster in einem einzigen Desktop, die anderen bleiben leer... , jede neue Internetseite wird mit einem neuen Browser gestartet und bei Tätigkeiten auf der Kommandozeile wird der Ergänzungsfunktion nicht vertraut usw.
haha, das ist vielleicht besser für die... wer sich so blöd* anstellt, das ein windoze-update billiger ist als eine opensource lösung, ist bei diesem kleichweich-zeug auch besser aufgehoben ;-)
* .. wer sich so manipulieren lässt
bye die stadtbibliothek (4.grösste dt. stadt), in der ich wohne, arbeitet mit linux, hier war es billiger
Mal ein kleiner Auszug: Es wurde eine ältere Suse Linux Version genutzt, da die Ubuntu Version die den Wettbewerb gewonnen hatte nicht mehr zu reproduzieren war, weil die IT Abteilung sie aus Versehen gelöscht hatte.
Die haben 35.000 Rechner für 300.000 Schüler? Nicht schlecht, dass sind knapp 30 Mal mehr Rechner, als ich Abi gemacht hab. Wir hatten ganze 4 Rechner für 1.000 Schüler. Und das auf einem eher naturwissenschaftlich ausgerichteten Gymnasium.
Aber wenn ich so mitkriege, was an einer (ganz normalen) Grundschule (also etwa 7 bis 11-jährige!) so abgeht: In jedem Klassenraum sind etwa 4 PCs, die alle 3 Jahre komplett auf die aktuellste Hardware gebracht werden. Bei einer 3-zügigen Grundschule mit 4 Klassen, macht das 24.000 EUR alle 3 Jahre (bei einem günstigen Preis von 500 EUR/Rechner).
Auf der anderen Seite, wird bei uns an der Uni der Lehrbetrieb zwischen Weihnachten und Neujahr eingestellt, um die Heizkosten zu sparen. Für mich heißt das entweder Zwangsurlaub nehmen oder bei 5°C im Büro zu arbeiten...
Von Benjamin Kiessling am Sa, 25. November 2006 um 13:09 #
Hmmm. Das ist aber auch nicht überall so. Ich bin an einem Gymnasium und wir arbeiten mit exakt der gleichen Hardware seit 2000. Das einzige was mal erneuert wurde ist der Schulserver, aber auch bloß weil ein 12er die Hardware gespendet hat und da Gentoo draufgepackt hat. Hier wird nichts weggeschmissen. z.B. wurden die 486er noch ausgeschlachtet da ein Netzteil mehr gekostet hätte als dem Infobereich in einem Jahr an Geld zusteht. Und an meiner Grundschule hatten wir einen PC für die Schüler der aber auch bloß dafür genutzt wurde dass schlechte Schüler Mathematik nach der Schule üben konnten.
Von anonymous maximus am Sa, 25. November 2006 um 13:57 #
ja das ist ganz schön traurig... gibt wo so was wie ein nord-süd-gefälle:
der technische zustand der schulen bzw. generell der kommunalen einrichtungen in den skandinavischen ländern muss wohl ein grössenordnung besser sein als in deutschland ....
dieses gefälle geht dann erst wieder in israel bergauf
In Österreich kommt es z.B. nicht nur auf Finanzstärke der betreffenden Einrichtung an, sondern auch noch auf die handelnden Personen.
Mein Sohn hat seit Herbst 2 Wochenstunden EDV auf dem Gymnasium am Stundenplan. Das Lehrbuch wäre ja an und für sich nicht schlecht. Auch die Hardwareausstattung ist ausreichend. Leider Gottes wurden im Lehrbuch von der Leerkraft (kein Rechtschreibfehler) die ersten 3 Kapitel geflissentlich ausgelassen und der Einstieg bei "Wie verwende ich Excel und Word (natürlich MS)" beinhart durchgezogen.
Die jungen Leute werden in der Schule bei solchen Leuten vermutlich nie erfahren wie es zur heutigen Technologie kam, wie die Komponenten in heutigen Rechenmaschinen heissen, welche verschiedenartigen OS es gibt, etc..... (Das Lehrbuch wäre diesbezüglich recht verständlich ausgestattet!)
Von Robert Tulke am So, 26. November 2006 um 13:48 #
Ich arbeite unter anderem auch für mehrere Schulen und es in der Tat so das auch hier an Computer gearbeitet wird die noch aus den guten "Maus" Zeiten endstammen, also vor mehr als 3 Jahren! Dazu muss man sagen das der Unterricht Informatik an den Grundschulen kein Pflicht Fach ist!
Und ich finde es auch bei weitem schlimmer, das es keine Lehrer gibt die ordentlich Informatik unterrichten können. Die Grundschul-Lehrer nehmen z.B. ihr Wissen von zuhause mit (z.B. wie starte ich ein PC, wie schreibe ich in Word, und wie benutzt man einfach Excel). Meiner Meinung nach sollte man genau dort anfangen die Lehrer dürfen nicht speziell eine Software vermitteln, man sollte den Kindern die Wahl lassen! So richtig schlimm finde ich aber z.B. die sogenannte LERN-SOFTWARE! Ich erinnere mich z.B. an eine Software namens Lollipop vom Software Haus Cornelson, das ist so ziemlich das schlimmste was ich je an Kinderfreundlicher Software gesehen habe. A. ) es läuft nicht mal mehr unter Windows XP richtig, b.) Schüler brauchen Administratationsrechte damit Sie die Software richtig benutzen können, das ist natürlich mehr als schlecht vor allem bietet mir das Gespann aus LDAP und Samba schöne features damit ich den Schülern eben nicht Admin rechte verpassen muss...
Nun ja wie gesagt, meiner Meinung nach sollten Kinder nicht spielerisch am Computer lernen. Eine richtige Mischung muss her, Lehrer egal ob Grundschule, Gym, Oberschule... sollten ordentlich geschult werden und zwar nicht nur in Excel u. Word sondern auch alternativ MacOS, Linux Sie sollten wissen wovon Sie sprechen es ist ja teilweise so das einige Schüler mehr wissen als Bspw. ein Info.- Lehrer und das in der Grundschule! Das darf so nicht sein! Ein Lehrer sollte wissen was der Unterschied zwischen Closed Source und Open Source ist er muss nicht zwingend die GPL auswending kennen aber er die Grund sachen sollte er schon wissen. Auch sollte Erfahrungen mit den schon doch sehr bekannten alternativen kennen, z.B. Was ist Star/Openoffice, Was ist Firefox/Thunderbird/SunBird... Was ist KDE/Gnome.
Lehrer sollten objektiv vermitteln das ist ganz wichtig, es nutzt nix wenn dort ein eingefleischter Linux, MacOS, oder Windows Geek den Unterritsstoff durchreist. (Wenn ed mal Geeks wären..) Lehrer sollten vielseitig arbeiten und sich nicht auf eine spez. Software beschränken und immer alternativen suchen. Lehrer sollten auch Grundkentnisse von verschiedenen Sprachen besitzen z.B. (html,php,css,javascript,mysql oder python) einfach deswegen weil ich mir vorstellen kann das es in Oberschulen durchaus interessant ist mal selbst zu sehen was passiert. Das mit den Sprachen ist natürlich wieder so eine Sache manchen würden hier C oder Java oder Perl sehen wollen, nur muss ich sagen es geht hier um Schüler und dort ist Python denke ich die günstigste Wahl da man recht schnell zum Ziel kommt ohne viel zu Lernen.
Welche Programmiersprachen geeignet sind kommt auf den Einsatzzweck an. C ist eigentlich einfacher als Python, kommt drauf an wie viele Funktionen man kennen will. Ich wäre auf Schulen eher für TCL als Python (Was auch viel mehr Leute (beibringen) können), es bringt doch mehr Anwendungen schreiben zu können, als Internetseiten unendlich aufzupuschen (Ja, ich weiss , dass Python nicht nur für's Internet ist, aber die Schwerpunkte......).
http://www.guadalinex.org/
grüsse,
Hermann
mit Leuten, die sich mit dem sogenannten handhabungsfreundlichen Windows ihren Arbeits-Stiel vesaut haben, bekommt man dann die sich anerzogende Unarten schlecht wieder heraus:
sie öffen mehere Anwendungen/Fenster in einem einzigen Desktop, die anderen bleiben leer... ,
jede neue Internetseite wird mit einem neuen Browser gestartet und bei Tätigkeiten auf der Kommandozeile wird der Ergänzungsfunktion nicht vertraut usw.
Ein Teufelskreis, habe a lot of fun
Dort werden 35000 Rechner UMgestellt. Vorher wird sicherlich auch schon jemand damit gearbeitet haben, wenn auch unter Windows.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81536
* .. wer sich so manipulieren lässt
bye
die stadtbibliothek (4.grösste dt. stadt), in der ich wohne, arbeitet mit linux, hier war es billiger
http://www.zdnet.co.uk/talkback/0,1000001161,39284683-39001068c-20082834o,00.htm
Mal ein kleiner Auszug:
Es wurde eine ältere Suse Linux Version genutzt, da die Ubuntu
Version
die den Wettbewerb gewonnen hatte nicht mehr zu reproduzieren war,
weil die IT Abteilung sie aus Versehen gelöscht hatte.
>http://www.heise.de/newsticker/foren/
go.shtml?read=1&msg_id=11601039&forum_id=108197
Aber wenn ich so mitkriege, was an einer (ganz normalen) Grundschule (also etwa 7 bis 11-jährige!) so abgeht:
In jedem Klassenraum sind etwa 4 PCs, die alle 3 Jahre komplett auf die aktuellste Hardware gebracht werden. Bei einer 3-zügigen Grundschule mit 4 Klassen, macht das 24.000 EUR alle 3 Jahre (bei einem günstigen Preis von 500 EUR/Rechner).
Auf der anderen Seite, wird bei uns an der Uni der Lehrbetrieb zwischen Weihnachten und Neujahr eingestellt, um die Heizkosten zu sparen. Für mich heißt das entweder Zwangsurlaub nehmen oder bei 5°C im Büro zu arbeiten...
Und an meiner Grundschule hatten wir einen PC für die Schüler der aber auch bloß dafür genutzt wurde dass schlechte Schüler Mathematik nach der Schule üben konnten.
der technische zustand der schulen bzw. generell der kommunalen einrichtungen in den skandinavischen ländern muss wohl ein grössenordnung besser sein als in deutschland ....
dieses gefälle geht dann erst wieder in israel bergauf
In Österreich kommt es z.B. nicht nur auf Finanzstärke der betreffenden Einrichtung an, sondern auch noch auf die handelnden Personen.
Mein Sohn hat seit Herbst 2 Wochenstunden EDV auf dem Gymnasium am Stundenplan.
Das Lehrbuch wäre ja an und für sich nicht schlecht. Auch die Hardwareausstattung ist ausreichend. Leider Gottes wurden im Lehrbuch von der Leerkraft (kein Rechtschreibfehler) die ersten 3 Kapitel geflissentlich ausgelassen und der Einstieg bei "Wie verwende ich Excel und Word (natürlich MS)" beinhart durchgezogen.
Die jungen Leute werden in der Schule bei solchen Leuten vermutlich nie erfahren wie es zur heutigen Technologie kam, wie die Komponenten in heutigen Rechenmaschinen heissen, welche verschiedenartigen OS es gibt, etc.....
(Das Lehrbuch wäre diesbezüglich recht verständlich ausgestattet!)
Traurig - aber wie gesagt, alles relativ....
Und ich finde es auch bei weitem schlimmer, das es keine Lehrer gibt die ordentlich Informatik unterrichten können. Die Grundschul-Lehrer nehmen z.B. ihr Wissen von zuhause mit (z.B. wie starte ich ein PC, wie schreibe ich in Word, und wie benutzt man einfach Excel).
Meiner Meinung nach sollte man genau dort anfangen die Lehrer dürfen nicht speziell eine Software vermitteln, man sollte den Kindern die Wahl lassen! So richtig schlimm finde ich aber z.B. die sogenannte LERN-SOFTWARE! Ich erinnere mich z.B. an eine Software namens Lollipop vom Software Haus Cornelson, das ist so ziemlich das schlimmste was ich je an Kinderfreundlicher Software gesehen habe. A. ) es läuft nicht mal mehr unter Windows XP richtig, b.) Schüler brauchen Administratationsrechte damit Sie die Software richtig benutzen können, das ist natürlich mehr als schlecht vor allem bietet mir das Gespann aus LDAP und Samba schöne features damit ich den Schülern eben nicht Admin rechte verpassen muss...
Nun ja wie gesagt, meiner Meinung nach sollten Kinder nicht spielerisch am Computer lernen. Eine richtige Mischung muss her, Lehrer egal ob Grundschule, Gym, Oberschule... sollten ordentlich geschult werden und zwar nicht nur in Excel u. Word sondern auch alternativ MacOS, Linux Sie sollten wissen wovon Sie sprechen es ist ja teilweise so das einige Schüler mehr wissen als Bspw. ein Info.- Lehrer und das in der Grundschule! Das darf so nicht sein! Ein Lehrer sollte wissen was der Unterschied zwischen Closed Source und Open Source ist er muss nicht zwingend die GPL auswending kennen aber er die Grund sachen sollte er schon wissen. Auch sollte Erfahrungen mit den schon doch sehr bekannten alternativen kennen, z.B. Was ist Star/Openoffice, Was ist Firefox/Thunderbird/SunBird... Was ist KDE/Gnome.
Lehrer sollten objektiv vermitteln das ist ganz wichtig, es nutzt nix wenn dort ein eingefleischter Linux, MacOS, oder Windows Geek den Unterritsstoff durchreist. (Wenn ed mal Geeks wären..) Lehrer sollten vielseitig arbeiten und sich nicht auf eine spez. Software beschränken und immer alternativen suchen. Lehrer sollten auch Grundkentnisse von verschiedenen Sprachen besitzen z.B. (html,php,css,javascript,mysql oder python) einfach deswegen weil ich mir vorstellen kann das es in Oberschulen durchaus interessant ist mal selbst zu sehen was passiert. Das mit den Sprachen ist natürlich wieder so eine Sache manchen würden hier C oder Java oder Perl sehen wollen, nur muss ich sagen es geht hier um Schüler und dort ist Python denke ich die günstigste Wahl da man recht schnell zum Ziel kommt ohne viel zu Lernen.
C ist eigentlich einfacher als Python, kommt drauf an wie viele Funktionen man kennen will. Ich wäre auf Schulen eher für TCL als Python (Was auch viel mehr Leute (beibringen) können), es bringt doch mehr Anwendungen schreiben zu können, als Internetseiten unendlich aufzupuschen (Ja, ich weiss , dass Python nicht nur für's Internet ist, aber die Schwerpunkte......).